Beiträge von Paul Jonas

    Die ehf hat doch das Geld schon sicher. Infront muss sich fragen, wie sie die Rechte vermarkten.

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    Naja, das ist schon recht kurzfristig gedacht. In ein paar Jahren werden dann wieder Rechte vergeben und wenn der Vorgänger so richtig auf die Schnauzen fiel...

    ....zumal...DAZN ist sicher im kommen als Plattform, aber ich habe noch von keiner Sportart gehört die davon profitiert hat auf DAZN zu laufen. Es gibt keinen Durchbruch von irgendetwas, kein "Stranger Things" sozusagen.

    Es gerade für kleine Sportarten wie Handball zudem ziemlich gefährlich wenn Player wie Dazn offensichtlich kein gesteigertes Interesse an solchen Rechten haben, sie aber eben gerne günstig in ihr Portfolio einverleiben. Das schwächt eine Verhandlungsposition ziemlich.

    Ist bei DAZN der Sky-Ticket-Trick eigentlich möglich von Gratismonat zu Gratismonat zu springen, je nachdem wie viele Emailadressen man hat? ;)

    Natürlich müsste man alle vier Seiten der Halle ausnutzen um 1500 Leute halbwegs mit Abstand zu platzieren. Geht vielleicht durch die praktisch platzierten Seitenausgänge auch leichter als in anderen Hallen.

    Was die Sitzplatztribüne angeht braucht es keine Bierkiste. Das ist schließlich eine Multifunktionshalle und da sind Sitze einbaubaubar.

    Flensburg hat sich dazu entschieden das erste Spiel gegen Kielce vor 0 Zuschauern zu spielen. Beim gegenwärtigen Konzept wären 250 Zuschauer erlaubt, was laut Schmäschke sinngemäß offenbar nicht funktioniert. Nehme an das es nochmal teurer wäre das so durchzuführen. Die gegenwärtigen Regeln gelten offenbar bis zum 04.10. in dieser Form, was damit auch das zweite CL-Heimspiel betreffen würde.

    Naja...wo man es sehen kann ist ja auch nicht ganz klar. Hoffe die EHF denkt daran den deutschen Ländercode wieder freizuschalten, sonst muss ich mich mal wieder mit VPN-Lösungen beschäftigen.

    Wer mir mal nicht semantisch. Rächt sich ist natürlich von mir, aber Machullas Aussagen beziehen sich natürlich auch darauf das man nach dem Trainingslager kaum Zeit hat sich handballerisch einzuspielen, was man jetzt eben den Rest der Vorbereitung fokussiert. ;)

    @Junger Russe
    Das muss ja gar nicht geklappt haben, wenn man lieber mit nem halben Hald und sonst nüschd startet. Immerhin ist Hald nicht verletzt. Werdens wohl Leute wie Sögard oder Mensah machen müssen.

    Das ist die Selbsteinschätzung von Machulla. Ich habe das zwar vorher befürchtet, aber ich habe gehofft das nichts passiert. Ausgehend von Machulla ist "es rächt sich der knappe Zeitplan" halt sogar ein faktisch richtiger Satz. Sonst hätte man eben jetzt mehr Zeit.

    Der SG Podcast geht weiter. In den ersten Folgen erstmal mit der Audi-Version der Artikelserie 30-Jahre SG (abzurufen auf der SG-Homepage, sehr lesenswert).

    Jan Fegter und Vorsitzender des TSB Eilts sind zu Gast. Es geht in der ersten Folge um die 90er. Man merkt schon das es damals noch etwas anders zuging. Ich glaube auch das das die SG ist, die die Kieler Fans heute nach wie vor meinen, wenn sie die aktuelle SG polemisch attackieren. Jeder der es hört wird wissen was ich meine.

    Auch interessant ist Fegters Aussage über die Schiedsrichter, was man ebenfalls ganz gut auf dieses Forum und die zeitweise fast schon obligatorischen Schiridiskussionen in SG-Spiel-Threads beziehen kann.

    Ich kenne mich jetzt rechtlich im Detail nicht aus, aber unabhängig vom Wettbewerbsgedanken auf sportlicher Ebene...wie würde sich so etwas von sonstigen Subventionen, ob nun direkt oder indirekt denn unterscheiden? Mir scheint nicht das das sonst illegal ist, wenn man auf kommunaler, Landeseben oder im Bund beispielsweise einen Standort sichert bzw. die Bedingungen schafft das sich eine Forma dort ansiedelt.


    Zumal ich da schon eher Äußerungen von Regierungsvertretern traue, die so etwas kaum in den Raum stellen würden, wenn es illegal wäre.

    Warum soll das das Land nicht können? Natürlich ist das Wettbewerbsverzerrung, aber wohl dem Verein, der in einem BL angesiedelt ist, in dem der Handball eine wichtige Rolle spielt. Flensburg und Kiel scheinen da Glück zu haben. Andere Vereine sind vielleicht anders privilegiert, z.B über Zuschauer. Selbst die HBL steht regionalen Vorteilen unkritisch gegenüber: „Wir werden nicht aus einem Solidaritätsgedanken heraus sagen, dass nur, weil mehrere Standorte nicht vor Zuschauern spielen dürfen, das für alle gilt“. Alles kein Problem. Ob es fair ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Was ich typisch Sportverband finde...witzig das die Geschäftsführung von SG und THW als unsolidarisch bezeichnet werden, wenn sie Bedenken äußern und Verschiebungen/Absagen vorschlagen und solche Sachen auch gleichzeitig im Raum stehen.

    Ich finde beides grundsätzlich fragwürdig. Ich hoffe die 800.000 € können von den Bundesligisten auch abgerufen werden, ob das passiert habe ich jetzt nicht gelesen. Wenn darauf noch eine Million käme, könnte man sich in SH sicher nicht beschweren. In Verbindung mit den im Raum stehenden 40% Gehaltsverzicht in Flensburg käme man so ein paar Monate durch. Vernünftig wäre es aber wohl aus der CL auszusteigen.

    Vielleicht tut man Simon Hald doch unrecht wenn man ihn hier z.T. kritisiert und es steckt etwas ganz anderes hinter der Geschichte.

    Kann ja z.B. sein dass er noch krank geschrieben ist oder noch Kurzarbeitergeld erhält und deswegen momentan nicht eingesetzt wird. Ist nur so eine Vermutung, denn ansonsten wäre er wohl schon eingesetzt worden

    Ich habe zwar geschrieben das ich keinerlei Zusammenhang zwischen Zachariassen/Hald und der jetzigen Misere sehe, aber ich glaube trotzdem baloo und Co haben das jetzt nicht so gemeint das seine Verletzung an sich gegen ihn spräche...wenn doch...nun Zachariassen hatte in seiner zweiten Saison doch genau das gleiche und sogar zu einem identischen Zeitpunkt.

    Was bei Hald vor ca. 1-2 Monaten mal auf der SG-Homepage stand, war das sein Behandlungsverlauft durch Corona nicht wie geplant verlaufen ist. Ich vermute mal damit ist genau das gemeint, was man eben jetzt seit einigen Woche machen kann, nämlich langsame Heranführung an die Mannschaft.

    Laut Flensburger Tageblatt plant das Land Schleswig-Holstein die SG Flensburg Handewitt und den THW Kiel mit jeweils einer Million Staatshilfen zu unterstützen und Bad Schwartau mit 200.000 Euronen.

    Wie im THW-Thread gesagt wurde ist das natürlich keine Wettbewerbsverzerrung sondern eben Pech für die anderen. ;)

    Im Ernst....wenn Bundesländer so etwas planen, würde ich mir wirklich wünschen das ein Solidartopf eingerichtet wird, der eben auf die Bundesligisten umgelegt wird. Genauso wenn durch unterschiedliche Gesetze Zuschauereinnahmen entstehen.

    Das was jetzt im Raum steht würde "meinem" Verein in dieser Form zwar bis ins neue Jahr reichen nehme ich an...aber die anderen gucken in die Röhre.

    Beide Aussagen sind meiner Meinung nach richtig. Und besagen im Endeffekt, dass eine normale Saison aus einer Wettbewerbsverzerrung besteht. Und die regionalen Corona-Bestimmungen können diese Verzerrungen verschlimmern oder verbessern, je nachdem wer wie betroffen ist. Und da alle ums Überleben kämpfen, müssen sie mitnehmen, was sie können. Sonst besteht die Gefahr, dass alle untergehen.

    Nein, eine normale Saison besteht aus Standortvorteilen und bestimmten Nachteilen. Diese sind natürlich gewachsen. Aus diesem Grund findet in Kiel oder meinetwegen auch Mannheim kein Bundesligafußball statt und aus diesen Gründen gibt es in Berlin viele Bundesligavereine, aber eben auch größere Konkurrenz.

    Jetzt haben wir einen Virus, bei dem trotzdem ein Wettbewerb stattfinden soll. Die Nachteile die jetzt entstehen sind mehr als willkürlich und keiner irgendwie gearteten seriösen Wirtschafterei von irgendwelchen Vereinen geschuldet. Wenn ein Verein plötzlich keine Einnahmen mehr hat bzw. Verluste macht um die Saison durchzuführen und ein anderer Verein nur halbierte oder annähernd normale Einnahmen hat...ja das ist Wettbewerbsverzerrung. Das könnte man verhindern.

    Dazu sollte man übrigens auf keinen Fall ein Groß und klein aufmachen, denn das wird willkürlich irgendwelche Vereine betreffen und zweitens ist wäre man gleichzeitig Profiteur einer eher sorglosen Politik, die aber eigentlich nichts mit Sport zu tun hat.