Das war ja auch Thema im Podcast, also der Modus, und die Kollegen finden den gut. Sie haben auch Argumente geliefert, die durchaus überzeugen. Was ich nicht als Argument sehe ist, dass die kleinen Teams angeblich die Bundesligisten so gar nicht mehr ärgern können. Erstens haben sie das teilweise ja getan, zweitens war das im alten Modus nicht anders. Wenn dann ein Drittligist aus dem Süden gegen den THW Kiel in einer Schulsporthalle spielt, dann weiß ich auch nicht, ob sich das für die am Ende rentiert. Nur die regionalen Einteilungen und so weiter, da sollte man mal drüber nachdenken.
Warum sollte sich für einen Drittligisten nicht eine Begegnung gegen den THW Kiel lohnen? Es wird sicherlich kein Zuschussgeschft und man zeigt seinen Fans die erfolgreichste Mannschaft Deutschlands.
In dem jetzigen Modus hat man die Chance gar nicht, ausser die Zweitligisten verzichten. Und dann kann es für den Drittligisten schwierig werden. Eventuell spielt man dann gegen einen unattraktiven Zweitligsten und scheidet wahrschenlich auch aus. Und den THW kann man jede Woche im Fernsehen sehen.
Also die Drittligisten können bei diesem neuen Modus fast nur verlieren ; siehe Extrembeispiel SG Leutershausen.
Der neue Modus hat Vorteile für die Bundesligisten (weniger Wochenenden) und fast sicheres Weiterkommen; denn man muss schon sehr viel Pech haben, um auf einen anderen Bundesligisten zu treffen (TVB Stuttgart). Im alten Modus war das Risiko größer.
Und das bringt mich zu dem Punkt, der mich am meisten stört. Wieder wird ein Modus eingeführt, der die Privilegierten (in diesem Fall die Bundesligavereine) bevorzugt, d.h. die Wahrscheinlichkeit des Weiterkommens erhöht.
Zum Glück ist das nur auf das Staring Four beschränkt, aber die Tendenz finde ich schon falsch.