Ich finde, dass der Angriff auch deshalb immer unter Druck steht, weil hinten alles drin ist. Wier müssten aus einer sicheren Abwehr heraus kommen; dann kann der Angriff auch mal etwas befreiter aufspielen. So viele Tore können wir ja gar nicht auf Dauer werfen, wie wir hinten immer bekommen.
Genau umgekehrt wird ein Schuh draus!
Du kannst es noch 100 mal wiederholen, aber dadurch wird deine Theorie nicht wahrer.
Statistiken der Handballspiele unserer aktuellen Nationalmannschaft zeigen deutlich, dass die empfindlichen Niederlagen immer mit hohen Differenzen der Torwürfe auf das Tor der beteiligten Teams zusammenhängen.
Beispiel: Das gegnerische Team hat 50 mal aufs Tor (nicht daneben) geworfen und die deutsche Mannschaft nur 38 mal. Das liegt zwar auch teilweise an Abprallern, aber das aktuelle Team spielt (siehe schwedische Kommentare von anderen Beiträgen) vorne disziplin- und planlos. Insbesondere Knorr schwankt zwischen Toplevel und uninspirierten Leistungen. Schon ein Backup durch Simon Ernst (pro Halbzeit nur 10 Minuten) könnte der Mannschaft helfen sinnvolle gemeinsame Situationen zu gestalten.
Deine Peke-Dauerschleife ist einerseits BANAL, da sowohl Pekeler als auch Wiencek der Nationalmannschaft selbstverständlich weiterhelfen würden. (Die 2 hab ich vor Jahren mit Lemke als Weltklasse bezeichnet. DAMALS HAST DU DEN INNENBLOCK ALS UNSPORTLICH TITULIERT!!!?? Damals hatte ich Mühe dagegen zu argumentieren.)
Deine Kausalkette zur Schwächung des Angriffs durch die Abwehr steht aber in keinem Verhältnis zur aktuellen Spielrealität.
FAZIT
WER DEM GEGNER ÜBERGEWICHT BEI DER ANZAHL DER TORWÜRFE DURCH WEGGEWORFENE BÄLLE ERTEILT, MUSS SICH ÜBER DIE BESTRAFUNG NICHT WUNDERN!!