Paul Jonas:
Ich unterhalte mich immer sehr viel mit Fußballern. Hier in Mönchengladbach gibt es Fußball dann Fußball und danach Fußball....
In deren Wahrnehmung des Handballspiels ist das entscheidende Kriterium immer, ob der Torwart die Würfe hält.
Als Trainer ist der gegnerische Torwart due Variable, die ich am wenigsten bearbeiten kann.
Der Spieler, der eigentlich nicht viel mit dem Handball spielt, hat meines Erachtens die wichtigste Position im Handball. Deutlich stärker als im Fußball und vergleichbar mit dem Goalie im Eishockey. Manuel Neuer hat das Torwartspiel als feldspielender Quasi-Libero verändert, weil er aktiv Fußball spielt.
Handball ist ein Torwartspiel. Ohne guten TW bist du chancenlos. Auf einen überragenden zu setzen ist in den wichtigen Spielen spielentscheidend. Das ist dann aber auch due Achillessehne. In keinem Mannschaftssport ist das so entscheidend wie im Handball.
Und ja: Ich bin bekennender Landinfan und stehe dazu.
Dahinter kommen sofort Gottfridson offensiv und Pekeler defe
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Ich finde was Fußballfans wahrnehmen ist jetzt nun wirklich kein Argument bei sowas. Wie von Alf angerissen ist es zudem ein bisschen mehr als nur der Torwart an sich. Ich weiß nicht ob ich mich jetzt wiederhole, aber ich widerspreche dir gar nicht bei der Klasse von Landin, aber diese Klasse ist nicht dergestalt das nur er das kann. Er ist kein Tony Hawk der seinerzeit als einziger bestimmte Tricks konnte. Gleichzeitig ist seine Leistung auch keine Garantie, es gibt Spiele wo das nicht abgerufen wird. Deswegen habe ich Buric angebracht, der zuletzt außerordentliche Leistungen gezeigt hat, heute aber nicht. Man kann jetzt nicht einfach so tun , als wenn bestimmte Spieler nur auflaufen würden und dann wird ein Computperprogramm abgespielt. So funktioniert Handball zum Glück nicht.
Genauso gut hätte das als Beispiel heute überhaupt nicht funktionieren können mit Golla/Röd. Röd hat das bisher mit Hald machen müssen um Golla zu kompensieren, dass Pettersson ihn heute sofort entlasten kann, war auch keine Garantie. Hat geklappt. Gut für SG, aber das bedeutet halt nicht "ha Landin hätts gerissen". Das ist doch einfach Quatsch. Wie gesagt...dann müsste man kein Spiel anpfeifen. Dann schreibt man den Spielern einfach Werte zu, rechnet die zusammen und dann hast du das Ergebnis.
Rheiner
Ja natürlich. Saisonabbruch bei unterschiedlicher Spielanzahl, würde natürlich bedeuten das weniger Minuspunkte bei mehr Spielen besser da stehen. Das ist doch völlig logisch. Es wurde mehr Leistung erbracht und wenn es nur ein Spiel ist. Das eine Mannschaft das ausgefallene Spiel wahrscheinlich gewinnen könnte/würde kann dann kein Argument sein, genauso wenig wie man ja auch sagt das die restlichen Spiele keine Auswirkungen mehr hätten.
Das das nicht ideal ist, ist doch klar. Ich finde es bis heute nicht ideal das man die letzte Saison gewertet hat. Als Beispiel Meisterschaft. Kiel zwei Pluspunkte voraus, Nordderby noch ausstehend...aber ja wenn ich die Saison abbreche und einen Meister küren will, muss es in dieser Konstellation natürlich Kiel sein (und es hätte Absteiger geben müssen...das war sehr inkonsequent und verschärft die jetzige Lage). Das diese Konstellation auch noch knapper sein könnte, kann dein kein Argument sein, denn dann wäre es ja völlig willkürlich. Ich bin auch diese Saison dafür: Kann sie nicht beendet werden...nicht werten. Aber das wird nicht passieren. Die Vereine haben sich dagegen entschieden und morgen haben alle die Hälfte ihrer Spiele absolviert.