Taktische Masterclass von Bietigheim. Hut ab
Beiträge von Beuger
-
-
Gustaf Wedberg, der RA von Sävehof scheint ein richtig guter zu sein...würde mich nicht wundern ihn bald in der Buli zu sehen...
Der war die letzten Jahre im Schatten von Sebastian Karlsson. Sävehof hat sich in den letzten Jahren wirklich eventuell zur Nummer 1 Talentfabrik in Europa gemausert. Und GOG überholt. Beeindruckend auch dass man dort überhaupt nicht jammert, wenn Leute gehen, sondern einfach den nächsten aus dem eigenen Nachwuchs nimmt. Auch beim Trainer. Appelgren geht, der Co-Trainer übernimmt.
-
Bei Mahe kaufe ich den Hype noch nicht, ich war ja noch nie sein größter Fan. Mal abwarten.
Die Einarsson Verpflichtung reißt mich überhaupt nicht vom Hocker.
Man sollte aufpassen, dass man das Team nicht Überhyped und sich damit das gute Gefüge nicht kaputt macht.
-
Du sagst, dass in der Nationalmannschaft im Durchschnitt ein Zweitligist auf der Platte steht , er aber trotzdem überragend performt.
Seine Nebenleute in Kiel würde ich jetzt nicht als Zweitligist betiteln, auch wenn mich manche nicht so überzeugen 😉
Der Punkt, dass er mit seinen Nebenleuten in der Nationalmannschaft eingespielter ist, lasse ich nach einem 3/4 Jahr nicht mehr gelten.
Wo siehst du also nun die Gründe, dass er es in der Nationalmannschaft deiner Meinung nach oftmals überragend hinbekommt aber in Kiel seine Genialität etc mittlerweile wirklich zu wünschen übrig lässt und er sich dem Niveau seiner Nebenleute anpasst
Wie ich letztens schon mal geschrieben habe, hat er seine Schwächen darin, Schützen ins Spiel zu bringen. Er braucht Breite. Halbe, die zwischen eins und zwei durchbrechen wollen und ihre Stärken im Timing haben. Das hat bei Kiel maximal Weinhold. Wallinius hat dazu die Anlagen, aber null Selbstvertrauen und ebenso null Spielzeit. Johansson, Bilyk und Reinkind sind Sprungwurf Entscheider, das passt zu Skipagotu überhaupt nicht, da er damit nicht das Spiel vor sich hinstellen kann. Aus diesem Grund sieht's im sieben gegen sechs bei ihm auch noch ganz gut aus, da sind die Halben zu Breite gezwungen, im sechs gegen sechs ist es einfach nicht sein Stil. Und dazu vermute ich, ohne Einblick zu haben, dass weder Input vom Trainer noch die Chemie in irgendeiner Art und Weise förderlich für seine Performance sind. So meine Analyse
-
Alles anzeigen
Damit hast du Recht.
Es fällt aber auch in der Nationalmannschaft auf, sobald nur 6 gegen 6 gespielt wird, das Skippy Probleme bekommt.
Aufblühen bzw seine Genialität sieht man meistens nur bei 7 gegen 6.
Deshalb habe ich ja schon vor Monaten gesagt, dass Skippy sich bei 6 gegen 6 einfach weiterentwickeln muss. Diese Weiterentwicklung kann man leider bis jetzt nicht erkennen.
Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass er sich in seinem ersten Jahr befindet, eine oftmals nicht funktionierende Mannschaft vorfindet, der Trainer anders als in Schweden und in der Nationalmannschaft nicht bedingungslos auf ihn setzt, neue Kultur&Mentalität etc .
Bis Ende nächster Saison wird sich zeigen,ob seine Entscheidung richtig war, er dazugelernt trotz der schwierigen Lage, in der Kiel sich ( selbstverschuldet) befindet.
Das sehe ich anders. In der Nationalmannschaft performt er in Anbetracht der Mitspieler auch im sechs gegen sechs famos. Da steht ja im Durchschnitt maximal ein Zweitligateam ansonsten auf dem Feld. Da Handball ein Wahrscheinlichkeitssport ist, spielt man viel sieben gegen sechs, denn die Wahrscheinlichkeit auf Tore ist hier für die Färöer höher und es gibt keine Manndeckung (wobei ich mich schon oft gefragt habe ob Manndeckung gegen Skipagotu bei sieben gegen sechs nicht das funktionabelste Mittel wäre). Dafür, wie sich die Abwehr im sechs gegen sechs auf ihn fokussieren kann, spielt er dort auch überragend.
-
Absolut! Anfangs hat er noch sehr auf eine Standard-Aufstellung gesetzt, aber mittlerweile werden die Spielanteile sehr gut verteilt.
Genau das hatte er ja von Anfang an angekündigt. Ich mag das, wenn Leute zu ihrem Wort stehen
-
Für mich steckt Kiel in einer Sackgasse.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob es am Kader oder an der Spielweise liegt.
Gegen Flensburg ging zu Spielbeginn im Angiff rein gar nichts. Die Idee mit Wallinius zu Beginn erschließt sich nir immer noch nicht. Das wirkte alles sehr durchschaubar. Und mit dem Wechsel auf Skipagotu wurde es dann auch noch völlig unkontrolliert.
Für mich ein heilloses Durcheinander momentan in Kiel.
Skipagotu zum Olympiateilnehmer für Dänemark zu hypen, dürfte sich mittlerweile auch erledigt haben.
Stand jetzt muss man tatsächlich in Frage stellen, ob er sich den richtigen Verein ausgesucht hat. Eine Weiterentwicklung diese Saison ist außerhalb der Nationalmannschaft schwer zu erkennen. Für mich immer ein schlechtes Zeichen, wenn Spieler in der Nationalmannschaft besser performen als im Verein. Dort, wo sie kaum Übungszeit miteinander haben. Dann stimmt etwas nicht.
-
Gut übrigens, dass wir ihn nicht für Mensing in die Wüste geschickt haben
-
Kann ich nur beipflichten. Lasse Möller gefällt mir diese Saison sehr gut, wirft mittlerweile auch mehr aus der Distanz und öffnet damit das Spiel noch etwas mehr für seine Pässe. Ich finde, dass er sich sehr gut mit Pytlick ergänzt.
Das sehe ich auch so. Krickau hat für beide ein eigenes funktionierendes system gefunden.
-
Superstar Bonus. Auch bei den sechs 7m in den letzten zwanzig Minuten. Hab mich lange nicht so geärgert beim Handball schauen. Balingen war besser.
-
Im Prinzip kann man optimistisch sein, dass Flensburg bis zum Ende der Saison eine gute Leistung zeigen wird. Erstmals seit Jahren wirkt die Mannschaft konstant und selbstbewusst. Bis auf Smits sind ja auch alle Spieler dabei. in der Bundesliga ist Magdeburg der größte Stolperstein. Das ist ein 50/50 Spiel. Alle anderen muss man in der Form gewinnen. Im Pokal und der European League würde ich mir insgesamt einen Titel wünschen. Dann könnte man die erste Krickau Saison als Erfolg verbuchen.
-
Also ich persönlich würde als junger Spieler, der gerade in Potsdam spielt, im Falle des Aufstiegs nächste Saison NICHT nach Berlin wechseln, denn das Star-Ensemble dort wird nur wenig Spielzeit zulassen. In Potsdam hingegen wäre man Stammspieler und Leistungsträger. Bin mal gespannt, wer wirklich alles wechseln wird.
Anderenfalls besetzt aber evtl Berlin die Positionen langfristig anderweitig.
-
Frankreich hat modern gespielt. Stärkenorientiert. Vielleicht ähnliche Spielweise wie Kiel, aber viel athletischere Spieler. Dann funktioniert das auch. Und sie sind mehr über Kreuzungen gekommen.
-
Bietigheim spielt richtig guten Handball. Die könnten es packen nächste Saison. Bei Potsdam sehe ich eher Fragezeichen da da ein großer Umbruch bevorstehen wird.
-
Kiel hat sicher das Spiel sehr ernst genommen. Und Flensburg war top. Aber trotzdem hat man den Eindruck, dass die Leistungen in der CL irgendwie besser sind als die in der BL. Da fragt man sich ratlos, warum das so ist?
Unterbewusste Motivation. Es macht im Handball einen sehr großen Unterschied, ob man 99% gibt oder 100. Niemand kann Kiel ernsthaft unterstellen, es nicht willentlich so gut wie möglich versucht zu haben. Aber wenn der letzte Prozent unterbewusst fehlt, der beim Gegner da ist, wird's schwer, wenn man eigentlich auf Augenhöhe ist.
-
Was macht Pasqual eigentlich?
Bukarest, oder?
-
Und das soll mit dem aktuellen Trainer gehen? Ab heute bin ich vom Glauben abgefallen. Wer käme denn von den aktuellen Trainern der HBL für dich in Frage, Kehrmann, Sigurdsson?
Das sind sicherlich auch zwei gute Namen. Ansonsten fände ich wie gesagt Olsson passend. Oder vielleicht ein Spanier. Xavier Pascual? Andersson ist ja auch nicht mehr Porto Trainer. Wenn's jemand Junges sein soll, Voigt Frederiksen. Patrick Fahlgren macht bei Hammarby einen sehr guten Job. Ist schon Markt da. Für Kiel sowieso.
-
Hat man in Kiel Zeit, die Mannschaft 2-3 Jahre zu entwickeln ?
Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn Kiel auch nächste Saison nichts in der Liga zu melden hat.
Die Neuzugänge sind auf jeden Fall vielversprechend.
Ob die in Kiel so funktionieren wie in ihren jetzigen Vereinen, abwarten.
Es gibt schlicht und einfach keine Alternative. Kiel muss Spieler aufbauen. Weltklasse-Spieler im besten Alter nach Kiel etc zu holen, geht schlicht und einfach nicht mehr. Die gehen aus Gründen der Belastung woanders hin. Aber die weltbesten jungen Spieler, die bekommt Kiel.
-
Das führt jetzt zu weit, aber im Tor, auf Rechtsaußen und am Kreis war bzw. ist die Planung sicher nicht fehlerlos.
Vielleicht nicht fehlerlos, aber letzten Endes doch mit einem vielversprechenden Resultat
-
In der Theorie klingt das gut.
Die Planung ist auch gut. Klar kann es Rückschläge geben. Aber schlechte Kaderplanung ist das schlicht und einfach nicht. Ob Kiel aus dem aktuellen Kader das Maximum rausholt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.