Beiträge von exilberliner

    Bei Euch scheint der Kader aber entsprechend tief zu sein,


    Naja, wenn man die Jugendmannschaften mit einrechnet... Ob Lennart Gliese oder Thorben Matzken jemals geträumt haben, in der Bundesligamannschaft der 1. Herren aufzulaufen? Und ein Frederik Simak hat sich vielleicht Kurzeinsätze erhofft, dass er nun aber zweitbester (?) Torschütze ist, wer hätte das gedacht.
    Großartig finde ich, dass bei der Personal- und Tabellensituation die Halle fast ausverkauft ist und über 8600 Zuschauer kommen.
    Toller Kampf aber dennoch auch des BHC, das muss man anerkennen. Dem Namen "Löwen" machen sie alle Ehren. Schön anzusehen ist das alles derzeit nicht, aber der Kampf gleicht vieles aus.

    Was ist heute bei handball world mit der aktuellen Liste der Spielankündigungen und letzten Ergebnisse los? Hannover:Kiel morgen Beginn 14:10? Bei den TV-Terminen 13:10? Flensburg:Wetzlar um 17:00? Aber es startet um 16:00. Plötzlich wieder Sommerzeit? ;)


    Nein, umgekehrte Wagenreihung und Verzögerungen im Betriebsablauf ;)

    Aus dem Artikel:

    Klar, in einer Halle für 10000 Zuschauer und 70 Mio € Kosten findet Schulsport statt :rolleyes: (in der SAP-Arena findet ja auch soviel Schulsport statt :lol: )

    Informationsfrage: Auf welcher Grundlage bzw. mit welcher Argumentation hofft Leipzig bzw. sein OB eigentlich auf Bundesmittel?


    Prinzipiell geht das schon. Die Mac-Scgmeling-Halle (immerhin 9000 Plätze) hat auch noch zwei Nebenhallen, und es finden regelmäßig Breitensport-, oder unterklassiger Soielbetrieb aller möglicher Sportarten statt. Es ist eben der Unterschied, ob man sich für das Konzept „Event-Arena“ oder „Sportstätte“ entscheidet. Letzteres wäre dann natürlich gerade nicht nach Vorbild Mannheim. Das ist dann wohl eher ein Marketing-Spruch.

    Irgendwie ist diese Diskussion putzig. Bennet Wiegert hat diese Mannschaft zusammengestellt, ihnen die Spielweise eingeimpft, und er war die letzten Monate damit extrem erfolgreich. Das hat ihm zurecht enorme Anerkennung verschafft. Alle haben Magdeburg bisher für die Saisonleistung gelobt, und das war vor allem auch sein Verdienst. Seine Leistung ist wirklich bemerkenswert für eine erste Trainerstation. Jetzt gibt es einmal einen Rückschlag, und schon verfallen die Foristen wieder in den alten Trott. Klar hat Wiegert noch nicht die Erfahrung eines alten Trainer-Haudegens, die kann man sich auch nirgendwo kaufen. Die muss man machen. Und das zeigt sich dann natürlich in einigen Situationen. Dem steht aber unbestreitbar der Aufbruch, der frische Wind und die berechtigten neuen Ambitionen gegenüber. Da muss man sich dann (als Verein, als Fan...) auch mal entscheiden, was wichtiger ist. Auch die Füchse werden in 1,5 Jahren mit einem noch jüngeren Trainer dastehen. Der wird gut sein - aber in manchen Situationen wird ihm auch genau das fehlen, was er nicht haben kann: die Erfahrung.
    Letztlich hat der SCM doch zwei Probleme, von denen eines ausschlaggebend war: 1) in Ko-Spielen, in denen es um alles oder nichts geht, brechen sie zu oft ein; 2) Die Last ist auf auf zu wenige Spieler verteilt (war in diesem Fall nicht allein ausschlaggebend - aber wäre derzeit aus MD-Sicht schon wünschenswert, Molina hätte in der Vergangenheit mehr Einspielzeit gehabt - könnte ein Knackpunkt werden, solange Chrapkowski fehlt). Aber der Trainer wird das erkennen und auch hier in Zukunft Lösungen finden.

    Einen Schiedsrichter die ganze Übertragung lang „Müller“ zu nennen, weil man „Thiyagarajah“ angeblich nicht aussprechen kann, halte ich

    A) für sehr respektlos, und
    B) für extrem unprofessionell.

    Ein Fernsehreporter wird für seine Arbeit bezahlt, er ist Profi. Wenn er sich einen Namen nicht merken kann oder ihn nicht aussprechen kann, sollte er ein paar Minuten vorher üben. Von einem Profi erwarte ich, dass er sich vorbereitet. Und das er respektvoll von allen Akteuren spricht. Als Vorgesetzter würde ich ihn zu einem ersnsten Gespräch bitten und ihn klar anzählen.


    Zeugt ja erstmal von Größe, wenn man signalisiert, dass das heute nichts wird, hat nicht immer was mit kneifen zu tun. Das traue ich Heine nicht zu, dass er den Jungspund vorführt nach dem Motto "hier, kannst auch mal Staub fressen", habs aber nicht gesehen.

    Eine Antwort auf das Formtief gibst du im nächsten Satz ja selbst. Die vielen Verletzten fehlen ja nicht nur vorne, sondern auch hinten und dann steht auch der erfahrene Torhüter allein da.

    Hinten fehlen sie zum Glück nicht ganz so sehr wie vorne, da können immer noch ein paar stattliche Jungs stehen. Dass der unerfahrene Gliese auch hinten auf halbrechts deckt, hat Kiel natürlich gut ausgenutzt. Das Spiel war sicherlich nicht sehr schön anzusehen, die Kieler sind zwar inzwischen langsam wieder die Maschine, die zuverlässig die Punkte einfährt, jedoch spielerisch noch nicht so stark, wie man es eigentlich erwarten könnte. Die Füchse auf der anderen Seite mit langsamen und teilweise destruktivem Spielaufbau. Aber soll man es Ihnen verdenken? Seit Wochen müssen drei Spieler ohne Erfahrung die Arbeit im Rückraum stemmen, Wechselmöglichkeiten gibt es nicht, und viel Zeit, um Spielzüge in dieser Formation einzuüben, ist auch nicht. Sie schlagen sich wacker, aber es ist kurzfristig sicher frustrierend, dass der Erfolg ausbleibt. Langfristig hoffe ich, dass Holm, Simak und Gliese von diesem Wurf ins kalte Wasser profitieren. dann hat diese Saisonphase wenigstens auch ihr Gutes.

    Ich bin gespannt, ob und wie sich die beiden Mannschaften noch in den Pokalwettbewerben begegnen. Die Bundesligasaison kann man aus Berliner Sicht eigentlich abhaken und den Rest als Experimentier- und Aufbaurunde für die nächste Saison begreifen. Denn selbst mit einer Qualifikation für das internationale Geschäft dürfte es wohl nichts mehr werden.

    Hamburg wäre auch eine tolle Alternative gewesen. Die Halle ist moderner, Hannover, Magdeburg und Berlin sowie natürlich Kiel und ihre jeweiligen Fans hätten es auch nicht so weit gehabt.

    Aber man würde sie doch nie und nimmer voll bekommen. Und warum sollte ein Verein das Risiko eingehen, sich in Hamburg einzumieten? Ich erinnere mich, dass die Veranstaltung nur dann kein Zuschussgeschäft wird, wenn man die Halle einigermaßen gut auslastet und den Titel selbst holt, richtig?

    Da sind doch schon ganz gute Vorschläge dabei: ich finde die Idee von Skinny Urios (#8) einer „Mini-Shotclock“ interessant- statt 6 Pässen hätte man beispielsweise 10 Sekunden, um den Angriff abzuschließen. Das in Kombi mit Flinks Vorschlag, beim Einwechseln des zusätzlichen Feldspielers nach kurzer Zeit passives Spiel anzuzeigen (oder wie immer man das dann nennt - ein Signal, dass der Abschluss schnell erfolgen muss) hielte ich für erprobswert.

    Es ging mir nur darum, dass ich es als peinlich empfinde, wenn Reporter sich penetrant über Kollegen aus einem anderen Stall mokieren, obwohl sie es selbst nicht besser hinbekommen. Dass die eine oder andere Zeitlupe zu viel gezeigt wurde habe ich auch gesehen. Und grundsätzlich wird die Regie- und Kommentarqualität bei Sky meinem Eindruck nach mit der wachsenden Erfahrung besser. Das ist aber kein Grund, gegenüber anderen überheblich zu sein.

    In den letzten Übertragungen hat die Grafik immer erst nach einigen Minuten funktioniert, zumindest bei allen Spielen, die ich gesehen habe. Dafür, dass die grafische Information immer noch ziemlich mau ist.... (ab und zu wird jetzt mal eine Quote eingeblendet, aber viel ist es nicht). Dafür wurde beim CL-Spiel aus Paris mehrmals sehr deutlich auf DIE Franzosen hingewiesen, die beispielsweise "versuchen, mit dieser eingeblendeten Statistik das Spiel schönzureden" (sinngemäß), zu blöd in der Regie wären, und so das Tor nicht zeigen etc. Das fand ich ganz schön peinlich angesichts der eigenen Sky-Performance in diesen Dingen. Eine Statistik habe ich jedenfalls bei einem Sky-Bundesligaspiel noch nie gesehen. Dafür fällt in jedem Spiel der Satz: "Wir arbeiten im Hintergrund fieberhaft daran".

    Den Gaul in Doha hätte jede andere Bundesligamannschaft auch geritten, obwohl alle wissen, dass es gefährlich ist. Auch nächstes Jahr wird das wieder jemand machen, und es werden nicht die Füchse sein.

    „Verheizen“: das ist eine schwierige Sache. Wiede und Drux waren (sind es noch) eben schon in sehr jungen Jahren sehr gut. Wiede hat schon in seiner zweiten Bundesligasaison einen gestandenen internationalen Profi wie Konstantin Igropulo von seiner Position verdrängt. Soll man ihn lieber nicht spielen lassen? Und was sagt der Spieler dazu? Und die anderen Klubs die mit Scheinen wedeln? Seine Verletzungen betreffen auch vor allem die letzen Monate. Daraus würde ich noch keine generelle Verletzungsanfälligkeit konstruieren.
    Drux hatte zunächst seine schwere Schulterverletzung. Davor war er Noch gar nicht so lange Profi, das vergisst man schnell bei ihm. Seitdem wurde er wirklich sehr dosiert eingesetzt. Schließlich hat er sich über zwei Jahre die Position mit Fäth geteilt, in dieser Saison wurde die Position mit ihm, Mandalinic und Simak eigentlich sogar dreifach besetzt. Ganz verzichten kann man auf einem Spieler von seiner Qualität sicher auch nicht. Und dann kommen wir da auch gleich zum nächsten Problem: Frederik Simak, ein Spieler, der eigentlich dosiert aufgebaut werden sollte, muss nun alleine ran und spielt, zuletzt in einem 2-Mann-Rückraum, die Spiele durch, wobei man ihm schon ansieht, dass er auf dem Zahnfleisch geht. Von dem heißt es dann als nächstes, er wird verheizt...

    Übrigens, vor gar nicht allzu langer Zeit hieß es immer noch: es wird zu wenig deutschen Talenten eine Chance in der Bundesliga gegeben. Heute heißt es eben: sie wurden verheizt. Der Pendel schlägt halt immer zu zwei Seiten aus.

    Klar kann fS sein, dass da etwas falsch gemacht wird, aber in dieser Häufung ist es zunächst mal Pech.
    Insgesamt finde ich die Anzahl der schweren Verletzungen in der Bundesliga inzwischen so hoch, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Ich bin kein Staristiker, aber kommt es mir nur so vor, dass wir in letzter Teit ständig von Kreuzbandrissen und ähnlichen Dingen hören?

    Mal ganz abgesehnen vom persönlichen Leid der Spieler: die hohe Verletztenzahl hat auch etwas von Wettbewerbsverzerrung. Es ist eben in den nächsten Wochen eine gan andere Aufgabe, gegen die Füchse zu spielen, als es zu Beginn der Saison war oder im nächsten Jahr sein wird. Aber es betrifft ja auch andere Vereine: Leipzig zu Beginn der Saison, Hannover, Melsungen - auch da fehlen ja teilweise halbe Mannschaften.

    Malte Semisch erlitt einen Bandscheibenvorfall und fällt 4 Wochen aus. Da auch Ersatz Fredrik Genz verletzt ist, wird Petr Stochl reaktiviert (Quelle: Füchse- Homepage).

    Damit sind folgende Spieler aus dem derzeitigen Profi-Kader verletzt: Simon Ernst, Paul Drux, Fabian Wiede, Marko Kopljar, Stipe Mandalinic, Mattias Zachrisson, Christoph Reißky, Kevin Struck, Malte Semisch. Keine schlechte Mannschaft: könnte im Titelkampf ein Wörtschen mitreden...

    Immerhin, keinen weiteren Spieler verloren ;)
    Was irgendwie blöd ist, ist dass es jetzt zu einer ganz schönen Wettbewerbsverzerrung kommt. Magdeburg musste noch gegen einen annähernd konkurrenzfähigen Gegner verlieren, die Gegner, die die Füchse in diesem Jahr noch haben, werden es wesentlich leichter haben. Denn mit vielen Punkten für die Füchse ist so ja nicht zu rechnen.

    Die Alternative zum Kabelsalat habe ich in #2537 beschrieben. Funktioniert noch mit der Browser-Version, aber nicht mit der Desktop-App. Sky will offenbar die Trittbrettfahrer etwas ärgern. Bei Sky Ticket ist es kein Problem das Video zu streamen. Also vermute ich mal, daß Sky seine Gründe dafür hat, daß so zu programmieren.


    Ja, aber die Gründe sind eben nicht sehr kundenfreundlich. Gut - wir Handballfans haben keine Alternative, aber ich frage mich manchmal, ob sich Sky mit seinem verqueren und intransparenten Gebare nicht die Möglichkeit verbaut, mehr Kunden zu haben. Dieses Sky go ist doch eigentlich völlig anachronistisch: es verlegt das gute alte analoge Fernsehen, wie wir es aus den Zeiten der Röhrenempfängern kennen, auf die Computermonitore. Dabei ist es ja nun gerade der Vorteil des Netzes, nicht-linear zu sein, Fernsehen unabhängig von Zeit und Ort zu machen. Gerade neulich, als ich mal wieder unterwegs war, wurde mir bewusst, dass Sky mir als Kunde überhaupt gar keine Möglichkeit bietet, ein Spiel, das nun gerade während eines geschäftlichen Termins lief, hinterher auf dem Tablet anzusehen. Ich musste warten, bis ich einige Tage später wieder zu Hause war und an den Receiver kam. Was spricht denn gegen eine Mediathek mit Re-Live-Spielen, schließlich habe ich ja dafür gezahlt? Stattdessen muss ich mir Fernseh-Wiederholungstermine raussuchen, das Spiel mit der Receiver-Festplatte aufnehmen etc... Das ist genau so verquast wie die undurchsichtige Preispolitik, das Angebot verschiedener Pakete, mit, ohne HD und Q und bla und dann mal wieder das 2 Monate umsonst und jede Woche zwei Anrufe... Zu mehr als Handball (und das nur, weil es nicht anders geht) bekommen die mich so bestimmt nicht - wieso sollte man da Kunde werden, weinabsichtlich technisch die einfachsten Dinge nicht möglich sind und du morgen schon nicht mehr weißt, was du heute heute gekauft hast?