tobi
Deine Sichtweise ist verständlich. Ich versuche mal einen anderen Blickwinkel reinzubringen. Wir können nicht wissen, wo wir stehen würden, wenn wir diese Maßnahmen nicht getroffen hätten.
Aber was wir sehen können, sind andere Länder, die sich ähnlich oder anders verhalten haben.
Ich nehme mal Schweden, Belgien und Neuseeland als Beispiel.
Bei Schweden hoffe ich, dass Küstentanne mch korrigiert, falls ich was Falsches schreibe.
Schweden hat in meinen Augen einen Mittelweg beschritten und hat auch relativ wenig getestet. Sie haben verglichen mit ihrer Populationsgröße sehr viele Tote zu beklagen. Eine große Anzahl in Pflegeheimen, dort hat also der Schutz der Risikogruppen weniger gut funktioniert. Laut John Hopkins University hat Schweden 70.000 Infizierte und 5400 Tote. Wenn man eine Dunkelziffer von 80% ansetzt, dann ist das eine Sterblichkeit von 1,6%. Bei einer Dunkelziffer von 90% von knapp 0,8%. Man hat immer noch um die 800 Neuinfektionen pro Tag.
Das Gesundheitssystem in Schweden scheint gut damit klarzukommen.
Belgien hat sehr spät reagiert und dann mit drastsichen Maßnahmen. Sie haben knapp 62.000 Infizierte und etwas mehr als 9500 Tote. Also mehr als in Deutschland. Nach den harten Maßnahmen sank die Anzahl der Neuinfektionen und liegt jetzt bei unter 100 pro Tag.
Neuseeland hat sehr schnell sehr drastische Maßnahmen ergriffen und war nach relativ kurzer Zeit Coronafrei und konnte zum normalen Leben zurückkehren. Dann wurde das Corona Virus wieder eingetragen, weil man wegen privaten Gründen zwei britischen Besuchern erlaubt hat, die Quarantäne frühzeitig zu verlassen.
Dies lässt mich denken, dass unser Weg nicht der schlechteste gewesen sein kann. Er war sicherlich auch nicht der Beste. Aber die Wssenschaft und die Politik hat auch nicht viel über den Virus gewusst. Aber sie waren fähig dazuzulernen.
Wir werden einige Dinge ausprobieren müssen und müssen sehr genau beobachten, was Lockerungen bewirken und ggfls. wieder Beschränkungen einführen.
Es ist einfach gesagt, je mehr Menschen Rücksicht auf andere nehmen und sich weniger in großen Gruppen aufhalten, um so mehr Freiheitsgrade werden wir als Gesellschaft uns ermöglichen.
Für den Handballsport sehe ich nicht schwarz, sondern eher für die Bundesliga.
Denn im Augenblick gibt es wenig was Mut macht in Bezug auf Indoorveranstaltungen mit vielen Zuschauern auf engem Raum.
Ich habe mir zwar wieder eine Dauerkarte bestellt, aber mehr unter dem Gesichtspunkt einer Spende als in der Erwartung Live Handball in der SAP Arena zu sehen.
Beiträge von Handballer2105
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Siehe Bericht auf swr.de
Er war im Flughafen Berlin ohne Mundschutz weil er angeblich gerade etwas verzehrt hat dafür hat er sich entschuldigt. Eigentlich keine große Sache. Dann gab es halt Kritik auf seiner FB Seite und plötzlich waren das alles " Corona Rebellen".
Sicher waren da ein paar "schräge Vögel" dabei aber gleich 4.000 "Rebellen," ? Und dann gleich die komplette Seite abschalten?
Bin mal gespannt ob man jetzt 4.000 Steafverfahren einleiten will. Wäre dann ja konsequent.
Vielen Dank. Ich hatte gehofft, du hättest mehr Informationen, wie hoch der Anteil der nachvollziehbaren Kritik und wie hoch der Anteil der Corona Bashing Beiträge war. Aus den Berichten, die ich gelesen habe, kam nur eine allgemeine Information, dass unter dem Wust der Verschwörungstheorien die wenigen Beiträge, die sich mit dem Verhalten von Kretschmann auseinandergesetzt haben, untergegangen sind. -
Herr Kretschmann fliegt fröhlich ohne Mundschutz durch die Gegend. Manche sind halt gleicher.
Wenn es dafür dann zum Teil sicher heftige Kritik auf seiner FB Seite gibt wird diese einfach abgeschaltet. Waren natürlich alles nur " Corona Rebellen" und Verschwörungstheorethiker.
Hast du da mehr Informationen? Wäre gut, wenn du die teilen könntest. -
Im schlimmsten Fall wird es wie früher sein. Die Spieler spielen bis Ende 20 und starten dann eine Karriere ausserhalb des Handballs. Erst in den letzten 10-20 Jahren hat sich das Alter, in dem die Spieler aufhören soweit nach hinten geschoben.
Es ist ja nicht so, dass die Vereine nicht zaheln wollen, sie können es einfach nicht. Und dann müssen sich die Spieler entscheiden. Wolen sie weiterhin Handball spielen oder einen anderen Beruf ausüben.
Es hängt natürlich auch von der Einschätzung jedes einzelnen ab, wie lange die Durststrecke dauern wird. -
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hat deine rechnung nicht einen fehler...
800 infektionen am tag-
dann müsstest du doch den wert rki nehmen, der eigentlich bei max 1 weiterinfektion liegen soll-
hiesse dann, dass dies für "normale" infektionsgefahr gilt-
aber handballspiel heisst doch extreme infektionsgefahr-
danach würde ich auf deutlich mehr tippen bei einem spiel-bei normalem verlauf-
von einem hotspot ganz zu schweigen...ganz davon ab, würde ich zum jetzigen zeitpunkt keine indoorveranstaltung -ob handball oder sonstwas-
für machbar halten bei dem verhältnissmässig grossen risiko...
Da hast du mich falsch verstanden. Ich sprach von einem Infektionsherd pro Spiel und nicht von einem zusätzlichen Infizierten pro Spiel.Ich halte große Indoorveranstaltungen auch für kontraproduktiv und denke, dass sie die Infektionen stark anfachen würden.
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Die Schüler der Gymnasien und die Studenten wurden in den Distanzunterricht geschickt, weil es halt die Voraussetzungen dafür gab und man sie aus dem ÖPNV raus haben wollte.
Vielen Dank für die Erklärung. Sie deutet aber auch darauf hin, dass man eine potentielle Infektionsquelle verhindern wollte. Und wie du schreibst, ist vielleicht nicht die Schule das größere Problem, sondern der Weg dorthin.
In Deutschland trifft man Regelungen für die Schulen mit versetzten Pausen, keine Durchmischung der Klassen, insbesondere in den Grundschulen auch immer die gleichen Lehrer. Aber ich habe noch nichts gehört oder gelesen, wie man den Schulweg sicherer macht. -
Also ich kann Karls Argumentation gut nachvollziehen. Ich halte zwar auch nicht die Sieger von C und D für stärker als die Zweitplazierten von A und B, aber das hat die ehf durch den Modus selbst verschuldet Dies kann man nicht heilen, indem man nachträglich den Modus so ändert, dass die Gruppen C und D komplett ignoriert werden.
Es führt in meinen Augen den ganzen Modus ad absurdum.
Allerings glaube ich auch nicht daran, dass das Final4 Ende Dezember mit 20.000 Zuschauern in Köln stattfinden wird. -
Die letztlich nicht gerechtfertigte Schliessung hat aber viele Eltern extremst belastet und auch krank gemacht . Dafür gibt es jetzt 300 Euro pro Kind. Ein schlechter Witz.
Dies ist nicht mal die halbe Wahrheit. Es wird von den Krankenkassen jetzt viel Länger gezahlt, wenn man wegen Kinderbetreuung zu Hause bleiben muss. Ich sehe aber auch, dass man damit nicht alle Nachteile ausgleicht.
Auf der anderen Seite glaube ich aber nicht, dass wir genauso gut durch die Krise ohne diese Maßnahmen gekommen wären.
Wenn sich die Menschen im allgemeinen vernünftiger verhalten würden, hätte man viele Maßnahmen nicht benötigt.
Allerdings kann man sicherlich lange diskutieren was "vernünftig" ist.
In meinen Augen wäre es falsch, wieder Handballbundesligaspiele in vollen Hallen durchzuführen.
Wenn wir von 800 Infektionen pro Tag ausgehen und von einer Infektionsgefahr von 10 Tagen dann haben wir 8000 Infizierte an jedem Tag. D.h. einer von 10.000 ist ifiziert. D.h. in Kiel können wir von einem Infektionsherd pro Heimspiel ausgehen. Ähnlich in Mannheim beim HAndball und beim Eishockey.
Ganz besonders problematisch wird es bei internationalen Großveranstaltungen wie das ehfcl Final4. Bei 20.000 Teilnehmern über zwei Tage mit vielen langen Gesprächen zwischen den Fans trägt man dann, wenn man sich infiziert, das Virus in viele Teile Deutschlands und Europas.
Es ist ein schwieriger Weg, die Balance zwischen Freiheit und Einschränkung zu finden. Und wir, als Gesellschaft, werden vieles ausprobieren müssen, damit wir diese Balance finden. -
Das sehe ich grundsätzlich auch so.
Aber viele Massnahmen waren unverhältnismäßig. Z.b die komplette Schliessung von KiGas und Schulen. Weil Kinder ja ^ Virenschleudern" sind. Nein sind sie nicht Herr Drosten
Natürlich hast du das alles schon vorher gewusst. Mir ist es aber lieber, am Anfang stärker einzugreifen als später der Pandemie hinterherzulaufen.
Und wir werden ja sehen, ob es keine Probleme gibt, wenn KiGas und Schulen wieder offen sind. Natürlich stimmen die Erahrungen aus Schweden optimistisch aber auch dort waren die letzten Klassen nicht in der Schule. -
Die verwöhnten Fußballer jammern bereits jetzt nach den paar Spieltagen über die hohe Belastung. Wahnsinn. Viele andere Sportarten spielen fast dauerhaft (wenn sie denn dürfen) unter derartiger oder höherer Taktung...
Der Mythos der verweichlichten Fußballer lebt mal wieder auf. Dabei sollte man eher überlegen, wie man den Wahnisnn in anderen Sportarten auf ein vernünftiges Maß runterfährt. Vor kurzen hatten wir doch erst eine kurze Diskussion beim Thema Doping über den Gebrauch von Schmerzmitteln. Das kann doch nicht gesund sein, wenn solche Mittel scheinbar gewohnheitsmäßig genommen werden, um trainieren oder spielen zu können. -
Ich frage mich ja was diese Fans für einen Ruf hätten, wenn die Mannschaft in der Bundesliga spielen würde und ob sie dann von den gleichen Leuten dafür gelobt werden würden.

Eine gute Frage! Also mein Ding wäre es nicht. -
Also ich finde es gut, dass mit Kevin verlängert wurde. Er ist mir sehr sympathisch und er macht einen guten Job als Hallensprecher und als Interviewer im Löwen Podcast.
In seinen Anfangszeiten hat man manchmal schon gemerkt, dass er mit Handball scheinbar nicht groß geworden ist. Aber über die Zeit hat er das zwangsläufig gutgemacht. -
Eventuell behindert der " Nasenschutz" auch einfach nur das freie Atmen
Mir tun die Leute ehrlich leid die das Teil berufsmässig 10 Stunden am Tag anhaben müssen.
Mir tun die Leute auch leid, aber trotzdem sollten sie sich an die Regeln halten. Ich würde ein Restaurant sofort verlassen, wenn dort die Regeln nicht eingehalten werden. Denn im Gegensatz zum Einkauf bin ich dort viel länger im Kontakt mit anderen Menschen.
Ich kenne jetzt auch kein Restaurant, in der die Angestellten durchgehend 10 Stunden arbeiten. -
Der einzige Widerspruch in den MSM ist zur Zeit, dass die USA zwar ein Segen für diesen Planeten sind, der Präsident dort aber auch überhaupt nichts richtig machen kann, und daher unbedingt durch einen ersetzt werden muss, der ein Segen für diesen Planeten ist.
MSM ist wie Volksempfänger mit 100 Kanälen.
Ach, das würde ich jetzt nicht sagen. Denn auch Trump ist nicht perfekt, oder wie der Volksmund so schön sagt: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn!".
Und übrigens, was gehört denn für dich zu Mainstream Medien? Wie du es benutzt scheint es etwas schlechtes zu sein.
Kannst du mir mal zeigen, wo, in deiner Wahrnehmung. irgendwo ein Heilsbringer in den USA gesehen wird? Oder genauer, wer in den von dir erwähnten MSM der segenbringende Nachfolger von Trump sein soll?
Ausserdem habe ich nicht verstanden, was dieser von mir zitierte Abschnitt mit dem Rest deines Postes zu tun hat. -
Diese Pandemie ist irgendwann hoffentlich vorbei. Dann kommt evtl. irgend etwas anderes, wo auch getestet werden muss, an diese Zeit danach sollten wir auch denken.Diese Pandemie trifft dann die 35 - 50-Jährigen, ohne Vorerkrankungen mit denen sie den KK's auf der Tasche liegen.
Ja, die zweite Selektion hätten wir damit durch. Selektieren, da war doch mal was in der Vergangenheit, unwertes Leben oder so ähnlich.
Ich frage mich, was du damit ausdrücken möchtest? -
Der Meinung bin ich ebenfalls. Allerdings bedeutet das für mich auch, das jeder der klagen würde...seien es Flensburg wegen der Meisterschaft, Magdeburg wegen der CL, diverse Kandidaten wegen des EHF-Cups und mögliche Aufstiegskandidaten ebenfalls ähnlich wie in Dänemark Erfolgsaussichten hätten.
Die HBL kann hier aber anders als bei potentiellen Absteigern sehr viel sicherer davon ausgehen das das nicht passieren wird. Das einzige wo mich das etwas verwundert, ist bei den Aufstiegskandiaten. Vielleicht halten diese aber eine Existenz in Liga 1 nicht für seriös darstellbar.
Das mit den Klagen sehe ich genauso. Allerdings bin ich bei den Erfolgsaussichten nicht so sicher. Ich bin kein Jurist und habe es dehalb wenig Ahnung, wie lange es dauern könnte, bis sich ein Verein durch alle Instanzen geklagt hat. Es könnte sein, dass wir dann bei den übernächsten olympischen Spielen sind. -
Nein, Drosten hat das nicht gesagt. Er hat am Anfang seiner Podcastreihe mal vermutet das es ab jetzt quasi besser wird. Vielleicht ist das dein Stand. Im Laufe der Corona-Welle kamen dann aber Studien die besagten das Temperatur keine Auswirkung haben wird und das ist sein Stand den er bisher nicht widerufen hat.
Was er gesagt hat, ist eben das jetzt die Erkältungswelle vorbei ist und man vom Körper her besser gewappnet sein dürfte. Zudem gibt es einige Hypothesen ob Erkältungsantikörper ev. ebenfalls helfen, was aber nicht nachgewiesen ist bisher.
Man sollte wirklich genau lesen was jemand wirklich sagt, bevor man das als Tatsache verbreitet.
Dennoch geht Drosten davon aus, dass der Sommer hilft, da die Menschen mehr draussen sind und sich dadurch die Ansteckungsgefahr reduziert. Natürlich nicht in großen Mengen auf engem Raum. -
Wenn man sich so die Lockerungen ansieht, dann könnte folgendes Scenario möglich sein für Bundesligahandball:
- keine Gästefans
- 1 Drittel der Sitzplätze
- keine Stehplätze
- keine Bwirtung
- MaskenpflichtDann braucht man roch Regelungen, wie man vorgeht, wenn sich Spieler, Betreuer, Trainer infizieren.
Eine offene Frage ist dann auch, wie sich die Ticketpreise entwickeln. Da die GAstronomie ausfällt, müssten sie sich um mehr als den Faktor 3 erhöhen. Eher Faktor 4 bis 5 damit die Vereine ungefähr das gleiche erlösen.
Das wird sich nicht durchsetzen lassen, also müssen die Spieler und Trainer höhere Abstriche bei ihren Gehältern hinnehmen.
Financial Fair Play muss dann auch enger kontrolliert werden.
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Das sind aber sehr starke Lockerungen. Ich hoffe, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Mal sehen, ob andere Bundesländer folgen werden.Grundsätzlich widerspricht die Regelung für den Mannschaftssport in Hallen den allgemeinen Regeln des Abstandsgebots. Auch von Mund- und Nasenschutz lese ich nichts.
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Sind ein paar gute Ideen dabei, z.B. die Vorteilsregel.
Das erste, was ich beim Stürmerfoul ändern würde, ist die Situation, wo sich der Abwehrspieler in den Weg stellt und ein Stürmerfoul provoziert, wenn der Angriffsspieler nach der Ballannahme (oft vom Torwart) dreht und keine Chance hat, den Abwehrspieler vorher zu sehen.
Dies sollte kein Stürmerfoul sein und sollte ggfls. sogar progressiv gegen den Abwehrspieler bestraft werden. In meinen Augen ist die Verletzungsgefahr sehr hoch.