An Mahé war man doch schon mal dran, aber dann war ihm Berlin wohl zu popelig... keiene Ahnung, wie sehr da beide Seiten bereit wären, den Faden wieder aufzunehmen. Ansonsten bestehen zu Veszprem ja exzellente Geschäftsbeziehungen
Beiträge von exilberliner
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Vielleicht ja Zintel, der aus Hamm in Liga Eins hoch will? Vermutlich ist der Sprung zu groß. Vielleicht findet man ja wieder einen "schwierigen Fall" wie Nenadic im Ausland.
Ich denken nicht, dass man mit Simak als 100 Prozentlösung plan. Wer weiß ob der nicht noch verliehen wird. Direkt aus der Oberliga in die Bundesliga auf der Königsposition halte ich für illusorisch.
Gerade das wollte ich ja sagen: das man zwar mit Simak einen weiteren Spiler gebunden hat, der aber sicher noch nicht mi 100% in die
Planung einbezogen werden kann.
An einen Spieler wie Zintel glaube ich nicht. Dann könnte man auch einen Oliver Milde halten (was mir ohnehin gut gefallen hätte). Ich tippe mal auf eine „Flensburger Lösung“: einen altgedienten aber fitten Ausländer. -
Dazu geht ja auch noch Fäth..die Füchse haben also Bedarf
Für Fäth wurde allerdings Mandalinic verpflichtet und außerdem Fredrik Simak mit einem Profi-Vertrag gebunden. Zu bedenken ist aber, dass auch Kopljar monatelang ausfällt. Da ist also richtig was am dampfen.... -
Es muss sich nicht unbedingt um eine Zwischenlösung handeln. Die Füchse geben zwei RM ab (Nenadic und Vukovic), haben aber bisher nur einen RM verpflichtet (Ernst), der jetzt ausfällt. Bliebe also vermutlich ausreichend Platz für eine längere Lösung, wenn man da jetzt jemanden findet, der überzeugt. Das scheint mir das größere Problem zu sein.
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Naja, um eine Ferndiagnose wird es sich inzwischen wohl kaum mehr handeln. Und sicher dauert die Ausheilung eines Kreuzbandrisses lange, beim zweiten Mal vielleicht noch länger. Aber diese und die gesamte nächste Saison sind im Prinzip 1,5 Jahre! Wenn das jetzt schon so kommuniziert wird, dann muss doch wohl auch mit dem Schlimmsten rechnen, nämlich dass er nicht mehr zurückkommt. Da kann man schon den Ärger darüber verstehen, dass er dafür, dass er sehr lange verletzt war, sehr lange Einsatzzeiten hatte. Denn das ist sicher sehr risikoreich. Ich glaube aber auch, dass es vor allem Enttäuschung ist, die sich hier entlädt, denn in der Berliner Personalabteilung brenntjetzt natürlich die Hütte - mal ganz abgesehen davon, dass es für Simon Ernst ein riesiger Mist ist.
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Nach diesem Bericht verpasst Simon Ernst die gesamte nächste Saison...
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Es könnte sich ja um einen Mittelweg handeln, weil unsicher ist, wann, ob und Wie Sellin nach seiner Handverletzung wieder in die Spur kommt. Allerdings ist diese Verpflichtung auch dann nicht Fisch und nicht Fleisch, um nicht zu sagen: keine gute Lösung.
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Die französische Liga funktioniert immer besser, und darüber freue ich mich sehr. Der Unterschied liegt in der Tat im Zuschauerzuspruch, oder etwas weiter gefasst: allgemein in der Wahrnehmung und dem Stellenwert, den Handball in Frankreich genießt. ich bin beispielsweise selbst, obwohl ich oft in Frankreich bin und mich sehr für Frankreich interessiere, so gut wie nie auf Interesse für Handball gestoßen - und dafür finde ich die Zuschauerzahlen dann doch erstaunlich hoch.
Zur Ausgeglichenheit: In der Regel heißt es doch eher: Man muss in jedem Spiel konzentriert und fokussiert sein, sonst wird man auch als "große" Mannschaft von einer "kleinen" geschlagen. Und das ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen, auch richtig. Aktuelles Beispiel: das erste Viertel der Recken in Hüttenberg. Richtig ist aber auch: Überwiegend bringen die "Großen" diese Konzentration auch auf, und am Ende sind die Ergebnisse dann eindeutig. Bedeutet für mich: Eine Stärke der vorderen Mannschaften ist es eben, so fokussiert zu spielen, dass gegen die unteren Mannschaften gepunktet wird. Bei den Füchsen ist in dieser Saison gegenüber der letzten Spielzeit der Unterschied klar zu sehen. Der Punktverlust gegen Stuttgart war der erste gegen einen Underdog. Damit steht man auf Platz 2 oder 3, und dabei ist es fast egal, wie man gegen die oberen 5 gespielt hat. In der letzten Saison war das anders (obwohl die Qualität wahrscheinlich grundsätzlich nicht schlechter war und man gerne auch mal ganz oben gepunktet hat), und schon war der Tabellenplatz eher mäßig. Jedes Spiel mit der gleichen professionellen Einstellung spielen zu müssen, in diesem Sinne ist das Niveau ausgeglichen. -
Also 1. habe ich doch nur ganz wertfrei eine Statistik hier gepostet. 2. sind das ganz schön populistische Antworten. 3. ist klar, dass Teams von oben mehrheitlich gegen Teams von unten gewinnen. Das ist in jeder Liga und jeder Sportart der Welt so. Diese Domianz ist jedoch erdrückend. Und nein, das ist nicht nur sportartspezifisch.
Klar haben Underdogs im Fußball z.B. andere Chancen. Dass sich Hertha in München ein 0:0 ermauert, während Lemgo in Mannheim das nicht machen kann, liegt tatsächlich an der Sportart. Köln hat z.B. als Letzter beim Vizemeister Leipzig nicht deswegen gewonnen, weil im Fußball der Faktor Zufall eine größere Rolle spielt, sondern weil sie einfach die bessere Mannschaft waren. An der Dominanz der Bayern, die seit Jahren an die 90 Punkte holen und an total voraussehbaren CL Ergebnissen sieht man, dass sich große Qualitätsunterschiede in aller Regel auch im Fußball durchsetzen (Ausnahmen wie das angesprochene 0:0 von Hertha bestätigen die Regel).
Und schaut man mal in die 2.Liga, vor allem in die der Saison 16/17, dann sieht man, dass auch im Handball gewisse Qualitätsunterschiede immer wieder durch Heimvorteil, Schirientscheidungen, bessere Tagesform, höhere Motivation, geringere Belastung als der Gegner, Verletztensituation immer wieder zu kompensieren sind. Beispiele gibt's doch gerade in dieser Saison genug. Besonders krass ist das in der Südstaffel der 3.Liga. Normalerweise auch in den anderen Staffeln, die dieses Jahr jedoch jeweils ein Überteam haben.
In der HBL allerdings sind die Unterschiede viel zu groß. Die Topteams haben Spieler auf Weltniveau und die Abstiegskandidaten Halbprofis.
Wenn im Fußball Bayern München mit Erfurt in einer Liga spielen würde, wären die Ergebnisse genauso vorauszusehen.
Deswegen halte ich es für ein Märchen, dass es nur(!) an der Sportart liegt.Es geht mir überhaupt nicht um Populismus. Der Punkt für mich ist: Was willst du damit sagen? Das erschließt sich mit nicht. Was bedeutet denn "In der HBL sind die Unterschiede viel zu groß"? Dass die Liga reduziert werden soll? Löst das ein Problem? Wenn ja welches? Oder wären dann weiterhin zwei Mannschaften abgeschlagen, weil das ganze im System liegt? Wie erklärt sich denn beispielsweise, dass wir in der 2.Liga mit dem BHC eine Übermannschaft haben? Sind die aus Versehen abgestiegen (was ja eigentlich nicht sein könnte, wenn von vornherein klar ist, wer absteigt), oder sind die plötzlich so erstarkt, dass sie klar besser sind als der Rest der Liga?
Ich gebe dir ja recht, dass die Spreizung, was Qualität, aber auch Etat und Professionalität betrifft, enorm ist. Aber meiner Meinung nach funktioniert die Liga trotzdem. Und zwar so gut, wie in keinem anderem Land. Und dass die Spreizung so groß ist, halte ich eben doch auch für sportartspezifisch. Es wird immer wahrscheinlicher sein als in anderen Sportarten, dass die Aufsteiger auch wieder absteigen. Und trotzdem haben wir in den letzten Jahren auch immer wieder Beispiele für Mannschaften, die es schaffen, sich in der 1. Liga festzusetzen und dort eine gute Rolle zu spiele, ja sogar bis in die Spitze vorzudringen. Nur ist das eben nicht jedes Jahr der Fall, aber damit kann man doch leben.
Die Südstaffel der 3. Liga ist für mich die Ausnahme und nicht die Regel, denn klar: Ausnahmen gibt es immer
Was mich ärgert ist eben diese Grundhaltung, ein im Grundsatz funktionierendes System schlechtzureden. Und ich bin im Grundsatz froh, dass Spitzenhandball in Deutschland sportlich grundsätzlich so gut funktioniert. Und ähnlich ist es dann mit den Zuschauerzahlen. Nirgendwo kommen so viele Menschen zum Handball wie in Deutschland. Klar ist das an vielen Orten trotzdem noch ausbaufähig, und viele Dinge könnte man für einen noch größeren Publikumszuspruch noch verbessern. Aber grundsätzlich erst mal über Zuschauerzahlen herzuziehen finde ich destruktiv. -
Leute, das ist der Charakter dieses Spiels! In der Regel gewinnt das stärkere Team, es gibt weniger Überraschungen als in anderen Sportarten, beispielsweise im Fußball (wenn auch heute für meine Mannschaft eine kleine negative
). Und zwar nicht nur in der Bundesliga, auch in den unteren Spielklassen, in der Jugend... Wenn ihr das doof findet, sucht euch eine andere Sportart.Es ist darüber hinaus keine großes Ding, wenn die obere Tabellenhälfte gegen die untere Tabellenhälfte gewinnt. Deshalb stehen die, die oben stehen, oben, und die die unten stehen, unten. -
Sahnetag von Bitter, verdientes Unentschieden. Stochl eben nur eine Halbzeit.
Aber Paul Drux... so ein Riesenmist, das reicht langsam. So schade für den Jungen. Und richtig, richtig blöd für die Füchse. -
Ist Mar
10 Minuspunkte bisher und nur weil man mal gegen Flensburg verliert, befremdet mich die derzeitige Kommunikation seitens Berlin schon...das ist ja nicht mal mehr tiefstapeln. Schwere Spiele hat die Konkurrenz auch noch.
Ist Marc Berlin? -
Hervorragender Auftritt der Füchse gestern im Wettbewerb, der niemanden interessiert
. Sie scheinen die Nach-Nenadic-Phase der Orientierungslosigkeit beendet zu haben. Ein spielstarker Fabian Wiede führt seine Mannschaft zu einem sehr souverän herausgespielten Sieg. Auf einmal ist das Füchsespiel pfeilschnell, Kreisläufer und Außen werden gut in Szene gesetzt, ein Tor ums andere fabriziert (innerhalb einer Woche 41 zu Hause gegen Minden und 34 auswärts in St. Raphael). Auch Drux kommt wieder ins Spiel, ergänzt sich hervorragend mit Wiede. Kann so weitergehen, dann kommt auch die Bundesligasaison zu einem guten Abschluss! -
Beuger, das kannst Du doch nicht ernst meinen, Du hast doch Ahnung.
Minden ist jedes Jahr Abstiegskandidat und Göppingen muss eigentlich immer fix in den Top 10 mit dabei sein. Das ist doch ein riesiger Unterschied.
Das muss aber nicht ewig so bleiben. Dieses Jahr sind sie kein Abstiegskandidat, und das ist kein Zufall - schließlich haben sie sich in letzter Zeit einen sehr soliden Kader aufgebaut, mit dem etwas schief laufen müsste, wenn sie gegen den Abstieg spielen. Und ich denke, von Behren ist hier auch recht ambitioniert. Ich habe in letzter Zeit eher den Eindruck, dass sie sich, vor allem auswärts, sehr oft unter Wert verkaufen. Das Problem für aufstrebende Talente wird sein, dass mittelfristig keine richtige Perspektive besteht, aus dem Niemandsland der Liga herauszukommen. Aber ich finde, Michalczyck kann sich in Minden schon noch profilieren, und das täte ihm für 1,2 Jahre sicher nicht schlecht. Davon könnten beide Seiten profitieren. Auch ein Kohlbacher, der in seiner Karriere sicherlich schon einen Schritt weiter ist, wechselt erst jetzt, und Wetzlar würde ich derzeit schon mit Minden vergleichen wollen. -
Naja, das Interesse aus Berlin an diesem Forum ist wirklich nicht sehr ausgeprägt. Aber im Füchse-Forum wird nun auch nicht gerade ausgiebig zu diesem Spiel diskutiert. Das könnte natürlich daran liegen, dass das Ergebnis einigermaßen erwartbar war.
Dennoch ein ziemlich untypisches Füchse-Spiel. Vorne viele Gegenstöße und jeder Wurf ein Treffer, hinten sehr nachlässig (nach dem Motto: ein gutes Pferd...). Nun wurde, mit Wiede in der Mitte, mal wieder eine neue Angriffskonstellation ausprobiert. Und siehe da: Kreisläuferspiel vorhanden, die Halben werden in Bewegung gebracht und treffen ein ums andere Mal (Fäth und Kopljar). Schön, schön, immerhin. Das sieht deutlich reifer und geordneter aus als in den letzten Spielen.
Und dann: Drux, 10 min. 2 Tore, zwei mal gut Mandalinic in Szene gesetzt, auch zwei Tore und der Eindruck nach dem 10-min-Intermezzo der beiden: Das kann was werden. Hoffen wir's . Dann wird sich zeigen, ob die Truppe Platz drei halten kann (auf Platz zwei sehe ich auch nach der Niederlage in MD Flensburg beim Blick auf das Restprogramm). -
Was ist eigentlich mit Pujol und vor allem mit Simon Ernst?
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Diese Klatschpappen und auch die großen Arenen wie die der Füchse, Hannoveraner oder Mannheimer passen einfach nicht zum Handball finde ich.
Finde das in traditionellen Handballstädten wie Lemgo, Minden, Magdeburg, Gummersbach, Göppingen, Flensburg, Kiel oder auch Wetzlar geiler und natürlicher von der Stimmung her.In Minden? Stimmung?? Nicht wirklich.
In Lemgo? Naja, schon besser, aber...
Nicht falsch verstehen, ich wohne in der Gegend und habe hohe Sympathie für die Vereine, bin auch gerne da. Aber die Stimmung ist wirklich ausbaufähig. Gerade in Minden muss man an vielen Dinge des "Drumrum" arbeiten. Hannover hingegen war früher wirklich grausam. Inzwischen holen sie ganz schön auf. Lauter als in den kleinen Hallen der Nachbarn ist es allemal, zumal es in Minden oft noch nicht mal voll ist. Und das Publikum ist in Hannover eben auch jünger - wenn auch öfter mal Gelegenheitspublikum, aber das ist in den großen Städten so, kann dem Handball nicht schaden. Ich würde eher sagen: mancherorts muss man aufpassen, dass man nicht nur noch die Tradition hat...
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Wer ist reifer: der junge Spieler Wiede oder der erfahrene Trainer Petkovic? Und Fabi muss das jetzt ausbügeln. Macht er aber gut. Immerhin.
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Na komm, so mittelmäßig war er auch in seiner Anfangszeit nicht.

die Rechtschreibkorrektur ist immer sehr vorlaut. Mittelmann! -
Ein funktionierender Rückraum gegen einen nicht funktionierenden Rückraum. Glückwunsch nach Flensburg. Die Füchse brauchen dringend Drux, sonst wird es nicht besser.
Was mich nervt: Diese Geschichte, Zachrisson sei als Mittelmaß nach Berlin gekommen.Habe ich jetzt schon ungefähr 5x auf Sky gehört. Das ist Unsinn. Er kam als Rechtsaußen. In der Jugend hat er mal Halbrechts gespielt, aber in der Mitte nie.