Dann möchte ich doch mal fragen: Welcher Spieler in der derzeitigen Nationalmannschaft ist den so gut im Angriff und so schlecht in der Deckung, dass das einen Spezialistenwechsel wirklich rechtfertigen würde?
Beiträge von exilberliner
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Wer würde teure Eintrittskarten kaufen um sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Stadt dieselben vier Mannschaften bei Freundschaftspielen anzuschauen?
Ich zum Beispiel liebe Turniere, und viele Handballer tun das auch. So ein "Wochenende des Handballs" halte ich durchaus für vermarktungsfähig. Ich halte jedenfalls mehr von einer Handballveranstaltung als Volksfest als von einem Supercup ohne Publikum, wobei dann die Konkurrenz eines lächerliches Volksfest in der Stadt als Begründung herhalten muss. Mal im Ernst: Um die Vermarktung des Supercups hat sich doch beim DHB nicht wirklich jemand Gedanken gemacht, oder? Da hat man auf jeden Fall eine Chance vertan.
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Wenn der reine Abwehrspieler ein Anachronismus sein sollte stellt sich natürlich die Frage warum auch Berlin und Hamburg mit solchen Spielern operieren
Na ja, zumindest in Berlin ist es ja so, dass man auf Rückraum Mitte mit Jaszka einen Spezialisten hat, für den es keine zweite Besetzung gibt. Da er ein unterdurchschnittlicher Deckungsspieler ist (für einen Mittelblock oder Halben auch nicht die richtigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt), braucht man den Spezialistenwechsel. Nun ist die Situation in der deutschen Nationalmannschaft ja die, dass uns dieses Genie im Spielaufbau gerade fehlt, und unter taktischen Gesichtspunkten ist ein permanenter Wechsel ja auch nicht von Vorteil. Daher würde ich es konsequent und richtig finden, vom Spezialistenwechsel wegzukommen. Nur, weil es sei 30 Jahren (?) einen Abwehrspezialisten in der Nationalmannschaft gab, sollte man nicht daran festhalten. Denn genau dieses Festhalten an alten Zöpfen ist ja nur zu oft das Problem...
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Ich frage mich auch, ob die Organisation so glücklich ist. Zwei verschiedene Spielorte sind für ein Turnier mit vier Mannschaften schon mal nicht so richtig klasse, wenn man das Ereignis als Ganzes vermarkten will. Warum wird es nicht in einer Stadt als großes Sportereignis aufgezogen? Muss ja nicht gleich die Hamburger O2-World sein. Aber kann man das nicht an einem richtigen Handball-Standort richtig aufziehen und eine schöne Halle wie bspw. (ins Blaue hinein gesprochen) Magdeburg, Leipzig, Wetzlar voll bekommen? Ich glaube auch nicht, dass ein Fest vor der Halle die Menschen abhalten sollte, in die Halle zu gehen. Wir wissen alle, wie solche Feste aussehen. Auf so ein Begründungsniveu sollten wir uns nicht begeben. Bundesligafußball nebenan wäre jetzt für den gemeinen Handballfan, der den Eindruck hat, auch etwas geboten zu bekommen, nicht das Problem (auch wenn es von der Vermarktungstaktik her wegen der Proportionen eher unglücklich aussieht). Aber eben diese Erwartung, etwas geboten zu bekommen (nennt es ruhig Event) besteht beim potenziellen Publikum schon. Und hier ist der DHB auch gefragt. So kommt alles ja eher als vernachlässigungswertes Trainingskeplänkel daher, und da darf man sich nicht wundern, dass es die Leute nicht in Scharen in die Hallen treibt.
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Ich finde es überhaupt nicht sinnvoll, nun auch schon wieder auf dieses Spiel einzuschlagen. Der Gegner war schwach, die Last sollte auf viele Schultern verteilt werden, gewonnen werden sollte und musste trotzdem. Das sind sicherlich keine Bedingungen, um die Fähigkeiten der Mannschaft zu beurteilen. Groetzki im Rückraum war ja nun auch keine gewiefte taktische Variante für die Zukunft, sondern schlicht der Tatsache geschuldet, dass die wenigen verbliebenen Rückraumspieler entlastet werden sollen in einer Situation, in der es auf nichts mehr ankommt.
Wenn Erkenntnisse, dann diese: Unsere Außen, vor allem auch Sellin, auf sehr ansehenswertem Niveau, Kneule weiterhin überzeugend (aber ohne eine Spiel, in dem es um etwas geht, ist so eine Leistung wenig aussagefähig), und die Torhüter... für mich sind das zur Zeit Heinevetter und Ziemet. Klar, Lichtlein hat einige Dinger gehalten, aber was da aufs deutsche Tor kam, war auch sehr schwach, und gerade bei Würfen aus dem Rückraum überzeugt er mich nicht, jedenfalls nicht mehr als andere deutsche Bundesliga-Torhüter.
Ich hoffe, die Mannschaft wird gegen Polen mehr gefordert, auch wenn die leider auch nicht in Bestbesetzung antreten. -
Eindrucksvoll bestätigen das sie nichts in der NM zu suchen haben, konnten Klein und Kneer. Wobei Kneer für mich ein Rätsel ist, da er ja in Magdeburg durchaus zu guten Lesitungen fähig ist.
Und das ist für mich der Unterschied. Kneer brauch vielleicht das Vertrauen, denn er kann es eigentlich. Bei Christophersen ist es ja in der Vergangenheit ähnlich gelaufen.
Dass der Trainer an Klein festhält, begreife ich auch nicht so recht. Die Lösung mit einer Löwen- und einer Melsunger Flügelzange liegt doch nahe. In der Hinterhand bleiben dann noch die Wetzlarer und die Burgdorfer Flügelspieler (die das genauso könnten, aber aus irgendeinem Grund weder in A noch in B eine Chance bekommen). Sonst bin ich aber mit dem Kader der Mannschaft so ganz zufrieden. Wenn man diesen Jungs eine Chance gibt, könnte sie das Schiff DHB wahrscheinlich erst mal stabilisieren. -
Ein großartiges Handballspiel! Wenn ich es nicht schon wüsste: Scheint ein toller Sport zu sein!
Natürlich war der Ausgang bitter für die Füchse.Irgendwie kaprizieren sich hier viele auf den TW-Wechsel am Ende und die Tatsache, dass Jaszka spät zurückkam. Ich sehe das nicht so. Sigurdsson hat alles auf eine Karte gesetzt. Solche Spiele wurden zu oft von Heine und Romero gewonnen, daher bringt er sie am Schluss. Außerdem hat er am Ende mit 7 Feldspielern agiert, und das geht mit Heinevetter (schneller) besser als mit Stochl (langsamer).
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15.10.2013, 20:15 Uhr, SC Magdeburg - TuS Nettelstedt-Lübbecke 30 : 26
26.10.2013, 19:00 Uhr, Bergischer HC 06 - SG Flensburg-Handewitt
26.10.2013, 19:00 Uhr, Rhein-Neckar Löwen - TV Emsdetten
26.10.2013, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - VfL Gummersbach
26.10.2013, 19:00 Uhr, GWD Minden - HSG Wetzlar
26.10.2013, 19:00 Uhr, ThSV Eisenach - MT Melsungen
27.10.2013, 15:00 Uhr, Frisch Auf Göppingen - THW Kiel
27.10.2013, 17:15 Uhr, Füchse Berlin - HSV Hamburg
27.10.2013, 17:15 Uhr, TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo -
Ich bin gegen eine Uhr. Das würde den Charakter des Spiels massiv ändern. Es handelt sich eben nicht um ein "Zeitspiel", sondern um ein "passives Spiel". Es geht nicht darum, dass man in einer bestimmten Zeit zum Abschluss kommen muss, sondern dass der Druck aufs Tor erkennbar sein muss. Das kann sich natürlich überlagern, muss aber nicht. Was, wenn bei einem knappen Spielstand noch 25 Sek. zu spielen sind, und die ballführende Mannschaft, mit einem Tor führend, noch nicht einmal Anstalten macht, sich in die gegnerische Hälfte zu bewegen? Wie geht es weiter nach progressiven Bestrafungen? Was, wenn der Ball nach Tor einfach nur nach vorne geschmissen und von keinem Spieler aufgenommen wird? Die hier angebotenen Lösungen wie weitere Sekunden aufaddieren, Quotient aus Spielzeit und überzeugen mich nicht. Ich rate zu mehr Gelassenheit. Handball ist nun mal ein Sport, bei dem die Schiedsrichter in manchen Situationen einen Ermessensspielraum haben und FIngerspitzengefühl zeigen müssen. Vielleicht sollte man sich auch mal von dem Gedanken verabschieden, alles ganz genau, effektiv, gerecht und objektiv regeln zu können. Das kann man schlicht nicht.
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Ein schöner souveräner Sieg, heute mal weniger über die Mitte und den Kreis als über die Außen erspielt. Die schwedische Flügelzange hat eiskalt zugeschlagen.
Was mir bei Lemgo auch gefällt: Fällt einer der Routinierten aus, sei es durch Weggang oder temporär verletzungsbedingt, da rückt immer einer nach, der sich nahtlos einfügt, ohne dass groß Aufhebens gemacht wird. Das war mit Lemke schon so, Zieker, Pekeler, Niemeyer und jetzt Possehl- couragierte Leistung! Die werden auch jetzt den Kopf nicht hängen lassen und ihren Weg gehen.
Und meine Füchse - ohne Worte, was sie derzeit für eine Konstanz auf die Platte legen, und wie sie vor allem als Mannschaft funktionieren. Ich bin entzückt. -
Auf geht's Lemgo - einfach an die gute Leistung mit dezimiertem Kader bei den Löwen anknüpfen, dann wird's ganz schön eng für Bärlin.
Träume seien dir erlaubt...

Ich bin ja öfter mal in Lemgo in der Halle und halte den blau-weißen bis auf bei zwei Spielen (welche wohl?) immer die Daumen. Das wird am Sonntag schon irgendwie komisch...
Die Füchse sind richtig gut drauf und Lemgo ist ein Gegner, der ihnen liegt. Lemgo hat bisher mit Herz gespielt, aber dabei nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Ich rechne eigentlich mit einem einigermaßen deutlichen Sieg der Füchse, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. -
Noch mehr vermisse ich die "Mannschaft des Spieltages"...
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Die Meinungsfreiheit hört aber spätestens da auf, wo Üble Nachrede oder Verleumdung beginnt.
Ja, und das ist auch gut so.
Nur in diesem Fall trifft es nicht zu, wenn man sich das beanstandete Statement anhört. Wenn du bessere Beispiele für "üble Nachrede" brauchst, reicht es, in der Handballecke ca. jeden zweiten Forumsbeitrag zu lesen.
Lasst uns über erfreulichere Dinge reden... -
Ich finde, das Spiel war unter mehreren Aspekten ganz interessant.
Meine Erwartung war eigentlich, ein Duell Heinevetter-Ziemer zu sehen, die ich neben Bitter für die besten deutschen Torhüter halte. Die Torhüter waren bei diesem Spiel jedoch nur Statisten.
Burgdorf zeigt sich deutlich verbessert gegenüber dem Auftritt gegen die Löwen. Gut gefallen hat mir, dass sich gerade auch Spieler wie Hykkerud und Szücs, die bisher einfach kein Faktor waren, ausgezeichnet haben. Das Problem bleibt aber, dass die (auch von mir) im Vorfeld gelobten Neuzugänge Sevaljevic und Mackovsek auch nach 9 Spieltagen noch nicht im Recken-Spiel angekommen sind. Das ist, gerade auch bei der eigentlichen Klasse der Spieler, sehr schade (wenn es nicht gerade gegen die Füchse geht).
Und gerade das läuft bei den Füchsen derzeit anders: Jesper Nielsen spielt, als hätte er jahrelange Bundesliga-Routine und hat sich in nur neun Spieltage vom großen Unbekannten zu einem Top-Spieler der Füchse entwickelt. Der Angriff hat sich gefangen, dafür war die Abwehr richtig schlecht - auch die taktische Maßnahme 4-2-Deckung hat nicht richtig gezündet. Da wir aber schon bärenstarke Defensivleistungen der Füchse gesehen haben, bin ich mir sicher, dass man hier schnell an eigentliche Tugenden anknüpfen kann. Interessant, dass Christophersen, der langsame Fortschritte zeigt, längere Zeit über die Mitte kam (da Romero gar nicht zum Einsatz kam). Das werden wir ziemlich sicher spätestens ab nächster Saison öfter sehen.
Auch die Stimmung und da Drumrum in der Halle in Hannover zeigt sich übrigens deutlich verbessert!
Insgesamt also ein gelungener Nachmittag. -
wir stehen so gut da, wie lang kein Aufsteiger mehr und keinen interessierts
Wen sollte es denn interessieren, den es im Moment nicht interessiert?
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Das ist
Die ansonsten guten Leistungen (auch in diesem Spiel) werden dadurch in den Hintergrund gedrängt und somit die Schiris zu unrecht angegriffen.
Das ist ja gerade das Problem.
Es handelt sich um ein spontanes Interview, das ausschließlich online auf der Seite von Sport1 zugänglich ist. Selbst ich, der sich wirklich viel für Handball interessiere, habe es nicht zur Kenntnis genommen, bis ich den Link in diesem Forum bekommen habe.vKein Mensch würde mehr darüber diskutieren, wenn man es einfach dabei belassen hatte. Denn: so schlimm ist es nun wirklich nicht, Heinevetter sagt drei Mal, dass er Respekt hat vor der Leistung der Schiedsrichter. Nun wird aber an ihm ein Exempel statuiert und die Schiedsrichterleistungen werden sogar in der FAZ diskutiert. Der Schuss geht nach hinten los. -
Glaubt jemand wirklich, dass man mit solchen Diskussionen für mehr und bessere Schiedsrichter sorgen kann?
Nein, das glaubt keiner. Es geht hier auch schon lange nicht mehr um die Szene und das Spielergebnis - geschenkt (man hat als Löwen-Fan übrigens auch leichter reden, wenn man nun schon 2x hintereinander von umstrittenen Entscheidungen profitiert hat). Dazu ist alles gesagt: Etwas Glück für die Löwen, Pech für die Füchse, so ist das im Leben.
Es geht allein um die Frage: Muss man hier als Liga noch einen drauf setzen und eine nun wirklich nicht sehr schlimme, weil nicht beleidigende Aussage, die im ersten Moment großer Enttäuschung gemacht wurde und deren Gehalt nun auch nicht aus der Luft gegriffen ist, mit einer Strafe und Maßregelung begegnen, oder sollte man es nicht einfach gut sein lassen. Und darf man sich auch wehren, wenn man sich zu unrecht angegriffen fühlt, oder muss man vor jeder Entscheidung kuschen? -
Deutschland und D鋘emark bewerben sich als gemeinsame Ausrichter der M鋘ner-WM 2019
Was sagt ihr? Ich finde, es hört sich erst mal richtig super an.
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Quartalsirrer
Pappnase
Typen wie Heinevetter
das sind ja nach HBL-Rechnung mindestens 3000 Euro!

(etwas Vorsicht bei der Wortwahl, wenn über andere Menschen gesprochen wird, wäre auch hier im Forum nicht schlecht. Heine polarisiert mit seinem Verhalten, klar. Aber ihn hier als "Irren" zu bezeichnen, geht dann doch zu weit unter die Gürtellinie).
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Übrigens hat mir die Halle in Coburg in den Fernsehausschnitten richtig gut gefallen! Die ist eine echte Bereicherung.
Rick, kannst du nicht einen kleinen Pioniertrupp zusammenstellen, der das Ding heimlich ausgräbt und in einer Nacht- und Nebelaktion knapp 200km Richtung Thüringen versetzt? Bis die Coburger in der 1. Liga angekommen sind, können sie sie ja dann zurückhaben...