Beiträge von Handballer2105

    Ich glaube nicht an einen Sieg der Löwen. So wie unsere Aussen (Sigurmansson, Groetzki) haufenweise gute Chancen ausgelassen haben oder Würfe werweigert (Sigurmansson) haben braucht der THW nur die Mitte verdichten und sich dann auf Landin bei unseren Aussenwürfen verlassen.

    Ohne Gensheimer ist auch unser Tempogegenstoßspiel deutlich schlechter.

    Hoffen tue ich natürlich weiterhin auf einen Sieg der Löwen!

    22.12.2015, 20:15 Uhr, TVB 1898 Stuttgart - Füchse Berlin
    23.12.2015, 18:30 Uhr, THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen (ohne Gensheimer leider nicht zu gewinnen)
    23.12.2015, 19:00 Uhr, SC Magdeburg - HSG Wetzlar
    23.12.2015, 19:00 Uhr, MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf
    23.12.2015, 19:00 Uhr, ThSV Eisenach - Bergischer HC 06
    23.12.2015, 20:15 Uhr, SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach
    23.12.2015, 20:15 Uhr, Frisch Auf Göppingen - SC DHfK Leipzig
    23.12.2015, 20:15 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - HSV Hamburg
    23.12.2015, 20:15 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - TBV Lemgo

    @tobim
    Ob die 100.000€ stimmen hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem von der Zahlungsweise der Werbepartner. Die 100.000€ sind wahrscheinlich noch geplante Zuschauereinnahmen, die Einnahmen aus den Dauerkartenverkäufen sind wahrscheinlich schon lange ausgegeben. Überraschend fand ich dann eher die Zahl von 400.000€ für Gehälter pro Monat. Das beinhaltet aber wahrscheinlich alle Mitarbeiter des HSVH inklusive der Gschäftsstelle und ...

    Wenn diese Zahl stimmt, dann ist der kolportierte Etat sicherlich deutlich höher als 5,5M€ denn Hallenmiete, Reisen, ... kommen ja noch hinzu.


    Das liegt aber nicht an der Regel, sondern dass die zugrundeliegende Unsportlichkeit mit der Intenton der Spielentscheidung begangen wird.
    Wenn (im aktuellen Fall) Schneider der Auffassung gewesen wäre, aus der Szene kann sich keine Torchance mehr entwickeln, hätte er den Ball niedergelegt (denn in Unterzahl will er ja wohl nicht in die Verlängerung starten). Von daher sehe ich nicht, wie da irgendeine Form von Ermessensspielraum einwirken soll, denn den hatte der betreffende Spieler ja auch schon und sich für die Unsportlichkeit entschieden.


    Ich bin, wie schon mehrfach geschrieben, bei dieser Regel zwiegesplaten.

    Natürlich ist die Intention eines Fouls nicht vernachlässigbar. Wenn das Ziel (der anderen Mannschaft), noch eine Torchance zu erzielen, aber faktisch nicht mehr gegeben ist, hat die Intention eben weitreichende Folgen, die nicht mehr im Verhältnis zur Ursache stehen.

    In meinen Augen schwierig. Aber vielleicht sind das nur Anfangsprobleme und in der Zukunft, wenn die Spieler diese Regek verinnerlicht haben, passieren diese Fouls nicht mehr.

    Was ich eine interessante Frage finde, ist, ob ein Bundesligaspiel wiederholt werden würde, wenn ein Schiedsrichter die gleiche Situation nach DHB-Pokal-Regeln entscheidet!


    Wenn ein Einspruch der benachteiligten Mannschaft erfolgt, so sollte auch dem stattgegeben werden. Denn nach alten Regeln --> "Rote Karte mit Bericht und Freiwurf". Nach neuen Regeln -->"Rote Karte und 7m Wurf". D.h. die Schiedsrichter haben die Situation erkannt und nur die falsche Entscheidung getroffen.


    Bei vielen Hamburger Fans wird immer deutlich zwischen "Mannschaft" und "Management" und "Mäzen" getrennt. Die einen sind schimmernde Ritter in weißen Rüstungen, die anderen dilettantisch und die dritten gut, solange die Gelder Pokale erbringen, böse, wenn sie die weitere Entwicklung hemmen. Ich persönlich finde das etwas schizophren, gehört doch mMn für den Fan der gesamte Club und sein Umfeld zum nötigen Wohlfülfaktor. Aber das wird oder wurde vermutlich bei den RNL, in Kopenhagen oder Paris völlig anders gesehen.....


    Ich kann natürlich nicht für alle Fans der Rhein Neckar Löwen sprechen aber ich sehe es tatsächlich anders. Zur Zeit von Nielsen habe ich die Rolle von Nielsen sehr zwiespältig gesehen. Auf der einen Seite holt er sich Fachleute wie Storm und auf der anderen Seite nimmt er massiv Einfluss auf die Entscheidungen des Geschäftsführers oder entscheidet selbstherrlich. Dann jede Saison ein starker Umbruch. Jede Mannschaft hatte zwei Gesichter, mal totaler Einsatz und dann wieder versuchen, Spiele im Schongang zu gewinnen.
    Ich war froh als er aufhörte. Danach ging es dann mit deutlich weniger Geld erfolgreicher weiter. Für mich ein kleines Wunder weil Storm und Gudmundsson ein gutes Händchen bei den Neuverpflichtungen und wahrscheinlich auch Glück dazu hatten.
    Jetzt haben wir eine Mannschaft, die sympathisch rüberkommt, Stabilität und spielen erfolgreich. Und schauen manchmal neidisch nach Kiel und Flensburg mit ihren Etats. Aber lieber so als das, was wir vorher hatten.


    Also, ich erwarte ganz klar, dass dem Einspruch von Melsungen stattgegeben wird. Mit welchen Argumenten sollte denn eine Ablehnung begründet werden? Formfehler kann man doch ausschließen, dann würde schon gar nicht verhandelt, oder? Es ist doch mittlerweile klar, dass die Regel im DHB Pokal nicht gilt. Ausserdem kann keiner leugnen, dass diese Entscheidung eine Verlängerung verhindert hat. Es kann sich auch keiner hinstellen und behaupten, dass die Löwen die Verlängerung auf jeden Fall gewonnen hätten. Also war diese Entscheidung spielentscheidend!
    Also für mich wäre es eine Riesenüberraschung wenn es anders käme.
    Eine Wiederaufnahme des Spiels schließe ich aus. Also entweder entscheiden sich die Vereine einen Münzwurf entscheiden zu lassen oder es gibt ein Wiederholungsspiel.

    Handballer2105

    Dann noch einmal meine Rechnung. Der HSV hat mit einem Etat von ca. 6 Mio. geplant. Kann natürlich auch 1 Mio mehr oder weniger sein, keine Ahnung aber... Dieser Etat wurde bei der Lizenzierung angegeben. Da es eine Summe von 2 oder 3 Mio. gab die nicht sicher durch Einnahmen gedeckt war, hat AR eine Bürgschaft über diese Summe übernommen, damit die Lizenz überhaupt erteilt wird. Diese Bürgschaft gehört aber nicht zum normalen Etat, sondern soll nur eventuelle Einnahmeausfälle abdecken. Das heißt aber, das 6 Mio. ohne die AR Bürgschaft da sein müßten, oder? Wie kann dann schon im Oktober kein Geld mehr für die Spieler da sein? Sorry, aber das ist für mich Betrug und Wettbewerbsverzerrung.


    3,5M€ machen also in deinen Augen keinen Unterschied?
    Da wir nicht wissen, wofür die Gelder aus den Dauerkartenverkäufen geblieben sind, kann ich nur spekulieren, dass sie nicht nur für laufende Ausgaben verwendet wurden.

    Wolfgang Strobel, Geschäftsführer von HBW Balingen-Weilstetten, ist der kommende Gast im Interview der Woche.


    Wahrscheinlich brauchst Du gar keine Fragen, aber mich würder schon interessieren, welche Dissonanzen über den Weg aus der Krise zur Trennung mit Gaugisch geführt haben? Kann sich der HBW zwei Trainer auf der Payroll leisten oder sucht man eine interne Lösung für den Rest der Saison? Wie sieht er die Chancen, die Klasse zu halten und was sagt er zum HSVH?

    Für mich hat der HSV einfach falsche Angaben bei der Lizenz gemacht, wie sind die Löcher in dieser Größenordnung denn sonst zu erklären? Es gab doch offensichtlich schon im August Probleme, sonst wären die 25.000,- Euro bezahlt worden. Da wurden Spieler verpflichtet die man nicht bezahlen kann und auch nicht konnte, das ist für mich Betrug.


    Wann wurde noch einmal die Lizenz erteilt? Und wann ist der Schuldner in Konkurs gegangen? Und wann hat (das ist Spekulation von meiner Seite) Andreas Rudolph seine Zusagen nicht eingehalten?
    Zur Lizenzierung gehört es nicht, einen kompletten zweiten Haushalt aufzustellen, nach dem Motto, wenn wir diese 3,5M€ nicht bekommen, dann schließen wir die Lücke folgendermassen, ...

    Und was waren jetzt die falschen Angaben, die zu einer Lizenzerteilung geführt haben?

    Ich stimme Dirdoch voll und ganz darin zu dass man es gar nicht hätte "ausprobieren" sollen, das steht ja auhc in meinem obigen Beitrag...aber es dann doch auszuprobieren und dann gibt es für die Vereine der HBL und damit auch die Schiries plötzlich von Mittwoch auf Samsatg unterschiedliche Regeln geht halt meiner Meinung nach erst recht nicht...der Fehler liegt aber primär darin, dass man überhaupt diesen Test gemacht hat.-...so oder so hat die HBL den Schwarzen Peter und nicht etwa Schiries oder die Vereine


    Das ist doch für 5 Mannschaften der HBL gelebte Realität. in der ehfcl und im Ehf Pokal gilt diese Regel doch auch nicht. Das trifft natürlich auch für die deutschen Schiedsrichter zu, die international pfeifen.
    Ausserdem hat arcosh doch schon dargelegt, warum es sinnvoller ist, diese unterschiedlichen Regeln den Profis und nicht den Amateuren zuzumuten.


    Da gibt es in meinen Augen nur eine Lösung, sofortiger Ausschluss und alle bisherigen Spiele werden annulliert. Alles andere ist und bleibt Wettbewerbsverzerrung. :wall:


    Aufgrund welcher Grundlage?
    Man könnte ja auch sagen, dass der HSVH Isolvenz anbieten musste weil ein Geschäftspartner Konkurs gegangen ist und der HSVH dadurch 3,5M€ Einnahmen entgangen sind. Dann wissen wir auch nicht, ob Andreas Rudolph allen seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. Beides sind Zahlungsausfälle, die weder die HBL noch der HSVH zu verantworten hat.

    Ermessensspielraum hatten die Schiedsrichter doch. Sie hätten das "unsportliche" Ablegen des Balles als solches nicht erkennen und somit nicht werten müssen. Es wäre mit Freiwurf weitergegangen und die Zeit wäre abgelaufen.


    Meinst du das im Ernst?

    Wo kämen wir denn da hin, wenn Schiedsrichter nach dem Motto handeln, das wäre jetzt aber nicht angemessen, Ich tue mal so, als ob ich was anderes gesehen hätte!

    Wie schon geschrieben. Ich finde die Intention der Regel richtig; ich bin aber mit der Regel nicht zufrieden. Allerdings sehe ich keine einfache Möglichkeit es zu reparieren.

    Auf der einen Seite wird von vielen beklagt, dass die Schiesrichter zu viel Ermessensspielraum haben. Jetzt lässt die Regel nicht viel Ermessensspielraum zu und wir haben das Problem, dass eine einfache Regel eben zu Ungerechtigkeiten führt. Ähnlich beim Fußball mit Fouls innerhalb und ausserhalb des Strafraums. 30cm entscheiden darüber, ob Elfmeter oder nur Freistoß, unabhängig von der Frage einer Torchance oder nicht.

    Auf der anderen Seite entscheidet diese Regel Spiele und da ist dann die Frage der Verhältnismäßigkeit der Strafe.

    Ich denke, damit die Regel ihren Sinn erfüllt, müssen die Schiedsrichter mehr Ermessensspielraum bekommen.