Beiträge von Beuger

    Ich bin gespannt wie sich bei Erlangen Fäth und Jeppsson schlagen. Außerdem glaube ich Janus Smarason, der in Dänemark zum Spieler der Saison auf RM gewählt wurde und in der CL und bei der EM geglänzt hat könnte diese Saison sehr interessant werden!


    Nicht nur Smarason auch Ellebaek schätze ich stark ein. In der Champions League hatten mit den beiden die absoluten Top-Teams ihre Probleme. Man schaue sich nur an, wie viele sie Barca eingeschenkt haben. Frisch Auf ist für mich nächste Saison ein ganz heißer Kandidat auf die Top 5. Sehe im Kader keine Schwachstelle. Viele Positionen sogar doppelt klasse besetzt, wie zum Beispiel Kreis oder RL.

    In Württemberg läuft das wohl anders....

    Es findet im Sommer keine Qualifikation statt.

    Die Teams für die BWOL und die Württemberg-Liga werden wohl unter Berücksichtigung div. Kriterien und dem Punkteranking gesetzt werden. Nähere Details folgen.

    Damit schaff ich mir doch einen Freibrief zu entscheiden, wie ich gerade lustig bin......


    Totale Augenwischerei. Wenn man wollen würde, hätte man auch einen Modus gefunden, der leicht realisierbar ist. Die Absage der Quali war schlicht und einfach ein Schnellschuss. Aber das sind wir ja von Handballfunktionärsebene gewohnt, siehe Abbruch der HBL.

    Was heißt denn "sie"? "Sie" können doch gar nicht selber entscheiden, wann sie anfangen zu spielen. Das entscheiden Politik und Gesundheitsämter. Zum jetzigen Zeitpunkt übersteigt die HBL ihre Kompetenzen maßlos. Wir haben immer noch Abstandsregeln, ein Ende hiervon ist nicht in Sicht. Ich denke nicht, dass die HBL ein ähnliches Hygienekonzept wie der Fußball oder der Basketball anstrebt. Das wäre unter den beabsichtigten Zielsetzungen gar nicht durchführbar. Von daher ärgert mich das, wenn ein Verband einfach so beschließt, wann er, auf Deutsch gesagt, auf die Abstandsregeln anfangen will zu scheißen. Nicht in eurer Hand, ladies and gentlemen. Und darüber hinaus schon gar nicht, wann wieder Zuschauer in die Halle dürfen.

    Punkt 2: Föderalismus. Am Ende dürfen der BHC und Essen wieder trainieren und spielen, Erlangen und Coburg aber nicht. Kein unrealistisches Szenario. Was also maßt sich die HBL hier an?

    Die HBL ist gewaltig auf dem Holzweg. Nicht nur, dass kein Plan B in der Tasche ist, noch dazu hat dieser Plan A so gewaltige Schwächen, dass die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns nicht gering ist: zu viele Spiele in zu kurzer Zeit, zu viele Unsicherheiten. Die Verbände sind momentan alle in ihrer Blase, siehe EHF: erst das Final 4 auf August verlegen, kurze Zeit später auf September. Genauso die HBL: feiert sich selbst für so viel Weitsicht, den Saisonstart um vier Wochen nach hinten gelegt zu haben. Völlig missachtend der Tatsache, dass die Lage einfach unvorhersehbar und veränderlich ist. Und eins muss mir mal jemand erklären: warum sollte die Lage im Herbst besser sein als jetzt? Mit welcher Grundlage? Unbegreiflich für mich.


    Nette Idee, aber warum nach einer Setzliste und nicht nach regionalen Gesichtspunkten? Würde die Reisestrapazen senken, die Anzahl der Derbys erhöhen und wäre fairer, da man allen Vereinen Topspiele ermöglicht. Im Anschluss Play-Off und Play-Down Systeme möglich. Die Einteilung wäre auch recht einfach: die acht klaren Süd-Teams plus entweder BHC und Essen oder Melsungen und Leipzig. Aus Leistungsgründen wäre ich für Melsungen und Leipzig in den Süden.

    Logisch, vor allem da man nicht weiß wer sich mit wem nochmals für die A-Jugend verstärkt hat und wer eventuell schon Spieler verloren hat.
    Es kommen immer mehr Vereine auf die Spieler zu, die noch ein A-Jugendjahr haben und locken diese in die Herrenmannschaften. Oder die Spieler sind mit der Schule fertig und gehen ins Ausland, studieren irgendwo usw.
    Somit wäre eine solche Lösung nicht zielführend. Allerdings ist / war die Entscheidung bereits so viele Plätze zu vergeben auch nicht korrekt.
    Und bevor "gewürfelt" wird, sicherlich noch die bessere Variante... 


    Darauf, die Saison entsprechend nach hinten zu strecken, damit man zu Beginn eine faire Quali ausspielen kann, kommt wohl niemand. Ich könnte kotzen bei so viel Arroganz der Funktionäre den Jugendhandballern gegenüber. Im Seniorenbereich wird alles getan, um keine Ungerechtigkeiten entstehen zu lassen, und die Jugendlichen dürfen es ausbaden. Die ersten LV fangen jetzt auch schon mit Setzlisten an, Katastrophe. Hoffentlich gibt es auch vernünftige LV.

    Für die LV wäre es natürlich auch eine Möglichkeit, die Ligen zu vergrößern und regionaler auszuspielen. Aber da würden die armen Leistungszentren drunter leiden, also wird dies vermutlich auch eine Wunschvorstellung bleiben.

    Wie man behaupten kann, dass im JUGENDBEREICH eine Drei-Jahres-Wertung auch nur ansatzweise fair sein soll, erschließt sich mit zu Null Prozent. Die Leistungen sind im Vergleich zur letzten oder vorletzten Saison derart verändlerlich, dass diese Art der Berechnung vor Ungerechtigkeit zum Himmel schreit.

    Die Frage stellt sich in anderen Staffeln nur dann, wenn eine Mannschaft mitten in der Saison zurückgezogen hat, was sowieso höchst selten vorkommt. Und höchstwahrscheinlich in keiner anderen deutschen Liga aufstiegsentscheidend, weswegen es nur diese Klage gibt.

    Da du anscheinend zu faul bist, die Einspruchsbegründung von Bayreuth selbst zu lesen, hier die Kurzfassung für dich: in der Quotientenregelung heißt es, dass alle gespielten Spiele zählen. Bayreuth argumentiert, dass auch die Spiele der zurückgezogenen Mannschaft gespielt wurden. Wer jetzt dort interpretatorisch richtig liegt, vermag ich nicht zu sagen, ich bin kein Jurist, das sollen Gerichte klären. Definitiv Unrecht hast du aber, wenn du behauptest, dass dann die Quotientenregel in einer anderen Form zählen würde. Das ist falsch, denn die mathematische Berechnungsform ist die gleiche, nur eine unterschiedliche Anzahl von Spielen wird berücksichtigt. Juristisch sehr spitzfindig, somit nichts für uns Laien und vor einem höheren Gericht als dem Landessportgericht des BHV zu klären.

    Deine These war ja, dass Neuhausen mit einer Klage ihre eigene Platzierung riskieren würde, was völliger Nonsens ist, da es in der BWOL schlicht und einfach keinen Rückzug einer Mannschaft gab.

    Heute bin ich bei Handball-Planet auf einen interessanten Artikel gestoßen, der Veränderungen im Regelwerk herbeiseht.

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    Der Artikel repräsentiert keineswegs in Gänze meine Meinung, es sind aber zahlreiche diskussionswürdige Vorschläge dabei. Völligen Nonsens finde ich zum Beispiel die 5-Tore-Vorsprung-Regel. Richtig gut gelungen der Vorschlag zu den Torwartregeln.

    Aufgehängt an diesem Artikel, gerne aber auch mit eigenem kreativen Input möchte ich das Regelwerk der Zukunft zur Diskussion stellen.
    Welche Regeln sollte der Handball dringend ändern, um attraktiver/einfacher verständlich/taktisch interessanter zu werden?

    Meiner Meinung nach sind die Hauptstreitpunkte:
    - die Stürmerfoulregel
    - eine Shotclock
    - die Auslegung der Schritteregel
    - der siebte Feldspieler
    - die Sonderregeln in der letzten Minute

    Ich habe zu allen diese Punkten konkrete Vorstellungen, bis auf die Stürmerfoulregel.
    - Shotclock: lehne ich ganz klar ab. Wäre meiner Meinung nach im Handball allein vom Spielgedanken her nicht realisierbar.
    - Schritteregel: muss eindeutiger ausgelegt werden. Vielleicht war das EM-Finale ja der Auftakt einer wünschenswerten Entwicklung
    - siebter Feldspieler: weg damit. Und zwar gänzlich. Zwar sind die taktischen Optionen für Trainer hochinteressant, für den Handballfan sind diese Regeln aber nicht zu ertragen. Auch das Auffüllen mit dem sechsten Feldspieler muss unterbunden werden. Mein Vorschlag: Es muss immer ein Torhüter auf dem Feld stehen, dieser darf die Mittellinie nicht überqueren. Damit wäre das Problem gelöst
    - Sonderregeln der letzten Minute: grundsätzlich vom Gedanken her gut, allerdings zu viele Ausnahmefälle und Sondersituationen!

    Jetzt zur Stürmerfoulregel: dies ist meiner Meinung nach ein höchst zweischneidiges Schwert. Lässt man dem Angreifer mehr Spielraum, bevorzugt es unattraktives, körperbetontes Spiel. Erhöht man die Stürmerfoulkapazität, wird Schauspielerei Tür und Tor geöffnet. Daher habe ich mir zu diesem Punkt noch keine finale Meinung gebildet und wüsste auch keinen akzeptablen Vorschlag. Auch im Basketball ist diese Regel heiß diskutiert. Hier gibt es ja sogar den "no-charge"-Kreis, in dem es grundsätzlich keine Stürmerfouls gibt, damit athletische Aktionen mit Körperkontakt zulässig sind. Spannend!