Beiträge von Handballer2105

    Man muss davon ausgehen, dass es bei dem kurzen Gastspiel bleiben wird. Er hat Stuttgart wahrscheinlich nicht gewählt, um auch in den kommenden Jahren dort zu spielen. Ansonsten würde er nicht von günstigen Bedingungen für ihn und seine Familie reden, und man hätte ihm direkt einen längerfristigen Vertrag geben können.


    Stuttgart und Hamburg haben einen Flughafen!

    Ahja, danke. Hier kriegt man auch noch weitere Infos:

    ARD schlie遲 Verschl黶selung von Satellitensignal nicht mehr aus - teltarif.de News

    Also, ich kann die Position der Rechteinhaber verstehen - es handelt sich ja offenischtlich um einen deutschen Sonderweg (auch dadurch, dass sich in Deutschland eine 'unzweckmäßige' Receivertechnologie verbreitet hat - woran die Ö-R vielleicht auch nicht unbeteiligt sind?)

    Deutsche mit Wohnsitz im ausland sind übrigens auch keine Gebührenzahler - ist zudem auch logisch, dass sich auch das Ö-R-Fernsehen an territorial gebundene Urheberrechte halten muss (machen sie im Internet per Geoblockade doch auch)


    Dein Link ist ein Beitrag von Februar 2015. Seitdem hat sich meines Wissens aber keiner bei den ÖR bewegt!

    Mal ne 'blöde Zwischenfrage' eines Unkundigen, die sich aber aufdrängt.

    Warum ist es in Deutschland so, dass keine Satellitenverschlüsselung stattfindet, in allen anderen Ländern der Welt aber schon? (daran scheint ja nur in Deutschland eine Übertragung zu scheitern, in allen anderen Ländern nicht)


    Die deutschen Fernsehanstalten sehen es als Bestandteil der Grundversorgung an. Die Umstellungskosten für die Verbraucher würden sehr hoch sein und auch die Verwaltungskosten bei den ÖR würden steigen.

    @Handballer2105:
    Das Insolvenzreht wird in diesem Fall nicht auf einen Sportverein angewendet, sondern auf die HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG. Die Bundesligavereine haben fast ausnahmslos den Spielbetrieb der Profimannschaft in eine Spielbetriebsgesellschaft ausgegliedert und diese können in meinen Augen nach den Maßstäben eines Wirtschaftsunternehmens behandelt werden.


    Das ist mir schon klar; doch hat dieses anwenden der Regelungen eben Auswirkungen, die nicht im sportlichen Interesse liegen. Geschäftspartner können sich aussuchen mit wem sie Geschäfte machen und sie können Regelungen treffen wenn ein Geschäftspartner in der Krise ist. Dies gilt aber nicht für die Teams der HBL.

    Aber diese Diskussion führt leider zu nichts; denn es ist wie es ist. Der HSVH wird wahrscheinlich nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen und es bleibt nur die Frage wie die Spiele des HSVH in die Wertung eingehen. Hier kenne ich leider die Regelung nicht.

    Ich muss zugeben, dass ich schon mit der Begründung diese Rückzuges ein echtes Problem habe.


    Aus Eigeninteresse entzieht sich der HSVH seinen Verpflichtungen. Eigentlich dürfte die HBL das nicht zulassen. Ich weiß nicht, wie die Regularien sind. Aber nach meinem Verständnis müssten HBL und DHB den HSVH zwingen aufzufüllen und anzutreten.


    Wie soll das denn gehen wenn der Insolvenzverwalter sagt, dass nicht genügend Geld da ist, um die Saison zu Ende zu spielen? Dies ist eine rein wirtschaftliche Entscheidung; und natürlich stellt sich bei mir Frage, inwieweit ein Recht, was für Wirtschaftsbetriebe geschrieben wurde, sich so ohne weiteres auf Sportvereine übertragen lässt.

    Wenn es nicht unter dem Schirm von igf oder ehf läuft und die Mannschaften parallel in einem Land an der Meisterschaft teilnehmen dann wird schon die Koordination der Termine zu einem Albtraum, weil dann gibt es kein "Ober sticht Unter". Darum auch die Aussage von Bob Hanning, dass man mit der ehf sprechen muss.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die sich darauf einlassen. Und die Städte, die bisher genannt wurden, sind doch schon zu einem großen Teil in der ehfcl. D.h. Geldgeber, die sich für die PHL interessieren lassen, sollten sich doch auch für die ehfcl gewinnen lassen.
    Die Vereine werden nur solange an der PHL Interesse haben, als sie dadurch mehr Geld einnehmen können. Darum (siehe meinen obigen Post) kann ich mir als Reaktion dieser Initiative eine deutlich erhöhte Ausschüttung in der ehfcl an die Vereine vorstellen.

    Ich könnte mir vorstellen das Leute wie Storm das so sehen...aber diese PHL-Typen ziehen das glaube ich nicht als Fake auf. Die wollen das machen und zwar so wie sie das für richtig halten. Reine Verhandlungsmasse scheint mir das nicht zu sein.

    Bin aber mal gespannt wie man sich seitens der EHF dazu äußert, den darauf käme es ja an.


    Wenn die ehf den Verteilungsschlüssel der Marketingeinnahmen in der Championsleague ändert (analog der Fußball CL) könnte sehr schnell die Luft aus dem Projekt PHL sein.

    Ich kann nicht erkennen, wie die PHL die Vermarktungsmöglichkeiten des Produktes Handball verbessert. Die ehfcl würde auch für die deutschen Vereine weniger beschwerlich, wenn sie durch die Mehreinnahmen einen größeren und/oder qualitätsvolleren Kader zusammenstellen könnten, so dass die Mehrbelastung durch die hfcl abgefedert würde.

    Eine sehr gute Torhüterleistung von Wolff. Ohne ihn hätten wir es heute nicht mehr geschafft.

    Als Lemke den TGS verwarf hatte ich mich gedanklich schon auf ein Unentschieden eingerichtet; aber die Abwehr hat dann gut gearbeitet.

    Die "rote Karte" gegen Dissinger fand ich auch übertrieben und das war so eine Szene, bei der andere Schiedsrichter auf Stürmerfoul entschieden hätten. Ich vermute, dass sich Jacobsson bei der Aktion verletzt hat ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung der Schiedsrichter war.

    Am Mittwoch noch einmal über 60 Minuten so spielen wie heute in der zweiten Halbzeit und wir ziehen in die Hauptrunde ein.

    Aus meiner Sicht ist der HSVH der Haupt-Profiteur gewesen, da es ohne die Teilung wahrscheinlich keine Lizenz gegeben hätte. Wenn es Rudolph nur um die Begrenzung der Haftung ging, dann hätte es ihm gleichgültig sein können, ob es ein oder zwei Papiere gibt. Das ingoriert jetzt natürlich, dass es Rudolph wahrscheinlich trotz allem nicht egal war, ob der HSVH die Lizenz erhält oder nicht.


    Wenn die Teilung des Dokuments dazu führt, dass der HSVH eine Lizenz erhält, dann profitiert in meinen Augen Andreas Rudolph mehr. Denn ohne Lizenz kann es nur einen Neuanfang geben; inklusive Insolvenz. D.h. Andreas Rudolph verliert einen Großteil seiner Kredit. Ohne Insolvenz gibt es noch Hoffnung das zu verhindern. Jetzt im nachhinein zeigt sich, dass die Hoffnung trügerisch war.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Warum etwas vorlegen, was keine Relevanz besitzt?

    Einfach ausgedrückt: Sollte ein Gericht bestätigen, dass diese Zusatzvereinbarung Rudolphs Verpfilchtungserklärung eben nicht einschränken, dann musste sie der HBL möglicherweise auch nicht vorgelegt werden, da allein entscheidend war/ist, dass Rudolph eine mögliche Deckungslücke ausgleichen würde. Und das hat er ja bestätigt.


    Mit der fehlenden Erklärung waren die Unterlagen unvollständig. Unabhängig was ein Gericht über die Verpflichtung vo Rudolph entscheidet. Und wenn die Juristen von Rudolph glauben, dass dieses zweite Dokument ihn von weiteren Zahlungen befreit, dann ist es wohl nicht offensichtlich falsch, also musste Fitzek davon ausgehen, dass es relevant ist.

    Kann mir mal einer erklären, wie sich so eine Privatliga in den Spielkalender integrieren soll? Die ehf wird ja deswegen nicht die Championsleague abschaffen!

    Eine Einladungsliga ohne Abstieg braucht wahrscheinlich Playoffs, damit es für die mannschaften des unteren Drittels nicht total uninterssant wird. Dies führt gerade am Ende der Sasion zu sehr vielen Terminkonflikten.

    Ich sehe das noch recht entspannt. Icvh kann mich immer noch aufregen wenn mehr Details zum Konzept bekannt sind.

    Es muß aber der Anspruch des Deutschen Handball sein, Spanien 2 Punkte wegzunehmen. Von einer Chance für uns im Spiel gegen Spanien kann aber gar nicht die Rede sein, die waren 7 Tore weg und hatten jederzeit die Lage im Griff. Schaut die andren Spiele an, daß ist durchweg höheres Niveau, auch aus Ländern, die nur über ein Bruchteil von Handballern verfügen, wie wir. Die Lobhudelei, wahrscheinlich von den Sponsoren so befohlen, muß mal ein Ende haben.


    Ich kann kein durchgehend höheres Niveau bei anderen Spielen erkennen. Aber vielleicht irre ich mich auch.

    Und Spanien hat aus einem 18:11 ein 26:25 gemacht; souverän und alles im Griff sieht anders aus.

    Beim Spiel der Schweden gegen Slowenien habe ich viele technische Fehler, auf beiden Seiten gesehen. Wenn diese beiden Mannschaften gegen Deutschland gewinnen wollen, müssen sie sich aber deutlich steigern! Was natürlich möglich ist.

    Da sehe ich aber einen weiteren Punkt als die Zuschauereinnahmen, "sportliche Gerechtigkeit". Es könnte in meinen Augen nicht sein, dass Spiele des HSVH in der Wertung blieben und davon steht nichts im Text. Gibt es aber keine Wertung, wird es noch schwierer, dass fortgeführt wird.


    Wenn ein Heimspiel wegfällt kann es auch indirekt zu sportlichen UNgerechtigkeiten führen. Die Halle ist schon angemietet und wenn der Vermieter nicht kulant ist, dann muss trotzdem die Hallenmiete gezahlt werden. Die Dauerkartenbesitzer gucken natürlich in die Röhre, d.h. dieses Geld bleibt, andere Einnahmen, die nicht saisonweise anfallen, entfallen ebenso, z.B. einige Werbeeinnahmen, die nur für ein Spiel erzielt werden.
    Wie man es auch dreht und wendet, es bleibt eine schlechte Situation und ich denke, das Beste wäre noch, wenn der HSVH die Saison zu Ende spielen würde. Allerdings nach den bisherigen Aussagen des Insolvenzverwalters eher weniger wahrscheinlich.