Beiträge von exilberliner

    Kommunikation ist zumindest nich eine seiner Stärken.

    Dann passt das doch hervorragend zu Bob! ;)

    Nun soll dieser Mann in Berlin Sportkoordinator, B-Jugend Trainer UND Co-Trainer werden.

    ...mit anderen Worten, viel hat er nicht zu verantworten (weder Geschäftsführer, noch Cheftrainer, noch Jugendkoordinator), aber er kann, wenn er denn will, eine ganze Menge machen. Ein gutes Reintegrationsprogramm und ein prominentes Gesicht für die Füchse - wenn es gut geht, profitieren beide Seiten davon.

    Playoffs sind dann sinnvoll, wenn man eine Meisterschaft mit mehreren Staffeln hat. Sportlich ist es dann sehr sinnvoll, weil man damit ausgleichen kann, dass die Staffeln nicht ganz auf dem gleichen Niveau sind.
    Spannend könnte ich mir zum Beispiel auch Playoffs (oder -downs je nach Betrachtungsweise) zwischen den letzten 3 der ersten und den ersten drei der zweiten Bundesliga vorstellen (auch wenn das auch wieder nicht dem Playoff-Prinzip im eigentlichen Sinne entspräche, sondern eher eine Entscheidungsrunde wäre).

    In einer eingleisigen Liga sind sie sportlich Nonsens. Erhöhte Aufmerksamkeit hätten sie allenfalls ab dem Halbfinale, da ist man dem Saisonfinale im Stadion schon wieder ziemlich nahe. Da sie aber sehr kurzfristig terminiert werden müssten, wäre das mit der stärkeren medialen Präsenz schwierig (könnte ja dann ein Fußball-Viertliegaspiel parallel stattfinden...). Und irgendwie passt der ganze Modus nicht zum Handball. Letztes Jahr haben wir ja nun, wie forderfuchs richtig feststellt, gezwungenermaßen ziemlich oft Flensburg-Hamburg gesehen. Ich fand das auch irgendwann zu viel. Zweimal kurz hintereinander Minden-Kiel (Pokal und Meisterschaft) war auch nicht so der Bringer (zugegebenermaßen keine sehr wahrscheinliche Playoff-Konstellation, aber eine etwaige Paarung 1-6 wäre wahrscheinlich auch mäßig spannender). Ich hoffe, man überlegt es sich noch einmal. Wenn der Modus sonst nach 2 Jahren wieder geändert wird, weil es doch nicht so recht was bringt, ist der Flurschaden umso größer.

    Das eine Kind ist nun 33 % älter und das andere gar doppelt so alt. Ein himmelweiter Unterschied.

    :lol:


    Es zeigt sich nur wieder, dass "Familie" natürlich ein Totschlagargument für alles ist. Will ich es mir mit den Fans nicht verderben und in guter Erinnerung bleiben, sage ich natürlich nicht: "Ich habe keine Lust mehr", "In Kiel (oder wahlweise jede andere Stadt) gefällt es mir nicht mehr", und schon gar nicht "ich fühle mich unterbezahlt" und erst recht nicht "meine Teamkollegen und die Geschäftsführung sind doof", sonder eben "ich habe das wegen meiner Familie so entschieden". Dann kann keiner was sagen.
    Geht es allerdings schnell wieder in die andere Richtung, wird die Begründung schwieriger. Obwohl, man könnte sagen: "ich habe es wegen des Familieneinkommens so entschieden"...

    Aber wenn der Dienstag aus dem Free-TV verschwindet, dann macht die Auslagerung eines Spiels am Dienstag nur noch wenig Sinn, oder?

    Naja, man kann auch auch im Internet mittwochs nicht mehrere Spiele gleichzeitig sehen, in sofern würde es schon Sinn machen - um Parallelübertragungen zu vermeiden, wenn man die Anzahl der übertragenen Spiele beibehalten möchte. Ich vermute aber, dass es viel zu wenig Streaming-Abos gibt, als dass sich das lohnen würde.

    Bisher scheint doch vor allem das Free-TV betroffen? Weiß jemand, wie es mit den Streaming-Angeboten im Abo-Angebot aussieht? Werden die zurückgefahren bzw. eventuelle Dienstagsübertragungen am Dienstag eingestellt? Persönlich wäre mir das Fernseh-Angebot nämlich ziemlich egal, solange ich Bundesliga im Internet bekomme, auch wenn das für Marketing und Image des Handballs natürlich nicht ideal wäre.

    Aber doch eher gezwungenermaßen, da es dem Sponsor nicht so lecker geht.....

    Naja, es war ja wohl eher so, dass der Sponsor zu seinen Farben zwang, und das hat er ja ganz erfolgreich gemacht! Für die Füchse ist dabei finanziell was rumgekommen, also hat man es halt gemacht. Ich glaube nicht, dass es sich in Berlin so schnell wiederholt. Ein gewisser Gewöhnungseffekt an gelb-lila Füchse ist eingetreten, und bevor man sich ganz vergisst ist es gut wieder umzukehren... Man legt da schon Wert auf einheitliches Auftreten von Mannschaften und Verein, und weniger der Manager als der Präsident wacht darüber. Und mich als alten Fuchs freut es natürlich ungemein, kann ich ich wieder die alten grünen Trikots aus dem Schrank holen!

    Wie sieht es denn bei den "Recken" aus, die für diesen Thread ja verantwortlich sind. Ist der Name angekommen? Macht man sich lustig? Identifiziert man sich garmit ihm? Ich bitte um Antworten.

    Ich habe den Eindruck, weder noch. Man ist wahrscheinlich zu sehr mit dem eigenen Erfolg beschäftigt, da muss man dann nicht über Namen reden... Mich würde allerdings freuen, wenn man ihnen in der nächsten Saison ersparen würde, durch diese dämliche Hüpfburg einzulaufen!

    Ich finde die Tatsache des Zeitz-Wechsels als solche nicht so überraschend, die Gründe im Prinzip nachvollziehbar etc. Die Art und Weise der Inszenierung halte ich aber für ziemlich niveaulos. Sich, obwohl noch mit laufenden Vertrag in Kiel versehen, schon mit dem Veszprem-Verantwortlichen unter dem Vereinsemblem, und dann noch mit Fanschal um den Hals zu präsentieren, spricht stilistisch weder für Zeitz noch für Veszprem. Hier sollen über Bilder Tatsachen als vollendet kommuniziert werden, so sollte man nicht unter Verhandlungspartnern umgehen! Oder gilt es, hier jemandem eins auszuwischen? Zu sagen, dass man es gerne möchte, dass man verhandle und hoffe, dass es klappe, das wäre ok, aber so?

    Nachdem man in HH nach dem CL-Sieg den schon verloren geglaubten Größenwahn wiederentdeckt hat (beste Mannschaft der Welt), möchte ich fast behaupten, das Rudoof mit dem "nach höherem streben" tatsächlich die sportliche Perspektive gemeint hat.

    Ja, natürlich meint er das! Für Heinevetter dürfte das "Höhere" aber vor allem der höhere Betrag auf dem Konto bedeuten. Und wenn es wirklich darum geht, dann hätte ich mit einem Abschied auch keine Probleme.
    Der eigentliche Punkt ist doch, dass ein Wechsel aus sportlicher Sicht für den HSV gar keinen Sinn macht, gemessen an dem vergleichsweise hohen finanziellen Aufwand, der betrieben werden müsste. Es geht um das Signal: "Wir können sie alle haben, wenn wir nur wollen", weiße Salbe auf die geschundene Seele nach den Duvnjiak-Abschied, und irgendwie die Reaktion eines trotzigen Kindes, das beweisen will, dass es doch geht. Die Frage ist nur, wem man eigentlich etwas beweisen will, nachdem mehrere Bundesligaclubs die offensichtlich in Deutschland hausierenden Scheichs, die ja genau nach diesem Muster handeln, wieder nach Hause geschickt haben.

    Gewechselt hat Petersson wohl jeweils wegen der Kohle. Sowohl Berlin als auch Flensburg hätten ihn sehr gern gehalten, bzw. er hat dort jeweils Lücken hinterlassen. Ich hallte ihn auch für den am bestern Abwehr spielenden Linkshänder.

    So ist es. Alex Petersson ist der wertvollste Spieler der Bundesliga auf dieser Position, weil er der kompletteste ist.

    Ach, FuexxeFan3, wie sang einst Roberto Blanco?
    Und das wird doch sicher recht spaßig mit den Hamburgern!

    ...und vielleicht ist den Herren von der EHF dabei ja aufgegangen, dass ein paar Regeln an dieser Stelle künftig keine schlechte Idee wären...

    "Dass Silvio Heinevetter Tendenzen hat, den Verein zu verlassen und nach Höherem strebt,..."
    Mit "Höherem" wäre dann der HSV gemeint, Herr Rudolph? Jener, der in dieser Saison auf Platz 5 der Bundesliga gelandet ist, oder jener der es es nicht schafft, Dulle zu halten, weil der an das "Höhere" nicht so recht glaubt? Ich bin mir nicht so sicher, ob sich der Herr Präsident mit seinem hochmütigen Geschwätz viele Freunde in Handballdeutschland macht.

    Der Mainstream ist doch zu sagen, das Scheitern liegt 1. an den Vereinen, 2. an der Anschlussförderung, 3. an der hohen Belastung durch die Liga, weil das schon seit Jahren (damals zurecht von Brand angesprochen) ein Thema ist.

    Meiner Meinung nach haben wir zwei verschiedene, sich überlagernde Problematiken.

    Akutes Problem 1: Diese Qualifikation hätte geschafft werden müssen, und zwar auch von den derzeit in die Auswahl stehenden Spielern. Das war eine Frage der Einstellung der Spieler und des Trainers. Hier hat die Mannschaft, einschließlich des Trainers, versagt.

    Perspektivisches Problem 2: Hier kommen die von dir genannten "Mainstream-"Punkte, die begründen würden, warum man nicht um Titel mitspielt. Und da zeigt sich eben schon, dass wir zwar viele Spieler haben, die in ihen Clubs große Spielanteile haben - aber es sind nicht die entscheidenden. Über eine Reihe hervorragender Außenspieler kann sich Deutschland nicht beklagen, da kommt es kaum drauf an, ob man die Wetzlarer, Burgdorfer, Mannheimer Außen etc. beruft. Im Rückraum sieht das ganz anders aus - die Schicht ist dünn, und um das zu ändern muss an die Strukturen gegangen werden.

    Allerdings: Ohne die Lösung von Problem 1 stellt sich Problem 2 zunächst gar nicht.