Beiträge von Beuger

    Was ich meine: Sie probieren es in den 20 Sekunden ja nicht mal. Sondern schleudern den Ball einigermaßen unvorbereitet 2 Sekunden vor Ende aufs Tor.

    Dadurch haben sie vielleicht 80% Chance auf einen Punkt und 20% auf zwei Punkte.

    Bei früherem Wurf vielleicht je 33% für Sieg, unentschieden, Niederlage.

    Im Schnitt also oben mehr Punkte.

    Dazu ist unentschieden ein gutes Ergebnis für sie.

    Zu Schweden gegen Portugal (ich habe das aber auch schon in anderen Spielen beobachtet):

    Schweden hat über 20 Sekunden Zeit für einen vernünftigen Abschluss. Warum versuchen sie auf den Punkt 2 Sekunden vor Ende das Tor zu machen und dann auch nur halbherzig? Zu viel Risiko für einen Gegenangriff, da ihnen ein Unentschieden reicht?

    Wenn sie den Wurf verfehlen, Chance auf Niederlage.

    Freundschaft!

    Freihöfer kann auch Siebenmeter. Abgesehen davon, muss ich die Jungen so früh wie möglich bringen, wenn die "Alten" nicht stärker sind. Umso mehr Erfahrung haben die dann, wenn sie richtig gut sind. Da wird in Deutschland oft zu lange gewartet.

    100%. Außerdem sollte man auch ein bisschen nach Form nominieren. Und Freihöfer ist gerade heiß.

    Aber gut, Gislason schafft es ja auch Grgic' Form zu demolieren.

    Wäre insofern gut, damit man dieses ewige Nervthema mal zu den Akten legen kann. Da wir zu fein für Smits sind, bin ich aber trotzdem gespannt wen man für gut genug hält.

    Es wäre in der Tat eine Meisterleistung von Vranjes, Smits ohne eine bessere Alternative nicht zu verlängern. Würde mich nach der Trainer Posse aber ehrlich gesagt ganz und gar nicht wundern

    Ich gebe dir grundsätzlich Recht. Man hat aber im Kleinen mit ein bisschen Glück mit Eltern durchaus die Möglichkeit, einiges zu bewirken. Meine Erfahrung: gutes Angebot und auf die Kinder zugehen und sie kommen in Scharen.

    Sieben gegen sechs bedeutet, dass man sehr gutes Entscheidungsverhalten haben muss, eine sehr hohe Verantwortung für den Ball haben muss, sehr gutes Timing haben muss und jeder wissen muss, was der andere macht. Es ist hochkomplex. Das Argument, es wäre einfacher, ist wirklich bullshit.

    auch wenn's komisch klingt, aber Dänemark spielt eindimensional. SIe haben keinen Plan B. Nur schnelles verlagern, weiterspielen, Sperre am MIttelblocker nach außen nutzen um Lücken zu reißen und dann die Überzahl nach außen nutzen. Das spielen sie auch phänomenal gut und es ist perfekt auf ihre Stärken zugeschnitten. Aber wenn ein Gegner das irgendwie verteidigt kriegt, haben sie ein Problem. Spanien und Frankreich trau ich es am ehesten zu. Schweden sehe ich schwächer als bei Olympia.

    Freundschaft!

    Mir ist es in letzter Zeit beim THW schon aufgefallen, dass er - keine Ahnung ob viele - aber auf jeden Fall sehr heftige TF macht. Wenn ich mir seine Turnierstatistik anschaue, dann macht er 3,3 TF pro 60 gespielten Minuten. Das ist schon nicht so wenig. Schweden als Mannschaft hat in den gleichen Turnieren 8,0 TF pro 60 Minuten.

    Er ist immer sehr in Rückenlage. Vor allem bei Sprungwurf Entscheidungen, aber auch bei Zweikämpfen. Carlsbogard übrigens auch. Daher haben sie Probleme mit der Körperkontrolle unter Druck und daraus resultieren TF.

    An den Spaniern kann sich jede Truppe ein Beispiel nehmen. Nicht schön, aber taktisch flexibel und Einstellung top.

    Die Schweden habens vergeigt. Das war insgesamt zu wenig. Lager im Rückraum zu wenig Unterstützung und Gottfried seiner ist echt übern Zenit. Das Lager und Gottfried gleich alt sind ist schwer zu glauben.

    In der 2. Hz konnte man bei Schweden fast zusehen wie die Nadel sich immer mehr und schneller nach links drehte.

    Warum nicht schön?

    Spanien hätte viel früher auf sieben gegen sechs und die sehr offensive Abwehr setzen sollen.

    In der ersten Halbzeit hatten sie die 3:3 bereits einmal drauf, hat sehr gut funktioniert, dann aber wieder eingestellt. Hab ich nicht verstanden. Mentalität aber wieder mal on point. Ich mag die Spanier einfach.