Beiträge von exilberliner

    Petkovic beklagt die Belastung...nun dann sollten sie sich wohl besser nicht unter den ersten zwei Plätzen einfinden, wenn ihn das jetzt schon stört. ;)

    Ich glaube, ihn stört eher, dass der nächste Rückraumspieler verletzt ist und die Personaldecke angesichts des Programms ziemlich dünn wird... Müssen Reißky und Milde in den nächsten Spielen ran. Wird schon ;)

    Die Füchse ziemlich gut - aber Göppingen wirklich schlecht. Man hatte das Gefühl, durch die gravierenden personellen Ausfälle hatten sie von Anfang an überhaupt keine Erwartungen an das Spiel. Der Sieg war deutlich, obwohl sich die Füchse einige Fehlwürfe erlaubten - Lindberg z.B. mit einer unterirdischen Quote.
    Highlight des Spiels: Fabian Wiede. Das war wieder eine richtig kluge Partie von ihm auf Rückraum-Mitte mit exzellentem Verständnis für seine Mitspieler. Vor allem aber macht er das Spiel Schnell, organisiert den Gegenstoß und die zweite Welle, eine Qualität, die die Füchse durch den Angriff-Abwehr-Wechsel von Nenadic in der Vergangenheit nicht hatten. Langsam aber sicher kann man sagen: Problem Nenadic-Abgang gelöst - habeamus Rückraum-Mitte! :)

    Moin Grüße nach KS, ich habe nix von Schmid geschrieben oder an ihn gedacht ;) . Nur ein Spielmacher auf RM würde jetzt einen Sinn machen, ein Denker und Lenker ala Duvnjak (gesund), der ist jünger und stellt daher eher eine mittelfristige Perspektive dar. Denke aber der THW wird einen Teufel tun und ihn gehen lassen :D . Wenn man die Müllers aber los würde, z.B. nach Leipzig :D , könnte man auf HR an Häfner oder Wiede denken. Wenn man sich dann noch von Allendorf trennt, wäre Marcel Schiller ein gelungener Wechsel. Eine ganz andere Alternative wäre Simon Ernst, ich weiss ein Risiko und erst ab 2019 eine Alternative, der Junge hat aber ein riesiges Potential und ist trotz der zweiten schweren Verletzung, noch längst nicht mit dem Handball fertig. Tja und der Bob Hanning würde keinen Grund mehr haben, so weiter zu ätzen und rum zu heulen ;) .

    Ich glaube, da ist die Option Schmid dann doch wahrscheinlicher... ;)


    Nicht vergleichbar. MIlde ist ein RL der es aufgrund des Körpers in Liga Eins nicht schaffen wird und welcher die Mitte 20 überschritten hat. Zintel ist RM, hat letztes Jahr U21 in Algerien gespielt, Kann also mal ein kaliber Mimi Kraus werden.


    Das mag sein, aber der Punkt ist: Auch Zintel ist ein Spieler, der sich in der 1. Liga hinter einem anderen entwickeln müsste. Oder aber bei einem Verein aus den unteren Tabellenregionen. Das Anforderungsprofil ist aber: Ein Spieler, der das Angriffsspiel eine Spitzenmannschaft führen kann, möglichst abwehrstark ist und sofort weiterhelfen kann. Ich glaube, das findet man unter deutschen (Nachwuchs-)Spielern nicht.
    Und ob Milde es in Liga Eins schaffen wird: Wir werden es ja nun vorerst nicht erfahren, denn es geht wieder ab in Liga Zwei... und ich hätte mir das eben gern mal angesehen, ob sich deine pessimistische Einschätzung bestätigt hätte.
    Stranovsky - der geht doch zurück in heimatliche Gefilde, oder? Ich hatte auch den Eindruck, dass er in letzter Zeit deutlich abgebaut hat.

    2015

    Wann war das denn? Im Vorfeld seines Wechsels nach Hamburg oder im Vorfeld von Flensburg?

    2014 muss das gewesen sein. In der Zeit, als sich Jaszka so schwer verletzt hatte und nach einem Nachfolger gesucht werden musste (wie sich die Ereignisse gleichen). Man fand schließlich Nanadic.

    An Mahé war man doch schon mal dran, aber dann war ihm Berlin wohl zu popelig... keiene Ahnung, wie sehr da beide Seiten bereit wären, den Faden wieder aufzunehmen. Ansonsten bestehen zu Veszprem ja exzellente Geschäftsbeziehungen


    Vielleicht ja Zintel, der aus Hamm in Liga Eins hoch will? Vermutlich ist der Sprung zu groß. Vielleicht findet man ja wieder einen "schwierigen Fall" wie Nenadic im Ausland.
    Ich denken nicht, dass man mit Simak als 100 Prozentlösung plan. Wer weiß ob der nicht noch verliehen wird. Direkt aus der Oberliga in die Bundesliga auf der Königsposition halte ich für illusorisch.


    Gerade das wollte ich ja sagen: das man zwar mit Simak einen weiteren Spiler gebunden hat, der aber sicher noch nicht mi 100% in die
    Planung einbezogen werden kann.
    An einen Spieler wie Zintel glaube ich nicht. Dann könnte man auch einen Oliver Milde halten (was mir ohnehin gut gefallen hätte). Ich tippe mal auf eine „Flensburger Lösung“: einen altgedienten aber fitten Ausländer.

    Es muss sich nicht unbedingt um eine Zwischenlösung handeln. Die Füchse geben zwei RM ab (Nenadic und Vukovic), haben aber bisher nur einen RM verpflichtet (Ernst), der jetzt ausfällt. Bliebe also vermutlich ausreichend Platz für eine längere Lösung, wenn man da jetzt jemanden findet, der überzeugt. Das scheint mir das größere Problem zu sein.

    Naja, um eine Ferndiagnose wird es sich inzwischen wohl kaum mehr handeln. Und sicher dauert die Ausheilung eines Kreuzbandrisses lange, beim zweiten Mal vielleicht noch länger. Aber diese und die gesamte nächste Saison sind im Prinzip 1,5 Jahre! Wenn das jetzt schon so kommuniziert wird, dann muss doch wohl auch mit dem Schlimmsten rechnen, nämlich dass er nicht mehr zurückkommt. Da kann man schon den Ärger darüber verstehen, dass er dafür, dass er sehr lange verletzt war, sehr lange Einsatzzeiten hatte. Denn das ist sicher sehr risikoreich. Ich glaube aber auch, dass es vor allem Enttäuschung ist, die sich hier entlädt, denn in der Berliner Personalabteilung brenntjetzt natürlich die Hütte - mal ganz abgesehen davon, dass es für Simon Ernst ein riesiger Mist ist.

    Es könnte sich ja um einen Mittelweg handeln, weil unsicher ist, wann, ob und Wie Sellin nach seiner Handverletzung wieder in die Spur kommt. Allerdings ist diese Verpflichtung auch dann nicht Fisch und nicht Fleisch, um nicht zu sagen: keine gute Lösung.

    Die französische Liga funktioniert immer besser, und darüber freue ich mich sehr. Der Unterschied liegt in der Tat im Zuschauerzuspruch, oder etwas weiter gefasst: allgemein in der Wahrnehmung und dem Stellenwert, den Handball in Frankreich genießt. ich bin beispielsweise selbst, obwohl ich oft in Frankreich bin und mich sehr für Frankreich interessiere, so gut wie nie auf Interesse für Handball gestoßen - und dafür finde ich die Zuschauerzahlen dann doch erstaunlich hoch.
    Zur Ausgeglichenheit: In der Regel heißt es doch eher: Man muss in jedem Spiel konzentriert und fokussiert sein, sonst wird man auch als "große" Mannschaft von einer "kleinen" geschlagen. Und das ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen, auch richtig. Aktuelles Beispiel: das erste Viertel der Recken in Hüttenberg. Richtig ist aber auch: Überwiegend bringen die "Großen" diese Konzentration auch auf, und am Ende sind die Ergebnisse dann eindeutig. Bedeutet für mich: Eine Stärke der vorderen Mannschaften ist es eben, so fokussiert zu spielen, dass gegen die unteren Mannschaften gepunktet wird. Bei den Füchsen ist in dieser Saison gegenüber der letzten Spielzeit der Unterschied klar zu sehen. Der Punktverlust gegen Stuttgart war der erste gegen einen Underdog. Damit steht man auf Platz 2 oder 3, und dabei ist es fast egal, wie man gegen die oberen 5 gespielt hat. In der letzten Saison war das anders (obwohl die Qualität wahrscheinlich grundsätzlich nicht schlechter war und man gerne auch mal ganz oben gepunktet hat), und schon war der Tabellenplatz eher mäßig. Jedes Spiel mit der gleichen professionellen Einstellung spielen zu müssen, in diesem Sinne ist das Niveau ausgeglichen.

    Also 1. habe ich doch nur ganz wertfrei eine Statistik hier gepostet. 2. sind das ganz schön populistische Antworten. 3. ist klar, dass Teams von oben mehrheitlich gegen Teams von unten gewinnen. Das ist in jeder Liga und jeder Sportart der Welt so. Diese Domianz ist jedoch erdrückend. Und nein, das ist nicht nur sportartspezifisch.
    Klar haben Underdogs im Fußball z.B. andere Chancen. Dass sich Hertha in München ein 0:0 ermauert, während Lemgo in Mannheim das nicht machen kann, liegt tatsächlich an der Sportart. Köln hat z.B. als Letzter beim Vizemeister Leipzig nicht deswegen gewonnen, weil im Fußball der Faktor Zufall eine größere Rolle spielt, sondern weil sie einfach die bessere Mannschaft waren. An der Dominanz der Bayern, die seit Jahren an die 90 Punkte holen und an total voraussehbaren CL Ergebnissen sieht man, dass sich große Qualitätsunterschiede in aller Regel auch im Fußball durchsetzen (Ausnahmen wie das angesprochene 0:0 von Hertha bestätigen die Regel).
    Und schaut man mal in die 2.Liga, vor allem in die der Saison 16/17, dann sieht man, dass auch im Handball gewisse Qualitätsunterschiede immer wieder durch Heimvorteil, Schirientscheidungen, bessere Tagesform, höhere Motivation, geringere Belastung als der Gegner, Verletztensituation immer wieder zu kompensieren sind. Beispiele gibt's doch gerade in dieser Saison genug. Besonders krass ist das in der Südstaffel der 3.Liga. Normalerweise auch in den anderen Staffeln, die dieses Jahr jedoch jeweils ein Überteam haben.
    In der HBL allerdings sind die Unterschiede viel zu groß. Die Topteams haben Spieler auf Weltniveau und die Abstiegskandidaten Halbprofis.
    Wenn im Fußball Bayern München mit Erfurt in einer Liga spielen würde, wären die Ergebnisse genauso vorauszusehen.
    Deswegen halte ich es für ein Märchen, dass es nur(!) an der Sportart liegt.

    Es geht mir überhaupt nicht um Populismus. Der Punkt für mich ist: Was willst du damit sagen? Das erschließt sich mit nicht. Was bedeutet denn "In der HBL sind die Unterschiede viel zu groß"? Dass die Liga reduziert werden soll? Löst das ein Problem? Wenn ja welches? Oder wären dann weiterhin zwei Mannschaften abgeschlagen, weil das ganze im System liegt? Wie erklärt sich denn beispielsweise, dass wir in der 2.Liga mit dem BHC eine Übermannschaft haben? Sind die aus Versehen abgestiegen (was ja eigentlich nicht sein könnte, wenn von vornherein klar ist, wer absteigt), oder sind die plötzlich so erstarkt, dass sie klar besser sind als der Rest der Liga?
    Ich gebe dir ja recht, dass die Spreizung, was Qualität, aber auch Etat und Professionalität betrifft, enorm ist. Aber meiner Meinung nach funktioniert die Liga trotzdem. Und zwar so gut, wie in keinem anderem Land. Und dass die Spreizung so groß ist, halte ich eben doch auch für sportartspezifisch. Es wird immer wahrscheinlicher sein als in anderen Sportarten, dass die Aufsteiger auch wieder absteigen. Und trotzdem haben wir in den letzten Jahren auch immer wieder Beispiele für Mannschaften, die es schaffen, sich in der 1. Liga festzusetzen und dort eine gute Rolle zu spiele, ja sogar bis in die Spitze vorzudringen. Nur ist das eben nicht jedes Jahr der Fall, aber damit kann man doch leben.
    Die Südstaffel der 3. Liga ist für mich die Ausnahme und nicht die Regel, denn klar: Ausnahmen gibt es immer
    Was mich ärgert ist eben diese Grundhaltung, ein im Grundsatz funktionierendes System schlechtzureden. Und ich bin im Grundsatz froh, dass Spitzenhandball in Deutschland sportlich grundsätzlich so gut funktioniert. Und ähnlich ist es dann mit den Zuschauerzahlen. Nirgendwo kommen so viele Menschen zum Handball wie in Deutschland. Klar ist das an vielen Orten trotzdem noch ausbaufähig, und viele Dinge könnte man für einen noch größeren Publikumszuspruch noch verbessern. Aber grundsätzlich erst mal über Zuschauerzahlen herzuziehen finde ich destruktiv.

    Leute, das ist der Charakter dieses Spiels! In der Regel gewinnt das stärkere Team, es gibt weniger Überraschungen als in anderen Sportarten, beispielsweise im Fußball (wenn auch heute für meine Mannschaft eine kleine negative ;) ). Und zwar nicht nur in der Bundesliga, auch in den unteren Spielklassen, in der Jugend... Wenn ihr das doof findet, sucht euch eine andere Sportart.Es ist darüber hinaus keine großes Ding, wenn die obere Tabellenhälfte gegen die untere Tabellenhälfte gewinnt. Deshalb stehen die, die oben stehen, oben, und die die unten stehen, unten.

    Hervorragender Auftritt der Füchse gestern im Wettbewerb, der niemanden interessiert ;) . Sie scheinen die Nach-Nenadic-Phase der Orientierungslosigkeit beendet zu haben. Ein spielstarker Fabian Wiede führt seine Mannschaft zu einem sehr souverän herausgespielten Sieg. Auf einmal ist das Füchsespiel pfeilschnell, Kreisläufer und Außen werden gut in Szene gesetzt, ein Tor ums andere fabriziert (innerhalb einer Woche 41 zu Hause gegen Minden und 34 auswärts in St. Raphael). Auch Drux kommt wieder ins Spiel, ergänzt sich hervorragend mit Wiede. Kann so weitergehen, dann kommt auch die Bundesligasaison zu einem guten Abschluss!

    Beuger, das kannst Du doch nicht ernst meinen, Du hast doch Ahnung. ;) Minden ist jedes Jahr Abstiegskandidat und Göppingen muss eigentlich immer fix in den Top 10 mit dabei sein. Das ist doch ein riesiger Unterschied.


    Das muss aber nicht ewig so bleiben. Dieses Jahr sind sie kein Abstiegskandidat, und das ist kein Zufall - schließlich haben sie sich in letzter Zeit einen sehr soliden Kader aufgebaut, mit dem etwas schief laufen müsste, wenn sie gegen den Abstieg spielen. Und ich denke, von Behren ist hier auch recht ambitioniert. Ich habe in letzter Zeit eher den Eindruck, dass sie sich, vor allem auswärts, sehr oft unter Wert verkaufen. Das Problem für aufstrebende Talente wird sein, dass mittelfristig keine richtige Perspektive besteht, aus dem Niemandsland der Liga herauszukommen. Aber ich finde, Michalczyck kann sich in Minden schon noch profilieren, und das täte ihm für 1,2 Jahre sicher nicht schlecht. Davon könnten beide Seiten profitieren. Auch ein Kohlbacher, der in seiner Karriere sicherlich schon einen Schritt weiter ist, wechselt erst jetzt, und Wetzlar würde ich derzeit schon mit Minden vergleichen wollen.

    Naja, das Interesse aus Berlin an diesem Forum ist wirklich nicht sehr ausgeprägt. Aber im Füchse-Forum wird nun auch nicht gerade ausgiebig zu diesem Spiel diskutiert. Das könnte natürlich daran liegen, dass das Ergebnis einigermaßen erwartbar war.

    Dennoch ein ziemlich untypisches Füchse-Spiel. Vorne viele Gegenstöße und jeder Wurf ein Treffer, hinten sehr nachlässig (nach dem Motto: ein gutes Pferd...). Nun wurde, mit Wiede in der Mitte, mal wieder eine neue Angriffskonstellation ausprobiert. Und siehe da: Kreisläuferspiel vorhanden, die Halben werden in Bewegung gebracht und treffen ein ums andere Mal (Fäth und Kopljar). Schön, schön, immerhin. Das sieht deutlich reifer und geordneter aus als in den letzten Spielen.
    Und dann: Drux, 10 min. 2 Tore, zwei mal gut Mandalinic in Szene gesetzt, auch zwei Tore und der Eindruck nach dem 10-min-Intermezzo der beiden: Das kann was werden. Hoffen wir's . Dann wird sich zeigen, ob die Truppe Platz drei halten kann (auf Platz zwei sehe ich auch nach der Niederlage in MD Flensburg beim Blick auf das Restprogramm).