Beiträge von Handballer2105

    Mit einem Final 4 macht man überhaupt Kohle, mit normalen Finalspielen nur die gastgebenden Vereine.


    Ich weiß nicht, wie es bei den Frauen ist, bei den Männern im ehf Cup hat, wenn ich mich korrekt erinnere, der Veranstalter, z.B. die Füchse Berlin, doch das komplette unternehmerische Risiko getragen, d.h. sie haben alle Kosten gestemmt (inklusive der Prämien für die ersten Teilnehmer). Ich vermute, dass die ehf davon keinen müden Euro gesehen hat. Insofern kann ich beim ehf Cup nicht erkennen, wo der finanzielle Vorteil vorn einem Final4 liegen soll. Eine bessere Vermarktung kann ich nicht erkennen. Es gibt da für mich nur ein Argument: für die Fianlteilnehmer sind es zwei Spiele weniger, unter der Annahme, dass sowohl Halbfinale als auch Finale mit Hin- und Rückspiel gespielt werden.


    Arbeitsrechtlich habe ich wenig Bedenken bzgl. dieser Regelung, da sie das geschützte Recht auf freie Arbeitsplatzwahl nicht maßgeblich einschränkt.


    Vielen Dak für die Zusammenstellung. Aber was sind denn die Kriterien für maßgeblich? Wenn ich langfristig vorher einen neuen Vertrag abschließe um Planungssicherheit für mich und meine Familie zu erreiche, z.B. nahe bei Eltern oder Schwiegereltern zu landen, so ist das im Profisport nicht immer möglich. Und so sehe ich bei einer kürzeren Frist meinee Wahlmöglichkeiten schon eingeschränkt.


    Nachvollziehbar, dass du enttäuscht wärest. Das wäre ich als HSG-Fan auch. Aber sowas wurde doch in der Vergangenheit immer wieder praktiziert. Konkret erinner ich mich noch an die Abgänge von Sigurdsson und Wiencek aus Gummersbach. Die haben auch Verträge für die jeweils übernächste Saison unterschrieben. Beide sind dann doch früher gewechselt. Damit ist wohl leider zu rechnen - vor allem, wenn der Spieler eh eine Ausstiegsklausel hat! :/:

    Btw: Ich finde es ein Unding, dass es möglich ist, Verträge zu unterschreiben, die erst mehr als eine Saison später anfangen! So etwas ist im Fußball, zumindest offiziell, streng verboten - selbst die Kontaktaufnahme zu Verhandlungszwecken! Und das würde ich mir auch für den Handball wünschen. Die Spieler und Vereine können ja meinetwegen jederzeit verhandeln, aber ein gültiger Vertrag setzt die Verantwortlichen beider Vereine unter Druck und rückt den Spieler in ein schlechtes Licht. So etwas braucht doch keiner! :wall::wall::wall:


    Auf welcher gesetzlichen Grundlage verbietet es denn der Fußball? Ich vermute mal, dass jedes Arbeitsgericht dies kippen würde, wenn denn einer klagen würde.

    Jetzt nimmt die ganze Diskussion um Profi-Schiedsrichter wohl doch wieder Fahrt auf, zumindest gibt es ab nächstem Jahr den ersten Test:

    Klick mich


    Leider ist der Artikel nicht sehr erhellend. Ich vermute mal, dass es 4500€ pro Schiedsrichter plus Auslagenersatz gibt, und dass die 700€ auch pro Schiedsrichter waren. Es ist aber nicht klar, ob zu den 700€ auch noch Auslagenersatz kommt und wieviel Spiele die Profischiedsrichter pro Jahr pfeifen müssen und ob sie überhaupt ganzjährig bezahlt werden. ich vermute auch, dass sie Angestellte der LNH sind, dass also noch SV Beträge anfallen.
    Ausserdem ist nicht klar, in welchem Umfang sie bei Ausbildung mitmachen müssen.
    Insofern fehlen viele Informationen, um sich eine vernünftige Meinung bilden zu können.

    Im normalen Arbeitsleben würde man die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers einfordern. Im Sport findet man es sehr selten, und wenn es die Fälle gibt dann bemerkt man sie wahrscheinlich gar nicht.

    Bei Filip Jicha ist auch meine Vermutung, dass ihn keiner gezwungen hat, zu spielen, sondern dass es auch sein Wunsch war. Das er seiner Gesundheit damit geschadet hat, hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass ihn der THW aus dem laufenden Vertrag entlassen hat. Ohne die Ablöse wäre das wahrscheinlich aber auch nicht passiert.

    Ich benutze Filip Jicha hier als Beispiel weil jeder den Fall kennt. Ich glaube nicht, dass die Vereine sich hier unterscheiden wenn es um Titel, gegen den Abstieg oder die Qualifikation für die Championsleague oder generell für Europa geht.

    11.11.2015, 20:15 Uhr, Rhein-Neckar Löwen - SC DHfK Leipzig
    14.11.2015, 15:00 Uhr, Bergischer HC 06 - Füchse Berlin
    14.11.2015, 19:00 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - VfL Gummersbach
    14.11.2015, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - MT Melsungen
    14.11.2015, 20:15 Uhr, Frisch Auf Göppingen - HSG Wetzlar
    15.11.2015, 15:00 Uhr, THW Kiel - HSV Hamburg
    15.11.2015, 17:15 Uhr, TSV Hannover-Burgdorf - TVB 1898 Stuttgart
    15.11.2015, 17:15 Uhr, SC Magdeburg - TBV Lemgo
    15.11.2015, 17:15 Uhr, ThSV Eisenach - SG Flensburg-Handewitt

    Tja dann haben die Kieler bald Landin und Wolff und damit eine Luxusbesetzung im Tor...ob das auf Dauer gut geht oder derjenige der weniger Einsatzzeit bekommt "aufmuckt" wird man sehen


    Da die Torhüterposition in meinen Augen die wichtigste im modernen Handball ist, ist eine doppelte Weltklassebesetzung ein immenser Vorteil und für den Trainer ein Luxusproblem.

    Würde sich denn ein Spiel in der SAP-Arena gegen Melsungen im Pokal wirtschaftlich lohnen?


    Ich denke schon, dass wir kurz vor Weihnachten gegen Melsungen zwischen 6000 und 8000 Zuschauer in die SAP Arena bekämen. Da sollte dann auch noch etwas Geld hängen bleiben. In Ludwigshafen können wir uns glücklich schätzen, wenn die Halle ausverkauft ist (2250). Gegen Berlin hatten wir keine 1800 Zuschauer. In der SAP Arena hätte ich mit 5000 - 7000 Zuschauer gerechnet.


    Kurz mal überlegen ... Nö! :D


    Echt jetzt? ?( Liebe in Kassel spielen als in (z.B.) Ludwigshafen? ?( Warum sollten die Löwen das machen?


    Mehr Zuschauer und mehr Einnahmen. Zusätzlich ist mein Eindruck, dass wenn die Löwen ihre Heimspiele nicht in der SAP Arena haben, wir keinen Heimvorteil haben.

    Allerdings würde ich natürlich lieber an einem anderen Termin in der SAP Arena spielen.

    Und Bohmann hat sich letzte Saison im Podcast bei Sascha noch geäußert, dass der Liveticker mittlerweile zuverlässig funktioniere...ja nee ist klar :wall::wall::wall:


    Der Liveticker hat ja drei wesentliche Komponenten:

    • Die technische Infrastruktur in der Halle
    • Das Personal welches die Informationen eingibt
    • Die technische Infrastruktur zum Übertragen an viele Benutzer im Internet


    Meine Vermutung ist, dass es gestern beim Spiel Stuttgart gegen Nettelstedt am zweiten Punkt gelegen hat. Und da hat die HBL nur indirekt Einfluß drauf, genauso wie beim ersten Punkt. Und da scheint es beim BHC massive Probleme zu geben.

    Ich habe gestern alle Spiele im Liveticker verfolgt und bis auf die etwas verspätete Information und das Problem in Stuttgart hatte ich nichts zu bemängeln.

    Ich glaube, dass was in der Bundesliga geschieht, relativ wenig Einfluss auf die Entscheidung hat, ob jemand Schiedsrichter oder Schiedsrichterin wird. Viel mehr Einfluss hat doch, was in den Hallen passiert, in denen die zukünftigen Schiedsrichter Handball spielen. Und das liegt doch in unseren Händen. Wenn wir es dulden, dass junge Schiedsrichter von Eltern, Betreuern und Trainern angepöbelt werden, hat das viel größere Auswirkungen, denn das ist deren Erleben. Die wenigsten fangen doch an, um später mal Bundesliga zu pfeifen.