Beiträge von Paul Jonas

    Sonst noch jemand Lust auf mein oben beschriebenes Szenario einzugehen und Antworten zu geben ohne diese durch Gegenfragen und Konstruktion anderer Konstellationen gleichzeitig zu umgehen?

    Die Frage bleibt: wäre deine Bewertung derselben Situation eine andere?

    Ich glaube Ja.

    Da du ja umgekehrt nicht drauf eingehst, sondern es als Konstruktion darstellst...es sei denn du willst nur Zustimmung. Das erscheint mir langweilig.

    Wenn wir uns nicht mehr steigern können, wird man die Position sowieso nicht halten können. Insofern sehe ich das optimistisch. Lieber jetzt ne Schwächephase als später. Nun wo Tönnesen wieder da ist, haben wir auch gleich wieder mehr Möglichkeiten.

    Die Umkehrung der Opferrolle funktioniert halt nicht so ganz. Denn außer den Sohn (also hier Fuhr) in seinem möglicherweise verzerrten Weltbild zu bestätigen und das vielleicht auch öffentlich zu sagen, kann man als Elternteil doch nichts beeinflussen? Ich weiß nicht wie Fuhr zu seinen Eltern steht, aber wie die zu ihm stehen, ändert ja nichts an den Tatsachen.

    Wobei sich schon noch die Frage stellt, was passiert, wenn Machulla munter wechselt und dann solche Spiele wie gegen den BHC verloren gehen. Abgesehen davon ist die Personaldecke halt auch nicht gerade prall.

    Das ist genau das was ein Machulla auch antworten würde und meiner Meinung nach ist nichts falsches daran, wenn man nur die Liga spielt. Mindestens eine Woche Regeneration und oft mehr, sollten meiner Meinung nach absolut ausreichen. Kritischer wird es eben wenn man dann auch Europapokal spielt. Es hatte seinen Grund warum die Zaubermaus mit den Löwen nie ins Final4 gekommen ist und nur einmal in die Nähe davon.

    Also wir können jetzt natürlich aus dem Nichts ne Trainerdiskussion starten, aber selbst wenn das so wäre wie hier beschrieben, wird Pajo schon allein dadurch im Sattel bleiben, weil man nicht schon wieder einen Trainer wechseln könnte ohne sich lächerlich zu machen. Das gilt insbesondere für Glandorf unter dem wir dann in 5 Jahren den vierten Trainer hätten und das ja eigentlich bei noch recht erfolgreichem Handball (oben in der Liga, Europapokal(sieger)).

    Ich kann es mir auch nicht vorstellen. Das einzige mal wo wir was ansatzweise ähnliches hatten, war die Geschichte mit Weinhold. Wobei es natürlich was anderes ist ob du um den CL-Titel spielst oder eine Quali für die nächste Saison. Mir wären aber auch eh keine vergleichbare Geschichte bekannt. Die Leute die das betonen scheinen mir verliebt in die Idee zu sein, dass Pytlick vorzeitig geht oder sich diesbezüglich soweit aus dem Fenster gelehnt zu haben, dass halt jedes Argument zieht.

    Diese Situation haben wir potentiell aber auch, wenn die SG hier basta sagt, von wegen Trotz oder so. Ich erwarte von Simon einfach, dass er wirklich alles gibt und auch wenn er in den letzten Wochen uns allen leider beweist, dass er wirklich kein Mittelmann ist, habe ich bisher nie den Eindruck gehabt, dass er nicht alles reinwirft.

    Leider ist der Löwen Trainer nicht der einzige in der Bundesliga, der mit Wechsel Angriff Abwehr nicht mehr als 8 Feldspieler über sechzig Minuten einsetzt obwohl die Auswechselbank unter dem Gewicht der teilweise frustrierten Spieler fast zusammen bricht. Ist es nicht für eine gegnerische Abwehr sehr schwer sich nach etwa zehn Spielminuten auf andere Angreifer einstellen zu müssen? Und vielleicht steht dann in der entscheidenden Schlußminuten die vermutlich stärkste Formation mit voller Energie zur Verfügung.

    + das dann halt die Ersatzbank motivierter und eingespielter ist. Würde mich psychologisch auch mal interessieren was das bei der Zaubermaus oder Machulla eigentlich ist, denn das wissen sie ja eigentlich selbst am besten. Dänemark hat das meiner Meinung nach in dieser goldenen Ära mindestens einen EM-Titel gekostet und eventuell Olympiagold und Machulla hat in Flensburg dann irgendwann die Grenzen gesehen.

    Das kann ich nicht beurteilen, da ich im Prinzip keine anderen Podcasts höre. Ich fand die Sendung enorm ergiebig.

    Also vielleicht mach ich das jetzt zu groß, aber findest du nicht das das irgendwie ein Teil deines eigenen Problems ist (von wegen nachhaltige Finanzierung usw.)? Du konsumierst selbst Podcast als Produkt nicht und das kann ich auch verstehen, aber das geht vermutlich deiner "Konkurrenz"/Kollegenschaft ähnlich. Wenn alle nicht wirklich inhaltlich voneinander wissen und lernen, halte ich das schon für ein kleines Problem.

    Ich bezog mich auf Beugers Aussage,dass beim aussitzen der Angelegenheit eher die Flensburger profitieren.

    Ich bin überzeugt,dass es für alle Seiten das schlaueste wäre zu sagen: jetzt 1,x Millionen, oder definitiv erst 2027. Aber dieses ewige Abwarten und ausloten. Ich denke auch für Flensburg werden damit alle Alternativen nur teurer und genauso für Berlin: wenn der Pytlick Transfer im Juni 26 als gescheitert deklariert wird,wen sollen sie dann verpflichten?

    Oder steht in den Verträgen aller ehemaligen Potsdamer: wenn Bob anruft, kostenloser Wechsel nach Berlin möglich? Dann würde ich Sautter und kofler statt Pytlick nehmen

    Ich bin auch der Meinung das das schlaueste wäre, aber ich gehe halt davon aus, dass Berlin Pytlick wirklich haben will, sonst wäre das ja gar kein Thema mehr. Das ein Abgang frühzeitig verkündet wird ist ja geschenkt, aber mehr wäre es ja nicht gewesen. Das hatte Flensburg in der Vergangenheit auch mit Lauge zum Beispiel und das war dann eigentlich kein Thema mehr. 2027 käme irgendwann und fertig.

    Da Berlin aber eben anscheinend will, ist das ne Zwickmühle. Wenn Flensburg sich zu akzeptablen Bedingungen darauf einlässt, dann müssen sie trotzdem Ersatz haben und Berlin natürlich wenn es nicht klappt. Ansonsten sind beide Kader sehr dünn für internationales Geschäft. Daher scheint mir der angebliche Deal mit Gröhndal noch das vernünftigste was ich bisher gehört habe, auch wenn ich es seitens der Berliner nicht ganz nachvollziehen könnte, aber letztendlich wollen sie einen Spieler unbedingt und vielleicht ist es ja auch richtig so vorzugehen, wenn sie mit dem Kader dann alles in Grund und Boden werfen.

    Ich bin mir da weiterhin nicht sicher, welcher Verein mehr Schaden nimmt,wenn der Transfer nicht rechtzeitig eingetütet ist .

    In Flensburg kommt doch nach jedem schlechten Spiel von Pytlick Unruhe auf - ist er mit dem Kopf nicht mehr ganz da?

    Zum zweiten hilft es Flensburg auch relativ wenig im Juli zu wissen, dass sie ne Million aufm Konto haben und Champions League spielen. Dann passiert euch ähnliches wie es uns in Berlin letzte Saison passierte: Geld würde frei aber die anderen Vereine wissen es auch und man bekommt echte Perlen wie Grøhndal nur für einen hohen Preis

    Das verstehe ich nicht ganz. Was ergäbe sich denn daraus? Pytlick für weniger Geld abgeben? Wie gesagt, solange so ein Gerücht mit Gröhndal im Raum stünde, würde man ja ein gutes Geschäft machen, ist eben dann an Berlin zu gucken ob sich das lohnt. Aber für weniger würde ich mich aus Flensburger Sicht auf keinen Fall drauf einlassen. Das einzige wo ich da bei dir mitgehe, dass ein volles Bankkonto auch nicht hilft, wenn Pytlick nicht ersetzt wird.

    und entwickelt kaum Torgefahr aus dem 1:1, was essentiell für einen RM in Berlin ist.

    Was aber eigentlich eine seiner Stärken vor Berlin war. Manchmal passt es eben einfach nicht. Andererseits finde ich bei Ligankömmlingen immer das die ein Jahr kriegen sollten. Selbst Gidsel hat im ersten Jahr nicht so gut gespielt wie in der Nationalmannschaft.

    Edit:

    Was ich damit sagen will: Ich würde Gröndhal aus Berlins Sicht nicht abgeben.

    Das wären ja die Anfangsforderungen der Flens... ohne verhandeln und ohne Gröndahl. Halte ich für unrealistisch.

    Das war bestimmt nicht die Anfangsforderung, weil 700.000 die festgeschriebene Ablöse nächstes Jahr ist. Die 50.000 drauf hätte Berlin vorgestern bezahlt.

    Skinny, das sind nun wirklich zwei völlig verschiedene Dinge. Gewonnen hätte Flensburg wahrscheinlich so und so, aber Leipzig wäre wahrscheinlich nicht so "auseiandergebrochen" und der Sieg wäre nicht so relativ leicht gewesen. Das Leipzig ohne diese Rote Karte gewonnen hätte habe ich eigentlich nirgends herausgelesen.

    Leipzig ist nach der roten Karte doch nicht auseinander gebrochen. Wenn die Leipziger Fans das so gesehen haben, ist mir das völlig unverständlich. Man ist danach Unentschieden in die Pause gegangen, hat also gerade die direkten Minuten danach gut überstanden. Anschließens stand es in Minute 40 Unentschieden. Das war keineswegs ein Ruhmesblatt für uns und eine sehr gute Leistung von Leipzig, aber das ist eben der Unterschied. Wenn ein schwächeres Team seinen besten Handball spielt und ein gutes Team nicht, ist es meistens eine Konditionsfrage wie lange das funktioniert und hier eben zwei Drittel der Spielzeit. Das haben wir selbst zum Beispiel gegen Madgeburg in der Vorrunde erlebt. So funktioniert der Sport halt oder das was man einen Arbeitssieg nennt.