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Original von UlfN
Da fallen mir gleich 2 große Namen ein:
Eddy Merckx, der es inzwischen auch schon eingeräumt hat, und J. Anquetil, der sagte: "Nur mit Pasta und Wasser hat noch niemand die Tour gewonnen."
Nun, auch wenn sie es nicht gestanden haben und abstreiten - aber:
Bjarne Riis 1996 mit seinem Hämatokrit-Wert von 60 dürfte das ohne Doping auch nicht hinbekommen haben ...
Und von Lance Armstrong gibt es aus dem Jahr 1999 Urinproben (zugegebenermaßen nur B-Proben), die im nachhinein positiv auf EPO getestet wurden - und die von der WADA als positiv angesehen werden (auch wenn der UCI in einem Report Armstrong entlastet - aber über den Umgang des UCI mit dem Thema Doping muss man auch nicht wirklich weiter reden, glaube ich).
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Original von UlfN
Und zum Thema saubere Fahrer stellt sich mir immer noch die Frage, warum man immer durch einige Fälle auf alle schließen muß. Warum sollte es nicht auch ein groß an sauberen Fahrern geben?
Vielleicht, weil die Anstrengungen bei der Tour einfach vielen als übermenschlich erscheinen und sie sich diese enromen Leistungen nur mit Doping erklären können.
Vielleicht aber auch, weil immer wieder aufs neue Fahrer erwischt werden - und zwar quer durch alle Leistungsklassen - von absoluten Spitzenleuten bis hin zu Wasserträgern. Und das - zumindest nach meinem subjektiven Gefühl - viel häufiger als in anderen Sportarten.
Und vielleicht auch, weil es gewisse "Anzeichen" dafür gibt, dass "systematisch" gedopt wird ...
... das fängt mit Festina und ihrem Medikamentenkoffern in den Teamfahrzeugen an,
... geht über die Zusammenarbeit gewisser Teams mit Fuentes,
... geht darüber, dass zB aus dem Team Phonal mit Landis, Hamilton, Camenzind, Perez, Urweider des Dopings überführt wurden und Guiterriez und Botero wegen Kontakten zu Fuentes suspendiert wurden
... geht schließlich auch dahin, dass jede Menge Spitzenleute aus dem Team USPostal des Dopings überführt wurden, nachdem sie den Rennstall verlassen haben (Hamilton, Heras, Landis)