- Knapp 800.000 Mitglieder in mehr als 4.500 Vereinen. In der Breite weltweit einzigartig. Was das allein für ein Netzwerk sein könnte...
- Eine erste Liga, die es leistungsmäßig in der Breite nirgendwo sonst gibt und die auch in der Spitze zur Weltklasse gehört.
- Eine zweite Liga, die sich weltweit vor den allermeisten ersten Ligen nicht verstecken muss.
- Der Nachwuchs ist seit Jahren in der Weltspitze dabei.
- Infrastrukturell (Spielstätten bundesweit in Quantität und Qualität) in der Sportart Weltmarktführer.
- Die Nationalmannschaft Männer im Aufwärtstrend zurück in Richtung Weltspitze.
- Ein im weltweiten Vergleich unermesslich großer Fundus an Spielern, auch auf den Linkshänderpositionen.
- Verwurzelung, Akzeptanz und Bekanntheit der Sportart im ganzen Land.
- Vergleichsweise riesige Medienpräsenz und großes Sponsorenvolumen.
- Zahllose Ehrenämtler in den Vereinen, die Handball leben
Von all diesen Voraussetzungen träumen nicht nur die anderen Handball-Nationalverbände, sondern auch die Konkurrenten Basketball und Eishockey in Deutschland.
Und was machen wir daraus? Aus diesem weltweit einmaligen Potenzial?
Wir zerfleischen uns ausschließlich wegen persönlicher Befindlichkeiten gegenseitig, anstatt die genannten Errungenschaften zu stabilisieren, weiterzuentwickeln, die bestehenden Baustellen (u.a stärkere Unterstützung und Entwicklung des Frauenhandballs) nach und nach zu schließen und dann berechtigt optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Wir verlassen die Sachebene und kloppen uns auf der Beziehungsebene.
Die Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen.
Es ist zum Kotzen!
PS. Sorry, aber der Frust musste spätestens nach den zahlreichen Gesprächen beim Sparkassen-Cup mal raus. Vorstehendes ist übrigens einhellige Meinung in den Gesprächsrunden gewesen.