Beiträge von Handballer2105

    Auf die Verletzung von Guardiola würde ich diese NIederlage nicht schieben wollen. Sicherlich ein herber Verlust im Angriff, da Myrhol bereits verletzt war, aber noch bedeutender in der Abwehr.

    Die Löwen sind gestern von dieser 5:1 Abwehr komplett aus dem Konzept gebracht worden und hatten keine Lösung parat, den Rest erledigte Sterbik. Die eigene Abwehr war zu löschrig und Landin war unterirdisch.


    Ja gestern gab es bei den Löwen genau drei Baustellen: Torwart, Abwehr und Angriff.

    Die Rhein neckar Löwen waren heute chancenlos gegen Vardar. Wenigstens konnte man die zweite Halbzeit unentschieden gestalten. Ich will gar nicht wissen, wieviele Torwürfe der Löwen nicht einmal das Tor getroffen haben. Und die Abwehr war nach dem Ausfall von Guardiola (erster Angriff der Löwen) nicht sehr stabil.

    Ich hatte heute nie das Gefühl, dass die Löwen das Spiel gewinnen können.

    Hoffentlich hat sich Guardiola nicht ernsthaft verletzt.

    Das war ein entspannter Fernsehabend und die Rhein neckar Löwen haben die Chance genutzt sich etwas weiter von Flensburg abzusetzen. Ich hatte vorher befürchtet, dass heute alles für den THW läuft.

    Die Rhein Neckar Löwen sehr konzentriert und auch mit einigem Glück, besonders in der Anfangsphase. Wenn Landin soviele Bälle hält, dann ist die Tempogegenstoßmaschine der Löwen nicht aufzuhalten.

    Vor dem Flensburg Spiel kommt noch die Championsleague und Bietigheim. Und danach kommt dann der THW (DHB Pokal). Das sind jetzt entscheidende Wochen. Sollten diese vier Spiele gewonnen werden ist man in allen drei Wettbewerben noch dick dabei. Es kann aber genauso gut passieren, dass man alles verspielt.

    Flensburg hat leider sehr viel Verletzungspech und der Ausfall von Mogensen konnte nicht mehr kompensiert werden. Ausserdem hat Green auch noch deutlich besser gehalten als sein Gegenüber. Insgesamt ein verdienter Sieg der Magdeburger.
    Für die Spannung in der Liga hoffe ich, dass Mogensen und Svan sich nicht ernsthaft verletzt haben und in den nächsten Spielen wieder einsatzfähig sind.


    Viermal Unentschieden, das ist ja mal ein aussergewöhnlicher Tipp!

    18.02.2015, 19:00 Uhr, SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg
    18.02.2015, 19:00 Uhr, TSV Hannover-Burgdorf - Füchse Berlin
    18.02.2015, 19:00 Uhr, TBV Lemgo - HBW Balingen-Weilstetten
    18.02.2015, 20:15 Uhr, HSG Wetzlar - MT Melsungen
    18.02.2015, 20:45 Uhr, Frisch Auf Göppingen - Rhein-Neckar Löwen
    21.02.2015, 15:00 Uhr, HSV Hamburg - TuS Nettelstedt-Lübbecke
    21.02.2015, 19:00 Uhr, VfL Gummersbach - HC Erlangen
    21.02.2015, 19:00 Uhr, TBV Lemgo - TSG Friesenheim
    21.02.2015, 19:00 Uhr, GWD Minden - Bergischer HC 06
    22.02.2015, 15:00 Uhr, THW Kiel - SG BBM Bietigheim

    11.02.2015, 19:00 Uhr, Rhein-Neckar Löwen - Bergischer HC 06
    11.02.2015, 19:00 Uhr, Füchse Berlin - GWD Minden
    11.02.2015, 20:15 Uhr, MT Melsungen - THW Kiel
    11.02.2015, 20:15 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - TSV Hannover-Burgdorf
    14.02.2015, 19:00 Uhr, HSG Wetzlar - HSV Hamburg
    14.02.2015, 19:00 Uhr, HC Erlangen - Frisch Auf Göppingen
    14.02.2015, 20:15 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - TSV Hannover-Burgdorf
    15.02.2015, 17:15 Uhr, SC Magdeburg - VfL Gummersbach
    15.02.2015, 17:15 Uhr, SG BBM Bietigheim - TBV Lemgo
    15.02.2015, 17:15 Uhr, TSG Friesenheim - SG Flensburg-Handewitt

    Das ist leere Luft denke ich, denn das suggeriert das der Weltverband Einbürgerungsgesetze beeinflussen könnte und so mächtig ist global gesehen nicht mal Fifa oder IOC. Sollte die IHF einfach die Regelung so aufstellen, das man fünf Jahre in einem Land leben muss um für eine Nationalmannschaft zu spielen und nicht mehr die Staatsbürgerschaft zählen würde, glaube ich nicht das diese Regelung auch nur eine einzige Klage überleben würde. Ich glaube nicht mal das man das man sich überhaupt auf so eine Regelung innerhalb der IHF einigen könnte. Dazu ist Staatsbürgerschaft = Startberechtigung viel zu tief verwurzelt. Man würde zudem Probleme mit dem IOC bekommen glaube ich.

    Daher sind solche Überlegungen genau der von mir angesprochene Aktionismus, dem man gerne folgen kann, wenn man sich zukünftig blamieren will. Der einzige realistische Spielraum den ich sehe sind eben Diskussionen über die 3-Jahres-Frist und ob man die verlängern will.


    Laut dem Artikel wird es doch beim Fußball so gemacht, und mir sind keine Klagen bekannt. Scheint also zu funktionieren.


    Bob Hanning hat sicherlich seine Stärken, und dazu gehört sicher auch unangenehme Themen anzugehen und anzusprechen.

    Trotzdem muss er auch Alleingänge vermeiden.

    Nichtsdestotrotz hat Bauer dem Handball einen Bäürendienst erwiesen, diese internen Probleme öffentlich anzusprechen. Dies lässt nichts Gutes hoffen.

    Ich glaube, das Final4 ist das einzig Attraktive am ganzen EHF-Pokal - wenn man es gut macht und die Halle voll ist. Ich habe mich jedenfalls davon überzeugen lassen, nachdem ich im letzten Jahr den Wettbewerb bis dahin wirklich ziemlich uninteressant fand. Im (Mini-)Turnier entfaltet Handball eben einen ganz eigenen Flair, und die Kombination aus gutem Sport, Rahmenprogramm und internationaler Stimmung ist schon super. Finanziell haben die Füchse ein ganz leichtes Plus gemacht. Wie man hier lesen kann, haben sich die Füchse diesmal nicht beworben, sonder ihre Bereitschaft erklärt, falls es niemand anders machen will, und es macht offenbar sonst niemand. Ich denke schon, dass es gut ist, es noch mal anzugehen, denn letztes Jahr waren alle zufrieden und konnten zufrieden sein (abgesehen von den Füchsen, was den sportlichen Ausgang betrifft). Ich denke, für das Image ist es ein großes Plus. Und mit dem Titel macht man es sich so auch leichter. Und der EHF-Pokal bekommt dadurch einen würdigen Abschluss. Schaffen es die Füchse und vielleicht ein anderer deutscher Verein, sind 9000 Zuschauer sicher. Wo sonst wäre das der Fall? In sofern können sich alle Seiten recht gefahrlos darauf einlassen.


    Ich bleibe bei meiner Meinung , dass das ehf Final4 nicht attraktiv genug ist. Ansonsten müsste man nicht die Sonderregeln haben, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, den Gastgeber beim Final4 zu sehen. Sollte sich Berlin nicht für das Final4 qualifizieren, was ich ihnen nicht wünsche, befürchte ich einen finanziellen Reinfall des Final4.

    Das das Final4 für den interssierten Zuschauer attraktiv ist bezweifle ich gar nicht. Das Interesse ist aber nicht so groß.

    Wieviel Zuschauer erwartetst Du denn wenn Berlin nicht dabei ist?

    Beim Champions League Final4 gab es früher 1000 Karten für jede Mannschaft. Selbst manche deutsche Mannschaft hat dieses Kontingent nicht an ihre Fans loswerden können. Deshalb hat man das Kontingent auf 500 reduziert. Das zeigt aber, dass die Gastmannschaften nur beschränkt Zuschauer mitbringen. Der Großteil der Zuschauer sind am hochklassigen Handball (unabhängig von den beteiligten Mannschaften) interessiert.

    Und da ist dann das ehf Final4 überflüssig.


    Aber dank dieser "bescheuerten" Regelung findet sich doch überhaupt erst ein Ausrichter. Ohne Heimmannschaft im Turnier wird der EHF-Cup doch immer ein finanzielles Fiasko. Nicht schön, aber ist halt so.
    Konsequenterweise müsste man den EHF-Cup abschaffen, das würde aber dem Handball in Europa (alles außerhalb der CL) und auch der Spannung in der BuLi schaden. (Meine Meinung)


    Man könnte ja auch das Final4 abschaffen und wieder zu normalen Halbfinalspielen mit Hin- und Rückspiel und vielleciht einem Finalspiel an einem neutralen Ort. Offensichtlich ist das Final4 nicht attraktiv genug für den ehf Pokal. Wenn dann Berlin noch nicht einmal plus minus Null dabei herauskommt frage ich mich warum sie es noch einmal machen? Vielleicht ist ja ein Titel sehr attraktiv.

    Fair wäre es wenn die ehf das finanzielle Risiko des Final4 tragen würde, aber solange man immer noch einen Verein findet, der sich darauf einlässt wird sich das wohl nicht ändern.