Beiträge von Handballer2105

    Dann bist du also auch dafür, dass keine Mannschaften ins internationale Geschäft einziehen? Oder da auch einfach die Vorsaison übernehmen?


    Ich bin dafür, ein Jahr mit den internatioanlen Wettbewerben zu pausieren. Denn dadurch würde man mehr Flexibilität in den nationalen Ligen bekommen. Wenn man international einfach weitermacht, inklusive Weltmeisterschaft, würde der Terminplan doch so dicht, dass man bei den Vereinen, die Nationalspieler abstellen und an den europäischen Wettbewerben teilnehmen, direkt mit vielen Verletzten kalkulieren kann.

    Dann noch das ehf final4 nach Weihnachten und dann noch der IHF Globe. Soviel Geld kann man da gar nicht verdienen.

    Wird aber sicherlich nicht passieren. Keiner wird kürzer treten.

    Man sollte eher überlegen, die nächste Handball WM der Männer und alle Europapokalwettbewerbe für die nächste Saison abzusagen. Und sich dann in Ruhe überlegen, wie es weitergeht und wie man den Neuanfang organisiert. So tun, als wäre nichts passiert, wird nicht funktionieren.

    Und ja, die Bilder aus Italien und New York emotionalisieren uns. Das ist ja auch der Sinn dieser Bilder. Und wir wollen nicht, dass es hier genauso wird wie dort. Also schlucken wir die Kröte und zwar ohne Widerspruch oder darüber nachzudenken. Wie war es denn im letzten oder vorletzten Jahr in Italien? Die Zahlen kenn ich. Kann ja jeder mal suchen. Und die Bilder? Ein Bekannter hat mir berichtet, dass in Italien üblicherweise erdbestattet wird und seit Corona nur noch verbrannt werden darf. Die gestapelten Särge könnten also auch ein Kapazitätsproblem der Krematorien sein, weil die darauf nicht eingerichtet sind. Ob es stimmt, habe ich nicht geprüft - kann auch jeder selber machen. Wir hatten mal einen journalist of the year, der ähnlich bildreich und emotional berichtet hat. Ich versuche vorzugsweise die verfügbaren Zahlen zu interpretieren, nicht die Bilder.


    Ich glaube nicht daran, dass wir nicht darüber nachdenken. Wir kommen nur zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Ich sehe mir die Zahlen in Ländern an, in denen man zu spät, Maßnahmen ergriffen hat.
    Auch wir in Deutschand waren spät dran. Zumindest rückblickend kann man sagen, dass viel zu spät für die Rückkehrer aus Norditalien und Ischgl die Quarantäne verhängt wurde. Viel zu spät wurde der Flugverkehr eingestellt. Deshalb konnte man die Einzefälle nicht mehr verfolgen.
    Uns fehlen Daten, z.B. wieviele Menschen hatten sich schon infiziert, d.h. wie groß ist die Dunkelziffer. Wir haben noch nicht genug Masken. Wir wissen noch zuwenig, wie sich der Virus wirklich ausbreitet.
    D.h. die Politik fährt zur Zeit auf Sicht und man sicherlich jede einzelne Entscheidung hinterfragen. Ich wundere mich aus, dass Friseure wieder aufmachen dürfen. Sind sie systemrelevant?
    Dennoch bin ich mit den jetzt getroffenen Maßnahmen einverstanden. Ende April sehen wir weiter.
    Die Kultusminister und die Schulen haben jetzt den schwarzen Peter. Wie organisiert man Unterricht unter den gegebenen Umständen? Wie kommen die Schüler zur Schule? Wie setzt man die Maßnahmen durch (z.B. in den Pausen)? Wer versorgt die Schüler mit Masken?
    Meine Hoffnung ist, dass wir bald wieder infektionszahlen, die uns eine Einzelverfolgung ermöglichen.
    Noch ein letztes, weil es ja immer wieder anklingt, dass jetzt so hart reagiert wird, aber z.B. bei Krankenhauskeimen, Grippe relativ entspannt agiert wird obwohl da die Todeszahlen auch hoch sein können und bei Krankenhauskeimen auch die Gefahr besteht, dass es sich deutlich vergrößert.
    Dies ist, in meinen Augen nicht vergleichbar, mit einer Pandemie. Augen zu und durch hätte fatale Konsequenzen. Wenn wir nicht das Kontaktverbot hätten, würden wir jetzt nicht über 3 Tausend Infektionen pro Tag reden sondern möglicherweise von 20.000 und mehr. Dann hätten wir auch sehr schnell deutlich mehr als 1000 Tote pro Tag. Und diese Zahl würde sich jeden Tag steigern.


    Nimmt man die Daten des RKI und die Inkubationszeit von 14 Tagen, findet man keine Auswirkungen aus den Schulschließungen oder den Maßnahmen vom 22.03., die diesen Schluss belegen. Am Ehesten noch eine Red. um ca. 1000 Fälle ab dem ca. 07.04. Das scheint also eher so eine gefühlte Verbesserung zu sein.

    Und ansonsten, weil das BMG auf der Bundespressekonferenz eben gerade darauf hinwies, dass aktuell mit beide Augen zu und Dunkelziffer round about 1% der Bevölkerung als immunisiert gelten könnte und man daher am Anfang steht und keinesfalls nachlassen dürfte: mit den positiven Tests in der Größe 4-6T/d und dem Ziel 2/3 Immunisierung bedeutet dies: 82Mio Einwohner*2/3=55 Mio ; 55 Mio Einwohner /6T/d=9111Tage=25Jahre bis zur Immunisierung. Ich bin dafür, dass die aktuelle Strategie noch mal geprüft werden sollte.


    So kann man natürlich rechnen wenn man annimmt, dass es nie einen Impfstoff geben wird.
    Aber selbst wenn deine Annahme hier zutrifft, vermisse ich einen konkreten Gegenvorschlag, den man dann prüfen könnte.

    Das ist sicherlich eine extreme Meinung, aber ob die nun so ganz verkehrt ist lässt sich auch erst am Ende des Jahres feststellen. Vereinfacht gesagt glaube ich schon, dass sehr viele dieser Menschen Silvester auch ohne Corona nicht mehr erlebt hätten. Sie wären dann eben nicht geballt im März gestorben, sondern über das Jahr verteilt.


    Und wenn es sich über ein Jahr nicht ausgleicht, dann verlängert man eben auf 10 Jahre. So glättet sich alles

    Im Nahverkehr macht es eventuell Sinn. Das in den Schulen durchzusetzen könnte schwierig sein. Im Freien könnte es eher kontraproduktiv für die Gesundheit sein wenn man die dauerhaft trägt.


    Man soll doch nur eine Maske tragen, wenn man die 2m Regel nicht einhalten kann. Den größten Teil meiner Zeit im Freien ist dies zu 100% gewährleistet. Ich kann mir natürlich Situationen vorstellen, wo dies nicht so ist.
    Aber ich finde es besser, die allgemeinen Regen zu lockern; nur (und das ist eine Grundbedingung) muß sich die Mehrheit daran halten. Hier wird es sich zeigen, wieviele Mitmenschen auch an andere denken.

    Also erst einmal fängt man nicht mit den kleinsten sondern mit den Ältesten der Grundschule an. Außerdem werden Mund- und Nasenschutz (Maske) Pflicht, wenn man keine 2m Abstand einhalten kann. Ebenso wird eine App befürwortet, die es leichter machen soll, den Verbreitungsweg zu stoppen, indem die Kontakte von Infizierten schneller gefunden werden können.

    Die Frage ist für mich, gibt es genügend Masken und halten sich die Leute daran?

    Es fällt mir aber schwer, mir vorzustellen, wie das mit der Gastronomie funktionieren soll. Die Gäste können ja schlecht mit Maske essen.

    Ich werde mir Masken besorgen und mich daran halten.

    Insgesamt kann ich das Konzept gut nachvollziehen und ich hoffe, dass dieses Vorgehen erfolgreich ist.

    Natürlich muss man abwarten, wie am Mittwoch entschieden wird. Aber ein weiter so, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Eher, ein Verschieben um eine oder zwei Wochen, je nachdem, wann der Zeitpunkt ist, an dem genügend Masken zur Verfügung stehen werden.

    An einer normalen Influenza versterben jedes Jahr genug Menschen! Die Nachfolgeerscheinungen sind hier der Grund...
    Wie will jemand so etwas untermauern, wenn nicht ausnahmslos und flächendeckend getestet wird...
    Wir fischen alle im Trüben.... Leider


    Und das greift der Artiekl doch auch an. Wir wissen nicht genug. Es gibt ja auch einen Abschnitt der offenen Fragen. Sicherlich ist dieser Fragenkatalog nicht abschließend.

    Ich kann nur jedem empfehlen sich die Mühe zu machen, diesen langen Artikel einmal zu lesen :

    https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/cov…entscheidungen/


    Vielen Dank für das Teilen des Artikels. Ich finde ihn sehr informativ und er scheut sich auch nicht, die Tatsachen zu benennen.

    Beunruhigt hat mich die Tatsache, dass es noch nie gelungen ist, einen Impfstoff gegen irgendeinen Corona Virus zu entwickeln.

    Wichtig fand ich seine Intention, bei anderen Ländern abzuschauen, was funktioniert und was weniger gut funktioniert.

    Und ich stimme ihm zu, dass es wenig hilft, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn es dort schlechter läuft.

    Nur zu 2 Punkten: Physio ist keine Dienstleistung sondern Heilbehandlung. Unsere kleine Tochter, 5, braucht die dringend um " ins Laufen zu kommen". Wird zum Glück weiter angeboten.

    Zum Frisör: Der Virologe Streek hat gestern bei Lanz zum zweiten Mal gesagt dass er da keine Ansteckungsgefahr sieht. Er hält die Schliessung für nicht erforderlich.


    Wie hat er das denn begründet?
    Ich kann es eigentlich nicht glauben, denn beim Frisör kann man einen Kontakt nicht vermeiden.

    Und wenn Abstandsregeln eingehalten werden sollte man sich auch überall bewegen können. Auch z.B. an der Küste. Also nicht a u s g e s p e rr t werden.


    Genauso grotesk ist es dass man in einigen Bundesländern nicht einmal seinen eigenen Zweitwohnsitz aufsuchen darf. Selbst wenn man sich dann dort nur im Haus aufhält.


    Das halte ich auch für unangemessen. Wenigstens solange bis ich nicht eine plausible Erklärung dafür bekomme.

    Ich kann den Anmerkungen zur Verdopplung nicht folgen. In der Annahme, dass eine Verdopplung zu einer Zunahme der kritischen Fälle um 50% führt, ist es dann doch nur eine Frage der Zeit.

    Nehmen wir an, wir hätten eine Verdopplung all 20 Tage und ein kritischer Fall blockiert im Schnitt 14 Tage einen Platz auf der Intensivstation, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann unser Gesundheitssystem zusammenbricht.

    Wir benötigen ein R(0) unter 1. Lockerungen können stattfinden, wenn wir durch andere Maßnahmen den R(0) Wert unter 1 halten können.

    Dies können Masken sein oder Apps, die uns helfen, die Fälle schneller nachverfolgen zu können.

    Aber eine Lockerung ohne etwas anderes wird nicht funktionieren.

    Ich hoffe, das unsere Gesellschaft das befolgt, ansonsten wird es noch einschneidender.

    Mit Amateurbereich meinte ich auch dass nach dem Ganzen die Profivereine weg, also insolvent sein werden und man dann eben im Amateurbereich mit den verbliebenen Vereinen weiter machen kann. Eine HBL wird es dann wohl nicht mehr geben.


    Sobald wieder normal gespielt werden kann, werden sich dann eben neue Vereine bilden, wie Phönix aus der Asche.

    Ich habe keine Ahnung, wieviel Vereine insolvent gehen werden. Aber wenn es so gut wie alle erwischt, dann wird man die Lizenebedingungen anpassen können, damit eine Insolvenz nicht einen Verlust der Lizenz bedeutet.
    In die Röhre schauen dann die Gläubiger und die Angestellten. Darum verzichten ja jetzt schon viele auf einen großen Teil ihres Gehalts.
    Es wird eine Delle geben aber zwei Jahre nach Ende der Krise wird man schon wieder deutlich besser dastehen. Die Vereine, die starke Partner haben, die also durch Corona nicht zu stark leiden müssen, werden sich schneller erholen. Die vielen Vereine, die von lokalen Sponsoren abhängig sind, werden eventuell stärker getroffen werden.

    Aber darüber mag ich eigentlich gar nicht spekulieren.

    Bevor man keinen Impfstoff in ausreichender Menge hat werden Großveranstaltungen sehr wahrscheinlich nicht stattfinden. Denn ich glaube nicht, dass den Corona Virus schon sehr viele unbemerkt überstanden haben.

    Die Experten gehen davon aus, dass ein Impfstoff erst im nächsten Jahre zur Verfügung stehen wird. Und ich weiß nicht, ob das dann auch in aureichender Menge meint?

    Also glaube ich nicht an eine Bundesligasaison 20/21 genauso wenig wie an Europapokalspiele noch an eine WM im nächsten Januar.

    Bei Sportarten mit Körperkontakt glaube ich auch nicht an Spiele im Amateur- oder Jugendbereich.

    Ich befürchte, dass der Einfluss auf den Handballsport massiv sein wird.

    Eine Planung für die kommenden Monate ist zur Zeit nicht möglich; Planspiele sollte man aber auf jeden Fall durchführen.

    Wir brauchen sicherlich dort Verordnungen, wo es um finanzielle Einbußen geht. So z.B. das Schliessen von Geschäften und Restaurants. Sicherlich gibt es noch sehr viele andere Beispiele.

    Die anderen Verordnungen wären alle nicht notwendig, wenn sich alle (wenigstens fast alle) an die vorgeschlagenen Regen halten würden.

    In meinen Augen ist es ein großes Problem, dass man schon andere infiziert bevor die ersten Symptome auftreten. Bei einem R0 Wert größer 1 und fast 1 bevor man Symptome hat, ist es sehr wichtig, das Kontaktverbot einzuhalten. (Quelle NDR Podcast mit Prof. Drosten)

    Ja, es ist bitter, kein großes soziales Leben im Moment zu haben. Aber was ist die Alternative? Jeden Tag eine größere Zahl von Infizierten und damit mit Zeitverzug eine größere Anzahl von Notfällen und damit nur eine Frage der Zeit bis unserGEsundheitssystem zusammenbricht, und dann sterben Leute nicht nur an Corona, sondern auch an vielen andern Dingen, die normalerweise duch unser Gesundheitssystem verhindert werden.

    Ich vergleiche das immer mit der Einführung des Sicherheitsgurtes. Er hat im Laufe der Jahre sehr viele Menschenleben gerettet und viele schwere Verletzungen verhindert. Ich habe ihn noch nie gebraucht und ich hoffe, es bleibt auch so. Dennoch lege ich ihn bei jeder Fahrt an.

    Und hier schütze ich mich nur selbst!

    Wenn sich alle an social distancing halten würden schlägt das Gesetz der großen Zahlen zu. Die Situation wird sich verbessern. Je mehr ausbrechen, um so größer das Risiko, dass wir zu noch härteren Empfehlungen kommen werden.

    Deshalb mein Appell an alle: Haltet Abstand, feiert keine Parties, vermeidet Ansammlungen, wascht euch regelmäßig die Hände, benutzt Masken wenn ihr euch im öffentlichen Raum bewegt und nicht sicherstellen könnt, dass ihr die 2m Abstand einhalten könnt.

    Und nutzt keine Begründungen, wie: In meinem Freundeskreis haben wir kein Corona.

    In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Lieben vor allem Gesundheit!

    Die höheren Gehälter haben dazu geführt, dass Spieler viel länger aktiv gespielt haben. So haben und könnten sie Rücklagen für danach aufbauen. Als Handballer im Normalfall vom Handball gerade so leben könnten habe viele Spieler mit ungefähr 30 Jahren aufgehört. Dann wären sie noch jung genug. Um eine zweite Karriere zu starten.
    Vielleicht sehen wir das wieder.

    @Acrosh: dazu empfehle ich dir diesen Artikel: 301 Moved Permanently


    Danke fürs Teilen. Ein sehr informativer Artikel. In meinen Augen ist es wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen. Dieser Artikel stimmt mich positiver, denn auch ich hatte mich gefragt, wie man das wiederaufflammen nach einer starken Eindämmung verhindern kann?
    Für mich bedeutet das: Sind wir erfolgreich damit, das Niveau der Infektionen in den nächsten Wochen stark zu drücken ist es sehr wichtig, jeden einzelnen neuen Fall zum Ursprung zurück zu verfolgen und den möglicherweise betroffenen Personenkreis dann zu Hause in Quarantäne beordern oder bei Notwendigkeit ins Krankenhaus zu bringen.