Beiträge von Handballer2105

    Meint ihr, man bereut die vielleicht etwas voreilige Perez Verpflichtung?

    Ich glaube nicht, dass man es jetzt schon bereut. Man weiß doch nicht, was in einem Jahr ist. Wolff bringt vielleicht seine Leistung nicht oder er verletzt sich noch einmal schwer. Dann ist man froh, PdV zu haben.

    Kann natürlich auch ganz anders kommen. Wolff hält granatenmäßig und sichert ihnen alle Titel. Dann denkt man vielleicht anders darüber.

    Wenn die TSV vorausschauend agiert, dann sollte sie den Vertrag mit Uscins jetzt nochmals verlängern, damit später die Ablöse saftig ist, falls Uscins vorzeitig geht.

    Warum sollte Uscins vorzeitig verlängern.

    Bei einem Wechznach Ende der Vertragslaufzeit sind bessere Konditionen drin weil keine Ablöse gezahlt werden muss.

    Meinst du mit GB Gummersbach und Burgdorf?

    Freundschaft!

    Weil die Mannschaft da einen starken Trainer hatte, der die Mannschaft in den entscheidenden Momenten stützen konnte. Ähnlich war das mit Stenzel. Und in gewisser Weise auch mit Heiner Brand mit EM-Bronze. Es kommt vor, dass eine Mannschaft mit sehr starkem Trainer oder mit einem ganz klaren Konzept auch mal aus dem Nichts gleich top ist - z.B. auch die Rumänen 1961. Oder in letzter Zeit beim SCM. Aber in den meisten Fällen tasten sich Mannschaften an den ganz großen Erfolg eher heran.

    Wiegert hat schon einige Jahre gebraucht, bis die Mannschaft da war wo sie jetzt ist.

    Und Nationalmannschaft ist ein anderes Thema als ein Verein. Bei einem Verein steht die ganze Welt zur Verfügung.

    Ich habe meinen Beitrag deshalb so verfasst, weil ich Paulchens Argument mit der Finalerfahrung nicht so ganz teile.

    Es ist nur ein Beispiel, dass auch andere Nationen lange dem Erfolg hinterher gelaufen sind. Es ist kein Gesetz oder eine Notwendigkeit. Es gibt auch überraschende Erfolge.

    Veszprém hat sicherlich eine sehr gute Mannschaft; wartet aber immer noch auf den ersten ersten Titel in der ehfcl. Mit unterschiedlichen Mannschaften und Trainern.

    Das habe ich nicht geschrieben.

    Dass Gislason jedoch nicht so der große Mentalitätstrainer ist, ist denke ich m.E., nichts neues. Und wenn wie hier geschrieben, das Finale auch eine Mentalitätsfrage ist, dann kreide ich das dem Trainer an. Egal wie dieser heißt.

    Es war aber der gleiche Trainer in den Spielen davor! Da hat sich dann die Mannschaft alleine motiviert, oder?

    Natürlich war Glück dabei, aber das gab es schon immer. Erst bei der letzten EM als Frankreich durch ein irreguläres Tor gegen Schweden in die Verlängerung kam und die dann gewann.

    Die Kaderzusammenstellung gehört auch dem Trainer und da hat Gislason durchaus unpopuläre Entscheidungen getroffen.

    Andreas Potsdam schreibt, dass die Mentalität auch Aufgabe des Trainers ist. Allerdings nur im Finale, denn in den anderen Spielen hat sie ja gestimmt.

    Die Dichte im Männerhandball ist sehr groß und es gibt eigentlich nur für Dänemark den Anspruch immer im Finale zu stehen. Alle anderen können immer im Viertel- oder Halbfinale ausscheiden.

    Darum jetzt zu schreiben, dass man im Januar diesen Erfolg wiederholen muss, halte ich für unangemessen.

    Wir sind noch lange nicht auf dem Niveau von Dänemark.

    Aber die Mannschaft hat sich verbessert, sie war ein Team und sie hat Moral gezeigt.

    Und besser ein schlechtes Spiel im Finale als im Viertel- oder Halbfinale.

    Ich vermute mal, dass sich alle deutschen Fans über die Leistung der Mannschaft ärgern und enttäuscht sind. Mir geht es auf jeden Fall so.

    Ich glaube allerdings auch, dass die Mannschaft gewinnen wollte.

    Nachdem Zwischenstand von 5:6 hatten wir eine sehr schlechte Phase von der wir uns nicht mehr erholt haben.

    Für mich war es von den Dänen auch die beste Turnierleistung, sicherlich auch begünstigt durch unsere Leistung.

    Ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Spieler aus dieser Erfahrung lernen wird.