Beiträge von Handballer2105

    Du interpretierst hier Dinge in Aussagen rein, die keiner gemacht hat. Für mich zB gehts nur um Gummersbach, und um eine einstelligen Tabellenplatz. Und alleine schon deswegen war ich für die SG und bin, logischerweise, auch im letzten Spiel, für den VFL. Warum sollte ich da also Zurückhaltung üben, wenn ich für die SG und gegen den HSV bin?

    Die Vereinspolitik des HSV spielt dabei keine Rolle und ist mir ziemlich schnurz.


    Dann entschuldige, dass ich den Satz "Das gibt Hoffnung darauf, das der VFL dem HSV im letzten Spiel endgültig die Saison versauen kann." so vollkommen falsch verstanden habe. Wie konnte ich nur übersehen, dass hier nur um den VfL Gummersbach ging, und der HSV dir eigentlich komplett egal ist.

    In meinen Augen hat der HSV positiv überrascht. Das sehen offensichtlich auch die Hamburger Zuschauer so; wenigstens wenn man die Zuschauerzahl des heutigen Spiels betrachtet. Einige Flensburger waren ja nicht da, weil sie diesem Verein das Schwarze unter den Fingernägeln nicht gönnen.

    Und dann hätte ich gedacht, dass Gummersbacher Fans ein wenig mehr Zurückhaltung üben würden, oder hat Andreas Rudolf euch nicht auh mal großzügüg unterstützt, damit ihr noch die Lizenz bekommt?

    PeterLicht
    Gummersbach ist das Stichwort schlechthin. Die mussten ihre Halle für ein Jahr umbauen.
    Eisenach musste es 2013 nicht und wird es meiner Befürchtung nach auch 2015 nicht müssen.
    Andere Vereine mit nichttauglichen Hallen mussten umziehen. Wenn Eisenach dies (nun zum zweiten Mal) nicht muss, muss man schauen welche Gründe es dafür gibt. Die Tatsache, dass der Verein in einer wirtschaftlich schwachen Region liegt und es somit schwieriger ist, eine Umbau durchzuführen, wird bei der Urteilsfindung sicherlich eine Rolle spielen - Leider aus meiner Sicht, weil die Halle davon nicht tauglicher wird.


    Gummersbach hatte aber auch schon vorher mehrere Jahre verstreichen lassen. Das heißt dein Vergleich hinkt.

    Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde es nur eine 16er-Liga geben, wäre auch professioneller. Dann gerne auch mit Playoffs. Die ersten Vier spielen den Meister aus, die Teams auf den Plätzen fünf bis acht internationale Teilnehmer, die letzten vier Spielen zwei Absteiger aus. Die vier restlichen Teams spielen zwei Wild-Cards für das Achtelfinale des kommenden DHB-Pokals aus (oder sowas in der Art, den DHB-Pokal sollte man nämlich auch reformieren). Dazu eine Champions League mit weniger Gruppenphase, nicht mehr, wie ab der kommenden Saison. Dazu keine Qualifikationen mehr für Turniere, sondern man qualifiziert sich über die Turniere. Die Turniere dann im Sommer, nicht im Winter, sodass man den Vereinen den einnahmestarken Januar zurück gibt. Dazu die großen Turniere nur alle zwei Jahre und vor allem immer nur in ungeraden Jahren. In den Jahren, wo dann kein Olympia ist (alle vier Jahre), kann man gerne einen Nations Champions Cup als Einladungsturnier veranstalten. Da sind dann die großen 16 Nationen dabei. So hat man dann auch jedes Jahr ein Turnier, alles im Sinne der Funktionäre. Beispiel: 2016 Olympia, 2017 EM, 2018 WM, 2019 Nations Champions Cup. In diesem Jahr können dann die kleinen Nationen auch Qualifikationen für Kontinentalmeisterschaften ausspielen. Aber: Davon wird nichts passieren.


    Ich stimme zwar nicht zu allem zu, was Du da vorschlägst, aber viel davon unterstütze ich auch.

    Wie Du schon selber geschrieben hast, nichts aber auch gar nichts davon wird passieren. Dafür hat jeder Verband, jeder Verein seine eigenen Interessen, die sich zum Teil diametral entgegenstehen.


    Ausserdem hat Eisenach sich ja bemüht was zu erreichen. Leider ist nichts passiert. Wie im Arbeitszeugnis: "stets bemüht" ist kein Kompliment. Es ist nur die positiv Formulierung für: Anforderungen nicht erfüllt.


    Wie erfolgreich war denn der THW eine Kooperationsschule zu finden? Man war dann woh auch "stets bemüht"! Ich weiß, eine ganz andere Baustelle. Aber in meinen Augen viel leichter erreichbar.


    Und ich dachte schon, Regeln sind dazu da, dass alle gleich behandelt werden und auf einer gemeinsamen (verlässlichen) Basis planen und handeln können.


    Ja, das ist auch so. Nur nicht alles. Regeln sind auch dafür da, gewisse Ziele zu erreichen. Wenn man bei der kritiklosen Anwendung von Regeln das Ziel aus den Augen verliert ist damit keinem geholfen.
    Es ist sehr schwer, Regeln so zu formulieren, dass damit in jedem Fall, das damit erwünschte Ergebnis zu erzielen. Dies führt meistens zu recht komplexen Regeln mit vielen Ausnahmebestimmungen. Man kann vereinfacht sagen, dass je einfacher eine Regel formuliert ist, umso eher treten Ungerechtigkeiten auf, wenn man die Regel auf alle Situationen anwendet.


    Na die Entfernung von Mannheim zum Harres war wohl eher nicht der Hauptgrund für die wenigen Zuschauer:
    Mitten in der Woche ein Spiel um die goldene Ananas und das bei einem unverschämten Eintrittspreis von 35 EUR für einen 0815 Sitzplatz sind da schon eher die Hauptgründe dafür...schlechtes Beispiel!


    Für Dauerkartenbesitzer waren es 25€ und selbst von diesen hat nur ein kleiner Teil Karten gekauft. Ausserdem hatte ich ja auch geschrieben, dass es mehrere Gründe gab.

    Du verstehst nicht, dass es nicht um Sinn oder Unsinn der Regel geht, oder? Wobei jedem mittlerweile klar sein sollte, dass Du es eh nicht einsehen willst. Es geht hier auch nicht darum, dass keiner den ThSV in der ersten Liga haben will. Auch darum geht es, nein, nicht! Davon bin ich auch weit entfernt. Magst Du auch nicht glauben, ist aber so. Wenn die Halle schon seit geraumer Zeit die Bedindungen nicht erfüllt, dann kann die Mannschaft dort in der ersten Liga nicht spielen. Ein Gang vor ein Gericht ist an Lächerlichkeit eigentlich kaum zu toppen. Das öffnet dann jedem Dorfverein Tür und Tor, wenn sie dann mal in die erste Liga aufsteigen. Wir können aber auch gerne wieder in jeder Halle eine Sprossenwand aufhängen, damit wir den Handball dann auch gut riechen können. Riecht dann nach 80er oder 90er Jahren, führt aber irgendwann dazu, dass die stärkste Liga der Welt sich keinen Deut weiterentwickelt, nichtmal stagniert, sondern einen Schritt zurück macht. In Sachen Zuschauerauslastung und Hallenstandards sind BBL und DEL bereits vorbeigezogen. Aber die stärkste Liga der Welt ist zu blöd, um die eigenen Vorgaben durchzuboxen. Aber genau darum geht es auch. Wenn man nämlich immer Extrawürste brät, dann sorgt das dauerhaft dafür, dass die HBL sich nicht weiterentwickelt. Dann wundern sich in 20 Jahren alle, warum man denn von den Liga in Frankreich oder Dänemark sowie im eigenen Land von BBL und DEL so deutlich abgehängt wurde. Eben wegen genau solcher Dinge. Frag doch mal die Kollegen in Bietigheim, ob die gerne abwechselnd in einer Eishockey- oder Basketballhalle spielen. Sicherlich nicht, machen sie aber trotzdem, weil es die Regeln eben vorgeben. So simpel ist das. Diese Extrawurstgeschichte geht mir so dermaßen auf den Sack... Ich verstehe einfach nicht, wieso man sich nicht einfach an die Regeln halten kann, wie es 17 Clubs, die auch in dieser Liga spielen, ebenso tun. Und dann von Mauern sprechen, fällt mir nichts mehr zu ein. Ich werde das aber am Montag oder Dienstag in der nächsten Sendung mal thematisieren und meine Gäste unvoreingenommen dazu befragen und nicht vorher irgendwie in eine Richtung lenken. Mal sehen, was die dazu zu sagen haben.


    Das Rückgrat des Handballs sind in Deutschland nun einmal nicht die Großstädte und die Verpflanzung dauert eben viele Jahre.

    Nimm als Beispiel die Rhein Neckar Löwen. In Mannheim noch nicht richtig angekommen und das Stammpublikum in der Herkunftsregion wird nicht größer. Zieht man in den Harres hat man gegen Balingen nicht einmal 1200 Zuschauer. Das hatte sicherlich mehrere Gründe, aber trotzdem hat man die Halle nicht einmal zu 2/3 voll bekommen.

    Und das mit der Weiterentwicklung kann ich schon nicht mehr hören. Denn wenn man den Handball weiterentwickeln will dann braucht man eher andere Dinge: einen verläßlichen Spielplan, so dass man als Fan auch mal planen kann. Europapokalspiele in der Woche, Bundesliga am Wochenende. Dieses würde den Handball deutlich mehr bringen als Hallenstandards. Die werden sowieso durch die Hintertür kommen wenn insgesamt mehr Geld im System ist und die Vereine mit kleineren Hallen nicht mehr wettbewerbsfähig sind.


    Ich zitiere erneut die Hallenrichtlinien:

    " 2.3. Tribünen
    In Spielhallen der 1. Liga müssen auf beiden Längsseiten des Spielfeldes Tribünen vorhanden sein. Unter einer Tribüne
    ist zu verstehen, dass mindestens 7 Sitzplatzreihen übereinander angeordnet sein müssen."

    Diese Voraussetzung, die unabhängig von jeglicher "Fernsehtauglichkeit" ist, ist hier nicht erfüllt.


    Du argumentierst rein formal. Hast Du eine andere Erklärung für diese Bedingung als die Fernsehtauglichkeit?

    Ich glaube zwar auch, dass der Zug für Eisenach in der WAH abgefahren ist; ich glaube aber auch, dass die WAH den dahinterliegenden Gedanken dieser Bedingung erfüllt.


    Wieviel Geld haben die RNL für den Bau der SAP Arena ausgegeben?


    Zuerst einmal bin ich auf Deiner Seite bei dieser Thematik. Wenn die HBL Playoff Spiele will dann regen sich fast alle auf. Wenn die HBL Hallenstandards definiert, dann zucken die meisten mit den Schultern weil es sie nicht betrifft. Der Grund ist bei der HBL aber immer derselbe. Man will fernsehtauglicher werden und mehr Werbeeinnahmen generieren.

    Bei den Hallenstandards zieht man aber das Pferd von hinten auf. Solange ein Verein finanziell über die Runden kommt ist es doch vollkommen egal, in welcher Halle er spielt. Sollte der Spielbetrieb immer teurer werden, weil viele Vereine größere Hallen haben und die auch füllen können, so wird die Vereine mit den kleinen Hallen auf Dauer nicht mithalten können und dann sportlich absteigen.

    Und nun zu Deiner Frage:
    Die Familie Hopp hat die SAP Arena gebaut und die Stadt Mannheim zahlt die 70 Millionen Baukosten in 30 Jahresraten ab. Danach gehört die Halle der Stadt Mannheim. bis dahin trägt die Familie Hopp alle finanziellen Risiken. Siehe auch SAP Arena – Wikipedia

    Lies nochmal, Zuschauer (ich nannte sie zahlende Zuschauer) beinhaltet nicht die, die beruflich da sind. Sonst macht die Regel keinen Sinn.

    Under der Rest: Was für ein arroganter Post. Ganz ehrlich, sowas von unterster Schublade, ... :pillepalle:

    Was willst Du sagen? Die Thüringer sind faul, bettelarm und können nix? Sprich doch Deine Vorurteile klar aus! Laß es raus, Du Gewinner! Bevor Du Dich vertuhst:

    Präsident: aus Hessen
    Vizepräsident: aus Nordrhein-Westfalen

    Ich hoffe inständig, dass Du hier nicht auf dieser Welle reitest, sonst ignore!


    Ich gehe stark davon aus, das Baden68 mit seinen Aussagen zu den Schulden von Eisenach und Thüringen darauf hinweisen will, dass diese sicherlich nicht einfach so eine neue Halle bauen oder die bestehende umbauen können.

    Es geht ihm glaube ich um diesen Verein im Speziellen. ;)


    Das habe ich schon verstanden. Wenn die Abneigung gegen einen anderen Verein so hoch ist, dass man dafür sogar die Nichtteilnahme an der Championslegue in Kauf nimmt, dann muss diese Abneigung schon sehr hoch sein.
    Mein Ding wäre es nicht.

    Aber vielleicht findet sich ja ein Gönner, der ihm eine Freikarte besorgt. Dann ist es ja nicht sein Geld und er kann ruhigen Gewissens seine Mannschaft unterstützen.

    Ich habe vor Leipzig eindeutig mehr Angst als vor Eisenach...
    Ich frage mich nur warum es Hallenstandards gibt, wenn die Einhaltung wurst zu sein scheint. Ich habe nichts gegen Eisenach. Aber auch ein Verein wie Eisenach muss sich an Regeln halten. Seit zwei Jahren ist die Problematik bekannt. Die HBL war in der Saison 13/14 sehr entgegenkommend und selbst hat Eisenach noch ausgereizt. Wenn in Einzelfällen ein Aufsteiger in der ersten Saison die Spiele in einer nicht erstligatauglichen Halle austragen muss, weil keine vertretbare Alternative vorhanden ist, lassen sich sicher Lösungen finden, aber ein Großteil der Spiele sollte schon in einer Erstligahalle ausgetragen werden. Wenn Eisenach das nicht möchte, dann ist die 1. HBL für Eisenach eine Nummer zu groß und dann sollen sie halt eine Zweitligamannschaft bleiben.
    (Kurze Frage an die Experten: In der 3. Liga folgt ja nach zweimaligen Nichtaufstieg der Zwangsabstieg. Gibt es eine solche Regelung in der HBL auch oder kann man theoretisch Zweitligaserienmeister werden und nie aufsteigen?)


    In der Regel hat ein Handballverein nicht die Möglichkeit, eine Halle selber zu bauen oder zu finanzieren.

    Also liegt es gar nicht am Verein. Du willst also einen Verein für etwas bestrafen, was nicht in seiner Macht/Verantwortung liegt?

    Der Einfluß der Handballvereine auf die Möglichkeiten ist eher beschränkt. So hat es auch der THW Kiel nicht geschafft, für seine Jugendabteilung eine Kooperationsschule zu finden und hat deshalb auch schon Strafgelder bezahlen müssen.