Beiträge von Paul Jonas

    Es ist doch auch nicht nur politisch. Wir sind alle Fans und Zuschauer und so etwas richtet sich direkt und persönlich an aktive Nationalspieler wie Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Jamal Musiala oder unseren Kapitän Ilkay Gündogan. Es ist okay die Nationalmannschaft als ganzes egal oder scheiße zu finden oder bestimmte Spieler aufgrund ihrer Leistungen oder Verhalten außerhalb des Platzes bewerten (meinetwegen auch Rüdigers).

    Aber bestimmte Spieler aufgrund ihrer schieren Existenz abzuwerten lasse ich mir nicht mit "wir sollen hier nicht politisch sein" abbügeln und wenn die Mods in beide Richtungen deswegen vorgehen würden, wäre das für mich ein Statement der ganz üblen Art bzw. auf keinen Fall neutral. So über Spieler zu schreiben ist schlicht die erste Stufe die dann zu Bananenwürfen und rassistischen Gesängen im Stadion führt und das ist schlicht nicht neutral und dagegen zu sein ist nicht politisch sondern menschlich.

    Zitat

    Am 14. Juni folgt noch eine mündliche Verhandlung vor dem Schiedsgericht. BHC-Geschäftsführer Jörg Föste: "Es geht bei unserem Vortrag darum, mögliche Kompensationen für den BHC als Geschädigten auszuloten. Was dies im Einzelnen sein kann, muss sich vor Ort erweisen."

    Quelle: sportschau.de

    Das ist das was ich meinte. Es geht nicht ums ganze, sondern halt um die direkte Betroffenheit. An diejenigen die sagen das sich mehr Vereine dem BHC anschließen sollten bzw. dieser dies auch ohne Abstieg tun würde.


    Mit solchen Leuten konnte man sich identifizieren. Da gabs noch deutsche Tugenden. Niemand kniete ab. Niemand brauchte eine bunte Binde. Niemand brauchte den Friseur vor dem Spiel im Hotel. Genau das fehlt den Leuten.

    Kannst du uns kurz auf die Erfolge hinweisen die die genannten Spieler mit der Nationalmannschaft gefeiert haben und ihren Beitrag dazu? Vielleicht auch im Vergleich mit...sagen wir mal Khedira oder Odonkor?

    Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb hier an der Neutralität der benannten Kollegen, die beruflich und privat vollkommen unabhängig von den Parteien sind, gezweifelt wird. Da werde ich innerlich stinkig!

    Das ist in etwa so, als wenn in einem wichtigen Handballspiel der entscheidende für manche nicht nachvollziehbare (aber letztlich regelkonforme) Pfiff dazu führt, die Neutralität der Schiris in Frage zu stellen.

    Nun, aber einer der Kritikpunkte am Schiedsgerichtswesen ist doch, dass genau das nicht gegeben ist bzw. nicht zwangsläufig gegeben ist, weil beide Parteien ja schon einmal einen Vertreter entsenden, der aller Voraussicht nach für sie stimmen wird und der Kompromiss des dritten nicht immer Neutralität garantiert. Das stellt überhaupt nicht die Fachkompetenz der Beteiligten in Frage und noch nicht einmal das es hier eine Rolle gespielt hat, aber das dies kein Aspekt dieses Art von Verfahrens ist, ist für meine Begriffe eine zu idealistische Sichtweise.

    Übrigens, wenn ich die Argumentation richtig verstanden habe und hier ein Formfehler festgestellt worden ist, bin ich der Meinung das die Schiedsgerichtsentscheidung richtig war. Das was einen nachdenklich macht, ist doch eher wie so ein Formfehler passieren kann und wie man das auch noch so kommuniziert wie es getan wurde. Sich über die "Schiedsrichter" aufzuregen zäumt das Pferd von hinten auf.

    Auch wenn es ein Nischenthema ist, kenne ich kaum einen Interviewpodcast mit dieser Qualität. Richtig toll.

    Gerade weil hier auch Dinge zur Sprache gebracht werden, die man durchaus ambivalent sehen kann. Ich finde es super für Bult, dass er offensichtlich den Weg wählen kann, den viele Trainer bzw. Co-Trainer nicht beschreiten können, nämlich das Arbeitsverhältnis im guten und zu ihren Bedingungen zu beenden. Das hat er Machulla natürlich voraus.

    Ich finde es wurde auch sehr deutlich, dass er zwar anscheinend gut mit Krickau zusammenarbeitet, aber das Herz natürlich nicht so dabei ist wie zuvor und das auch Krickau noch viel lernen kann, auch wenn Bult gar nicht darauf abzielte. Ich hoffe für ihn, dass er es in Nordhorn so umsetzen kann, wie er sich das vorstellt.

    Kritisch sehe ich allerdings zwei Dinge:

    Das er mit 2021 und die Frische die die Mannschaft braucht etwas anspricht, ist sicherlich etwas was alle gesehen haben, aber bleibt eben bei der Mannschaft stehen und geht nicht weiter auf das Trainerteam. So hart es klingt, betrifft das eben auch diese Veränderung, was man dieses Jahr eben gut gesehen hat. Man kann sich nicht vorstellen, dass ein Lasse so aufgeblüht wäre z.B.

    Zweitens finde ich es schon hart an der Grenze was er zur Vorarbeit bei Nordhorn beschreibt, ob er wirklich noch Vollzeit für die SG zur Verfügung stand, auch mental? Trotz allem wird Eggi hier in ebenso große Fußstapfen treten wie zuvor Krickau.

    Es bleibt zudem abzuwarten ob Krickau/Vranjes/Eggi in der Zukunft ebenso gut an Spieler herankommen wie Machulla/Bult/Christiansen siehe Pytlick. Bin gespannt.

    Nun....wie ich schon sagte. Dann is das so. Hamburg ist wieder ein unseriöser Mäzenenclub und die HBL der Amateurverein der sie schon immer war.

    Ich sehe keine große Chance für den BHC und ich glaube sie selbst auch nicht. Ich glaube die dortige Taktik ist Verzögerung bis ein zweites 2014 möglich wird und dafür habe ich dann auch ziemlich wenig Verständnis.

    Ich hoffe letzteres tritt nicht ein. Die Vereine müssen dann selbst schauen ob sie daraus für die Zukunft Reformen ableiten wollen.

    Ist doch aber trotzdem albern und für außenstehende im Grunde egal zu differenzieren. Solange die Kriterien für Upgrades intransparent sind bzw. die Auswertungen dieser Kriterien, braucht man doch keine separate Wild Card. Wozu? Man legt doch selbst alle Regeln fest.

    Also Sögard war dann doch viel stärker auf 1 zu 1 angewiesen. Ich würde ihn eher mit Pytlick vergleichen, auch was den Kopf durch die Wand angeht. Nur nicht so gut. Er wäre daher ein guter Backup für Simon .

    Lasse ist für mich kein Backup. Langfristig die Einsatzzeiten der Rückrunde sollte er wechseln. Deswegen skizzierte ich das als Krickaus Aufgabe. Er muss beide nutzen.

    Da die Begriffe und Kriterien für den Laien eher willkürlich erscheinen, scheint mir das aber eher das Problem der EHF. Transparente Qualifikationskriterien sind kein Hexenwerk und kriegen andere Sportarten auch hin. Dann merken sich die Leute auch wie das richtig heißt.

    Die Mitte war mir etwas zu selten richtig spielentscheidend. Zwar konstant gut, aber zu selten topniveau verkörpert. Die Planung auf dieser Position sicherlich am spannendsten..

    Wie meinst du das genau? In Form von eigenen Aktionen? Soweit ich weiß ist es sogar JGs erklärtes Ziel möglichst wenig selbst abzuschließen und ich finde auch gerade das war bei Mads dieses Jahr wesentlich besser. Nicht nur Brechstange, sondern den Ball laufen lassen usw. klingt simpel, aber das war halt gerade letztes Jahr echt nicht häufig gegeben.