nein. dafür ist die fluktuation zu groß. ein deutscher meistertitel in der jugend sagt - insbesondere, wenn die mannschaften erst ab der b-jugend zusammengestellt werden - primär mal was über die auswahl der spieler und ihren taktischen einsatz aus. nicht über ihre individuelle ausbildung. hier wäre das kriterium die zahl der spieler, die tatsächlich "oben" ankommt. im idealfall hat man dann beides. langfristige entwicklung der spieler und kurzfristigen erfolg in der jugend. zentrales ziel sollte aber in der jugend immer die entwicklung sein.
wenn jeder trainer sein eigenes ding durchzieht und keine gemeinsame philosophie vorhanden ist, kann eine anschlussförderung und die vielzitierte durchgängigkeit natürlich nicht funktionieren.
Das steht ebenfalls im vorhin verlinkten Artikel. In den ersten drei Ligen spielen derzeit 25 Spieler aus der TVG Junioren Akademie. Das ist meiner Meinung nach eine stolze Zahl. Insofern gibt der Erfolg den bisherigen Trainern, sei es Plesser, Redmann, Radic oder Slowik, schon Recht.
Was leider im Artikel fehlt, ist die Perspektive für Trainer Vanja Radic unter dem neuen Vorstand und wer ein eventueller Ersatz sein könnte. Sonst ist es ein sehr gut recherchierter Artikel, der das Problem von allen Seiten beleuchtet.