Ich sehe nach wie vor das Problem der kurzfristigen Lösung. Wenn die Spieler schon seit Oktober kein Gehalt mehr gekriegt haben, wird das Insolvenzausfallgeld bis Ende Dezember gezahlt. Mal abgesehen davon, das der Betrag gedeckelt ist und damit einige Spieler deutlich weniger Gehalt als normal erhalten, was ist mit dem Januar Gehalt? Entweder der Inso- Verwalter muss zahlen oder die Spieler verzichten. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Ist der Inso - Verwalter nicht verpflichtet den Schaden nicht noch zu vergrößern? Selbst wenn er es schafft wie auch immer 300.000,- Euro für Januar zu beschaffen, was ist mit dem Gläubigern? Können die nicht klagen um an das Ihnen zustehende Geld zu kommen?
Für mich fehlt auch die positive Fortführungsprognose, wie soll die aussehen?
Es ist doch noch gar keine Entscheidung zur Insolvenz getroffen worden. Der Insolvenzverwalter prüft doch gerade, ob übergaupt Masse für eine Insolvenz vorhanden ist und ob es eine positive Fortführungsprognose gibt.
Wenn diese, aus seiner Sicht, vorhanden ist, wird er ein Konzept erstellen, wie der Verein weitergeführt werden kann. Hier kommen die alten Gläubiger erst an zweiter Stelle.