Beiträge von Beuger

    Kiel kann nie genug Rückraumspieler haben :D

    Spaß beiseite, Zeitz würde glaube ich nur zu einem Topverein gehen.
    Wenn Massas schreibt "sein Heimatverein eigentlich auch", dann könnte da sogar was dran sein mit den Löwen ;)


    Eben...dann muss ich die Statuten entsprechend ändern, dann ist es ok und gilt für alle Aufsteiger! Aber bei den aktuell geltenden Regeln, ist das eben nicht der Fall und daher reicht die Argumentation von Beuger eben nicht...


    Regeln sind aber nicht um der Regeln Willen da, sondern um des Handballs Willen! :hi:

    Mein finaler Beitrag zu dem Thema: Die Regel sollte nicht der Regel dienen, sondern dem Handball, und wenn diese Regel dazu angewendet wird, einfach nur, dass sie eingehalten wird, schadet es dem Handball. Keiner hat einen Nachteil von der fehlenden Tribüne in Eisenach. Hier sollte die HBL schauen, was dem Handball mehr bringt: in Eisenach zu spielen, mit dem Wissen, dass die Halle nächstes jahr definitiv umgebaut wird, oder den ThSV in einer 60km entfernten Halle spielen zu lassen. Die HBL ist doch dazu da, den Handball möglichst positiv darzustellen, und das geht in Eisenach uneingeschränkt.

    Wie ist es eigentlich in Gotha? Hier wurde 2. Basketball Bundesliga letzte Saison gespielt? Ist deren Halle bundesligatauglich?

    EDIT: Auch wenn es schwer zu finden war: nein, ist sie nicht, da nur 1750 Zuschauer.

    Ich habe ein Gegenbeispiel aus dem Osten von einer viel ärmeren Stadt als Eisenach, zwar eine andere Sportart, doch die Basketballer von Hagebau Weißenfels hatten die erste Bundesligasaison mit einer Ausnahmegenehmigung in der Sporthalle West (Kapazität 750 Zuschauer) absolviert. Dann musste der Verein in die Jahrhunderthalle nach Spergau umziehen. Die Stadt wollte sie - unter anderem aus Werbegründen - zurückhaben und stellte ihnen die neue Stadthalle hin, da passen bei Handballspielen 2500 Leute rein, doch dafür wurden alle bestehenden Paragraphen "good will" ausgereizt und Fördergelder aquiriert, wo eigentlich nichts ging.


    Das ist ein schlechtes Beispiel, da die Halle in Eisenach ja sogar größer ist als die in Rotenburg. Würde Eisenach nur 750 Zuschauer fassen, würde sich glaube ich kein Fan beschweren.

    Apropos kein Fernsehspiel:
    Der ThSV Eisenach hatte wie alle anderen Bundesligavereine das Recht eine begrenzte Anzahl Spiele (ich glaube es sind 2) in Eigenregie mit einem lokalen TV-Sender zu produzieren und zu übertragen.


    In der zweiten Bundesliga wurden bereits ein paar Spiele von ihnen übertragen und die Fernsehsender äußerten sich überaus positiv über die Übertragungsbedingungen.

    Nun muss der Verein aber endlich auch mal eine eigene, funktionierende Jugendarbeit auf die Beine stellen.


    So viel Potential ist halt nicht da in dieser Region, weil es einfach ein so kleines Einzugsgebiet wie bei wenigen anderen Top-Vereinen. Der Jahrgang 98 war Bombe, da hat Reiner Kirchner tolle Arbeit geleistet, hier hat man sich aber auch frühzeitig in Schweinfurt bedient. Man muss schauen, dass man diese Stadt mitzieht, aber das wird schwer.

    Das war vielleicht unglücklich formuliert, Eisenach ist klar keine Großstadt, aber eben halt auch ohne Nähre zu einer größeren Stadt.
    Von Balingen nach Tübingen sind es 30km. Von Eisenach nach Erfurt sind es halt 60km. Da sieht man, dass Eisenach ein wesentlich größerer Magnet für die Region ist als Balingen. Dazu kommt halt das Politikum, dass das Land Eisenach trotz Bemühungen halt einfach keine Halle ermöglicht hat.