Beiträge von Handballer2105

    Zunächst kurz: Was hat sich in den Ligen denn aufrund der Einführung von Champions Leagues in den einzelnen Sportarten geändert?
    Ich kann es nur beim Fußball beurteilen. Nullkommanichts! Die Ligen wurden nicht verkleinert, die Spieltage in den Ligen sind weiterhin vorwiegend am Wochenende. Der Handball soll da also eine Aufnahme aufgrund von ... Ja, von was eigentlich?

    15.03.2018, 19:00 Uhr, THW Kiel - HC Erlangen
    15.03.2018, 19:00 Uhr, SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin
    15.03.2018, 19:00 Uhr, Frisch Auf Göppingen - MT Melsungen
    18.03.2018, 12:30 Uhr, HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf
    18.03.2018, 12:30 Uhr, VfL Gummersbach - SC DHfK Leipzig
    18.03.2018, 12:30 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - Rhein-Neckar Löwen
    18.03.2018, 12:30 Uhr, TBV Lemgo - SC Magdeburg
    18.03.2018, 12:30 Uhr, TVB 1898 Stuttgart - TV 05/07 Hüttenberg
    18.03.2018, 15:00 Uhr, GWD Minden - TSG Friesenheim

    Der erste Satz ist eventuell eine Feststellung Deinerseits und keine persönliche Meinung, aber genau diese Haltung seitens der HBL-Verantwortlichen ist ja an sich das Problem. Man muss ich als Bundesliga auch den veränderten Gegebenheiten anpassen und nicht auf das Gewohnheitsrecht pochen. Die Reform hätte man nutzen sollen und nicht als Angriff verstehen. Mehr Nachsicht gegenüber der mächtigeren EHF wäre richtig gewesen und hätte bestimmt auch zu besseren Lösungen geführt. Bewusst in die Konfrontation zu gehen, wenn man mit den deutlich schlechteren Waffen in den Kampf zieht, ist eher schwierig. Die HBL wird sich, wenn sie so naiv weitergeführt wird, in einigen Jahren umgucken. Das Gerede von der stärksten Liga der Welt ist jetzt schon kaum noch zu ertragen. Da muss dringend etwas verändert werden. Entweder was die handelnden Personen betrifft oder was deren Denkweise und Handeln angeht. Möchte man die Bundesliga übrigens schützen, dann wäre es umso wichtiger gewesen dafür zu sorgen, dass man weiterhin drei Vertreter mit in der Champions League dabei hat. So ist die Bundesliga für mehr Topspieler interessant. Weniger Teams in der Champions League bedeuten auch weniger Topspieler in der Bundesliga.


    Du bist also der Meinung, dass die HBL sich christlich verhalten soll und auch die andere Wange hinhalten soll.

    Der Fehdehandschuh wurde doch von der ehf in den Ring geworfen, oder hat die Bundesliga die Anzahl der ehfcl Spiele einseitig gefordert. Die ab 2020 geltende Regelung mit vorerst 12 Vereinen (später dann 16) ist doch auch eine klare Provokation an die HBL und seine Mitgliedsvereine.

    Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob man den Spruch mit der "stärksten Liga der Welt" wie eine Monstranz vor sich hertragen muss. Du scheinst das aber zu bezweifeln. Dann müsstest du aber auch sagen, wer denn in deinen Augen die stärkste Liga der Welt ist.

    In meinen Augen versucht die ehf der HBL zu schaden und erwartet von der HBL, sich zu unterwerfen.

    handballer 2105: Ja, und Herr Lamade ist als Privatmann Vorsitzender des Aufsichtsrates (hat mit seiner Beschäftigung bei SAP nix zu tun) und ist auch rein zufällig, dass z.B. Aufsichtsrat Ries im SAP-Vorstand sitzt usw. usw. usw.

    Ich versteh das nicht, wie man sich durch offenkundige und neutral gemeinte Feststellungen hier als User quasi angegriffen und zur 'Rechtfertigung' verpflichtet fühlt - die RNL sollen sich halt aus der SAP-Perspektive weitgehend finanziell eigenständig tragen und kein dauerhaftes Subventionsloch sein (so werden die Investoren in Paris übrigens auch denken, mag sein dass die RNL auf diesem Weg schon weiter sind - vielleicht auch nicht, auch egal...)

    Prnzipiell kann man aber die Position vertreten, das man ein Engagement der Investoren in Paris und Mannheim für den Handball begrüßt (okay,im Falle von Paris und früher Mannheim, denkt mancher in FL und Kiel vll. anders, aber Argumentation ist klar, denke ich)


    Quasi der gesamte Aufsichtsrat der Rhein Neckar Löwen ist mit Vertretern von Sponsoren besetzt. SAP ist sicherlich ein Hauptsponsor der Rhein Neckar Löwen.

    Und wieder gehst du nur auf Teile meiner Aussage ein. Deine Behauptung, dass die SAP Arena der SAP gehört, gehört je in das Reich der Fabel. Und die Hallenbenutzung durch die Rhein Neckar Löwen ist sicherlich nicht kostenlos.

    Natürlich hätten die Löwen ein Problem wenn sie die SAP Arena nicht mehr anmieten könnten, das gleiche gilt aber für viele Vereine in der Bundesliga. Aber warum sollte das passieren?

    Und dein Posting ist alles andere als neutral, da du unterstellst, dass die SAP die Rhein Neckar Löwen finanziert und du gleichzeitig eine Parallele zu Paris Saint Germain ziehst.

    (wenn SAP übrigens sagen würde: wir wollen mit Handball nix mehr zu tun haben und z.B. ihre Halle und Personal nicht mehr zur Verfügung stellen würden, wärs das auch gewesen mit den RNL in ihrer jetzigen Form)


    Zum einen gehört die Halle nicht der SAP sondern Dietmar Hopp. Die SAP zahlt aber für die Namensrechte.

    Aus wikipedia: Realisiert wurde die Arena durch ein Modell, bei dem SAP-Mitbegründer und Adler-Sponsor Dietmar Hopp den Bau zinslos vorfinanziert und die Halle mit einer eigenen Gesellschaft während der ersten 30 Jahre auf eigenes Risiko betreibt. Die Stadt Mannheim zahlt die Baukosten in Höhe von 70 Millionen Euro während dieser Zeit in Raten zurück. Nach Ablauf der 30 Jahre geht die Arena in das Eigentum der Stadt über.

    Zweitens stellt die SAP kein Personal (Frau Kettemann ist zwar eine ehemalige SAP Mitarbeiterin) wird aber vollständig von den Rhein Neckar Löwen bezahlt.

    Der Kredit der Familie Hopp (Stichwort Altlasten) wurde nach Informationen der Vereinsführung zurückgeführt.

    SAP ist sicherlich ein Großsponsor der Rhein Neckar Löwen, aber mittlerweile ist das Budget auf viele Schultern verteilt. Sollte die SAP als Sponsor wegfallen, ist dies nicht der Untergang der Rhein Neckar Löwen.

    Mich interessiert woher du deine Informationen beziehst!

    Die Problembeschreibung kann ich erst einmal nachvollziehen. Obwohl sie wahrscheinlich nicht für alle 48 Vereine gilt. Aber bei den Rhein Neckar Löwen gibt es schon einige Spieler, die sowohl A-Jugend Bundesligaals auch 3. Liga spielen. Dazu noch das fast tägliche Training.
    Der Artikel hat leider die Lösungsansätze nur grob angerissen. Ich kann deshalb nichts über die Konsequenzen sagen, da diese für mich einfach nicht klar sind.

    Ich kann in dem Artikel auch nichts schlechtes erkennen. Ich kann aber auch nicht erkennen, wie die letzten Entscheidungen der ehf zu diesem Satz passen "Es gilt, den Handball insgesamt weiter zu entwickeln. Wir müssen dafür die Voraussetzungen liefern und die europäische Entwicklung koordinieren."
    Aber vielleicht habe ich eine andere Vorstellung in welche Richtung sich der Handball entwickeln sollte als Wiederer. Ich wünsche mir, dass es viele starke Ligen gibt.

    Das A und O ist die deutsche Meisterschaft bei den Löwen. Hätte man das Heimrecht getauscht, hätte man Donnerstag und Samsatg spielen müssen während Kiel zwei Heimspiele Mittwoch und Samstag hat. D.h. einen Tag länger Pause und keine Reisestrapazen. Und die Löwen wollen ihre Chancen den deutschen Meistertitel zu verteidigen nicht reduzieren.
    Und der THW kann in guter Form jede Mannschaft schlagen. Das sie es häufig nicht schaffen heisst ja nicht, dass sie es gegen die Löwe am Samstag nicht auf die Platte bringen.

    Bisher hat immer einer unserer Torhüter eine gute bis sehr gute Leistung gebracht. Viele Spiele wären viel enger geworden, wenn beide mal gleichzeitig einen schlechten Tag gehabt hätten. Ausserdem können sich auch Löwenspieler verletzen und längere Zeit ausfallen.
    Also bei etwas Pech können die Löwen noch in der Tabelle abrutschen.

    RNL wollten ihre Spieler am Samstag und Sonntag 'verheizen'. Das meint die EHF zu der Sonntagsproblematik (mehr gibts dazu eigentlich auch nicht zu sagen):


    http://www.eurohandball.com/article/30326


    Das ist doch nur eine Scheinargumentation, die ich nicht wirklich ernst nehmen kann. D.h. aber nicht, dass ich es besser fände, Samstag und Sonntag zu spielen. Aber dies wäre das erstemal, dass bei der ehf die Belastung der Spieler ein entscheidungsrelevanter Aspekt ist. Also eher Krokodilstränen.
    Was ich natürlich nachvollziehen kann, ist, dass die ehf sich nicht als alleiniger Sündenbock hinstellen lassen will. Was sie in meinen Augen aber auch nicht sind. Einer allein schafft es gar nicht, eine Karre so tief in den Dreck zu fahren.

    Ich finde, es ist selbstverständlich, dass sich die HBL und deren Vereine nach den anderen Verbänden und der EHF richten und nicht verlangen, dass sich die anderen alle nach ihnen richten. Die HBL-Vereine sind doch die einzigen, die dieses Theater haben.


    So wie die Regeln der ehf zur Zeit sind, ist ein verlässlicher Spielplan aber unmöglich, ausser man verleugnet alle seine Interessen.

    Nach Angaben der EHF bestehen mit dem polnischen Fernsehen vertragliche Beziehung, die dann wohl die Austragung der polnischen Heimspiele am Wochenende festlegen.


    D.h. die ehf hat sich vertraglich verpflichtet, dass die Heimspiele der polnischen Mannschaften am Wochenende stattfinden müssen. Wieviele solcher Verträge gibt es denn noch?