Beiträge von Handballer2105


    Mein "Spieler des Turniers" bei unserer Mannschaft ist bisher übrigens weder Boateng noch Kimmich oder Draxler, sondern Hector, den ich bisher in jedem Spiel in beide Richtungen (nach vorne und hinten) richtig stark fand.


    Hector spielt auch in meinen Augen überraschend gut; bloß verpufft vieles von seinen Angriffsbemühungen weil seine Flanken viel zu oft nicht ankommen.

    Das Argument mit den Derbys zieht in meinen Augen nicht.
    Dennoch würde ich die anderen Argumente nicht so wegwischen. Wieviel Vereine in der jetzigen zweiten Liga haben denn überwiegend Vollzeitprofis? Gibt es dazu eine verläßliche Zahl?
    Für Teilzeitprofis ist die jetzige zweite Liga nur schwer zu stemmen. Da braucht man schon einen sehr verständnisvollen Chef.


    Ich habe zuwenig Einblick in die Finanzen der Vereine. Einige Argumnete finde ich dennoch stichhaltig, wie z.B. die Anzahl der Spiele und die langen Reisezeiten. Für die besten 12 Vereine sicherlich attraktiv, bei den schlechtere zwölf bin ich da aber nicht so sicher.

    Das Hauptargument der Gegner wird wahrscheinlich der Rückschritt in der Professionailiserung sein.

    Ein Argument fehlt mir noch. Diese Regelung könnte für die Aufsteiger aus der dritten Liga attraktiver und mit einem geringeren finnziellne Risiko verbunden sein. Die dürfen hierzu aber nicht abstimmen!


    Und was mich ziemlich traurig macht, ist die Tatsache, dass sich der Dauerkartzenverkauf nur auf Vorjahresniveau bewegt.


    Warum soll sich einer, der bisher keine Dauerkarte hatte, schon jetzt eine Dauerkarte besorgt haben? Die Plätze der bisherigen Dauerkarteninhaber waren geblockt und der Treuebonus war auch nicht zu bekommen. Warten wir doch erst einmal ab wie es mit dem Dauerkartenverkauf weitergeht.

    Bei den Löwen beobachte auch ich eine gewisse Zurückhaltung was Zahlen angeht. Die einzigen Zahlen, die sie nach draussen geben, sind die, die sowieso schon bekannt sind, d.h. die Spielergebnisse.

    4000-5000 Zuschauer lohnen aber für die meisten anderen Mannschaften im Handball und so wird meiner Meinung nach ein Schuh draus.

    Das ist wirklich nichts gegen die Rhein Neckar Löwen, aber es ist ihre Aufgabe das Publikum zu erreichen und das muss mittelfristig unabhängig von "glamourösen" Topspielen passieren in der CL. Ich glaube Frankfurt ist im Prinzip eine gute Idee, zumal man sich damit auch neue Zielgruppen in der Region erschließen kann. Wenn das nicht klappt, ist es zwar Schade für die Löwen, aber nicht zu ändern. Kiel und Flensburg würden jedenfalls mit Kusshand tauschen, denn sportlich gesehen ist es das günstigere Los.

    Zu betonen das die Konkurrenz um das Publikum ja viel größer sei als im Norden ist nämlich etwas was man ironischerweise auch umgekehrt sehen kann. Im Norden hast du eben nicht die Infrastruktur für einen Fußballbundesligaverein oder einen Haufen Profi-Sportteams in jeder Stadt. Du kannst dir sicher sein das man in Schleswig-Holstein durchaus gerne sowas hätte, man guckt da genauso gerne Sport, aber man kann sich das nicht schnitzen. Ich glaube man ist als Sportfan in Regionen wie dem Rhein-Neckar-Raum ziemlich verwöhnt. Daher finde ich es fast zynisch wenn das als Nachteil betont wird, wenn man im Gegenteil so eine tolle Auswahl als Sportfan hat. Ich glaube auch das genau dieser Standort den Löwen geholfen hat da anzukommen wo sie heute sind.


    Da stimme ich Dir zu und man sieht ja auch schon kleine Erfolge. Wenn man aus der vorherigen Saison 2014/15 Frankfurt (das Spiel gegen Hamburg) raurechnet dann haben die Löwen den Zuschauerschnitt in der vergangenen Saison gesteigert. Auch das Spiel in Nettelstedt wo 1500 Löwenfans angereist sind und das Public Viewing mit 5000 Zuschauern im Friedrichspalast zeigen den Aufwärtstrend.
    Was sich Flensburg, Kiel über viele Jahre in der Zuschauerbindung aufgebaut habem können die Löwen eben nicht in wenigen Jahren aufholen. D.h. der harte Kern von Fans, das sind die, die sich jedes Spiel ansehen, muss noch zulegen. Das wird auch passieren wenn die Löwen weiterhin oben mitspielen und attraktiven Handball zeigen.
    Im Augenblick ist die SAP Arena Fluch und Segen zugleich. Sollte man aber ständig 10.000 Zuschauer und mehr haben ist die SAP Arena dann aber nur noch Segen. Ich dnke, in 5 Jahren können wir da sein.
    Zurück zum Thema: Sportlich haben die Löwen in meinen Augen die einfachere Gruppe, dafür aber die längeren Reisezeiten. Die Löwen sollten in der Lage sein mit Vardar und Kielce um die ersten drei Plätze in der Gruppe zu spielen.
    In den Heimspielen wird man wahrscheinlich wieder Gas geben und in den Auswärtsspielen wahrscheinlich wieder die Kräfte einteilen. Und es war ja letzte Saison durchaus nicht so, dass wir auswärts dann chancenlos waren. Da die Spiele nur auf Sky gezeigt werden, ist das auch nicht weiter tragisch.
    Man darf sich dann nur im Achtelfinale nicht wieder so dämlich anstellen.

    Grundsätzlich bin ich auch für mehr direkte Demokratie. Allerdings bin ich sehr unsicher, ob ich das bei den großen Themen ausprobienen wollte. Mein Vorschlag wäre, das erst einmal auf kommunaler Ebene verstärkt einzusetzen und sich dann Schritt für Schritt hochzuarbeiten.

    Fangt doch mal in Berlin an und findet Wege, wie ihr Berlin von einem Emfpänger- zu einem Geberland beim Länderfinanzausgleich macht. Sollte doch wesnetlich einfacher sein als Island, dass ja fünfmal schlimmer dran war als Griechenland.

    Was bei einem kleinen Land wie Island funktioniert, muss nicht im gleichen Maße auch in einem Land mit 80 Millionen Menschen funktionieren.


    Der THW muss sich für die Wildcard wirklich nicht schämen, oder gar als Bittsteller fühlen, weil man erstmals nach 12 Jahren die sportliche Qualifikation verpasst hat. Nicht bei dem derzeitigen System, wo schon diverse andere (auch deutsche) Vereine in den letzten Jahren so in die CL gerutscht sind. Das System selber ist freilich Mist. Die EHF will sichergehen, dass keines ihrer Zugpferde und Lieblinge die Teilnahme verpasst, selbst wenn es sportlich so wäre. Deshalb sträubt sie sich auch so dagegen, bspw der Bundesliga einen festen dritten Starter zu geben (was de facto nicht viel ändern würde und sportlich auch vertretbar wäre), oder den Franzosen einen zweiten. Ne, lieber nach Gutdünken jedes Jahr neu gucken, wo man das Teilnehmerfeld aufhübschen kann/muss. :rolleyes:


    Volle Zustimmung!


    Soso, Differenzen in der Wahrnehmung - Oh Entschuldigung Herr Polizist, wenn sie glauben die Ampel war rot und ich glaube, die Ampel war grün, dann haben wir wohl Differenzen in der Wahrnehmung. Da fahr ich doch gleich zurück und fahre nochmal über die Ampel - diesmal natürlich bei ihrem Grün, nicht bei meinem...

    Dann müsste meiner Meinung nach das Spiel für Bad Schwartau als verloren gewertet werden - Einsatz nicht spielberechtigter Spieler


    Das sehe ich genauso!

    Die Blockbildung wird weiter voranschreiten, einerseits, andererseits zeigen einzelne Staaten wie Südkorea oder die Schweiz, Norwegen (na gut haben Öl) durchaus, dass sie florieren können, weil sie eben nicht in einem Block agieren.


    Norwegen und die Schweiz sind durch Sonderabkommen stark mit der EU verbunden. Ich betrachte sie deshalb nicht als isoliert. Südkorea ist natürlich anders, aber hier bestätigt die Ausnahme die Regel! ;)

    Die EU ist aber nicht mit dem Euro gleichzusetzen! Bei dem Euro rennst Du bei mir offene Türen ein. Manche Länder (nicht nur Griechenland) waren und sind bis jetzt nicht geeignet für eine gemeinsame Währung. Es wird ja gemunkelt, dass die Einführung einer gemeinsamen Währung eine Forderung der Franzosen als Gegenleistung für die Zustimmung der deutschen Wiedervereinigung war.
    Der Treppenwitz ist hier, dass Deutschland die größten Vorteile aus dem Euro zieht.
    Griechenland wäre nie zu diesem Problem geworden, wenn die europäischen Länder wirtschaftlich stabiler wären.

    Was aber auch immer ignoriert wird, ist die Tatsache , dass die Briten (eigenverantwortlich) ihr Land für die Osteuropäer nach der Erweiterung der EU weit geöffnet haben. Dies war, wenn ich mich korrekt erinnere 2004 und keine Vorgabe der EU. Viele andere Länder (inklusive Deutschland) waren da sehr viel restriktiver.

    Dies jetzt der EU zum Vorwurf zu machen, ist eine Verdrehung der Tatsachen.

    Fakt ist, weil ein Nettoeinzahler wegfällt muss der Rest der EU 27 mehr schultern. Fakt ist, sollte mit den Niederlanden noch ein Nettoeinzahler wackeln, gar wegfallen (Geert Wilders - Referendum - Holland letztes Mal contra EU -> Ukraine Abkommen) o.ä. dann wird die finanzielle Luft arg dünn, das Ungleichgewicht verschiebt sich dramatisch, denn wer ist denn dann noch Nettoeinzahler - ist wohl Schicht im Schacht. Daher wohl auch die massive Reaktion der EU Spitzen.


    Ich kann hier nicht erkennen, dass das zum Vorteil von Großbritannien ist.
    Das der Austritt der Briten finanziell negativ für die EU ist, hat meines Wissens noch keiner bestritten. Es gibt Stimmen, die den Austritt begrüßen, weil ihnen die Vorzugsbehandlung der Briten gegen den Strich ging. Aber im allgemeinen wird der Austritt der Briten nicht als Erfolg der EU gefeiert.
    Sollten weitere Länder die EU verlassen, stellt sich natürlich noch stärker als jetzt die Frage nach der Zukunft der EU. Ich persönlich würde es sehr bedauern und sähe darin einen großen Verlust für Europa. Aber Rußland und China und die USA wird es sicher gefallen (wenn die EU zerfällt), denn damit rutscht Europa in die Bedeutungslosigkeit ab.
    Die heutige Wirtschaft braucht große und möglichst homogene Märkte. Ohne einen großen europäischen Markt werden auf einen Schlag viele europäische Spitzenfirmen einen großen Wettbewerbsnachteil gegen amerikanische und chinesische Konkurrenten haben.
    Aber bitte, ich bin schon ziemlich alt und habe keine Kinder. Mir könnte das alles ziemlich egal sein. Mich wird es kaum noch betreffen., Nur schade für die Jugend und kommende Generationen.

    Mir sind es eindeutig zu viele Spiele. In der Gruppenphase sollten es acht 4er Gruppen sein, Danach kann man dann mit K-O Runden weitermachen. Also Achtelfinale und Viertelfinale. Das ergibt dann einschließlich Final4 für ein Team maximal 12 Spiele.
    Das passt leider nicht in die Pläne der Marketingleute. Aber es würde die Spieler ganz wesentlich entlasten und die Mannschaften im Fianl4 wären wahrscheinlich auch dieselben.

    Diesen Post habe ich heute gesehen....

    Mit neuem Trainer: A-Jugend von Bad Schwartau mit souver鋘em Start in die Saisonvorbereitung

    Erste Frage ist, ob es überhaupt zulässig ist, was Bad Schwartau da gemacht hat?
    Zweite Frage ist, wie wenig Respekt ein Verein vor der Oberliga HH-SH hat, wenn er seine kommende "Oberliga"-Mannschaft gar nicht erst schickt, sondern seine Bundesliga-Mannschaft entsendet, um ein Testspiel aus einem Qualifikationsspiel zu machen.

    Ich denke, wenn die Mannschaft, die in der kommenden Saison spielen soll nicht gut genug ist, dann sollte der Verein zurückziehen. Oder man hätte es darauf ankommen lassen und vielleicht auf Augenhöhe ein spannendes Qualifikationsspiel haben können. Aber so hat das Ergebnis und damit die Qualifikation der mA2 des VfL Bad Schwartau für die Oberliga HH-SH ein ziemliches Geschmäckle.


    Zulässig ist es schon, doch mit sportlicher Fairness hat es nichts zu tun. Wahrscheinlich erhofft man sich, dadurch noch ein paar sehr gute Spieler des jüngeren Jahrgangs von anderen Vereinen wegzulocken.
    Dürfte aber leider kein Einzelfall sein!

    Meines Wissens macht der TuSEM das genauso!