Beiträge von Paul Jonas

    Wenn man sieht das er in 7 Jahren mehr Titel geholt hat als Weinhold in 10 oder Eckberg in 12 Jahren, dann hatte für sich vielleicht alles erreicht udn ist immer ein Stück weit Richtung Heimat gewechselt.

    Vorallem spielt er immer noch, ob das nach 10 oder 12 Jahre Buli so gewesen wäre?

    Ja, gut er spielt immer noch, aber das ist nur in Kontext auf sein Alter beeindruckend und sicherlich nicht mehr finanziell so lukrativ. Wenn man ihn gegen die SG gesehen hat vorletztes Jahr, war das schon ein anderer Spieler. Ähnlich wie Karabatic halt.

    Ich meine die Entscheidung einen sehr gut bezahlten Vertrag in einer Weltklasse-Mannschaft aufzugeben und zu einer anderen Mannschaft zu gehen, mit Vertrag sehr gut bezahlt, CL Halbfinale usw....sich also sportlich quasi nicht zu verschlechtern scheint mir logisch. Da hatte er ja auch schon alles erreicht. Mich hat das immer gewundert, weil er ja offenkundig noch Ambitionen hatte anders als Ekhdal.

    Wobei er ja zunächst bei AG Kopenhagen unterschrieben hatte, die sich dann in Luft auflösten.

    Ich habe seinen nächsten Karriereschritt danach aber nie so ganz verstanden. Klar hat er noch ewig in der Nationalmannschaft und auch überhaupt gespielt, aber Vereinsambitionen schienen dann ja nicht mehr vorhanden zu sein, in einem Alter wo es noch lange ging und wo er gerade eigentlich Weltklasse war. Ich finde das hat auch seiner Performance in der Nationalmannschaft nicht wirklich gut getan.

    Also ich würde auch alle feuern die das vorherige (finanziell) zu verantworten haben, von daher nur konsequent. Kritisieren könnte man es nur, wenn Jansen in diesen Schredder fallen würde, der ja einen tadellosen Job zu machen scheint.

    Also Heinl als Positivbeispiel zu nennen, der jetzt als Sportinvalide nicht mehr laufen kann, naja.

    Mit dem Beispiel vor Augen empfehle ich Drux dann lieber das Karriereende.

    Ich glaube da bist du nicht korrekt informiert. Heinls Verletzung am Ende seiner Karriere ist in der Tat tragisch, aber sie hat in ihrer Art und Weise nichts mit Drux zu tun.

    Ich meinte Heinls Infektion mit dem Coxsackie-Virus. Er war von Dezember 2014 bis Februar 2016 nicht einsatzfähig (und dann auch bis Saisonende nur mit Kurzeinsätzen). In dieser Zeit gab es teilweise keine Gesundungsperspektive, aber Flensburg hat sogar mit ihm verlängert und ihm danach die Chance gegeben langsam in die Mannschaft zurückzukommen. Es hätte rein auf die Leistung bezogen jeden Grund gegeben hier irgendwann die Reißlinie zu ziehen. Ich sehe Drux lange nicht in so einer Situation. Möller hatte ja ähnliche Fragezeichen bei seiner Karriereperspektive, auch wenn er natürlich jünger als die beiden war als das passiert ist.

    Weiß ich nicht ob man das über einen 29jährigen sagen kann, der eine grundsätzliche Gesundungsperspektive hat. Man muss Geduld haben bzw. den Willen dazu. Das man auch als Verein mit Ambitionen so handeln kann, schließt sich aber keineswegs aus. Ich erinnere mich an Heinl oder Möller bei Flensburg. Geduld die sich jeweils gelohnt hat.

    Auf jeden Fall waren das doch zwei sehr gute Spiele in der man schon den Eindruck hatte, dass man hier bereits konzentriert spielen will und nicht nur rumdaddelt.

    Sie haben im Stream gesagt, dass mit Kirkelökke nichts weiter war, ich hoffe mal das es stimm, da er ja nicht mehr zurück auf die Bank kam. Allein er und Smits machen uns aber bereits so viel stärker, weil wir von allen Positionen gefährlich sind. Nuancen einer 5-1 hat man auch mal kurz gesehen. Das war das große Lauge-Ding und hat uns richtig stark gemacht. Wenn Jörgensen das leisten könnte, wäre es toll.

    Heute haushoch überlegen. Was auffällt das mehr oder weniger die gleichen Formationen im Rückraum spielen und zwar Heute zunächst Pytlick, Mensah, Kirkelökke und danach Möller, JG und Smits. Gestern genau umgekehrt. Schwedenmodell?

    19 zu 15 erste Halbzeit. Natürlich in der Abwehr nicht die Intensität, aber vorne wirkt es nicht wie ein Vorbereitungsspiel wo noch viel gefunden werden muss. Sehr eingespielt bzw. Kirkelökke wirkt nicht so als wenn er neu ist. Bis auf Pytlick und Kevin auch alle schon auf der Platte. Jugend forscht gibt es aber nicht heute.

    Eigentlich hätte ich es ja charmant gefunden, wenn der Jacob Cement Cup in dieser Kooperation hin und her wandert mit nem Gast wie Gog als Auffüller, aber die Halle ist schon recht leer, wenn man das mit dem normalen Cup vergleicht halt wirklich so ein "geht man mal hin" Event.

    Ich sach gar nicht das ich das richtig finde, nur ist die ältere Generation so ab 40+ bis 108 halt auf Facebook und die sind für den Handball wohl das relvanteste Publikum. Habe aber auch den Eindruck das es seit dem Weggang der VorVorgängerin hier noch viel Bedarf nach oben gibt.

    Können auch learnings sein wie man so schön sagt. Es wird nämlich doch etwas sehr regelmäßig bedient: Facebook.

    Youtube hatte selten auch nur mal vierstellige Gesamtaufrufe. Wird mit den Zielgruppen zusammenhängen.

    Also nur auf dem PC stimmt zumindest für mich nicht. Ich habe ab dem Zeitpunkt wo es auf dem Fire-Stick verfügbar war dort geschaut und wenn es mal Probleme gab, lagen die nicht an Dyn sondern an irgendeinem Quatsch vor Ort. Ich weiß nicht wie das bei anderen Fire-Formaten ala Tablet oder so ist, aber wenn jemand ernsthaft Problem hatte bei seiner Art zu schauen, würde ich erstmal den Stick empfehlen.

    Euch ist aber schon klar, dass die meisten Sachen im Artikel keine Vorschläge von Hanning sind oder? Da werden hauptsächlich andere zitiert.

    Ich sehe daher auch keine Ansätze was wirklich verändert werden soll. Zumindest nicht aus diesem Artikel heraus.

    Klar: Wesentlich mehr Kohle in diverse Bereiche stecken, würde sicherlich viel helfen. Aber wenn ich mir die Hauhalts-Diskussionen jetzt schon angucke, wo um wirklich wichtige Dinge gefeilscht wird, möchte ich mal den gesellschaftlichen Konsens sehen, hier mehr zu investieren. Diese Erwartungshaltung ist schon auch ziemliche Sportbubble.

    Das gleiche gilt im übrigen auch für olympische Spiele in Deutschland. Paris war toll, aber wieviel das gekostet hat, wird jetzt gerade nicht besprochen. Ich sehe das Szenario nicht, wo Berliner oder Hamburger plötzlich begeistert davon sind. Das ganze "nette" in Paris übertüncht nämlich was für ein dreister Moneygrab die olympischen Spiele seitens des IOC sind und bevor sowas nicht mal langsam geklärt wird, sehe ich nicht was wir mit olympischen Spielen sollen bzw. wieso man sich mit solchen Organisationen am Nasenring durch die Manege führen lassen sollte.