Beiträge von Handballer2105


    Ist alles korrekt - und genau darauf will ich hinaus: der Verein hat entschieden, dass seine 1. Mannschaft (bzw. deren Zugehörigkeit zur 1. Liga) wichtiger ist als der Schulsport und die Hallenzeiten anderer Vereine.

    So etwas ist für mich ein Witz, eigentlich unerträgliche Arroganz und Ignoranz. Dass die Stadt Eisenach so etwas bei der aktuellen Hallensituation in Eisenach mitmacht, zeigt, dass dort die Prioritäten extrem verschoben sind und ihnen die öffentliche Wahrnehmung der Stadt wichtiger ist als ihr Schulsport und andere Vereine der Stadt.


    Das hat wohl die Stadt so entschieden, nach Abwägung der Alternativen. Ich finde die Konsequenz auch nicht schön und ich weiß nicht, ob ich so entschieden hätte.

    Diese Arroganz, dein Ausdruck, findet man aber leider überall. Man kann jetzt viele Städte finden, wo eine Multieventhalle oder ein Stadium gebaut wurde. Dies hat die finanziellen Möglichkeiten andere Dinge, wie z.B. Trainingshallen für kleine Vereine zu bauen, sehr stark eingeschränkt.

    In diesem Fall trifft es eine existierende Halle und existierende Trainingsmöglichkeiten.

    Was mich am meisten ärgert, ist, dass ich vermute, dass die Hallenstandards der HBL eben nur formal erfüllt werden und nicht der Intention nach. Das heißt die Trainingsmöglichkeiten für andere Vereine/Mannschaften werden beschnitten, ohne einen objektiven Mehrwert zu schaffen.

    Es wäre viel intelligenter, der ThSV Eisenach eine Strafe in der Höhe der geplanten Baukosten aufzubrummen, und dieses Geld in die Jugendarbeit des DHB zu stecken.


    Kurz zusammengefasst: Erstligahandball in Eisenach auf Kosten des Schulsports und anderer Vereine
    Hab ich hier im Forum nicht gelesen, dass durch die Entscheidung, den ThSV nicht in der Assmann-Halle spielen zu lassen, der Verein in seiner Existenz bedroht sei?

    Ist Schulsport weniger wert? Sind andere Vereine weniger wert? Klar alles Abwägungssache - war nur ein Denkanstoß für diejenigen, den den ThSV immer als den Benachteiligten dargestellt haben. Die Welt für die ThSV-GmbH ist jetzt "in Ordnung" - das Problem wurde von ihr an den Schulsport und andere Vereine abgedrückt.

    Hurra Deutschland ...


    Hallo Baden68,

    langsam verstehe ich nicht mehr, worauf Du hinauswillst?

    Mit diesem Umbau erfüllt doch der ThSV den Hallenstandard (wenigstens formal), ob auch der Intention nach, ist für mich noch offen. Und dass der ThSV Eisenach diese Lösung aktiv nicht vorangetrieben hat, ist doch auch klar. Diese Lösng hat in meinen Augen einen Vorteil (Erfüllung des Standards) und sonst nur Nachteile:

    • Verlust für den Schul- und Vereinssport
    • relativ hohe Investition mit sehr geringen objektiven Nutzen
    • fraglich, ob die Restriktion für eine Saison aufrecht erhalten werden kann. Dann wird es eine Dauerlösung.
    • schlechtere Möglichkeiten für Fernsehübertragungen (wahrscheinlich aber nicht relevant)

    Ja, aber nicht als einen von der HBL akzeptierten Ersatz für eine fehlende Tribüne!

    Letztlich ist der Verein der 1. Liga spielen will für die Einhaltung der Regeln verantwortlich und muss für eine passende, regelkonforme Lösung sorgen. Aus meiner Sicht hat man versucht die Leute für dumm zu verkaufen, hatte den Plan mit der Zusatztribüne als Notnagel längst in der Tasche, hat aber mit entsprechendem Gebaren, auftreten und letztlich mit dem unnötigen Prozess vor dem Sportgericht versucht die WAH ohne jeglichen Umbau durch zu bekommen....das stört mich an der Sache!

    Das die HBL diese "vernünftige" Lösung nun akzeptiert finde ich im Sinne des Sportes und für die Fans des ThSV gut...zeigt aber auch das die HBL zu Recht auf eine den Regeln entsprechende Lösung bestanden hat...denn machbar ist sie und war es ja wie sich nun zeigt...auch wenn vorher andere Töne kamen....


    Ich schlage vor, dass wir einfach abwarten, wie die Gegentribüne am Ende aussieht. Und dann können wir uns ein Urteil bilden, inwiefern die Gegentribüne das ist, was man von einer Gegentribüne erwartet oder nur ein Stück, dass 7 Reihen hat, Gegentribüne heißt, aber keine Sicht auf das Spielfeld bietet.

    Offensichtlich ist ein Kompromiss, denn warum sonst eine Befristung bis zum Ende der nächsten Saison?

    So wie es hier in einem Post anklingt, sind die Plätze sichtbehindert und ich habe die böse Vermutung, dass die meisten Plätze nicht verkauft werden. Davon steht ja nichts in den Hallenstandards.

    Also wird Geld ausgegeben, um eine proforma Lösung zu bauen.

    Jetzt warte ich mal auf die Bilder dieser Gegentribüne und ob ich mit meiner Vermutung recht habe.

    Kann mich dem nur anschließen. Barcelona, Vardar Skopje und Kielce sind Top-Gegner und versprechen spannende Heimspiele zu werden. Wenn man mal schaut, welche Spieler da so alles auflaufen. Und wie stark Szeged ist haben die Zuschauer in Mannheim letzte Saison gesehen ;)


    Bei der Qualität der Gegner stimme ich Dir zu. Leider ziehen diese Mannschaften hier nicht so. In meinen Augen wird auch zuwenig Werbung gemacht. Man hebt zu wenig auf die Spieler der gegnerischen Mannschaften ab.

    Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Wie schon geschrieben erwarte ich ein Vorrundenticket nach dem Motto "7 Spiele sehen und nur 5 Spiele zahlen". Paradoxerweise könnten wir im Schnitt mehr Zuschauer haben, wenn die Halle kleiner wäre. Aber so muss sich keiner große Sorgen machen, dass er gegen Spitzenmannschaften keine Tickets bekommt.

    Diesen Effekt wird man wahrscheinlich in Flensburg und vielleicht auch in Kiel wieder beobachten können.

    Mal als Vergleich: Bei Borussia Dortmund bekam man in der Champions League leichter Karten als in der Bundesliga gegen Paderborn. Die Menschen sind halt Gewohnheitstiere und im Falle des BVB gehen sie am liebsten samstags um 15:30 Uhr ins Stadion. Geht das nicht, dann wird gerne mal verzichtet. Das ist ja auch beim Handball nicht groß anders.


    Das würde ich jetzt aber nicht unbedingt auf Gewohnheit schieben. Viele Menschen wollen/können nicht zu einem Spiel um 20:45 Uhr gehen. Je nachdem wo man wohnt, ist man dann erst am nächsten Tag wieder zuhause. Es könnte auch eine Geldfrage sein. Wer kann sich im Ruhrgebiet eine Dauerkarte und alle Championsleaguespiele leisten. Da fallen schon mal viele tausend Dauerkartenbesitzer durch.

    Aber um den Bogen zum Handball zu schlagen. Bei den Rhein Neckar Löwen kann man sehr gut beobachten, dass der Wochentag und die Uhrzeit einen erheblichen Einfluss auf die Zuschaueranzahl hat. Samstag und Sonntag nachmittag sind mit Abstand die besten Zeiten. Und bei dem relativ chaotischen Spielplan kann man wirklich nicht von Gewohnheiten sprechen.

    Das Weiterkommen ist wohl für alle deutschen Mannschaften möglich und auch eher wahrscheinlich. D.h. je mehr attraktive Gegner man hat, um so mehr Zuschauer wird man haben. Bei unseren Gegnern ist vom Namen nur Barcelona attraktiv. Das macht die anderen Mannschaften baer nicht zu opfern.

    Ich denke auch, dass Gruppe A sehr spannend wird und der erste Platz nicht automatisch nach Kiel, aber auch nicht nach Veszprem oder Paris, gehen wird.

    Was soll diese Reform bewirken?
    - Die kleinen Vereine und auch die Zweitligisten haben keine Chance auf das Achtelfinale
    - es ist Hochsommer und Ferienzeit
    - Am dem Wochenende startet die Fußball Bundesliga, wieder einmal super Näschen vom DHB

    Diese Turniere werden nur eingefleischte Fans interesieren.


    So negativ sehe ich es nicht. Wie groß war denn bisher die Wahrscheinlichkeit das Achtelfinale zu erreichen? Die war doch auch nur gegeben wenn man auf keinen Bundesligisten getroffen ist (Ausnahmen möglich, aber es gab wenige). So haben die meisten Zweitligisten die Chance auf einen Bundesligisten zu treffen und das auch noch zuhause.

    Für die Drittligisten gibt es quasi keine Chance auf das Weiterkommen und sie haben auch nur eine geringe Chance mit einem größeren Überschuss herauszukommen. Die Drittligisten sind, in meinen Augen, die eigentlichen Verlierer dieser Änderung.

    Und wenn eine Mannschaft auf den THW Kiel oder die SG Flensburg Handewitt trifft kann es auch den einen oder anderen Zuschauer geben, die keine eingefleischten Handballfans sind.

    Bei den bisherigen Pokalspielen war es doch aber auch nicht anders, oder habe ich hier was übersehen?

    Wir kaufen, wenn wir in Köln sind, immer 20 Tickets. Einige Tickets landen als Tombolapreise bei der Weihnachtsfeier und die anderen Tickets gehen an Familie, Freunde und Vereinsmitglieder. 20 Tickets sind es, weil wir uns zu zweit anstellen und jeder 10 Tickets bezahlt. Die Beschränkung auf 10 Tickets pro Person gab es auch schon letztes Jahr.

    Dieses Jahr haben wir die Tickets schon am Samstag gekauft und wir hatten uns schon um 11 Uhr angestellt und haben fast 3 Stunden gebraucht. Aber auch dadurch verursacht, dass sich immer wieder vorne Leute reingedrängt haben. Am Sonntag war es besser organisiert und es gab eine Absperrung, so dass man sich nicht mehr so einfach vordrängeln konnte. Für uns war es dafür aber schon zu spät.

    Ich hoffe, dass man nächstes Jahr darauf besser vorbereitet ist.

    Die HBL hätte seit dem Beginn der Diskussion doch schon einen Vorratsbeschluß treffen können, der sicherstellt, dass für zukünftige Jahre die Plangröße 18 Mannschaften sind. Aber leider ist mir hiervon nichts bekannt.

    bittenfeld überlegt auch, zu verzichten, friesenheim will auch nicht einspringen und Bohmann verteidigt Modus

    Kritik an Pokalreform, Löwen suchen Halle - Löwen Berichte - Rhein-Neckar Löwen - Sport - morgenweb


    Storm hat recht, wenn er sagt, dass man sich vor dem Beschluss zu dem neuen Modus hätte äussern sollen und nicht nach der Auslosung. Manchmal habe ich den Eindruck, die Vereine haben einen Zeithorizont bis zum nächsten Spiel.

    Nun die EHF geht hier auf Nummer sicher denke ich, aber so kriegt man schon zwei relativ gleich starke Gruppen. Klar könnte man sagen das Vezprem besser ist als Kielce oder Flensburg wohl besser als Montpellier, aber viel näher dran kann man glaube ich nicht kommen.


    Nach den letzten Ergebnissen hätte man Veszprem statt Kiel in den Topf1 setzen müssen. Also sportliche Gesichtspunkte haben nicht die einzige Rolle gespielt.


    In der SAP Arena wird gespielt, ob es sich lohnt oder nicht. Aber die Gruppe stimmt so nicht. Szeged und Veszprém zusammen sind nicht möglich. Also müsstest du statt Szeged Plock nehmen, dann passt's.

    Klar ist auch: Löwen/Barca, Kiel/Zagreb, Veszprem/Plock, Kielce/Szeged, PSG/Flensburg, Montpellier/Vardar sind jeweils sicher in einer Gruppe zusammen. Damit darf man sich beispielsweise in Flensburg schon sicher auf PSG freuen.


    Danke für die Korrektur. Ich hatte die Ländersperre nicht bedacht.

    Kiel kann auch gegen Flensburg kommen; und zwar wenn Paris zu ihnen in die Gruppe kommt. Und dann ist es zu 100%, da Montpellier in die andere Gruppe muss.

    Jetzt auch für die Männer:


    Alles hier zu finden.

    Sehe ich das richtig, dass die Löwen damit sicher gegen Barcelona spielen werden?


    Ja, das siehst du richtig. Da ja Kiel und Barcelona nicht in der gleichen Gruppe landen können und die Rhein Neckar Löwen nicht gegen Kiel bleibt nur die Kombination Barcelona Rhein Neckar Löwen übrig.

    Jetzt sind es doch 8 Töpfe geworden. Was ich vor einigen Tagen noch als unwahrscheinlich abgetan habe. Theoretisch könnte die Gruppe der RNL so aussehen
    Barcelona, Veszprem, Paris, Kopenhagen, Szeged, RNL, Kristianstad, Flensburg.

    Da würde sich dann schon die SAP Arena lohnen.

    Naja, Eisenach hat mit der WAH in der Saison 2013-14 einen Schnitt vom 2.500 Zuschauer kalkuliert. Das hieße in Rothenburg: Ausverkauft bei jedem Spiel.

    Wäre toll, man erführe etwas genaures. Etwas unrund ist die Story schon. Einmal, was das hin und her bei der HBL angeht und einmal, warum Rothenburg plötzlich so im Focus ist. Wenn die Jungs nur reden könnten.


    Etwas unrund ist aber sehr schön ausgedrückt. Wenn man mit 2500 Zuschauern im Schnitt in der WAH rechnet, dann kann man doch nicht von 2500 Zuschauern in Rotenburg ausgehen, selbst wenn die Halle die gleiche Kapazität hätte. Hat sie aber nicht, so dass ein Schnitt von deutlich unter 2500 Zuschauern angenommen werden müsste. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob ein paar Sponsoren kein Sonderkündigungsrecht haben (denn die sind doch fast alle sehr regional angesiedelt).

    So naiv kann doch keiner sein, sowohl bei der HBL noch beim ThSV Eisenach.

    Uns fehlen wichtige Informationen. Eine andere Erklärung habe ich nicht.