Beiträge von Handballer2105

    Und da nach Aussage des RNL-Slavetinsky das Angebot der Löwen über dem des THW lag, muss es diesmal tatsächlich an der guten Luft gelegen haben.


    Das mag ja so sein, ich kann das dem Artikel aber nicht entnehmen. Dort steht nur, dass man, aus Sicht der Löwen, ein sehr gutes Angebot unterbreitet hat. Das der THW ein schlechteres Angebot abgegeben hat steht dort nicht.


    kleine Ergänzung: Nicht MEHR. Der BHC war bis vor Kurzem extremst abhängig von brose. Der unterschied ist eben, dass das durchaus den ein- oder anderen ktiriker auf den Plan rief und das inzwischen dieser Umstand erledigt ist. Während man sich beim HSV absolut und uneingeschränkt lernresistent zeigt - und dann auch noch andere verhöhnt.


    Die Loslösung von Brose kam aber nicht vom BHC, sondern von Brose, die nicht mehr zwei Vereine unterstützen wollten. Allerdings reduzierte Brose sein Engagement in mehreren Schritten, so dass auch der BHC etwas zeit hatte, sich darauf einzustellen.

    Da krösti-Bull ja keine Probleme sieht. Hier ein Artikel aus der RNZ von Anfang Juni

    Geht Löwen-Manager Storm doch sofort nach Kiel? - RNZ-Online


    Und RNZ diese Woche
    Ein lockerer Aufgalopp der Löwen - RNZ-Online


    Das ist aber eine ganz andere Kategorie als der Bericht im Mannheimer Morgen. Die RNZ berichtet über Probleme nachd er Saison und der MM berichtet über ein jetzt stattfindendes Chaos auf der Geschäfsstelle.

    Um die Situation besser einschätzen zu können, wäre es hilfreich, was der Vertrag mit der IMG genau beinhaltet. An die kolportierten 6M€ kann ich nicht so recht glauben. Das wäre deutlich höher als das Budget für die laufende Saison (angeblich 5M€).

    Das Mannschaftsfoto wurde letzten Sonnabend geschossen, da zeichnete sich wohl schon ab, dass Willi nächste Saison kein Zebra mehr sein würde. Und falls der Wechsel in letzter Minute doch noch geplatzt wäre, wäre es vermutlich keine große Sache gewesen, ihn noch in das Foto hineinzushoppen.


    Die werden schon nicht mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Wahrscheinlich wurden Mannschaftsfotos mit und ohne Jallouz gemacht.

    Ich würde mich dabei nicht wohlfühlen und ich glaube auch, dass es nicht so einfach ist.

    Nehmen wir mal ein Sportler hat angegeben, die Nacht in Frankfurt bei seiner Freundin zu verbringen und jetzt stellt sich heraus, dass die Freundin doch lieber nach Hamburg kommt. Das ergibt sich kurzfristig. Der Sportler storniert seinen Flug von Hamburg nach Frankfurt und meldet über ADAMA die Änderung um 15 Uhr, direkt nach der Stornierung des Fluges.

    Ist das noch rechtzeitig? Oder hat der Sportler Pech gehabt, weil der NADA Inspekteur einen Besuch um 18 Uhr in Frankfurt geplant hat?

    Es geht ja nicht, festzustellen, wo der Sportler jetzt gerade ist, sondern wo er sein wird. D.h. kurzfristige Planänderungen, die nicht auf einen Unfall/Todesfall zurückzuführen sind, werden vielleicht gar nicht akzeptiert.

    Interessant, dass es gerade immer Mannschaftssportler bzw. deren Fans sind, die sich darüber aufregen.
    Und ja, schön ist das System nicht.
    Aber, wer das nicht will, muss letztlich Doping freigeben, denn nur mit Wettkampfkontrollen erwischt man nur die Dummen.
    Andere wurden nur durch Zufall erwischt oder dadurch, dass sie angeschwärzt wurden durch Mitwisser oder in den Akten von Dopingärzten auftauchten.

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    Natürlich müssen Trainingskontrollen sein. Dafür muss man aber nicht jederzeit (und schon gar nicht 3 Monate im voraus) über den Aufenthaltsort eines Athleten Bescheid wissen.
    Meine Argumente beziehen sich auf alle Sportarten.

    Ich an seiner Stelle würde dagegen klagen! Ich würde ein Schiedsgericht dafür anrufen! Die Chancen stehen gut... :irony:


    Nach dem Urteil, was Balingen erstritten hat, räume ich einer Klage vor einem ordentlichen Gericht sogar eine Chance ein. Die Dopingbestimmungen , insbesondere die Prüfregularien schränken die persönliche Freiheit sehr stark ein und stehen in keinem Verhältnis zu den gefundenen Dopingsündern. Das die Spieler eine Erklärung unterschreiben, dass sie sich an diese Regeln halten und nicht dagegen vorgehen kann mit dem Monopolargument wieder ausgehebelt werden. Eine Nichtleistung der Unterschrift käme einem Berufsverbot gleich.

    Denn ihm wurde ja kein Doping nachgewiesen; er war nur nicht dort anzutreffen, wo er eigentlich sein sollte.

    Um nicht mißverstanden zu werden, ich bin absolut gegen Doping und Dopingsünder gehören bestraft und dazu gehören auch längere Sperren und im Widerholungsfall auch lebenslänglich.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Aufsichtsrat untätig abwartet. Da sollten sich vll ein paar Gemüter etwas abkühlen und der Dinge harren. Alles wird gut.


    Aber es sieht so aus, als würde man nicht genügend kommunizieren und wenn eine Situation undurchsichtig ist, entstehen Sorgen und Gerüchte.
    Ich vermute mal, dass die Urlaubszeit auch einiges zu dieser Ungewißheit beiträgt. Einige AR Mitglieder werden wahrscheinlich nicht immer erreichbar sein und schnelle Abstimmungen sind dann erschwert.


    Das überrascht mich dann schon. Bei der Verabschiedung von den Rhein-Neckar Löwen hieß es, dass er mehr Zeit bei der Familie in Barcelona verbringen möchte, dass er aber immer mal wieder in Kronau wäre, um mit den Torhütern der Löwen zu arbeiten. Macht er den Job beim SCM dann in Vollzeit?


    Für mich gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Er hatte etwas in Barcelona vor, was nicht geklappt hat.
    • Der Grund wr nur vorgeschoben und die Löwen wollten das Geld sparen oder der neue Trainer wollte keinen Torwarttrainer und wollte das Geld lieber in den Kader stecken.

    ung Genau, um eine Bundesligalizenz zu bekommen muss ein Handballinternat vorhanden sein. Schade für den THW, der es ja nicht einmal geschafft hat, das HBL Jugendzertifikat zu bekommen.

    So einfach wird es beim Handball nicht gehen, dafür fehlt einfach das Geld.

    Die deutschen Jugendmannschaften waren in der Vergangenheit sehr erfolgreich und wir haben auch schon mehrmals den MVP gestellt.

    Aber so richtige Knaller, bis auf unsere Aussenspieler, sind da nicht in der Bundesliga angekommen.

    Das kann mehrere Ursachen haben:
    - In Deutschland wird zu wenig Wert auf die individuelle Entwicklung der Spieler gelegt
    - Der Sprung aus der Jugend scheitert, weil die Spieler sich die falschen Vereine aussuchen
    - Der Sprung aus der Jugend scheitert, weil die Spieler nicht ehrgeizig genug sind
    - Der Sprung aus der Jugend scheitert, weil die Spieler viel zz spät bei den Spitzenvereien ankommen, weil selbst mittelmäßige ausländische Spieler die Plätze blockieren.
    - Der Sprung aus der Jugend scheitert, weil die deutschen Spieler viel zu teuer sind verglichen mit den ausländischen Spielern.

    Also ich glaube nicht, dass eine Kopie der Vorgehensweise des DHB möglich ist. Insbesondere auch weil die Bundesliga nicht die bestbezahlende Liga der Welt ist und weil im Fußball die körperliche Entwicklung nicht annähernd die gleiche Rolle spielt wie beim Handball.

    Spieler wie Messi würden im Handball doch bestenfalls auf Aussen eingesetzt werden können und müssten in der Abwehr ausgewechselt werden.


    Das habe ich auch so empfunden. Laut dem Kommentator hätten die Niederlande in jeder Minute sich eine Torchance erspielen können, wenn sie denn gewollt hätten. Am Anfang noch den unberechtigten Elfmeter und das Abseits vor dem zweiten Tor erwähnt, aber je länger das Spiel lief, um so weniger haben dies frühen Tore eine Rolle gespielt.

    Ganz allgemein kann man feststellen, dass es Gruppen von Menschen gibt, für die der Spruch "Der Zweck heiligt die Mittel" gilt und die andere Gruppe, für die dieser Spruch so nicht gilt.

    Natürlich zieht da jeder noch seine individullen Grenzen und manchen Beispielen würden hier viele nicht zustimmen, auch wenn sie die Teilnahme der deutschen NM bei der WM in Quatar begrüßen.

    - Natürlich darf man foltern, wenn man dadurch größeres Unheil verhindert
    - Lieber einen Unschuldigen ins Gefängnis bringen als hunderte anderer frei laufen lassen
    - Die Unschuldsvermutung darf nicht für alle gelten
    - Wenn der Schiedsrichter einen Spieler frágt sollte der natürlich lügen, wenn es zm Vorteil seiner Mannschaft ist
    - ....

    Natürlich hast du Recht. Mit meiner Grundannahme, dass jeder zwischen Gesamtinteresse und Einzelinteresse differenzieren kann, lag ich leider falsch.


    Auf den ersten Blick mag es nach einem Einzelinteresse von Australien aussehen. Wenn man sich aber ein wenig entfernt, kann man erkennen, dass es das Gesamtinteresse aller nationalen Verbände ist, fair behandelt zu werden.

    Wernn das so leicht wäre, könnte man lässig 2/3 aller Sportarten aus dem Programm werfen:

    Fußball (wegen der fortwährenden FIFA Eskapaden)
    Radsport, Schwimmen und Leichtathletik (wegen nicht enden wollender Dopingaffären)
    Boxen (wegen der Vielzahl von skandalösen Fehlurteilen)
    Reitsport (wegen Tierquälerei)
    und, und und.............

    Und schließlich das IOC selbst. Das sind ja auch keine Kinder von Traurigkeit. :cool:

    Anstelle des australischen Verbandes würde ich allerdings auch vor dem CAS klagen. Mein Tip ist aber, das es nicht so weit kommen wird. Die werden schon ne´ordentliche Geldspritze von der IHF bekommen und das Ganze wird im Sande verlaufen. Wetten ?

    Und wenn´s soweit ist regt sich hier auch keiner mehr auf............... :nein:


    Deine Prognose halte ich auch für realistischer als meinen Wunsch.

    Da sich hier ja fast ausnahmlos Handballexperten tummeln, die deutlich mehr Ahnung haben, als die selbsternannten Handballexperten von DHB und HBL, schlage ich vor, gründet doch einen eigenen Verband (national/international) und macht alles besser. Die erforderlkich 7 Gründungsmitglieder bekommt ihr doch locker zusammen.


    Es geht hier doch gar nicht um Expertenwissen. Sondern um de Frage, was ist fair, sportlich, gerecht?

    Gerade ein Sportverband sollte ein sportliches Verhalten vorleben und nicht nach der eigenen "kurzfristigen" Interessenlage entscheiden.

    Mein Wunsch ist, dass die IHF vor dem CAS verklagt wird und verliert und dass die IOC Handball aus dem Programm wirft.

    Dann ist dieser Schuß gewaltig nach hinten losgegangen und dann können die Funktionäre im Handball überlegen, welchen Bärendienst sie dem Handball wegen "kurzfristigen" Interessen erwiesen haben.


    Und das Wort "Stolz" aus dem Munde Bobs ist in diesem Zusammenhang ist - diplomatisch gesagt - deplaziert.


    "Stolz" hat in diesem Zusammenhang nichts zu suchen. Auf was will denn Bob Hanning stolz sein? Auf die sportliche Nichtqualifikation? Oder hat er vielleicht die Idee gehabt, wie man es deichseln kann?

    Aus sportlicher Fairness gegenüber Australien wäre es gut, wenn Deutschland sich dafür einsetzt, dass Australien doch an der WM teilnehmen kann. Und selbst wenn das nicht klappt, dennoch auf die Teilnahme verzichtet.

    Bei der Annahme dieses "Geschenks" begibt man sich ausserdem noch in die Schuld der IHF und Gegenleistungen werden wahrscheinlich eingefordert.