Beiträge von Handballer2105

    Also wenn die Vereine Spielern über 15.000€ Monatsgehalt zahlen können dann können auch die SR-Teams entsprechend honoriert werden, muss ja nicht im 5stelligen Bereich sein.
    bei den Spielern geht es ja auch!
    Die kosten müssen dann eben auf die Vereine umgelegt werden
    Ohne SR geht es nunmal nicht


    Natürlich geht es nicht ohne Schiedsrichter.
    Ich hatte schon mal eine ähnliche Rechnung aufgemacht. Und in meinen Augen könnte es durchaus sein, dass meine Rechnung zu optimistisch ist.

    100.000€ Verdienst pro Jahr als Selbständiger. 20 Jahre pfeifen in der Bundesliga (von 30-50). Danach Vorruhestand. Nehmen wir mal an, 4000€ Vorruhestand (lebenslange Rente). Das sind bei den heutigen Zinsen irgendwas zwischen 1.1 und 1.2M€. Also pro Jahr weitere 55 bis 60T€. Plus Berufsunfähigkeit. Wahrscheinlich noch einmal in der Größenordnung von 10 bis 20T€. Und das alles nach heutigen Kosten.
    Und wieviele Schiedsrichterpaare gibt es in der Bundesliga? 18? D.h. ein Bundesligist zahlt ein Paar, also ungefähr 350.000€ pro Jahr.

    1 THW Kiel
    2 Rhein-Neckar Löwen
    3 SG Flensburg-Handewitt
    4 FRISCH AUF! Göppingen
    5 SC Magdeburg
    6 MT Melsungen
    7 Füchse Berlin
    8 HSV Handball
    9 VfL Gummersbach
    10 HSG Wetzlar
    11 TSV Hannover-Burgdorf
    12 HBW Balingen-Weilstetten
    13 Bergischer HC
    14 TuS N-Lübbecke
    15 TBV Lemgo
    16 SC DHfK Leipzig
    17 TVB 1898 Stuttgart
    18 ThSV Eisenach

    An Kiel führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei. Die Rhein Neckar Löwen werden sich, wie letzte Saison, auf die Bundesliga konznetrieren und sich dadurch zum drittenmal den Vizemeister Titel sichern.

    Der Kampf gegen den Abstieg wird wahrscheinlcih sehr interessant werden.


    Das alles ist aber nur möglich, wenn die SR von diesem Job auch ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Spieler bekommen von den Vereinen teils sehr hohe Gehälter, die "Aufwandsentschädigung" der Schiedsrichter ist dagegen oft ein Witz!


    Du kannst ja mal durchrechnen was das kosten würde, inklusive Altersversorgung und Berufsunfähigkeit. Nicht umsonst gibt es Profischiedsrichter nur in Ländern und Sportarten die deutlich höhere Zuschauer-und Werbeeinnahmen haben.

    In meinen Augen ist es deutlich realistischer, die Aufwnadsentschädigung so zu erhöhen, dass die Bundesligaschiedsrichter Teilzeit in ihrem anderen Beruf arbeiten können.

    Also, es ist 28-29, und die Zeit ist 59:32. Der Gegner hat den Ball.
    Es sind nur 28 Sekunden, absolut möglich, dass meine Mannschaft keine Angriffsmöglichkeiten mehr haben wird. Was ist in diesem Situation die beste Entscheidung? Ein keiner Foul und dann den Freiwurf zu verhindern. Der Gegner bekommt einen Siebenmeterwurf, wenn er scheitert, habe ich immer noch ca. 15 Sekunden für einen letzten Angriff, und eine Chance zum Ausgleich.
    Im Wasserball gab's eine ähnliche Regel, die wurde schon abgeschafft, weil die regelmäßig missbraucht wurde: die Trainern haben in der letzen Spielminute oft damit die Angriffszeit des Gegners verkürzt.


    Genau, wie sie es jetzt mit den taktischen Fouls machen. Und schon heute hätten sie die Möglichkeit den Gegner durchzulassen. Eine freie Torchance hat auch keine nennenswert höhere Trefferquote als ein 7m.

    Die Bundesligen proben in der bevorstehenden Saison auf Bitten der IHF folgende Regel:

    Keine Disqualifikation mit Bericht für Verhinderung von formellen Würfen etc. in der Schlussminute mehr. Dafür Siebenmeter-Wurf für die benachteiligte Mannschaft, wenn die fehlbare Aktion in den letzten 30 Sekunden erfolgt ist.

    Geltungsbereich: Bundesligen Frauen und Männer 2015/2016, aber nicht im Pokalwettbewerb.

    Gute Idee?


    Mir gefällt die Idee. Dies wird sicherlich die Anzahl der taktischen Fouls reduzieren. Es gab ja schon Einwechslungen von Nachwuchsspielern, die dann für das nächste Spiel geopfert wurden.

    Bin mal gespannt, wie schnell sich die Abwehrspieler darauf einstellen.

    Hmm und wie kann ich eine kalendarische Übersicht auf einem iPad bekommen?


    Sorry, meine Antwort war falsch. Ich hatte das handballimfernsehen überlesen. Meine Antwort bezog sich auf ehftv.com. Also war meine Antwort in doppelter Hinsicht falsch, denn, nach einer Erinnerung, gab es dort (ehftv.com) keine kalendarische Übersicht.

    Gibt es im Internet eine Seite, wo die CL-Übertragungen von ehftv in einem Kalender vermerkt sind (so wie bei handballimfernsehen.de)? Nach der Rechtevergabe an Sky werden die Spiele dort ja nicht mehr gelistet.


    Die werden da immer noch gelistet, allerdings siehst du sie nicht, wenn Du dih mit einer deutschen IP bewegst.

    Ich habe es mir einfach gemacht. Alle drei Aufsteiger. Obwohl ich natürlich auch andere Mannschaften gefährdet sehe. So glaube ich, dass der Aderlass an Qualität beim TBV Lemgo erheblich ist. Auch der BHC kann sehr schnell in den Abstiegskampf geraten.

    Aber schlussendlich habe ich mich für die drei Aufsteiger entschieden.


    Ist alles korrekt - und genau darauf will ich hinaus: der Verein hat entschieden, dass seine 1. Mannschaft (bzw. deren Zugehörigkeit zur 1. Liga) wichtiger ist als der Schulsport und die Hallenzeiten anderer Vereine.

    So etwas ist für mich ein Witz, eigentlich unerträgliche Arroganz und Ignoranz. Dass die Stadt Eisenach so etwas bei der aktuellen Hallensituation in Eisenach mitmacht, zeigt, dass dort die Prioritäten extrem verschoben sind und ihnen die öffentliche Wahrnehmung der Stadt wichtiger ist als ihr Schulsport und andere Vereine der Stadt.


    Das hat wohl die Stadt so entschieden, nach Abwägung der Alternativen. Ich finde die Konsequenz auch nicht schön und ich weiß nicht, ob ich so entschieden hätte.

    Diese Arroganz, dein Ausdruck, findet man aber leider überall. Man kann jetzt viele Städte finden, wo eine Multieventhalle oder ein Stadium gebaut wurde. Dies hat die finanziellen Möglichkeiten andere Dinge, wie z.B. Trainingshallen für kleine Vereine zu bauen, sehr stark eingeschränkt.

    In diesem Fall trifft es eine existierende Halle und existierende Trainingsmöglichkeiten.

    Was mich am meisten ärgert, ist, dass ich vermute, dass die Hallenstandards der HBL eben nur formal erfüllt werden und nicht der Intention nach. Das heißt die Trainingsmöglichkeiten für andere Vereine/Mannschaften werden beschnitten, ohne einen objektiven Mehrwert zu schaffen.

    Es wäre viel intelligenter, der ThSV Eisenach eine Strafe in der Höhe der geplanten Baukosten aufzubrummen, und dieses Geld in die Jugendarbeit des DHB zu stecken.


    Kurz zusammengefasst: Erstligahandball in Eisenach auf Kosten des Schulsports und anderer Vereine
    Hab ich hier im Forum nicht gelesen, dass durch die Entscheidung, den ThSV nicht in der Assmann-Halle spielen zu lassen, der Verein in seiner Existenz bedroht sei?

    Ist Schulsport weniger wert? Sind andere Vereine weniger wert? Klar alles Abwägungssache - war nur ein Denkanstoß für diejenigen, den den ThSV immer als den Benachteiligten dargestellt haben. Die Welt für die ThSV-GmbH ist jetzt "in Ordnung" - das Problem wurde von ihr an den Schulsport und andere Vereine abgedrückt.

    Hurra Deutschland ...


    Hallo Baden68,

    langsam verstehe ich nicht mehr, worauf Du hinauswillst?

    Mit diesem Umbau erfüllt doch der ThSV den Hallenstandard (wenigstens formal), ob auch der Intention nach, ist für mich noch offen. Und dass der ThSV Eisenach diese Lösung aktiv nicht vorangetrieben hat, ist doch auch klar. Diese Lösng hat in meinen Augen einen Vorteil (Erfüllung des Standards) und sonst nur Nachteile:

    • Verlust für den Schul- und Vereinssport
    • relativ hohe Investition mit sehr geringen objektiven Nutzen
    • fraglich, ob die Restriktion für eine Saison aufrecht erhalten werden kann. Dann wird es eine Dauerlösung.
    • schlechtere Möglichkeiten für Fernsehübertragungen (wahrscheinlich aber nicht relevant)

    Ja, aber nicht als einen von der HBL akzeptierten Ersatz für eine fehlende Tribüne!

    Letztlich ist der Verein der 1. Liga spielen will für die Einhaltung der Regeln verantwortlich und muss für eine passende, regelkonforme Lösung sorgen. Aus meiner Sicht hat man versucht die Leute für dumm zu verkaufen, hatte den Plan mit der Zusatztribüne als Notnagel längst in der Tasche, hat aber mit entsprechendem Gebaren, auftreten und letztlich mit dem unnötigen Prozess vor dem Sportgericht versucht die WAH ohne jeglichen Umbau durch zu bekommen....das stört mich an der Sache!

    Das die HBL diese "vernünftige" Lösung nun akzeptiert finde ich im Sinne des Sportes und für die Fans des ThSV gut...zeigt aber auch das die HBL zu Recht auf eine den Regeln entsprechende Lösung bestanden hat...denn machbar ist sie und war es ja wie sich nun zeigt...auch wenn vorher andere Töne kamen....


    Ich schlage vor, dass wir einfach abwarten, wie die Gegentribüne am Ende aussieht. Und dann können wir uns ein Urteil bilden, inwiefern die Gegentribüne das ist, was man von einer Gegentribüne erwartet oder nur ein Stück, dass 7 Reihen hat, Gegentribüne heißt, aber keine Sicht auf das Spielfeld bietet.

    Offensichtlich ist ein Kompromiss, denn warum sonst eine Befristung bis zum Ende der nächsten Saison?

    So wie es hier in einem Post anklingt, sind die Plätze sichtbehindert und ich habe die böse Vermutung, dass die meisten Plätze nicht verkauft werden. Davon steht ja nichts in den Hallenstandards.

    Also wird Geld ausgegeben, um eine proforma Lösung zu bauen.

    Jetzt warte ich mal auf die Bilder dieser Gegentribüne und ob ich mit meiner Vermutung recht habe.

    Kann mich dem nur anschließen. Barcelona, Vardar Skopje und Kielce sind Top-Gegner und versprechen spannende Heimspiele zu werden. Wenn man mal schaut, welche Spieler da so alles auflaufen. Und wie stark Szeged ist haben die Zuschauer in Mannheim letzte Saison gesehen ;)


    Bei der Qualität der Gegner stimme ich Dir zu. Leider ziehen diese Mannschaften hier nicht so. In meinen Augen wird auch zuwenig Werbung gemacht. Man hebt zu wenig auf die Spieler der gegnerischen Mannschaften ab.

    Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Wie schon geschrieben erwarte ich ein Vorrundenticket nach dem Motto "7 Spiele sehen und nur 5 Spiele zahlen". Paradoxerweise könnten wir im Schnitt mehr Zuschauer haben, wenn die Halle kleiner wäre. Aber so muss sich keiner große Sorgen machen, dass er gegen Spitzenmannschaften keine Tickets bekommt.

    Diesen Effekt wird man wahrscheinlich in Flensburg und vielleicht auch in Kiel wieder beobachten können.

    Mal als Vergleich: Bei Borussia Dortmund bekam man in der Champions League leichter Karten als in der Bundesliga gegen Paderborn. Die Menschen sind halt Gewohnheitstiere und im Falle des BVB gehen sie am liebsten samstags um 15:30 Uhr ins Stadion. Geht das nicht, dann wird gerne mal verzichtet. Das ist ja auch beim Handball nicht groß anders.


    Das würde ich jetzt aber nicht unbedingt auf Gewohnheit schieben. Viele Menschen wollen/können nicht zu einem Spiel um 20:45 Uhr gehen. Je nachdem wo man wohnt, ist man dann erst am nächsten Tag wieder zuhause. Es könnte auch eine Geldfrage sein. Wer kann sich im Ruhrgebiet eine Dauerkarte und alle Championsleaguespiele leisten. Da fallen schon mal viele tausend Dauerkartenbesitzer durch.

    Aber um den Bogen zum Handball zu schlagen. Bei den Rhein Neckar Löwen kann man sehr gut beobachten, dass der Wochentag und die Uhrzeit einen erheblichen Einfluss auf die Zuschaueranzahl hat. Samstag und Sonntag nachmittag sind mit Abstand die besten Zeiten. Und bei dem relativ chaotischen Spielplan kann man wirklich nicht von Gewohnheiten sprechen.

    Das Weiterkommen ist wohl für alle deutschen Mannschaften möglich und auch eher wahrscheinlich. D.h. je mehr attraktive Gegner man hat, um so mehr Zuschauer wird man haben. Bei unseren Gegnern ist vom Namen nur Barcelona attraktiv. Das macht die anderen Mannschaften baer nicht zu opfern.

    Ich denke auch, dass Gruppe A sehr spannend wird und der erste Platz nicht automatisch nach Kiel, aber auch nicht nach Veszprem oder Paris, gehen wird.