Beiträge von Handballer2105

    Ich fasse den Tenor hier einmal zusammen: Minden ist erbärmlich, weil trotz sportlich abgestiegen eine Klage in Erwägung zieht.

    Balingen wurde bejubet, dass sie trotz sportlich abgestiegen sich in die erste Liga geklagt haben.

    Hallo Doppelmoral. Fakt ist, Minden ist der einzige Verlierer des Hickhacks in der letzten Saison. Wofür man nichts konnte.


    Da gibt es durchaus deutliche Unterschiede. Und eine Doppelmoral kann ich durchaus nicht erkennen. Minden ist nach den Regeln, die vor dem ersten Spiel bekannt waren, sportlich abgestiegen. Und das hätte genauso für Lemgo oder jede andere Mannschaft, die am Ende auf dem 16. Tabellenplatz gestanden hätte, gegolten.

    Und wenn Minden klagt und auch noch Recht bekommt, dann ist das für mich eine weitere Bestätigung, das Recht bekommen nicht unbedingt etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat.

    Die Enttäuschung der Kieler Fans beruht einfach auf der Erwartungshaltung der Fans. Alles andere als ein Sieg ist eine Enntäuschung, insbesondere wenn man bedenkt, wie schwächere Mannschaften in den letzten beiden Jahren die Championsleague gewonnen haben.

    Und die Schiedsrichter in Köln waren jedenfalls keine Heimschiedsrichter und vielleicht gab es auch in der Summe einige Pfiffe gegen den THW zu viel, aber gegen Veszprem kann man verlieren und Kielce wollte im Spiel um den dritten Platz einfach mehr.

    Und wenn Palicka nicht so gut gehalten hätte, dann hätte der Sieg von Kielce noch höher ausfallen können.

    Insgesamt waren die Spiele leider nicht so spannend wie in den letzten Jahren; aber das muss ja nicht so bleiben.

    Ich fand die Stimmung in der Halle gut, allerdings saßen wir auch zwischen den Fanblöcken von Kielce und Veszprem.

    Die Regelung musste doch angepasst werden und die Plangröße sind 18 Vereine. Hätte man zwei Spielzeiten mit 19 Mannschaften spielen müssen, damit das rechtssicher ist?

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass alle 4 Absteiger zu recht absteigen und dass Minden nicht klagen sollte. Dies ist eine ganz andere Situation als bei Balingen in der letzten Saison.

    100.000 Ocken im Jahr?? dann würden die Schiris ja plötzlich mehr verdienen als die meisten Spieler, jedenfalls im Durchschnitt.....ein Erik Schmidt z.B. soll um die 6.000 brutto im Monat verdienen....die Gehälter in der NBA muss man auch ins Verhältnis zu dem setzen was die Spieler da absahnen


    Natürlich. Schau Dir doch einmal an, was Schiedsrichter heute pro Spiel bekommen. Meines Wissens sind es 600€ pro Spiel. Und nebenher gehen sie noch arbeiten.

    Also werden die meisten Profihandballer ausgebeutet?
    Ich denke auch als Profischiedsrichter gibt es genug Möglichkeiten sich auf das Leben nach der Karriere vorzubereiten.
    Zumal die meisten ja bereits eine Berufsausbildung bei Beginn ihrer Karriere abgeschlossen haben.
    Schau mal wieviel SR von Unternehmen als Gastreferenten bei Weiterbildungen von Führungskräften eingeladen werden.


    Da sind wir halt unterschiedlicher Meinung. Wir können ja mal über konkrete Zahlen reden. In meinen Augen sollte ein Profischiedsrichter mit 60.000€ einsteigen und mit mehr Erfahrung, dann sein Gehalt auf über 100.000€ pro Jahr steigern können. Ansonsten lohnt es sich nicht.Spitzenschiedsrichter können dann vielleicht nach der aktiven Zeit sich mit Vorträgen über Wasser halten, für alle gilt das sicherlich nicht.
    Ich habe mal geschaut, wieviel ein Schiedsrichter in der NBA verdient. Dort sind es für Juniors 150.000$ und die Spitzenverdiener liegen über 550.000$ (Zahlen von 2012).
    Und zu deiner Aussage, dass Handballspieler ausgebeutet werden, kann ich nur sagen, dass die Handballspieler sehr gut aufpassen müssen, dass sie nicht ausgebeutet werden. Sie müssn parallel sich Alternativen aufbauen oder auch die Entscheidung treffen, aufzuhören, siehe Herrmann vom HSV Handball.

    Für einzelne mag es als Profischiedsrichter reichen, für die meisten sicherlich nicht.

    Eine lebenslange Rente von 1000€/Monat hat zur Zeit wahscheinlich einen Barwert von 300.000€. Ohne Inflationsausgleich. Das mus doch alles finanziert werden.


    Also klar die deutsche Mentalität ist so, wie du das sagst. Ohhh wie soll man das in einer Sportart mit 18 Bundesligisten mit vollen Hallen finanzieren. Wir sind doch bodenständig. Oh ja. Wir sind doch keine Traumtänzer. Und was macht der arme Profischiedsrichter nach seiner Karriere.Nicht ganz so kleinbürgerlich, für einige wenige die sich dafür entscheiden ist das ein Lebenstraum. Die machen danach ein Cafe auf und erzählen den Schildbürgern ihre Storys von der grossen weiten Welt.


    Ein Beruf muss genügend abwerfen. Und ein Konzept, dass bewusst in kauf nimmt, das jemand nachher auf Hartz4 angewiesen ist, nenne ich Ausbeutung. Das Kannst Du gerne anders sehen und auf viele andere Berufe verweisen. Mir ist das bekannt und mir gefällt das nicht.

    Die Frage ist doch, ob sich durch die Eingleisigkeit reltaiv mehr Geld im System vorhanden ist und wie sich das Geld verteilt? Die Vermarktungsideen haben sich meines Wissens nicht erfüllt. Es gibt keinen Ligasponsor und auch sondt keine spürbaren Marketingaktivitäten der zweiten Bundesliga.

    Die Mannschaften sind jetzt vielleicht enger zusammen, die Spitze scheint aber nicht im gleichen Maße besser geworden zu sein. Der Abstannd zur nächstunteren Liga ist größer geworden und der finanzielle Abstand auch.

    Nachdem sich die RNL erst einmal mit 4 Toren abgesetzt hatten, war die Gegenwehr von Berlin zu Ende. So kam ein einfach erspielter hoher Sieg zustande.

    Selbst als bei den Löwen quasi die gesamte zweite Reihe auf der Platte war kam Berlin nicht mehr näher ran.

    In der ersten Halbzeit war ich von Drux sehr angetan. Er hat eine hohe Dynamik und auch sein Sprungwurf ist nicht von schlechten Eltern. Hoffentlich bleibt er noch viele Jahre ohne schwere Verletzungen. Dann werden wir noch viel von ihm sehen können.

    Laut dem Berater von Jaszka:
    - sei er aufgrund von gesundheitlichen Problemen schon zu 20% Invalide und hat keine Chance, auf das höchste Spielniveau wieder zurückzukehren.
    - verhandelt er mit Bob Hanning über eine vorzeitige Vertragsauflösung.

    Eine Vertragsauflösung ist laut dieser Quelle sehr wahrscheinlich und Jaszka soll nach Polen zurückkehren um dort Trainer von MKS Kalisz zu werden.
    Bartłomiej Jaszka kończy karierę - Piłka ręczna


    Das ist echt bitter. Durch seine Dynamik war er häufig in der Lage Akzente zu setzen. Für die Füchse und die Bundesliga ein Verlust und für Jaszka ein Unglück. Vielleicht sieht man ihn auch als Trainer mal in der Bundesliga.


    Thema Profischiedsrichter. Ganz klares ja, wenn die Bezahlung so geregelt ist, dass keine Abhängigkeit von einzelnen Institutionen konstruiert werden kann.


    Wie soll das denn finanziert werden? Es geht ja nicht nur um die Zeit, in der sie aktiv pfeifen; sondern auch um die Zeit danach. Im Gegendatz zu den Spielern bei denen die Karriere schon mit 18 beginnen kann und bis 36 Jahre geht, ist es bei Schiedsrichtern eher von 28 bis 50 ( bei Profischiedsrichtern vielleicht bis 55). Danach kannst Du in keinen Beruf mehr einsteigen. D.h. in 22 (bzw. 27) Jahren muss noch soviel verdient werden, dass man danach davon leben kann.

    WARUM sollte ich als VFL -Fan im Spiel gegen den HSV für den HSV sein?????? Wenn es irgendein andren Verein wäre, würde ich genauso reagieren. Wir haben mal als VFL om letzten Spiel in der Köln Arena Essen (glaub ich) in die 2. BuLi geworfen, die bis dahin so gut wie sicher in der 1. Liga sicher waren, wo aber gleichzeitig die anderen Abstiegskandidaten erfolgreich waren. Auch wenn mir die Spieler ein wenig leid getan haben, als sie bei Spielende begriffen haben, was da passiert ist: gefreut hat es mich trotzdem. Einfach nur deshalb, weil wir ihnen den Tag versaut hatten. Das nennt sich SCHADENFREUDE, und "Schadenfreude ist die größte Freude!"

    Aber wenn es ein Verein ist, der große Ziele anpeilt, und dem man damit die Saison verhageln kann, und ein bißchen Bescheidenheit beibringen kann, macht da halt noch mehr Spaß.

    Wen nda Flensburg gewesen wäre oder Magdeburg hätte ich ganz genau da Gleiche geschrieben. Es ist aber nun zufällig das bei vielen unbeliebte Hamburg.


    Wer hat denn geschrieben, dass Du für den HSV sein sollst?

    Dass Etats den Erfolg definieren, würde ich so nicht zu einhundert Prozent unterschreiben. Der BHC hat vermutlich den Zweit- oder Drittkleinsten Etat der Liga und müsste damit letzte wie diese Saison abgestiegen sein. Das ist aber nicht der Fall. Erlangen hat einen höheren Etat und muss (vermutlich) wieder runter.

    Aber natürlich bringt AUCH der Etat Erfolg mit sich;).


    Der Etat definiert die Spannbreite in der man sich bewegt. Der Etat des THW sorgt für die Spannbreite 1-2. Der Etat des BHC von 12-18. Mit dem Etat des BHC wird man nicht um die Europapokalplätze mitspielen. Das Ziel kann nur sein, mit dem Abstieg frühzeitig nichts zu tun zu haben oder aber, wie diese Saison nicht abzusteigen. Sollten einmal die Neuverpflichtungen nicht so einschlagen wie erwartet dann geht es automatisch runter. Interessant dürfte sein, wie es nach Szylagy weitergeht.

    Also Verschlechterung im Tor und am Kreis.
    Stanic kenne ich nicht und erlaube mir deshalb kein Urteil.
    Mit Suton dürfte man sich verstärken.


    Wenn Stanic kommt dann sind wir auf der Torhüterposition in der Spitze schwächer und in der Breite stärker aufgestellt. Suton hat sich dieses Jahr schon mit Pekeler einspielen können, so dass ich hoffe, dass der Verlust von Myrhol nicht so groß ist.

    Wir sollten wieder um die Championsleague mitspielen aber Flensburg hat sich in meinen Augen gut verstärkt und ist für mich der erste Verfolger des THW. Noch einmal werden sie nicht so ein Verletzungspech haben.

    Myrhol wird fehlen. Das Zusammenspiel mit ihm und Schmid hat doch sehr viele Tore gebracht, die es dann so "einfach" nächste Saison eben erstmal nicht mehr geben wird.


    Die Anzahl der Tore vom Myrhol waren in den letzten Spielen schon überschaubar. Vielleicht habn sich die Schiedsrichter und die gegnerischen Mannschaften besser auf Myrhol eingestellt.