Sind festgeschriebene Ablösesummen im Handball überhaupt gängige Praxis wie im Fußball?
Beiträge von Beuger
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Das würde aber nur wirklich etwas helfen, wenn es alle deutschen Teams so machen und das ist leider mehr als unrealistisch, auch wenn ich es begrüßen würde. Ich verstehe die Mannheimer Fans gut, dass sie für die 14 Testspiele in der CL-Gruppenphase kein Geld ausgeben wollen. Und mehr als ein Testspiel ist jedes einzelne dieser aufwändigen Begegnungen beim besten Willen nicht
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Kiel sollte Wolff in meinen Augen auf keinen Fall abgegeben. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung. Landin ist zwar der stärkste Torhüter der HBL, aber sicher auch einer der verletzungsanfälligsten. Da ist es nicht intelligent, mit einer deutlich schwächeren Nummer 2 in die Saison zu gehen. Kiel hat Verkäufe von wichtigen Spielern, wie zum Beispiel Jicha, in der Vergangenheit auch schon nicht verkraftet. Die Kieler Fans wollen einerseits das Geld, andererseits aber auch die Titel von vor fünf Jahren. Das passt nicht zusammen.
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Handballer 2105 hat absolut recht, die Gruppenphase der Champions League kostet in diesen Tagen, wenn die deutschen Teams sie mit voller Ernsthaftigkeit angehen, jedem der dies tut den Meistertitel. Von daher haben die Löwen alles richtig gemacht in den letzten zwei Jahren und ich würde mir selbiges auch von Flensburg wünschen. Man muss die Bigotterie dieses Systems an ihren Wurzeln packen.
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So hat Barcelona bei Neymar auch argumentiert. Und jetzt? Haben sie immer noch keinen Ersatz gefunden. Wenn sie noch einen finden, wird der sicher nicht die gleiche Qualität haben. Was bringt einem letztendlich viel Geld, wenn man es nicht sinnvoll ausgeben kann?
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Und mit wem als zweiten Torhüter würdest du dann in die Saison gehen, Lelle? Dem aus der zweiten Mannschaft?
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Altenholz war sehr gut besucht. Man muss nicht alles schlecht reden.....
Was ich aber auch in meinem Eingangsbeitrag geschrieben habe! -
Ja oko, das hatte ich ja auch geschrieben. Meiner Meinung nach war Darmstadt sogar das erfolgreichste Turnier, denn ich sehe keinen anderen Drittligisten, der über tausend Zuschauer in die Halle gelockt hat, oder täusche ich mich da?
exilberliner: die Antwort auf seine Frage, warum einige Drittligisten nicht ausrichten wollten, kann ich dir geben. Weil die Turniere mit horrenden Zusatzkosten verbunden sind, die die Ausrichter an alle Teilnehmer überweisen müssen. Unmöglich bei einer nicht attraktiven Besetzung und zumindest schwierig bei einer attraktiven Besetzung. -
Kleines Fazit der ersten (und zweiten) Runde:
- 80% der Turniere waren scheiße vom Erfolg her
- 20% der Turniere (beispielsweise Groß-Bieberau, Altenholz) scheinen erfolgreich gewesen zu sein
- Minden verliert lieber daheim (!) gegen einen Drittligisten (!), als tags drauf nochmal ein Pflichtspiel vor 200 Zuschauern bestreiten zu dürfen
- viele Favoriten setzen sich grade so in den letzten drei Minuten durch (sagt auch etwas über die Relevanz der Turniere aus)
- zahllosen Teams wurde ihr Spiel des Jahres vor heimischer Kulisse genommen (Beispiel Bad Schwartau)Vielen Dank, HBL! Mal im Ernst: Wie kommt man auf so einen Blödsinn? Jemand eine Idee?
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Gibt es ansonsten irgendwo einen Live-Stream?
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Hüttenberg nicht in Hessen? Ein bisschen Geographie, der Herr

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Mahe gefällt mir sehr gut auf Außen, viel besser als im Rückraum. Jeppsson heute wieder mit einer klasse Leistung, auch Gottfriedson wusste zu überzeugen. Bauchschmerzen macht noch etwas der Innenblock ohne Karlsson und die Linkshänder im Rückraum. Röd ist noch nicht auf einem sehr hohen Niveau, was wir auf dieser Position aber brauchen.
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Letzteres ist auch nicht schwer

Was für ein Blödsinn. Wenn du der Meinung bist, dass Hüttenberg und Friesenheim beide mit Null Punkten wieder runter gehen, wirst du dich gehörig täuschen. -
Bei Melsungen sehe ich den Trainer als kritische Personalie. In meinen Augen hat es Roth in den letzten Jahren nicht geschafft, ein überzeugendes Angriffssystem auf die Beine zu stellen. Mehr als irgendwie auf zwei Kreisläufer aufzulösen und dann schauen die Müllers mal was geht war meistens nicht drin. Das muss sich ändern, denn ihre Rückraumspieler sind großteils keine Gestalter, sondern brauchen System. Gerade einem Kühn, der definitiv Führungsspieler sein wird, tut es gut, phasenweise nicht die Entscheidungen treffen zu müssen. Auch müssen sie, im Gegensatz zu vergangenen Saisons, endlich mal ein Gegenstoßspiel auf die Beine stellen. Wenn das gelingt, sehe ich sie auf Augenhöhe mit den Top 3. Wenn nicht, ist auch Platz sechs wieder mal drin.
Magdeburg wird die Top 3 aber anders als Melsungen definitiv nicht angreifen können. Wenn Unkonstanz über eine Saison gesehen einen Namen trägt, dann ja wohl der SCM. Ich kann mich in der vergangenen Saison nicht an eine einzige wirklich konstante Saison des SCM erinnern, nicht mal an eine konstant schlechte. Magdeburg wird also die Rückrunde letzter Saison definitiv nicht über eine komplette Saison fortsetzen können, zusätzlich wird ihnen der Abgang von Lemke ein paar Punkte kosten. Ich sehe sie also definitiv hinter den Top 3 und tendenziell auch hinter Melsungne. Berlin wohl ziemlich auf Augenhöhe, wenn auch vom Kader her etwas stärker aufgestellt, aber das Umfeld in Berlin ist nicht gut genug, um die Top 3 anzugreifen. Und Hannover muss erstmal zeigen, dass sie wieder gelernt haben, den Ball zu fangen... -
Am gestrigen Samstag gab es in den Kieler Nachrichten nochmal einen erweiterten Bericht zu dem Artikel auf KN Online. Dort war Thorsten Storm für mich dahingend zu verstehen, dass es mit der Europaliga keine Frage des "ob", sondern nur des "wie" gibt. Die Europaliga als utopisch zu beueichnen finde ich daher sehr gewagt.
Ich habe ja auch nicht die Idee Europaliga als utopisch bezeichnet, sondern nur, dass es in der Bundesliga irgendwie Anklang finden könnte, dass die drei Topteams unter der Saison nicht mehr Buli spielen. -
Das einzzige Druckmittel seitens Kiel, Flensburg oder den Rhein-Neckar Löwen wäre es der HBL mit einem Austritt und kompletten Wechsel in eine Europaliga zu drohen. Aber wären sie wirklich bereit diesen evtl. nicht mehr umkehrbaren Schritt zu wagen?
Utopisch. Insofern braucht man das Schreckgespenst Europaliga zum Glück gar nicht mehr durchs Schloss zu jagen. -
Nö sind sie nicht, in Flensburg waren letzte Saison zum Beispiel auch mehr Zuschauer bei Gegnern wie Wetzlar als in fast allen Champions League spielen. Die Löwen sind zwar das extremste Beispiel der drei, aber auch der THW hatte schon nicht ausverkaufte Königsklassenpartien.
Ansonsten drängen sich mir zwei Fragen auf:
1. Ist es nicht eher so, dass die Leute dann einfach mehr zum Eishockey anstatt zum Handball gehen würden?
2. Warum sollte man Leuten ein Konzept aufzeigen, das sie augenscheinlich ablehnen? Wenn man im Sinne des Handballsports denkt, macht es doch überhaupt keinen Sinn, das erwiesenermaßen erfolgreichere Konstrukt Bundesliga massiv abzuwerten, um nicht zu sagen zu begraben, nur um rein aus Prinzip ein Modell anzunehmen, das die Zuschauer zum größeren Teil scheiße finden! Warum? Was soll das? -
Dass ich mal mit Lelle übereinstimme... Ich sag euch mal eins: nach vier Wochen Saison wird sich jeder hier fragen, wie man es eigentlich aushalten konnte, jahrelang nicht jedes Spiel schauen zu können.
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Ach Lelle, das ist doch absoluter Blödsinn, das weißt du aber glaube ich auch selber. Wenn die Gegner Zagreb, Skopje, Kielce oder sogar Barcelona oder Paris heißen, ist das von der Zuschauerresonanz einfach nicht so attraktiv wie Berlin, Melsungen, Wetzlar oder Magdeburg. Ist halt so, wird sich nicht ändern. Musst du nicht nachvollziehen können, aber verstehen und hinnehmen. Da nützt auch kein Unken mit vielleicht und hätte wäre wenn.