Beiträge von Handballer2105

    Handballer2105

    Dann noch einmal meine Rechnung. Der HSV hat mit einem Etat von ca. 6 Mio. geplant. Kann natürlich auch 1 Mio mehr oder weniger sein, keine Ahnung aber... Dieser Etat wurde bei der Lizenzierung angegeben. Da es eine Summe von 2 oder 3 Mio. gab die nicht sicher durch Einnahmen gedeckt war, hat AR eine Bürgschaft über diese Summe übernommen, damit die Lizenz überhaupt erteilt wird. Diese Bürgschaft gehört aber nicht zum normalen Etat, sondern soll nur eventuelle Einnahmeausfälle abdecken. Das heißt aber, das 6 Mio. ohne die AR Bürgschaft da sein müßten, oder? Wie kann dann schon im Oktober kein Geld mehr für die Spieler da sein? Sorry, aber das ist für mich Betrug und Wettbewerbsverzerrung.


    3,5M€ machen also in deinen Augen keinen Unterschied?
    Da wir nicht wissen, wofür die Gelder aus den Dauerkartenverkäufen geblieben sind, kann ich nur spekulieren, dass sie nicht nur für laufende Ausgaben verwendet wurden.

    Wolfgang Strobel, Geschäftsführer von HBW Balingen-Weilstetten, ist der kommende Gast im Interview der Woche.


    Wahrscheinlich brauchst Du gar keine Fragen, aber mich würder schon interessieren, welche Dissonanzen über den Weg aus der Krise zur Trennung mit Gaugisch geführt haben? Kann sich der HBW zwei Trainer auf der Payroll leisten oder sucht man eine interne Lösung für den Rest der Saison? Wie sieht er die Chancen, die Klasse zu halten und was sagt er zum HSVH?

    Für mich hat der HSV einfach falsche Angaben bei der Lizenz gemacht, wie sind die Löcher in dieser Größenordnung denn sonst zu erklären? Es gab doch offensichtlich schon im August Probleme, sonst wären die 25.000,- Euro bezahlt worden. Da wurden Spieler verpflichtet die man nicht bezahlen kann und auch nicht konnte, das ist für mich Betrug.


    Wann wurde noch einmal die Lizenz erteilt? Und wann ist der Schuldner in Konkurs gegangen? Und wann hat (das ist Spekulation von meiner Seite) Andreas Rudolph seine Zusagen nicht eingehalten?
    Zur Lizenzierung gehört es nicht, einen kompletten zweiten Haushalt aufzustellen, nach dem Motto, wenn wir diese 3,5M€ nicht bekommen, dann schließen wir die Lücke folgendermassen, ...

    Und was waren jetzt die falschen Angaben, die zu einer Lizenzerteilung geführt haben?

    Ich stimme Dirdoch voll und ganz darin zu dass man es gar nicht hätte "ausprobieren" sollen, das steht ja auhc in meinem obigen Beitrag...aber es dann doch auszuprobieren und dann gibt es für die Vereine der HBL und damit auch die Schiries plötzlich von Mittwoch auf Samsatg unterschiedliche Regeln geht halt meiner Meinung nach erst recht nicht...der Fehler liegt aber primär darin, dass man überhaupt diesen Test gemacht hat.-...so oder so hat die HBL den Schwarzen Peter und nicht etwa Schiries oder die Vereine


    Das ist doch für 5 Mannschaften der HBL gelebte Realität. in der ehfcl und im Ehf Pokal gilt diese Regel doch auch nicht. Das trifft natürlich auch für die deutschen Schiedsrichter zu, die international pfeifen.
    Ausserdem hat arcosh doch schon dargelegt, warum es sinnvoller ist, diese unterschiedlichen Regeln den Profis und nicht den Amateuren zuzumuten.


    Da gibt es in meinen Augen nur eine Lösung, sofortiger Ausschluss und alle bisherigen Spiele werden annulliert. Alles andere ist und bleibt Wettbewerbsverzerrung. :wall:


    Aufgrund welcher Grundlage?
    Man könnte ja auch sagen, dass der HSVH Isolvenz anbieten musste weil ein Geschäftspartner Konkurs gegangen ist und der HSVH dadurch 3,5M€ Einnahmen entgangen sind. Dann wissen wir auch nicht, ob Andreas Rudolph allen seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. Beides sind Zahlungsausfälle, die weder die HBL noch der HSVH zu verantworten hat.

    Ermessensspielraum hatten die Schiedsrichter doch. Sie hätten das "unsportliche" Ablegen des Balles als solches nicht erkennen und somit nicht werten müssen. Es wäre mit Freiwurf weitergegangen und die Zeit wäre abgelaufen.


    Meinst du das im Ernst?

    Wo kämen wir denn da hin, wenn Schiedsrichter nach dem Motto handeln, das wäre jetzt aber nicht angemessen, Ich tue mal so, als ob ich was anderes gesehen hätte!

    Wie schon geschrieben. Ich finde die Intention der Regel richtig; ich bin aber mit der Regel nicht zufrieden. Allerdings sehe ich keine einfache Möglichkeit es zu reparieren.

    Auf der einen Seite wird von vielen beklagt, dass die Schiesrichter zu viel Ermessensspielraum haben. Jetzt lässt die Regel nicht viel Ermessensspielraum zu und wir haben das Problem, dass eine einfache Regel eben zu Ungerechtigkeiten führt. Ähnlich beim Fußball mit Fouls innerhalb und ausserhalb des Strafraums. 30cm entscheiden darüber, ob Elfmeter oder nur Freistoß, unabhängig von der Frage einer Torchance oder nicht.

    Auf der anderen Seite entscheidet diese Regel Spiele und da ist dann die Frage der Verhältnismäßigkeit der Strafe.

    Ich denke, damit die Regel ihren Sinn erfüllt, müssen die Schiedsrichter mehr Ermessensspielraum bekommen.

    Um die Problematik auf die Spitze zu treiben:
    Am Freitag tritt die MT Melsungen in der Bundesliga beim VfL Gummersbach an. Hätten die Schiedsrichter die für den DHB-Pokal gültige Regelfassung angewendet, so hätte Timm Schneider für sein Vergehen mit einer Disqualifikation mit Bericht sanktioniert werden müssen. Dies hätte gemäß DHB-Rechtsordnung §17 (1)b dazu geführt, dass er "vorläufig für das nächste Meisterschafts- oder Pokalmeisterschaftsspiel (der Mannschaft, in der er fehlbar wurde) des laufenden Spieljahres gesperrt" gewesen wäre. D.h. Timm Schneider hätte in Gummersbach nicht spielen dürfen - was unbestritten eine maßgebliche Schwächung der MT Melsungen gewesen wäre.

    Ich bin kein Freund davon sportliche Wettbewerbe am grünen Tisch zu entscheiden, aber sofern die HBL nicht unerwartet schnell über den Einspruch der MT entscheidet, droht doch direkt der nächste Einspruch am Freitagabend aus Gummersbach.


    Darf denn das Sportgericht aus einer Disqualifikation ohne Bericht eine Disqualifikation mit Bericht machen? Das fände ich schon fragwürdig.

    Ausserdem: Ein Einspruch von Gummersbach wäre doch nur zu erwarten wenn Gummersbach nicht gewinnt. Und vielleicht setzt ja Melsungen Timm Schneider auch gar nicht ein!


    Ich war geschockt über die Regelauslegung durch die Schiris, denn diese muss nicht so ausgelegt werden...das waren 2 Minuten und mehr nicht! Genau bei der Auslegung dieser Regelung braucht es Fingerspitzengefühl, die haben die Schiris gänzlich vermissen lassen!

    Mal sehen wie Du reagierst wenn das vergleichbar gehen die HSG ausgelegt wird und ihr dadurch ein Spiel verliert, vielleicht verstehst Du dann dieses "Affentheater" :wall:


    Schon mal vorweggeschickt. Ich habe mich mit der Regel auch noch nicht so richtig angefreundet obwohl ich die Intention der Regel befürworte. Ich habe selber schon erlebt, dass ein Trainer bei einem 7m der eigenen Mannschaft, einen Reservespieler, der normalerweise überhaupt nicht oder nur sehr wenig eingesetzt wurde, auf das Spielfeld geschickt hat, um dann nach dem hoffentlich erfolgtreichen 7m Wurf, die schnelle Ausführung der Mitte zu verhindern. Und das wurde dann mit "Rot" und Sperre für das nächste Spiel bestraft.

    Nach meiner Interpretation der neuen Regel haben die Schiedsrichter regelkonform entschieden. Unf dür mich ist die einzig offene Frage, ob die Regel im DHB Pokal Anwendung findet.

    Ich glaube aber auch, dass dadurch den Löwen keine Tormöglichkeit genommen wurde und deshalb die Bestrafung unangemessen war.

    Aber auch nach den Regeln, die wahrscheinlich für den DHB Pokal gelten, wäre es eine rote Karte mit Bericht gewesen.

    Doch, es relativiert Deine Aussage! Du rechtfertigst doch das unsportliche Verhalten des Hallensprechers, mit der Störung der Konzentrationsphase durch die MT! Die Unsportlichkeit des Yhallensprechers wurde nicht bestraft, die der MT durch die 2 Minuten jedoch schon...


    Wo bitte habe ich irgendetwas relativiert? Mein Punkt war und ist, dass die Unsportlichkeit des Hallensprechers angeprangert wurde; dabei aber die Unsportlichkeit der Melsunger ausgeblendet bzw. nicht erwähnt wurde. Das ist dann für mich reine Stimmungmache. Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass dadurch die Unsportlichkeit des Hallensprechers ausgeglichen wurde.

    Außerdem seh ich bei beiden keine Bezug zum schwäbischen Handball. Nothdurft war Ex-Spieler von Weilstetten, Dr. Brack bereits 20 Jahre im Schwabenland aktiv, Gaugisch war auch Schwabe.

    Beuchler ist außerdem grad 4 Wochen in Nettelstedt, will der da schon wieder fort?


    Trainiert er dort nicht die A-Jugend? Vom Verdienst her sollten d doch Welten zwischen liegen. Und wahrscheinlich hat er auch eine Vertragsklausel, die es ihm ermöglicht, ein Angebot vom HBW anzunehmen.

    apropos: Insolvenzmasse!!! Was geht denn da ein? Die Sklaverei, im Sinne von Gladiatoren, hat es doch in Deutchland nie gegeben. Da gehören doch die Spieler, gerade wenn sie nicht bezaht werden (können), doch nicht zur Insolvenzmasse. Vereinseigene Sportstätten gibt es doch auch nicht! Oder? Was lässt sich da noch zu Geld machen? Nur den Run auf die Dauerkarten der neuen Saison. Aber der wird vermutlich bescheiden ausfallen! Der "Insolvenzvergewaltiger" hat keinen leichten Job.


    Die Bürgschaft von AR (sofern sie noch geleistet wurde) gehört zur Insolvenzmasse.