Beiträge von Handballer2105

    Wie in den vergangenen Jahren wird dieses Spiel kein Selbstläufer. Ich befürchte sogar eine weitere Niederlage. Das Spiel der Löwen ist zur Zeit sehr fehlerbehaftet und insbesondere die Abwehr ist schon seit längerem kein Bollwerk mehr. Durch den Ausfall von Petersson wird dieses Problem noch einmal größer.
    Das Angriffsspiel ist auch durch den Ausfall von Kohlbacher zu statisch und zu sehr auf die Mitte konzentriert. Wir schaffen es viel zu selten, die Abwehr in Bewegung zu bringen und unsere Außen in gute Wurfpositionen zu bringen.
    Trotzdem hoffe ich, dass heute der Knoten platzt und wir in Erlangen gewinnen.

    Da haben die Schiedsrichter die Aktion gegen Weinhold falsch eingeschätzt. Ich bin nicht mal sicher, ob sie überhaupt zwei Minuten gegeben haben.
    Die Mannschaft von Nordhorn hat mir aber trotzdem gut gefallen. Sie haben die Abwehr der Kieler vor große Probleme gestellt.
    Ich glaube aber, dass am Ende die Kieler hoch gewinnen werden.

    Peter2000
    Vielen Dank für deine lange Erklärung.
    Wie schon in meinem Beitrag geschrieben, wird hier bewusst eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen. Das ist für mich das Gegenteil von guter Abwehrarbeit.
    Die Situation ist nicht vergleichbar mit den "anderen" Stürmerfouls. Dort sehen sich die Spieler. Ausserdem ist die Geschwindigkeit eine andere.

    In meinen Augen ist es auch nicht konsequent. Ein Torhüter bekommt bei wesentlich schwächeren Vergehen direkt die rote Karte.

    Ja, die Ligaaufstockung war eine der dümmsten Entscheidungen in dieser ganzen Krise, wenn man Aufsteiger festgelegt hat, hätte es auch Absteiger treffen müssen.


    Es wurde ja immer gesagt, dass nur diese Lösung einige Mannschaften davon abgehalten hat, den Klageweg zu bestreiten. Ob das so stimmt, kann ich aber nicht beurteilen. Diese Entscheidung fand ich von Anfang an sehr fragwürdig. Wenn man dann wenigstens den Modus geändert hätte und zwei Zehner Staffeln gemacht hätte, bei denen jeweils die ersten vier jeder Staffel den Meister und und die Euro Teilnehmer ausgespielt hätten und die letzen 6 Teams beider Staffeln die Absteiger. Das wären dann maximal 28 Spiele gewesen.
    Aber diese Chance hat man leichtfertig vergeben.
    Und jetzt müssen die Vereine sehen, wie sie damit klarkommen.
    Wenn noch mehr Spiele wegen Corona verlegt werden müssen, dann verdichtet sich der Spielplan noch mehr.

    Sicherlich ist auch ein Kai Wandschneider nicht perfekt. Aber von Außen betrcahtet stimm tbei ihm das Gesamtpaket.
    Es fängt ja schon beim Scouting an. Mit den Mitteln, die Wetzlar zur Verfügung stehen, ist da sehr viel Qualität auf der Platte. Und sowohl die Mannschaft als auch einzelne Spieler entwickeln sich unter ihm weiter.
    Und auch die Zusammenarbeit mit Camdzic ist in der HBL auch selten (wenn überhaupt) in dieser Qualität vorhanden.

    Und auch noch nach vielen Jahren sehe ich keine Abnutzungsprobleme.

    Ich konnte und kann bis jetzt nicht nachvollziehen, warum Wetzlar ohne Not diese Zusammenarbeit aufgekündigt hat.

    Eigentlich kann Wetzlar und Matschke nur verlieren.

    Das habe ich bis heute nicht verstanden. Warum macht man mit 2000 Zuschauern mehr Verlust als ohne? Hat man da so viele Ordner etc. dass man bei mindestens 50k Umsatz Verlust macht? Die Halle muss man ja trotzdem zahlen.

    Das man Verlust macht kann ja sein, aber niemals macht man mit Zuschauern mehr Verlust als ohne. Warum spielen denn sonst alle anderen mit Zuschauern? Und was man so hört sind die Hallenkosten der Löwen auch eher nicht die höchsten in der Liga.


    Wo habe ich denn geschrieben, dass die Löwen mit 2000 Zuschauern mehr Verluste machen als ohne Zuschauer?
    Warum die Löwen komplett ohne Zuschauer spielen kann ich aber auch nicht erklären. Von Seiten des Vereins hieß es nur, dass die Stadt Mannheim das Hygienekonzept der SAP Arnea/Löwen nicht akzeptiert hat. Ich habe aber keine Informationen gefunden, wieviel Zuschauer es bei einer Genehmigung gewesen wären.

    Ich finde die Anwurfzeit 20:45 unmöglich, wir dürfen ja z.B. gegen Montpellier am 27.10. um diese Uhrzeit spielen.
    Was soll solch späte Anwurfzeit?

    Mit zuschauerfreundlich hat das absolut nichts zu tun !


    Als Fernsehzuschauer geht es noch, aber als Zuschauer in der Halle finde ich es auch grenzwertig.
    Ich habe mich beim Fußball immer gewundert, dass es dort schon seit so vielen Jahren akzeptiert wird. Die Spiele dauern ja noch länger und die Stadien sind trotzdem voll.

    Dass 650 Zuschauer nicht kostendeckend sind, mag durchaus sein. Dass aber mehr als 1000 (!!) Herz-Dauerkarten nicht kostendeckend sein sollen, führt bei mir zu Stirnrunzeln. Es kann doch nicht sein, dass nur bei >2000 oder >2500 Zuschauern die Ausgaben gedeckt sind? Beziehungsweise kommt mir das wieder etwas unseriös geplant vor. Denn bei der ersten Saison, die sie wieder in der Sporthalle gespielt hatten (vor zwei oder drei Jahren), haben sie jedenfalls mit ähnlich niedrigen Zahlen gerechnet. Und hatten trotzdem die Lizenz bekommen.


    Beir mir stellt sich die Frage, was mit kostendeckend gemeint ist? Sind es die Kosten des Spieltages (ohne Gehälter) oder sind es die Gesamtkosten (inklusive aller anderen Kostenblöcke, wie Spielergehälter, Geschäftsstelle, Physios, ...?
    Beim zweiten reichen sicherlich auch 1000 Herz Dauserkarten nicht aus.

    Ich würde es auch begrüßen, wenn ich alle Bundesliga und ehfcl Spiele bei einem Sender schauen könnte. So habe ich jetzt beides.
    Wie schon mehrmals geschrieben: Ich brauche keinen, der mir erkärt, was ich gerade selber sehe. Und auch Interviews interessieren mich sehr wenig, da dabei im allgemeinen keine weiteren Informationen kommen.
    Apropos: Fußball interessiert mich nur am Rande.

    Wie sah es denn letztes Saiosn in Kiel zuhause gegen Wetzlar aus? Man hat mit 7 vor 10250 Zuschauern verloren. War man da nicht chancenlos? Oder hat Wetzlar das Spiel am Ende erst deutlich gewonnen?
    Und wie war die Verletztensituation zu diesem Zeitpunkt?

    Für die THW Fans und den Verein ist es natürlich bitter, für die Liga war es aber ein gutes Ergebnis.

    Den Reiz einer Sportliga machen aber nicht zwischenzeitliche "Sensationssiege" aus, sondern das alle alles gewinnen oder verlieren können.

    Das ist ein Ideal, dass man anstreben aber niemals erreichen wird. Ich fand es schon sehr gut in den letzten Jahren, dass die Kieler nur einmal in 5 Jahren den Meistertitel holen konnten. Und auch da war es noch möglich, dass sie es am Ende nicht gewonnnen hätten.

    Wie tclip schrieb, selbst nur mit dem Versuch, eine vollkommen ausgeglichene Liga hinzubekommen, wird man dann europäisch keine Rolle mehr spielen oder die deutschen Teams würden in Europa alles an die Wand spielen. Denn entweder nivelliert sich das Niveau in Deutschland bei gleichbleibenden Gesamtetat oder der Gesamtetat steigt stark nach oben an, so dass am Schluss die Spitzenspieler fast alle in Deutschland spielen. Das zweite halte ich für wenig wahrscheinlich.

    Was man allerdings beobachten kann, ist, dass durch längerfristiges gutes bzw. schlechtes Arbeiten Vereine in der Hierarchie aufsteigen oder absteigen können. Kiel hat in den letzten Jahren schlechter agiert als davor. Flensburg, Magdeburg und Berlin entwickeln sich weiter, wenn auch nicht stetig. Bei Mannheim steht noch der Beweis aus, den Übergang von einem Spitzenteam zum nächsten zu schafffen. Melsungen machte in den letzten Jahren viel zuwenig aus seinen Möglichkeiten.
    Wetzlar, der BHC und Lemgo haben in den letzten Jahren auch eine positive Entwicklung genommen.

    Ausserdem sollte man auch Bedenken, dass bei einer Sportart mit vielen Toren/Punkten pro Spiel, die Wahrscheinlichkeit einer Überraschung viel geringer ist als bei einer Sportart mit wenigen Punkten/Toren pro Spiel.

    Der Handball kann langfristig in zwei unterschiedliche Richtunge sich entwickeln.

    Zum einen, dass die Zuschauerzahlen/Budgets weiter wachsen. In dem Fall werden sich die Vereine, die große Hallen haben und füllen können, von den Vereinen mit den anderen Hallen absetzen. Nur Sponsoren oder sehr hohe TV Einnahmen könnten das verhindern. Oder anders gesagt, die Zuschauereinnnahmen dürfen keinen signifikanten Anteil der Gesamteinnahmen darstellen. Großflächig Sponsoren will wohl die Masse der Fans nicht und TV Einnahmen dürften nicht an sportliche Erfolge geknüpft werden.
    Die andere Richtung ist die, in der Handball in Deutschland an Bedeutung verliert. Sinkende Zuschauerzahlen, ...

    In diesem Fall wird es noch schwerer eine ausgeglichenere Liga hinzubekommen.

    Ich habe geschätzt die letzen 20 Minuten gesehe. Zu Anfang hat Balingen mit einem Tor zurückgelegen und ist dann sehr schnell in Führung gegangen. Danach ist man 10 Minuten an Prost gescheitert und danach konnten sie das Spiel nicht mehr drehen. Also Chancen haben sie sich in dieser Zeit genügend herausgespielt, sie aber nicht nutzen können.
    Schlechter als Stuttgart habe ich sie nicht gesehen.