Beiträge von exilberliner

    Da haben die Schiris mal gezeigt, das sie nun mal gar kein Fingerspitzengefühl besitzen!! Den 7m muss man aber mal gar nicht pfeifen!! Wenn der Abwehrspieler in den Arm gegriffen hätte okay....aber Wurfarm war völlig frei und er wurde leicht berührt......richtig schlecht!!! :mad:

    Wenn es so gewesen wäre, wie du es beschreibst, dann ist der 7m aber durchaus berechtigt, denn es ist ja wohl unstrittig, dass Späth einmal quer durch den Kreis stiefelt, um am Ende da zu stehen, wo er steht. Wenn er dann auch noch schafft, Körperkontakt aufzunehmen ( der dann keineswegs ein Griff in den Arm sein muss, der ja ohne das Betreten des Kreises für einen 7m genügen würde...), dann kann man das pfeifen. Was aber eben zugegeben nicht klar im Fernsehen zu erkennen ist, ist, in welchem Maße sein Kreisspaziergang dazu beigetragen hat, hier eine klare Torchance zu verhindern. Vermutlich wäre es vertretbar gewesen, hier nicht zu pfeifen. Es gab in diesem Spiel aber andere, noch merkwürdigere Schiedsrichterentscheidungen (und ich äußere mich wirklich selten zu Schiedsrichtern, weil ich ihre Arbeit schwierig, undankbar und daher anerkennenswert finde).

    Ich finde, das war (vor allem verglichen mit der gesamten Saisonleistung) gar nicht so ein schwaches Spiel der Füchse. 34 Tore auswärts sind ja auch kein Pappenstiel. Ein paar technische Fehler mit anschließendem Gegenstoß zu viel und vor allem 3 verworfene 7m ließen einen Rückstand entstehen - gegen eine wirklich ausgezeichnet spielende Stuttgarter Mannschaft, das muss man anerkennen. Schagen und Weiß waren wirklich hervorragend. Und eine Prophezeiung: der „kleine“ Häfner ist spätestens in der übernächsten Saison besser als sein großer Bruder. Siehe da, ein deutscher Mittelmann, wenn auch vom Körperbau nicht ganz dem DHB-Raster entsprechend (der Bundestrainer hat dazu im „Hand aufs Harz“-Podcast kluge Dinge gesagt). Der Junge hat in letzter Zeit wirklich einen Riesensprung gemacht.

    Sie wird sich schon noch äußern müssen, um welche "Lüge" es denn geht.

    Zuletzt war man in Berlin mit Silvios Leistung nicht zufrieden. Das ist kein Geheimnis. Vor allem Petkovic hat das auch öffentlich gesagt. Es gibt aber auch die Aussage von Präsident Steffel, dass Silvio auch bei den Füchsen in Rente gehen kann. Mag sein, dass Bob Hanning (Heinevetter war vor allem immer Steffel ein persönliches Anliegen) ihm das nun nicht zugesteht, auch angesichts des von der BZ geouteten Monatsgehalts von 30000 Euro, das mutmaßlich in den nächsten Jahren nicht im Verhältnis zu seiner Leistung steht (wenn es das je stand).

    Vermutlich sind sich sportliche Leitung, Management und und der Präsident in der Sache nicht einig. Aber letztlich muss das fachlich entschieden werden, und der Präsident ist nicht vom Fach. Wenn Melsungen Heinevetter nun entsprechend oder gar noch besser bezahlt - ok. Dann finde ich ein Nachtreten, vor allem auch noch durch die Lebensgefährtin, nicht in Ordnung. Aber so ist unsere Promi-Twitter-Welt.

    Irgendwie ist es gerade ziemlich in Mode, solche Wechsel schon über ein Jahr vorher nicht nur festzumachen, sondern auch bekanntzugeben. Ich bin ja gespannt, ob die ganzen Spieler, die dieMT heute als Nationalspieler holt, in der übernächsten Saison auch noch Nationalspieler sind. Heinevetter ist dann schon 36, ihm und auch Häfnersitzen die Jungen im Nacken.So richtig zukunftsweisend ist die Melsunger Shopping-Tour nicht.

    Heinevetter kann ich verstehen, er hat vermutlich ein deutlich besseres Angebot bekommen, als er es von den Füchsen erhalten hätte. Zuletzt wurde ja auch Kritik des Trainers an seinem Leistungen und an seinem Trainingsverhalten öffentlich. Und 2020 wird es da einen Umbruch geben - dann kommt mutmaßlich Jaron Sievert, einJingspund, den kannte der Silvio schon als er noch soooo klein war. Vielleicht keine Aussichten, die Lust machen.

    Für die Füchse ganz gut, ab 2020 auf der Position neu zu planen. Und dann auch die entsprechenden finanziellen Mittel dafür frei zu haben, denn Heinevetter wird in Berlin wohl Topverdiener sein.

    Die Verpflichtungen von Berlin verstehe ich nicht so ganz. Sowohl Müller als auch Ziemer sind absolut 2. Reihe.

    Die Begründung dass Ziemer auf Heinevetter Druck machen soll (lt. Berliner Trainer) ist bei den wechselhaften Leistungen nicht verständlich und Melsungen ist froh, dass die Müllers gehen, aber einer von beiden soll für Berlin eine Verstärkung sein.

    Man wird sehen.


    Sie sollen ja auch 2. Reihe und Überbrücker sein. Und das ist eine ganz andere Funktion, als sie in ihren bisherigen Vereinen hatten.
    Ziemer erhält einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Gleichzeitig wird mit Fredrik Genz verlängert, den man als Nachwuchskeeper einiges zutraut, allerdings noch nicht sofort. Er wird ein Jahr an einen ambitionierten Zweitligisten ausgeliehen (bedeutet dann wahrscheinlich: Essen).
    Müller bekommt einen Zweijahresvertrag. Hier steht hier Wiede noch Christoph Reißky, der sich noch nicht so richtig durchsetzen konnte, aber auch einen Vertrag bis 2023 besitzt - man traut es ihm also auch zu. Bedeutet vermutlich für ihn auch noch ein Jahr Essen (wo er ja die Saison gespielt hätte, wenn Kopljar nicht ausgefallen wäre).2020 könnten die beiden dann einschließlich Trainer nach Berlin zurückkommen. Das wäre ein Plan. Wie die Realität dann manchmal aussieht, kann man am Füchsepersonal und Krankenstand der derzeitigen Saison sehen.

    Natürlich ist er aber trotzdem der, der Müller ersetzt. Nur dass man da jetzt fürs nächste Jahr was machen muss. Ist natürlich ein Spiel mit dem Feuer, man hofft, Hannover mit Geld erwärmen zu können. "Nicht um jeden Preis" ist da ja so eine Floskel - "um jeden Preis" wäre strategisch nun mal nicht sehr geschickt ;) Jedenfalls hat man in Burgdorf doch ziemlich Aussicht auf ein hübsches Sümmchen, denn diese Besetzung auf RR kann sich Melsungen im nächsten Jahr eigentlich nicht erlauben. Und nur für einen Jahr einen anderen richtig guten Linkshänder zu holen wird auch schwierig. Mal sehen, ob die Recken schwach werden.

    Ist von den Füchsen lt. Homepage bestätigt.

    Füchse holen Ziemer und Müller und geben Schmidt ab.

    Die Personalien Ziemer und Schmidt haben die Spatzen ja irgendwie von den Dächern gepfiffen. Die Personalien Müller kommt überraschend. Aber seit langem deutet sich an, dass Kopljar nicht mehr gesund wird und verabschiedet werden muss. Beide Zugänge sehen sehr nach Übergangslösungen aus. Ältere Spieler mit kurzen Verträgen. Ich hoffe es gelingt, für die Zukunft auch überzeugende Perspektiven für diese Positionen aufzuzeigen.

    Dass man Schmidt loswerden wollte, überrascht nicht. Dass Magdeburg ihn nimmt schon eher. Der SCM entwickelt sich langsam zum Auffangbecken für Füchse-Kreisläufer, die in Berlin nicht überzeugen konnten.

    Naja, im Moment hat er sich ja wieder auf -6 verkleinert, der Kader. Und wenn dann noch ein Leistungsträger wie Drux dermaßen indisponiert ist, dann verliert man eben um die Tore, die der gute Marsenic frei vom Kreis verballert. Das geht schon auf keine Kuhhaut. In der Liga ist nichts mehr zu holen, EHF-Cup kann man sich ja nächstes Jahr vielleicht mal sparen. Hoffentlich bekommt man für die Pokalwettbewerbe diese Saison mal noch eine stabilere Mannschaft hin. Insbesondere wären mehr als drei Rückraumspieler ja mal nicht schlecht. So ist das jedenfalls schon einigermaßen grausam anzusehen. Gegenstöße? Zweite Welle? Fehlanzeige. So muss man ja schon froh sein, dass Melsungen so gnädig war, dass eigentlich nur Mikkelsen Ernst gemacht hat. Für den Sieg hat es locker gereicht.

    Im Gegensatz zum erfahrenen Stochl hätte man einen für einen Torwart immer noch recht jungen Semisch einfach häufiger spielen lassen müssen, damit er bei Einwechslung sofort Leistung bringen kann.
    Bei Hannover hat er ja auch vergleichsweise weniger gespielt als Ziemer, aber er war dort trotzdem nicht Nr. 2, sondern 1b.
    In Berlin kam auch noch die Verletzung hinzu, die es grundsätzlich nicht einfacher macht, aber grundsätzlich könnte man auch in Berlin durchaus auf ein 50:50 Gespann wert legen. Ist halt auch eine Frage der Philosophie des Trainers.

    Bin allerdings gespannt, ob gerade Minden der Verein sein dürfte, wo er viel mehr Spielzeit bekommt. Denn Christensen ist ja schon eine Macht.
    Nur so wirklich viele Alternativen/Bedarf gibts in der Bundesliga ja aktuell nicht, will man nicht grad zu einem kommenden Aufsteiger wechseln.

    Das Problem ist ja, dass er einfach überhaupt kein Akzente setzen konnte, und dann fehlen angesichts eines Heinevetter auch die Argumente, ihn länger spielen zu lassen. Die Saison war bisher auch so, dass die angespannte Personalsituation und die entsprechend knappen Ergebnisse wenig Raum für Experimente ließ.
    Trotzdem muss auch gefragt werden, was beide Seiten voneinander wollten. Was hat man sich auf Berliner Seite von diesem Transfer versprochen? Malte Semisch ist zwar kein Oldie, aber doch schon hinreichend lange in der Liga bekannt, da konnte man nun nicht erwarten, dass er auf einmal über sich hinauswächst. Es fehlte da ein Konzept, wo man nach Stochl auf der Torhüter-Position hin will. Für mich war das immer ein Transfer nach dem Prinzip Hoffnung - dass sich das auf hohem Niveau schon irgendwie hingucken wird.
    Malte Semisch selbst konnte nicht erwarten, nein Heinevetter viel Spielzeit zu erhalten. Dafür sind die beiden objektiv leistungsmäßig zu weit auseinander. Es war klar, dass es Geduld gebraucht hätte, sich in Berlin nach Stochl und mit Heinevetter einen gewissen Stand zu erarbeiten.
    Minden ist für ihn eine gute Lösung. Man darf nicht vergessen: das ist nur wenige Kilometer von seinem Heimatort entfernt, sogar noch näher als Hannover. er ist dann also wieder zu Hause. Deshalb ist Minden für ihn sicher nicht irgendein Bundesliga-Verein. Vielleicht gibt ihm das ja den nötigen Halt und die Sicherheit, auch, wenn es mal nicht so läuft. Für so manchen Spieler ist ein gewohntes Umfeld sehr wichtig. Ich glaube auch, dass er dort sehr viel mehr spielen kann.

    Das finde ich nur im Prinzip richtig. Konkret ist es ein Problem, dass die Swiss-Life-Hall eben kein Hexenkessel ist (wie beispielsweise die Lipperlandhalle). Die Tribünen sind viel zu flach und die Sicht von den meisten Plätzen aus ist sehr bescheiden. Obwohl die Halle klein ist, ist man immer weit weg. Hinter den Toren gibt es gar keine Tribünen, was schlecht für die Stimmung ist und zunehmend mehr schlechten Plätzen auf den Längsseiten führt. Außerdem ist baulich alles in einem ziemlich bescheidenen Zustand. So richtig Freude kommt da für den Zuschauer nicht auf.
    Die TUI-Arena ist aber trotzdem oft zu groß. Hier zeigt sich dass Problem, dass wir in vielen Städten haben. Es fehlt eine moderne Halle mit ca. 7000 Pläten, die auf Sportveranstaltungen ausgelegt ist. Aus meiner Sicht wird das in der TUI-Arena trotzdem ganz gut gemacht, indem man den 3. Rang in der Regel sperrt, der für Handball ohnehin nicht geeignet ist. Es fehlt eben ein Konzept, in dem die Recken stärker als Hausherr sichtbar sind.
    Was ich jedoch für keine gute Idee halte, ist dauerhaft auf zwei Standorte zu setzen. Das schadet der Identität und der Heimatmosphäre. Handball braucht einen festen Ortin der Stadt.

    Gab es das Geruecht nicht schon mal (vor der Verlaengerung der Beiden?) - kommt mir irgendwie bekannt vor...

    Ja, gab es. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Kretsche erzählt, dass sich Leipzig um eine Verpflichtung bemüht hatte, das ganze aber gescheitert war. Er hielt das wohl eine gute Idee, in wiefern er es aktiv befördert hatte, weiß ich nicht mehr.

    Der Ignacio spielt leider auch nur genau das, was Berlin dazu bewogen haben wird ihn abzugeben. Ich finde den Gedanken einer Verlängerung total absurd, ehrlich. Einen reinen Angriffs-KM mit praktisch keiner Durchschlagskraft brauchen wir nicht. Bitte keine Nettigkeits - oder Gefälligkeitsverlängerungen. Um Juan würde es mir riesig leid tun. Da ist Potenzial da und wenn der mal den Bezjak beerben könnte, würde ich den Integrationspreis an Benno geben.

    Wobei er in Berlin auch in der Deckung gespielt hat, und das meiner bescheidenen Meinung nach sogar besser gemacht hat als im Angriff. Aber das passt nicht ins Magdeburger System.
    Plaza braucht einem Verein, bei dem er spielt, spielt und spielt und dabei Routine sammelt. Das ist Magdeburg sicher nicht. Erlangen, Stuttgart etc..., auf diesem Niveau könnte ich ihn mir gut vorstellen. Und Magdeburg braucht sicher keine Dreifachbesetzung am Kreis, der Trainer setzt auf eine Stammbesetzung und wechselt nicht viel durch. Meine ich nicht als Kritik, ist ja schließlich in der Regel erfolgreich.

    Wenn man allerdings einigen Spielern sagt, dass man nicht mehr mit Ihnen plant, obwohl man Ihnen vor nicht allzu langer Zeit den Vertrag verlängert hat, darf man sich allerdings auch nicht wundern, wenn die sich auf der Platte nicht unbedingt mehr zerreißen... Noch ist das zwar nicht bestätigt, aber Grimms (Nicht-)Statement war ja trotzdem durchaus vielsagend.

    Also mal langsam. Das sind ja alles sehr dünne Gerüchte. Es ist überhaupt nicht nachzuvollziehen, warum Melsungen einen Spieler, der sich gerade in einer ziemlichen Formkrise befindet, aus einem Vertrag herauskaufen und dafür einen anderen Spieler, der noch einen Vertrag hat (der gerade verlängert wurde) in die Wüste schicken sollte. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, warum Burgdorf freiwillig seinen Kapitän trotz Vertrag ziehen lassen sollte. Es wäre sportlich nicht nachzuvollziehen, was Häfner ein solcher Wechsel bringen sollte. Das kann sich nur lohnen, wenn Melsungen sehr, sehr viel mehr Geld bietet. Und das wäre dann nun wirklich kein gutes Geschäft für den Verein - dann wäre Geld dort inzwischen völlig egal.
    Und Böhm: auch der hat noch einen Vertrag bis 2020. Klar kann man nachvollziehen, wenn der SCM nun verstärkt versucht, Spieler, die man mal im Nachwuchs hatte und dann in die weite Welt geschickt hat, wieder zurückzuholen. Besser spät als nie. Aber selbst, wenn Böhm eine bessere WM gespielt hat, als viele erwartet haben: ein Spieler, der den SC M substantiell voranbringt (Meisterschaft, CL), ist er nicht. Außerdem ist Magdeburg nicht Potsdam. Aus eigener leidlicher Erfahrung kann ich sagen, dass das eine ziemliche Pendelei ist. Ob man sie die im Bundesligageschäft antun kann und will?
    Ich sehe nicht, warum in Burgdorf der große Ausverkauf angebrochen sein sollte. Man hat eine gute Mannschaft, ein solides Konzept, wachsende Zuschauerzahlen, einen breiten Unterbau - lediglich im Moment eine Menge Verletzungspech.

    Naja, naja - zur Umsetzung dieser Pläne müsste man sich von vier Spielern mit laufenden Verträgen trennen, zu einem Topverdiener Wolff mit Häfner noch den Kapitän und das Aushängeschild eines unmittelbaren Konkurrenten aus einem laufenden Vertrag kaufen (der, nebenbei gesagt, gerade in bescheidener Verfassung ist) und das alles für eine Truppe, die wohl auch im nächsten Jahr nicht mal international spielt. Das wäre mal wieder Vereinsführung nach Mäzenatentum-Gutsherrenart, der Rudolph-HSV lässt grüßen (ist nicht vielleicht auch irgendwo noch eine Raute zu bekommen?).
    Ich betone: WÄRE. Denn so ganz kann ich daran, zumindest in der Gesamtheit, nicht glauben. Vielleicht ist man, gerade angesichts der Beispiele anderer Clubs, die mit der Brechstange nach oben wollten, doch klüger und fängt mal mit einem Trainer und einer sportlichen Leitung an, die ein klares Konzept entwickeln, vorleben und umsetzen können, an - eines, das über „wir kaufen alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind und lassen sie dann wieder fallen, wenn sie uns doch nicht gefallen“ hinausgeht. Und vielleicht handelt es sich hier auch nur um den Übereifer der Lokalpresse.

    Das ist doch die gleiche blödsinnige Debatte wie bei Michalczik. Unter Umständen sind diese jungen Spieler mit guten Chancen auf dauerhafter Etablierung im Nationalteam ja auch gut beraten, die erste Hälfte ihrer 20er Jahre bei Bundesliga-Mittelklasse-Vereinen zu spielen und dort zu lernen, viel Verantwortung zu übernehmen. Das ist doch genau das, was zurecht andernorts als Mangel in der deutschen Nationalmannschaft festgestellt wurde. Oder soll er die kommenden drei Jahre bei den Löwen für Schmid die Bank wärmen? Mit dem Spruch: da kann er sich noch viel vom Meister abgucken... Der deutsche Handball hat keine Weltstars, war eine vielgeteilte Meinung während der WM. Warum sollten sich die Top-Teams jetzt um Suton, und Suton um die Top-Teams reißen?
    Wo spielt übrigens ein Teil der hochgelobten norwegischen Mannschaft? Minden, Wetzlar, Erlangen... und warum? Um sich dort teuer aus den Verträgen herauslaufen zu lassen? Nein, man ist noch kein Star, um den hoch gepokert wird, nur weil man an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat. Zum Glück ist das System Bundesliga noch etwas breiter aufgestellt.
    Lemgo macht zur Zeit mit Verpflichtungen und Verlängerungen seine Hausaufgaben. Gut so, kann der Liga nur gut tun, die Richtung lautet aufwärts.