N24-Sondersendung zu Griechenland Krisengipfel mit den Euroländer-Chefs
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09:23 Uhr: Merkel: Papier ist geduldig
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einigung im Griechenland-Streit begrüßt. Gleichzeitig stellte sie klar: "Papier ist geduldig". Noch müssten die Vereinbarungen umgesetzt und Vertrauen durch die griechische Regierung wieder aufgebaut werden.
09:21 Uhr: Privatisierungsfonds kommt
Ein Schlüsselproblem sei die Vertrauensfrage gewesen, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem auf einer Pressekonferenz. Am Ende habe man sich auf einen griechischen Privatisierungsfonds mit einem Umfang von 50 Milliarden Euro geeinigt, gegen den sich der griechische Premier Alexis Tsipras zuvor hartnäckig gewehrt hatte. In den Privatisierungsfonds sollen staatliche Vermögenswerte übertragen werden. Das Geld soll zur Rekapitalisierung der griechischen Banken eingesetzt werden - dazu sind 25 Milliarden eingeplant. Das übrige Geld werde zu 50 Prozent zur Schuldentilgung eingesetzt, über die verbliebenen 50 Prozent könne Griechenland selbst verfügen.
09:10 Uhr: Entscheidungen sollen noch diese Woche fallen
Das griechische Parlament wird nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bis Mittwoch dem gesamten Paket zustimmen. Die Eurogruppe könne dann am Mittwoch eine Telefonkonferenz abhalten, die nationalen Parlamente im Anschluss ihre Abstimmungen halten. Nach Zustimmung auch anderer Parlamente in der Euro-Zone werde die Eurogruppe die Rettungsverhandlungen formell aufnehmen.
09:08 Uhr: Eurozone einigt sich einstimmig auf Rettungspaket
Die 19 Euro-Länder haben am frühen Montagmorgen eine Einigung im griechischen Schuldenstreit erzielt. Die Staats- und Regierungschefs erreichten nach rund 17-stündigen Verhandlungen nach Angaben von EU-Ratspräsident Donald Tusk Einvernehmen darüber, ein Programm des Euro-Rettungsfonds ESM für Griechenland auf den Weg zu bringen. Alle Gipfelteilnehmer seien bereit für das Programm, das ernsthafte Reformen und finanzielle Hilfe umfasse, teilte Tusk über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.