Beiträge von Handballer2105

    21.09.2016, 19:00 Uhr, SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen
    21.09.2016, 20:15 Uhr, GWD Minden - THW Kiel
    22.09.2016, 19:00 Uhr, SC DHfK Leipzig - Rhein-Neckar Löwen
    23.09.2016, 19:45 Uhr, TBV Lemgo - HSC 2000 Coburg
    23.09.2016, 19:45 Uhr, TVB 1898 Stuttgart - TSV Hannover-Burgdorf
    24.09.2016, 19:00 Uhr, HSG Wetzlar - Bergischer HC 06
    24.09.2016, 19:00 Uhr, VfL Gummersbach - SC Magdeburg
    24.09.2016, 20:15 Uhr, Frisch Auf Göppingen - HC Erlangen
    25.09.2016, 17:15 Uhr, Füchse Berlin - HBW Balingen-Weilstetten

    Folgende Situation:

    Ein Spieler bekommt seine dritte 2-Minutenstrafe und dementsprechend die rote Karte gezeigt. Als er in Richtung Tribüne läuft, klatscht er Richtung Schiedsrichter. Der zieht daraufhin die "blaue Karte" und fertigt nach dem Spiel einen Bericht an, wo er "beleidigendes Klatschen" notiert. Von einer Spielsperre ist demnach auszugehen.

    Ist das Regelkonform? Meiner Meinung nicht: Es müsste hier 16:9 d) gelten und der Spieler darf nicht mehr zusätzlich bestraft werden, nachdem er 3x2 bekommen hat. Oder liege ich falsch?


    Was hätte denn der Schiedsrichter deiner Meinung nach machen dürfen?

    Die blaue Karte war wahrscheinlich überflüssig; aber der Sonderbericht war sicherlich die folgerichtige Aktion.

    Glückwunsch nach Flensburg; das war ein verdienter Sieg. Die Löwen haben leider zu keiner Zeit zu ihrem Angriffsspiel gefunden. Groetzki war mehrmals frankenfrei auf Aussen und hat keinen Ball bekommen. Mein Eindruck war, dass heute alle Spieler mal wieder Angst vor Andersson hatten. Nach dem Spiel können die Löwen forh sein, nur mit vier Toren verloren zu haben.
    Nur mit der Abwehrleistung können wir zufrieden sein.

    14.09.2016, 19:00 Uhr, THW Kiel - Frisch Auf Göppingen 30 : 21
    17.09.2016, 17:00 Uhr, Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt
    17.09.2016, 19:00 Uhr, MT Melsungen - VfL Gummersbach
    17.09.2016, 19:00 Uhr, HC Erlangen - TVB 1898 Stuttgart
    17.09.2016, 19:00 Uhr, Bergischer HC 06 - Füchse Berlin
    18.09.2016, 15:00 Uhr, SC Magdeburg - TBV Lemgo
    18.09.2016, 15:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - GWD Minden
    18.09.2016, 17:15 Uhr, HSC 2000 Coburg - SC DHfK Leipzig
    18.09.2016, 17:15 Uhr, TSV Hannover-Burgdorf - HSG Wetzlar

    Um bei deinem Gleichnis zu bleiben: Klar, kann man von einem Schüler erwarten, dass er das "1 mal 1" fehlerfei aufsagen kann. Ich erwarte allerdings von keinem Grundschüler, dass er das große Latinum aufsagen oder die stochastische Resonanz erklären kann. Deswegen sollte ihnen geholfen werden. Ich will sie ja keinesfalls aus der Verantwortung nehmen. Doch schlankere (sinnvolle) Regeln haben den Nebeneffekt, dass ihre Leistungen von den Zuschauern besser überprüft und unsere schöne Sportart attraktiver wird. Die Einfachheit ist - meines Erachtens - einer der Gründe, weswegen Fußball zur Sportart Nummer 1 geworden ist. Natürlich werden die Handballschiedsrichter bei schlankeren Regeln trotzdem nicht fehlerfei pfeifen.


    Wie baden68 schon schrieb. Erklär mir doch mal mit einigen dürren Worten die Abseitsregel.
    Übrigens sind deine Beispiele in einer komplett anderen Komplexität. Mir ging es einfach nur um das Auswendiglernen. Zwingende Voraussetzung für einen 7m in dieser Situation (in den letzten 30 Sekunden bei diesem Foul) ist eine Disqualifikation.

    Paul Jonas
    Da ich nicht genügend Wissen von Krankheiten und Medikamenten habe, habe ich das Beispiel mit EPO gewählt. Denn es ist ein sehr wirksames Medikament, welche vielen Menschen hilft. Es kann aber auch von Gesunden genommen werden und ist dann bei Ausdauerleistungen leistungssteigernd.
    Wie Roter Teifel schon anmerkte: Als Asthmatiker hat man beste Vorausetzungen sehr erfolgreich im Fahrradsport zu sein. Das ist für mich ein Indiz, dass die Regeln zu weitmaschig sind.

    Warum sollte ich darauf eingehen, wenn wir (zu den anderen Punkten) gleicher Meinung sind, wenn ich eine Diskussion begrüße? Ich halte nur nichts davon, den Schiedsrichtern rigoros den schwarzen Peter zuzuschieben, die durch die vielen Veränderungen viel schneller an den Pranger gestellt werden, denn ihnen muss durch verschlankte Regeln geholfen werden ... dann werden sowohl Regelfehler als auch "falsche Tatsachenentscheidungen" seltener.


    Wir reden hier über Bundesligaschiedsrichter und einen Spielleiter, die zusammen diskutueren und danach einen Regelverstoß begehen. Die Entscheidungen waren in sich nicht schlüssig. Und ja, das erwarte ich von Bundesligaschiedsrichtern und dem Spielleiter. Genauso wie ich von einem Schüler der zweiten Klasse erwarte, dass er das 1*1 fehlerfei aufsagen kann.
    Ich erwarte nicht, dass die Schiedsrichter die Situation immer richtig beurteilen. Aber die Regelinterpretation sollte immer der Beurteilung entsprechen!

    Natürlich würden einfachere Regeln zu weniger Regleverstößen führen. Ich befürchte nur, dass wir dann wieder eine Diskussion bekommen, warum eine Mannschaft sich durch taktische Fouls einen spielentscheidenden Vorteil verschafft und die Schiedsrichter nichts machen können.

    Ja! Palmström! Handballer2105! Lesen können ist ein hohes Gut, das Geschriebene auch verstehen ist ein noch größeres Gut. Wie wär's denn damit? Anstelle mit "Anscheinend hast Du immer noch nicht den Unterschied zwischen Tatsachenentscheidungen und Regelverstoß begriffen" eine unsachliche Unterstellung zu starten. Und lest euch ruhig noch mal alle Antworten hier durch: Nicht nur im Magdeburger Forum, nicht nur im Facebook, sondern auch hier wurde Christoph Steinert "theatralisches Nachhintenwerfen" unterstellt. Wie gesagt: Lesen können ist ein hohes Gut.


    Ja, das hatte ich nicht mehr in Erinnerung.

    Warum gehst du nicht auf meine anderen Punkte ein?

    Wenn du krank bist und deswegen medikamentös behandelt werden musst, hast du gleich zwei Nachteile. ...


    Deine Eingangshypothese trifft aber nicht auf jeden zu, der bestimmte Medikamente nimmt. EPO ist ja auch erst einmal ein Medikament und jemand, der es tatsächlich benötigt wird kaum Leistungssport ausüben. Dieses Beispiel ist wahrscheinlich nicht realistisch weil es wahrscheinlich keinen Ausnahmetatbestand gibt, der die Einnahme von EPO für einen Leistungssportler ermöglicht.


    Häää? Der Mensch am Mikro hat etliche Stunden nach dem Geschehen, nach dem Anschauen der Szene und nach (sicherlich ausgiebiger) Regelkunde gesprochen. Er hat meines Erachtens auch von einem Blatt abgelesen. Wieso dann die Blumen? Fakt ist doch, dass das ganze Heckmeck der immer komplizierter werdenden Regeln geschuldet ist, und diese gehören verschlankt. Auch verstehe ich den ganzen unsportlichen Terz der Magdeburger nicht. In der Halle, ja, vielleicht am Abend, ja, da ist alles sehr menschlich. Doch eine Ewigkeit nach dem Match? Erstens hatten die Magdeburger vor der falschen Entscheidung mehrere Male von den Pfiffen der Schiedsrichter profitiert, da wurde den Leipzigern der Vorteil genommen, da wurde auf ein fragwürdiges Stürmerfoul erkannt, da wurden Musche schon in der Anfangsphase des Spiels gegen Schiedsrichter Holm handgreiflich. Zweitens waren nach dem Kuddelmuddel noch zwölf Sekunden zu spielen. Es wäre sicherlich mit vier Feldspielern gegen sechs Angreifer und sicher werfenden Außen aus Leipzig weitergegangen. Letztendlich war das Remis ein gerechtes Ergebnis. Jetzt nachkarten, um Probleme wie die komplizierten Regeln zu reformieren, ist richtig und notwendig, jetzt nachkarten, um das Ergebnis umzuwandeln, ist unsportlich. Noch unsportlicher finde ich die vielen persönlichen Angriffe gegenüber Christoph Steinert (aus dem Magdeburger Nachwuchs), vor allem, weil einige Magdeburger Spieler vor der Szene ganz hohe Schauspielkunst zeigten.


    Es haben ja schon andere geschrieben. Wo wurde denn in diesem Forum Steinert angegangen?
    Ein Regelverstoß ist sicherlich anders zu bewerten als eine Fehlentscheidung. Insbesondere wemm diese Entscheidung nach beratung und Timeout getroffen wurde. Deshalb wäre es auch nicht unsportlich gewesen wenn Madgeburg Protest eingelegt hätte.
    Das Risiko dann das Wiederholungsspiel zu verlieren, wäre dann natürlich da gewesen.

    Wenn diese Dopingmittel gleichzeitig medizinisch notwendige Arzneimittel sind, wird es imho rechtlich sehr schwierig, aus der ärztlich verordneten Anwendung des Medikaments ein Berufsverbot zu rechtfertigen.


    Das mag so sein; doch macht man es auch, wenn ein Sportler bestimmte Werte überschreitet.
    Auf der anderen Seite kann man die leistungsbeeinflussende Wirkung der Medikamente nicht bestreiten; ansonsten wären sie ja nicht auf der Dopingliste. Wenn ein Sportler Medikamente nehmen muss, die auf der Dopingliste stehen, dann kann der Sportler nicht an Wettkämpfen teilnehmen.
    In anderen Berufen gibt es auch Schutzvorschriften, z.B. bei Schwangerschaften.

    Jetzt muss Melsungen aber in die Gänge kommen. Wenn man auch dieses Spiel verliert, hat man es schwer, wirklich um die vorderen Plätze einzugreifen. Für die Löwen ist aber ein Sieg auch notwendig, sonst steht man am Samsatg gegen Flensburg noch stärker unter Erfolgsdruck.

    Ich erwarte also ein Spiel mit viel Kampf und Einsatz; sehe aber die Löwen favorisiert!