Beiträge von oko

    Sehe ich als "Wessi" ganz anders!

    Ich fühle mich in keinster Weise irgendwie politisch oder sozialkritisch berührt.

    Genau so könnte es heissen "der Norden muss zusammenhalten" oder "wir Bayern", "wir Mittelhessen" oder wie auch immer.

    Ich sehe vielmehr ein Problem in Menschen, die direkt unter Schnappatmung schon pathologisch irgendwelche derartige Dinge in die einfachsten Aussagen hereininterpretieren!!!

    Meine Sympathie haben die Ossis heute!

    Was ist denn der Osten? Wer soll da zusammenhalten? Mit „Osten“ ist hier doch alles in den Grenzen der ehemaligen DDR gemeint! Und das soll nicht „politisch“ sein?

    Warum denn ?
    Empfinde ich überhaupt nicht so.
    Was soll er denn sagen ?
    "Eigentlich haben wir alle keinen Bock und wollen an den Strand, aber der Verein möchte noch mal spielen" ?

    Innerlich wird er das glaub schon sagen. Aber nach dem ersten Ärger darüber hat er offensichtlich den Kopf frei gemacht, die Situation angenommen und sich auf die Aufgabe, also die bestmögliche Vorbereitung auf das Spiel konzentriert!

    "Nach Informationen von SPORTBILD versuchen die Dessauer vor einem ordentlichen Gericht eine einstweilige Verfügung zu erwirken, um dieses Spiel nicht stattfinden zu lassen"

    Es besteht also nach wie vor zu einem gewissen Prozentsatz die Möglichkeit, dass das Spiel doch nicht stattfindet?

    Offenbar mir keinem Erfolg!

    (Wüsste auch keine sinnvolle Begründung für eine Einstweilige)

    Als Erlanger Fan hätte ich durchaus noch das eine oder andere Argument in petto. Aber ich vermeide so gut es geht Diskussionen mit Menschen, die dem HCE grundsätzlich und aus Prinzip überkritisch gegenüberstehen – da ist der Gesprächsverlauf meist schon vor Drücken der Antworten-Taste entschieden.

    Davon solltest du dich nicht abhalten lassen - Ignorieren ist hier das Stichwort :hi:

    Super!!! Vielen Dank!! :hi:

    Ungeachtet der regeltechnischen und juristischen Diskussionen würde mich interessieren wie die Community den Spielausgang am Sonntag einschätzt. Als Aussenstehender kann ich das schwer einschätzen wer möglicherweise leicht in der Favoritenrolle ist. Gefühlt ist es aus meiner Sicht ein 50/50 Spiel. Normalerweise sollte der Heimvorteil leicht für Essen sprechen. Entscheidend wird wohl aber auch sein wie Dessau mit der Drucksituation umgehen wird.

    Bauchgefühl: Essen zieht das recht klar

    (Essen hat das Spiel innerlich „angenommen“, Dessau eher nicht)

    Der Grundsatz der Öffentlichkeit in der Rechtsprechung bedeutet, dass Gerichtsverhandlungen und Urteilsverkündungen öffentlich sind. Dies ist ein wichtiges Element der Transparenz und Kontrolle staatlicher Gewalt in einem Rechtsstaat. Das bedeutet, dass die Öffentlichkeit grundsätzlich Zugang zu den Gerichten hat und Urteile öffentlich bekannt gemacht werden

    Soviel dazu!

    Auf dem Schirm hatte dieses mögliche Urteil und seine möglichen Folgen mit Ausnahme der Beteiligten sicher so gut wie niemand. Daher jetzt auch der Aufschrei

    Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit ist ein Teil der Problemlösung

    Diese Lösung (60 Minuten für drei Sekunden und das auch noch geraume Zeit nach dem letzten Spieltag) ist nach meiner Überzeugung in der Gesamtschau dieser Saison so ziemlich die schlechteste Lösung ...

    Darüber kann man trefflich streiten! Siehe die gefühlten letzten 200 Kommentare hier :hi:

    Zudem wäre es wünschenswert, dass eingelegte Einsprüche und laufende Einspruchsverfahren transparenter gemacht werden. Hätte die Öffentlichkeit am 07. Juni gewusst, dass der Einspruch von TuSEM Essen noch nicht final entschieden ist, dann hätte es am 11. Juni sicherlich andere Reaktionen gegeben.

    Kommunikationspolitik halte ich für einen entscheidenden Punkt. Insidern war das noch laufende Verfahren zwar bekannt, aber den normalen Handballfan nicht. Und das ist mit win Grund für die Empörungswelle zu dem Nachholspiel. Wie du sagst, wäre es jedem am letzten Spieltag klar gewesen, dass es das möglicherweise noch nicht war, wäre alles ruhiger verlaufen, wenn es im Ergebnis für Dessau natürlich trotzdem nicht besser wäre

    Wie viele Anträge zur Änderung bzw. Verbesserung der DHB-Rechtsordnung seitens der Vereine gab es denn in den letzten Jahren? Professionelle Vereine sollten sich u.a. auch mit den Spiel- und Rechtsordnungen befassen, denn das ist der vorgegebene Rahmen, in dem sie sich bewegen müssen. Wenn ihnen dabei grobe Fehler oder Unzulänglichkeiten in diesen Richtlinien auffallen, dann gibt es immer die Möglichkeit Änderungsanträge vorzubringen. Dazu bedarf es aber auch einer geeigneten, stringent formulierten Alternative zum bestehenden Wortlaut. Hinterher ist es zu spät sich zu beschweren bzw. es kann nur noch an Lösungen für zukünftige Vorfälle gearbeitet werden.

    Ich bin sehr gespannt, ob der DHB-Bundesrat tatsächlich Änderungen an der Rechtsordnung bzgl. Einsprüchen vornehmen wird. Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass es eine "gerechtere", allgemeingültige und auf alle Situationen anwendbare Regelung geben kann.

    Das ist doch das Problem. Ich finde die Lösung jetzt mit dem Wiederholungsspiel (für diesen Fall) auch nicht toll, aber wir haben hier selber unzählige Alternativen diskutiert und keine dieser Alternativen würde für alle direkt oder indirekt Betroffenen Gerechtigkeit bringen, bzw. Sinn machen, für keine gab es einen Konsens. Es wäre immer jemand unzufrieden

    Im Urteil wird also auf "Spielentscheidend" verwiesen.

    Spielentscheidend war der eine Spieler mehr 3 Sekunden vor Schluss mitnichten.

    Essen hätte mit viel Hexerei maximal noch 1 Punkt holen können. Damit wäre alles beim alten geblieben.

    Ich hoffe, das Essen dafür seine Quittung bekommt. Egal ob alles rechtens war.

    Nicht die Tatsachen verdrehen:

    Essen hatte 3 Feldspieler mehr!!!

    Mehr als 1 Tor und 1 Punkt wäre aber natürlich nicht möglich gewesen

    Essen soll für die Ausübung seiner Rechte eine Quittung bekommen? (Zumal der Einspruch getätigt wurde, als der Klassenerhalt für Essen noch nicht feststand). Seltsame Rechtsauffassung von dir?

    Grundsätzliche Regelfrage:

    Wieso sollten die Offiziellen überhaupt vor Anpfiff nachzählen, wie viele Spieler auf dem Feld stehen und das gegebenenfalls korrigieren? Wäre dies nicht ein Eingriff der neutralen Offiziellen zugunsten der fehlbaren Mannschaft? Aus- und Einwechslungen sowie die Anzahl der Spieler auf dem Feld obliegen den jeweiligen Mannschaften. Die Delegierten sollen lediglich eingreifen, wenn es zu Verstößen kommt. Dazu gehört es meiner Meinung nach nicht, eine Mannschaft, die einen Spieler zuviel aufstellt noch vor Spielbeginn auf den möglichen Fehler hinzuweisen.

    Sie haben hier aber auch beim Verstoß (Anpfiff) nicht eingegriffen

    Ich hätte mir gewünscht das die Gerichte etwas mehr Fingerspitzengefühl gezeigt hätten. meiner Meinung nach wäre es gerecht gewesen wenn sie Dessau eine Geldstrafe aufbrummen könne und das Spiel, da nur noch 3 Sek. zu spielen waren als Unentschieden zu werten.

    Das Gericht konnte solch ein Urteil aber nicht fällen, da es das betreffende Regelwerk nicht hergibt. Sie konnten nur auf Wiederholungsspiel oder „nichts“ entscheiden