Um das Ziel "Handball in deutschen Großstädten" anzugehen, müsste erst einmal analysiert werden, ob dort überhaupt der Markt für so etwas vorhanden ist oder etabliert werden kann.
Na ja, "dort etablieren"... natürlich müssen sich, das zeigt ja gerade auch die Hamburger Erfahrung, die dort vorhandenen Vereine sich sportlich qualifizieren. Wenn nicht, dann eben nicht. Eine reine Standortpolitik wie im Eishockey ist sicherlich nicht wünschenswert. Wenn wir in München auf absehbare Zeit keinen Bundesligisten haben, dann ist das eben so. Aber dass ein Leipziger Erstligist einen guten Handballstandort hätte, ebenso wie ein auf solider Basis wiedererstarkter Traditionsverein im Westen, dafür braucht man glaube ich keine filigrane Analyse. Das würde für der Liga an sich sicherlich besser sein als ein dauerndes Auf- und Abgesteige von Emsdetten, Neuhausen etc. (die dortigen Handballfans mögen mir diese Aussage verzeihen). Und auch Hamburg ist nun mal selbst bei diesem chaotischen Erscheinungsbild in BuLi-Spielen immer für 8000 Zuschauer gut.