Beiträge von Handballer2105


    Nimmt man die Daten des RKI und die Inkubationszeit von 14 Tagen, findet man keine Auswirkungen aus den Schulschließungen oder den Maßnahmen vom 22.03., die diesen Schluss belegen. Am Ehesten noch eine Red. um ca. 1000 Fälle ab dem ca. 07.04. Das scheint also eher so eine gefühlte Verbesserung zu sein.

    Und ansonsten, weil das BMG auf der Bundespressekonferenz eben gerade darauf hinwies, dass aktuell mit beide Augen zu und Dunkelziffer round about 1% der Bevölkerung als immunisiert gelten könnte und man daher am Anfang steht und keinesfalls nachlassen dürfte: mit den positiven Tests in der Größe 4-6T/d und dem Ziel 2/3 Immunisierung bedeutet dies: 82Mio Einwohner*2/3=55 Mio ; 55 Mio Einwohner /6T/d=9111Tage=25Jahre bis zur Immunisierung. Ich bin dafür, dass die aktuelle Strategie noch mal geprüft werden sollte.


    So kann man natürlich rechnen wenn man annimmt, dass es nie einen Impfstoff geben wird.
    Aber selbst wenn deine Annahme hier zutrifft, vermisse ich einen konkreten Gegenvorschlag, den man dann prüfen könnte.

    Das ist sicherlich eine extreme Meinung, aber ob die nun so ganz verkehrt ist lässt sich auch erst am Ende des Jahres feststellen. Vereinfacht gesagt glaube ich schon, dass sehr viele dieser Menschen Silvester auch ohne Corona nicht mehr erlebt hätten. Sie wären dann eben nicht geballt im März gestorben, sondern über das Jahr verteilt.


    Und wenn es sich über ein Jahr nicht ausgleicht, dann verlängert man eben auf 10 Jahre. So glättet sich alles

    Im Nahverkehr macht es eventuell Sinn. Das in den Schulen durchzusetzen könnte schwierig sein. Im Freien könnte es eher kontraproduktiv für die Gesundheit sein wenn man die dauerhaft trägt.


    Man soll doch nur eine Maske tragen, wenn man die 2m Regel nicht einhalten kann. Den größten Teil meiner Zeit im Freien ist dies zu 100% gewährleistet. Ich kann mir natürlich Situationen vorstellen, wo dies nicht so ist.
    Aber ich finde es besser, die allgemeinen Regen zu lockern; nur (und das ist eine Grundbedingung) muß sich die Mehrheit daran halten. Hier wird es sich zeigen, wieviele Mitmenschen auch an andere denken.

    Also erst einmal fängt man nicht mit den kleinsten sondern mit den Ältesten der Grundschule an. Außerdem werden Mund- und Nasenschutz (Maske) Pflicht, wenn man keine 2m Abstand einhalten kann. Ebenso wird eine App befürwortet, die es leichter machen soll, den Verbreitungsweg zu stoppen, indem die Kontakte von Infizierten schneller gefunden werden können.

    Die Frage ist für mich, gibt es genügend Masken und halten sich die Leute daran?

    Es fällt mir aber schwer, mir vorzustellen, wie das mit der Gastronomie funktionieren soll. Die Gäste können ja schlecht mit Maske essen.

    Ich werde mir Masken besorgen und mich daran halten.

    Insgesamt kann ich das Konzept gut nachvollziehen und ich hoffe, dass dieses Vorgehen erfolgreich ist.

    Natürlich muss man abwarten, wie am Mittwoch entschieden wird. Aber ein weiter so, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Eher, ein Verschieben um eine oder zwei Wochen, je nachdem, wann der Zeitpunkt ist, an dem genügend Masken zur Verfügung stehen werden.

    An einer normalen Influenza versterben jedes Jahr genug Menschen! Die Nachfolgeerscheinungen sind hier der Grund...
    Wie will jemand so etwas untermauern, wenn nicht ausnahmslos und flächendeckend getestet wird...
    Wir fischen alle im Trüben.... Leider


    Und das greift der Artiekl doch auch an. Wir wissen nicht genug. Es gibt ja auch einen Abschnitt der offenen Fragen. Sicherlich ist dieser Fragenkatalog nicht abschließend.

    Ich kann nur jedem empfehlen sich die Mühe zu machen, diesen langen Artikel einmal zu lesen :

    https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/cov…entscheidungen/


    Vielen Dank für das Teilen des Artikels. Ich finde ihn sehr informativ und er scheut sich auch nicht, die Tatsachen zu benennen.

    Beunruhigt hat mich die Tatsache, dass es noch nie gelungen ist, einen Impfstoff gegen irgendeinen Corona Virus zu entwickeln.

    Wichtig fand ich seine Intention, bei anderen Ländern abzuschauen, was funktioniert und was weniger gut funktioniert.

    Und ich stimme ihm zu, dass es wenig hilft, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn es dort schlechter läuft.

    Nur zu 2 Punkten: Physio ist keine Dienstleistung sondern Heilbehandlung. Unsere kleine Tochter, 5, braucht die dringend um " ins Laufen zu kommen". Wird zum Glück weiter angeboten.

    Zum Frisör: Der Virologe Streek hat gestern bei Lanz zum zweiten Mal gesagt dass er da keine Ansteckungsgefahr sieht. Er hält die Schliessung für nicht erforderlich.


    Wie hat er das denn begründet?
    Ich kann es eigentlich nicht glauben, denn beim Frisör kann man einen Kontakt nicht vermeiden.

    Und wenn Abstandsregeln eingehalten werden sollte man sich auch überall bewegen können. Auch z.B. an der Küste. Also nicht a u s g e s p e rr t werden.


    Genauso grotesk ist es dass man in einigen Bundesländern nicht einmal seinen eigenen Zweitwohnsitz aufsuchen darf. Selbst wenn man sich dann dort nur im Haus aufhält.


    Das halte ich auch für unangemessen. Wenigstens solange bis ich nicht eine plausible Erklärung dafür bekomme.

    Ich kann den Anmerkungen zur Verdopplung nicht folgen. In der Annahme, dass eine Verdopplung zu einer Zunahme der kritischen Fälle um 50% führt, ist es dann doch nur eine Frage der Zeit.

    Nehmen wir an, wir hätten eine Verdopplung all 20 Tage und ein kritischer Fall blockiert im Schnitt 14 Tage einen Platz auf der Intensivstation, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann unser Gesundheitssystem zusammenbricht.

    Wir benötigen ein R(0) unter 1. Lockerungen können stattfinden, wenn wir durch andere Maßnahmen den R(0) Wert unter 1 halten können.

    Dies können Masken sein oder Apps, die uns helfen, die Fälle schneller nachverfolgen zu können.

    Aber eine Lockerung ohne etwas anderes wird nicht funktionieren.

    Ich hoffe, das unsere Gesellschaft das befolgt, ansonsten wird es noch einschneidender.

    Mit Amateurbereich meinte ich auch dass nach dem Ganzen die Profivereine weg, also insolvent sein werden und man dann eben im Amateurbereich mit den verbliebenen Vereinen weiter machen kann. Eine HBL wird es dann wohl nicht mehr geben.


    Sobald wieder normal gespielt werden kann, werden sich dann eben neue Vereine bilden, wie Phönix aus der Asche.

    Ich habe keine Ahnung, wieviel Vereine insolvent gehen werden. Aber wenn es so gut wie alle erwischt, dann wird man die Lizenebedingungen anpassen können, damit eine Insolvenz nicht einen Verlust der Lizenz bedeutet.
    In die Röhre schauen dann die Gläubiger und die Angestellten. Darum verzichten ja jetzt schon viele auf einen großen Teil ihres Gehalts.
    Es wird eine Delle geben aber zwei Jahre nach Ende der Krise wird man schon wieder deutlich besser dastehen. Die Vereine, die starke Partner haben, die also durch Corona nicht zu stark leiden müssen, werden sich schneller erholen. Die vielen Vereine, die von lokalen Sponsoren abhängig sind, werden eventuell stärker getroffen werden.

    Aber darüber mag ich eigentlich gar nicht spekulieren.

    Bevor man keinen Impfstoff in ausreichender Menge hat werden Großveranstaltungen sehr wahrscheinlich nicht stattfinden. Denn ich glaube nicht, dass den Corona Virus schon sehr viele unbemerkt überstanden haben.

    Die Experten gehen davon aus, dass ein Impfstoff erst im nächsten Jahre zur Verfügung stehen wird. Und ich weiß nicht, ob das dann auch in aureichender Menge meint?

    Also glaube ich nicht an eine Bundesligasaison 20/21 genauso wenig wie an Europapokalspiele noch an eine WM im nächsten Januar.

    Bei Sportarten mit Körperkontakt glaube ich auch nicht an Spiele im Amateur- oder Jugendbereich.

    Ich befürchte, dass der Einfluss auf den Handballsport massiv sein wird.

    Eine Planung für die kommenden Monate ist zur Zeit nicht möglich; Planspiele sollte man aber auf jeden Fall durchführen.

    Wir brauchen sicherlich dort Verordnungen, wo es um finanzielle Einbußen geht. So z.B. das Schliessen von Geschäften und Restaurants. Sicherlich gibt es noch sehr viele andere Beispiele.

    Die anderen Verordnungen wären alle nicht notwendig, wenn sich alle (wenigstens fast alle) an die vorgeschlagenen Regen halten würden.

    In meinen Augen ist es ein großes Problem, dass man schon andere infiziert bevor die ersten Symptome auftreten. Bei einem R0 Wert größer 1 und fast 1 bevor man Symptome hat, ist es sehr wichtig, das Kontaktverbot einzuhalten. (Quelle NDR Podcast mit Prof. Drosten)

    Ja, es ist bitter, kein großes soziales Leben im Moment zu haben. Aber was ist die Alternative? Jeden Tag eine größere Zahl von Infizierten und damit mit Zeitverzug eine größere Anzahl von Notfällen und damit nur eine Frage der Zeit bis unserGEsundheitssystem zusammenbricht, und dann sterben Leute nicht nur an Corona, sondern auch an vielen andern Dingen, die normalerweise duch unser Gesundheitssystem verhindert werden.

    Ich vergleiche das immer mit der Einführung des Sicherheitsgurtes. Er hat im Laufe der Jahre sehr viele Menschenleben gerettet und viele schwere Verletzungen verhindert. Ich habe ihn noch nie gebraucht und ich hoffe, es bleibt auch so. Dennoch lege ich ihn bei jeder Fahrt an.

    Und hier schütze ich mich nur selbst!

    Wenn sich alle an social distancing halten würden schlägt das Gesetz der großen Zahlen zu. Die Situation wird sich verbessern. Je mehr ausbrechen, um so größer das Risiko, dass wir zu noch härteren Empfehlungen kommen werden.

    Deshalb mein Appell an alle: Haltet Abstand, feiert keine Parties, vermeidet Ansammlungen, wascht euch regelmäßig die Hände, benutzt Masken wenn ihr euch im öffentlichen Raum bewegt und nicht sicherstellen könnt, dass ihr die 2m Abstand einhalten könnt.

    Und nutzt keine Begründungen, wie: In meinem Freundeskreis haben wir kein Corona.

    In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Lieben vor allem Gesundheit!

    Die höheren Gehälter haben dazu geführt, dass Spieler viel länger aktiv gespielt haben. So haben und könnten sie Rücklagen für danach aufbauen. Als Handballer im Normalfall vom Handball gerade so leben könnten habe viele Spieler mit ungefähr 30 Jahren aufgehört. Dann wären sie noch jung genug. Um eine zweite Karriere zu starten.
    Vielleicht sehen wir das wieder.

    @Acrosh: dazu empfehle ich dir diesen Artikel: 301 Moved Permanently


    Danke fürs Teilen. Ein sehr informativer Artikel. In meinen Augen ist es wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen. Dieser Artikel stimmt mich positiver, denn auch ich hatte mich gefragt, wie man das wiederaufflammen nach einer starken Eindämmung verhindern kann?
    Für mich bedeutet das: Sind wir erfolgreich damit, das Niveau der Infektionen in den nächsten Wochen stark zu drücken ist es sehr wichtig, jeden einzelnen neuen Fall zum Ursprung zurück zu verfolgen und den möglicherweise betroffenen Personenkreis dann zu Hause in Quarantäne beordern oder bei Notwendigkeit ins Krankenhaus zu bringen.

    „ „Kurzarbeitergeld kann uns in der Geschäftsstelle helfen. Aber das ist kein Instrument für Spitzengehälter. Es sind nicht die Zeiten, in denen man mit Steuergeldern das Einkommen von Spitzenverdienern absichert.“


    Tut mir leid - das ganze Zitat ist wichtig, um die Aussage zu verstehen.


    Danke, so ähnlich sehe ich das auch.

    Die Füchse Berlin beantragen Kurzarbeitergeld. Ich finde die Aussage von Herrn Meesenburg absolut richtig - die Spieler verdienen sonst einen sehr hohen Betrag. In Zeiten wie dieser sollte das Kurzarbeitergeld dazu dienen Existenzen zu sichern und Menschen nicht in die Armut kommen zu lassen und nicht um Spitzenverdiener aus Steuergeldern zu bezahlen.


    Es gibt ja nicht nur hochbezahlte Spieler sondern auch Jugendtrainer, Geschäftsstelle, Fanartikel, Wachpersonal, Küche, Internatspersonal,.... Sollen die alle kein Kurzarbeitergeld kriegen?

    Ich denke, das bei den meisten Vereinen, wenn nicht sogar bei allen, die Spieler und die Trainer auf Teile ihres Gehaltes verzichten werden. Erste Beispiele sind ja scon bekannt.
    Dies ist auch eine vernünftige Reaktion, denn die Situation ist grundsätzlich in ganz Europa so. Es ist ja nicht so, dass ein Verein schlecht gewirtschaftet hat oder ein großer Sponsor abgesprungen ist. In solch einem Fall sucht man sich dann einen anderen Verein.
    Aber diese Situation trifft alle Vereine und alle Angestellten der Vereine.
    Ein Physiotherapeut kann noch woanders Arbeit finden aber die Trainer, Manager und Spieler eher nichts gleichwertiges.
    Wenn also die Vereinsangestellten auf ihren Gehältern beharren gehen ihre Vereine Konkurs. Dann gibt es noch Konkursausfallgeld und dann kam man sehen, wieviel ein anderer Verein bereit ist zu zahlen.
    Eventuell wird der ein oder andere ältere Spieler jetzt etwas früher aufhören und vielleicht werden ein paar junge Spieler auch komplett mit dem Profisport aufhören, aber der Profisport wird weiter bestehen.
    Es gilt jetzt Lösungen zu finden, die den Vereinen erlaubt zu überleben und den Angestellten der Vereine eine Perspektive gibt und das Durchstehen der nächsten Monate erlaubt.
    Eventuell müssen auch die Lizenzbetsimmungen an diese Situation angepasst werden.