Eigentlich Off-Topic :
Stiftung Handball Untermain gegründet
Neues Handball-Fieber für die Region!
Nicole Sand, Tochter des Gründers der Firma Sand Profile in Stockstadt und Armin Münz haben die Sportstiftung „Handball Region Untermain“ aus der Taufe gehoben.
BAYER. UNTERMAIN. Es ist ein Projekt, das die Zukunft des Jugendhandballs in unserer Region verändern wird. Die Rede ist von der Sportstiftung „Handball Region Untermain“. Handballvereine, Lehrkräfte, Politiker, Wirtschaftsunternehmen. Alle Kräfte sollen künftig Hand in Hand arbeiten, um so mehr Jugendliche in unsere Handballhallen zu locken. Die Idee kam von Nicole Sand und Armin Münz von der Firma Sand in Stockstadt. Beide haben das Projekt mit Zukunft aus dem Boden gestampft.
Was ist das Ziel der neuen Stiftung?
Armin Münz: „Die Vereine sollen in der Jugendarbeit unterstützt werden und auch untereinander besser zusammenarbeiten. Wir haben ein Gesamtkonzept und führen gerade Gespräche mit den Vereinen, um sie mit ins Boot zu holen. Es geht darum, die Vereine ganz gezielt in die Schulen mit einzubringen. Das beginnt beispielsweise in der Grundschule, durch Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen und die interessierten Kinder nachmittags beim Training betreuen.“
Wieso haben Sie die „Handball Region Untermain“ gegründet?
Armin Münz: „Unter dem Motto Sport, Spiel und Spaß sollen die Jugendlichen einfach nur zunächst für den Handball begeistert werden. Im Moment besteht die Gefahr, dass die Jugendlichen am PC oder bei Videospielen landen. Wir wollen, dass sie sich wieder mehr bewegen. Uns geht es darum, die Basis zu fördern.“
Nicole Sand: „Mein Vater war ein großer Handball-Fan. Er ist immer zum TVG gegangen fing dann an, mit Martin Hoffmann (Ex-TVG-Spieler und Trainer an der TVG-Junioren-Akademie) Pläne zu schmieden, wie die Talente besser gefördert werden können. Der Spitzensport profitiert dadurch ja auch!“
Wie soll das Konzept konkret umgesetzt werden?
Armin Münz: „Am Hermann Staudinger Gymnasium Erlenbach beispielsweise haben wir dieses Programm schon gestartet. Dort werden 15 zusätzliche Stunden mit Handball-Unterricht durchgeführt. Es sollen dann in Zukunft weitere Standorte überall in der Region hinzukommen. Mit dem Bayerischen Handballverband stehen wir in Kontakt, was die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern angeht. Auch die Männerspielgemeinschaft zwischen den TVG-Junioren und Tuspo Obernburg ist eine Maßnahme des Projekts. Wir brauchen für unsere Talente die Möglichkeit, Spielpraxis im Männerbereich zu bekommen.“
Wo können die Jugendlichen denn trainieren und spielen?
Nicole Sand: „Mein Vater hatte mit seiner Firma vor einigen Jahren zwei Hallen im Handball-Leistungszentrum übernommen. Da war eigentlich schon klar, dass diese einmal der Stiftung zugutekommen.“
Wie stellt sich die Stiftung auf?
Armin Münz: „Es gibt einen Sportbeirat, einen Bildungsbeirat, einen Wirtschaftsbeirat sowie ein Kuratorium. Der Sportbeirat soll die sportliche Jugendarbeit im Interesse der Vereine koordinieren. Der Bildungsbeirat arbeitet mit den Schulen und der Wirtschaft zusammen. Im Wirtschaftsbeirat wird die berufliche Förderung vorangetrieben. Das Kuratorium entscheidet schließlich, welche Projekte umgesetzt werden.“
Berufliche Förderung bedeutet…
Armin Münz: „Dass wir Sponsoren aus der Wirtschaft hinzuziehen, die den Jugendlichen Perspektiven ermöglichen können. Egal ob Praktikumsplätze, Ausbildungsplätze oder ein Duales Studium. So haben die Talente nicht nur eine sportliche, sondern auch eine berufliche Förderung.“
Was sagen Sie dazu?
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