Beiträge von Beuger

    Freundschaft!

    Warum ist das eigentlich so? Was ist am Norden besser als am Osten? Mich würden in Potsdam die Spiele gegen Magdeburg Zwote, Dessau, LVB, Bernburg oder Dresden mehr reizen als die Gegner aus der Nord.


    Wahrscheinlich die sanftere Gangart im Norden. Hanning will seine zarten Fuchswelpen doch nicht der hohen Verletzungsgefahr aussetzen, die es im Osten gibt, sondern sich lieber mit technisch versierteren Teams messen.

    Toll, es gibt auch einen Unterfränkischen Handballverband. Wie ich oben geschrieben habe, man kann immer neue, kleinere HVs gründen und auch einen Aufstiegsplatz für die Oberliga fordern. Das führt aber zu nichts. Entweder man teilt strikt nach Mitgliederzahlen bzw gestellten Teams ein ODER nach geographischen Gesischtspunkten. Der Mischmasch aus diesen beiden Möglichkeiten, der derzeit angewendet wird, birgt aber in sich einige Widersprüche.

    Wenn mehr aufsteigen, gibt es natürlich auch mehr Teams in der Liga. Und wenn man erstmal aufgestiegen ist, kommen aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Sponsoren und Zuschauer, was mehr Geld zur Folge hat usw. :) Positiver Teufelskreis wird das auch genannt.

    Also vorneweg: ich möchte Fans nicht in wertvoll und nicht wertvoll klassifizieren, sondern nur einen Abklatsch über das, was ich mir unter Stimmung vorstelle, geben. Meiner Meinnug nach ist es tragbar, was die Ultras von sich geben. Wie gesagt, Hurensohn oder sonstige Gesänge gehen nicht und sollten unterlassen werden. Dass sie jedoch nicht die einzigen sind, die sich Entgleisungen leisten, sieht man an mehreren Beispielen, wie zB hier das mit dem Balinger Fan oder auch die pöbelnden alten Flensburger, die Vranjes verwarnt hatte. Die Stimmung, die Ultras generell und die Flensburger Ultras im Speziellen von sich geben, ist einzigartig und in meinen Augen deutlich besser als die Stimmung von Klatschpappen-Publika. Deswegen bin ich auch froh, dass die ultra-Bewegung in Flensburg seit dieser Saison kontinuierlich wächst, denn die Stimmung in Flensburg ist schon einzigartig in Deutschlands Handball Hallen. Im Eishockey beispielsweise gibt es quasi von jedem Viertliga-Team Ultras und die Stimmung hier ist deutlich individueller und leidenschaftlicher als im Handball. Letzteres ist finde ich schon wichtig: Leidenschaft kann ich bei immergleichen Klatschpappenfans wie in Mannheim, Erlangen, Berlin, Hamburg oder schlag mich tot nicht bei der Mehrheit der Zuschauer erkennen. In Flensburg, Magdeburg oder Minden geht es da schon anders zu.

    So kleine Handballverbände bringen doch keinem was. Es wäre besser, weniger Handballverbände unter einem größeren Dach zu haben, denn dann wären die Regelungen einheitlicher und der bürokratische Aspekt leichter abzuhandeln.

    Mit meinem Vorschlag, die vierten Ligen bundesweit zu organisieren, meine ich aber etwas anderes: man könnte doch, so wie in der dritten Liga, die Oberligen verbandsübergreifend antreten lassen und erst nachdem klar ist, wer alles Oberliga spielt, die Einteilung der Ligen machen. Somit hätte man beispielsweise 12 Ligen à 14 Teams, die unabhängig von Verbänden bzw Bundesländern gegeneinander antreteten. Damit wäre das Problem der Ungleichbehandlung in Sachen Aufstieg in die dritte Liga gelöst.

    Definiere übermäßigen Masseaufbau. Ich denke nämlich, dass das, was du mit übermäßig meinst, schon ein paar Jahre Training braucht. Und in dieser Zeit steht einem ja ständig die Entscheidung frei, die Gewichte nicht mehr zu steigern ;)

    Warum sollte er hinderlich sein? Deine Beweglichkeit nimmt ja auch zu, sofern du (richtiges) Krafttraining machst. Eigentlich helfen mehr Muskeln in jeder Kontaktsportart.

    Zitat

    Laienmeinung: das paßt nicht zusammen. Als Torwart muß man geschmeidig sein und sich schnell bewegen. Das geht mit starkem Muskelaufbau nicht zusammen.


    Oh doch. Von Langhanteltraining wird man beweglicher. Um bspw eine korrekte Kniebeuge ausführen zu können, die beste Unterkörperübung zum Muskelaufbau, muss man extrem beweglich sein.