Beiträge von Paul Jonas

    Ich streite nix ab und verwechsele auch nichts, aber wir sind eben auch nicht die USA.
    Oder anders gesagt. Was haben wir denn jetzt davon, dass wir so eine niedrige Verbreitung des Virus haben? Bisher Verbote bis zum St. Nimmerleinstag. Ich werde langsam etwas quengelig. Ich würde gern wieder mehr Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung im Leben haben. Selber entscheiden, ob ich irgendwo hingehe oder es lieber lasse. Ich glaube, dass der Punkt bald erreicht ist, wo die Maßnahmen gegen das Virus mehr Schaden anrichten als das Virus selbst. Bei uns hier wohlgemerkt und nicht in den USA.

    Soweit ich es beurteilen kann, kannst du überall hingehen oder es sein lassen. Das du in manchen Kontexten Mundschutz tragen musst oder bestimmte Termine eher schwer zu bekommen sind, weil Behörden und Institutionen aufgrund der Regeln nicht so viele Leute abarbeiten können...geschenkt.

    Du kannst ja mittlerweile auch die meisten Freizeitaktivitäten wieder machen...daher...ich glaube wir merken gerade wirklich nicht wie gut der Lockdown bei uns gelaufen ist. Was
    sie allein in Spanien, Frankreich und Italien für krasse Maßnahmen hatten...das waren wirklich Ausgangssperren. Das hatten wir in Deutschland nie.

    Und es gilt halt das was ich oben geschrieben habe. Die Situation die wir jetzt haben ist das Ergebnis dieser Maßnahmen. Wenn wir die mittlerweile sehr wenigen Regeln noch eine Weile so durchziehen, könnten wir im Herbst durch sein. Daher wäre es jetzt besonders fatal "nu is mal gut" zu sagen, denn dann könnte alles umsonst gewesen sein...und das fände ich wesentlich frustrierender.


    Ich weiß nicht, was der hingerotzte Link mir jetzt sagen soll, aber ich stelle die bisher getroffenen Maßnahmen und ihre Wirkung überhaupt nicht in Abrede, aber z. B. die ganzen Demos haben keinen signifikanten Anstieg gebracht bisher, die ganzen Lockerungen allgemein eigentlich auch nicht, aber es wird immer orakelt, dass da was kommen könnte.
    Das ist ja sicher auch nicht falsch, aber es nervt irgendwie auch, weil es was vom permanenten Teufel an die Wand malen hat.
    Gestern im Bundestag wurde beim Hammelsprung massiv gegen die elementaren Coronaregeln Abstand und Maske verstoßen. Mal sehen, ob der Bundestag der nächste Hotspot wird.
    Die Promikuschelparty im Borchardt mit über 100 Teilnehmern blieb auch folgenlos. Schön, wenn man zu einer Gruppe gehört, die da nicht ganz so diszipliniert sein müssen. Fühlt sich für die sicherlich gut an, fast wie bis Anfang März, nur das man sich jetzt dafür etwas verschämt entschuldigen muss, aber sorry, man ist doch auch einfach nur Mensch. :unschuldig:

    Du verwechselst da Ursache mit Wirkung. Natürlich ist mittlerweile klar, dass bei größeren Mengen im freien, die Spreadings nicht ganz so schlimm sind wie drinnen...aber es würde trotzdem passieren.

    Das es jetzt bei vielen Gelegenheiten wo sich sehr viele Menschen versammelt haben nicht passiert ist, liegt an den bisherigen Maßnahmen. Durch den soften Lockdown in Deutschland, der offenbar zum richtigen Zeitpunkt kam, wurde die Fallzahl und damit auch die Zahl der aktiven, infektiösen Fälle weit nach unten gedrückt.

    Daher kann es schlichtweg sein das bei einer Großdemo mit mehreren tausend Menschen niemand Corona hat und folglich auch niemand ansteckt. Es liegt nicht daran das die Warnungen vor solchen Versammlungen falsch waren. Das sieht man in den USA glaube ich ganz gut, wo die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, das bei solchen Veranstaltungen Leute Corona haben.

    Deswegen ist der Link halt richtig bzw. unten der Abschnitt über Covid19

    Schärfere sicherlich. Sie kann ja auch die Farbe des Spielbodens festlegen oder welche Werbebanden zu sehen sein dürfen. Lockerer sicherlich nicht. Das kriegen vielleicht DFB/DFL und ähnliche Kaliber hin, die EHF dürfte in kaum einem Land diesen Status haben.

    Aber:
    Sie könnte im Sinne von schärfer halt schon regeln das ein Club nicht einfach sagen kann "in meinem Land ist xy erlaubt". Oder wie genau Tests stattfinden und was bei positiven passiert. Oder was passiert wenn Länder Quarantäne-Regelungen bei Einreise haben. Das sind schwierige Sachverhalte. Teilweise könnten die fast nur durch eine Angabe einer Zweitspielstätte in einem anderen Land gelöst werden....zumindest für die ersten Monate hat die CL die gleichen oder schwerere Probleme als die HBL.

    Generell: ja, der Blick auf die anderen Länder muss folgen und bleiben. Natürlich muss aufgeklärt werden, was in Italien los war und warum einige Länder besser weg kamen als andere. Da gibt es aktuell so viele Theorien und Freiheitsgrade wie Sterne am Himmel. Nur hilft uns das für Deutschland gerade gar nicht weiter. Wenn wir so weiter vorgehen wie aktuell, bleiben wir in der Endlosschleife, das ganze basierend auf einer Befürchtung/Bewertung, die so nachweislich nicht eingetreten ist.

    Wie gehen wir denn weiter vor? Es wird alles gelockert und weitestgehend wieder normalisiert. Ich kann keine Stagnation erkennen. Das es bisher schrittweise geschieht und auch weiter schrittweise geschehen muss, ist nach jedem Konzept sinnvoll. Das man wie in Gütersloh dann wieder mit Maßnahmen reagiert, ist Teil dieser Vorgehensweise und logisch.

    Ich kann daher nicht erkennen das man hier in einer Spirale ist. Im Gegenteil hoffen wir ja als Land mehr oder weniger über den Berg zu sein. Um das aber sicher zu wissen, müssen verschiedene Maßnahmen in Kraft bleiben, insbesondere die Tests. Alle Länder die hart getroffen worden, hatten keinen Überblick mehr über ihre Fallzahlen und dadurch wurden die System überlastet. Dem muss man vorbeugen.

    Italien ist im übrigen zwar schlimm dran, aber wenn man es vor allem mit UK, aber auch mit Spanien, Frankreich und Belgien vergleicht, vielleicht gar nicht mal am schlimmsten. Sie lagen nur lange im Fokus, weil es dort als erstes so heftig auftrat in Europa. Schweden ist im übrigen noch weit von einer Infektionsrate für eine Herdenimmunität entfernt. Die Hoffnung darauf ist der Kerngedanke des schwedischen und des ursprünglichen britischen Weges. Insbesondere in UK ist das furchtbar gescheitert. Man kann aber in keinem Fall bereits jetzt quasi als Fakt damit umgehen, dass der schwedische Weg sie langfristig besser dastehen lässt.

    ...vor allem weil nach wie vor nicht klar ist, ob eine dauerhafte Immunität vor dem Virus vorhanden ist, wenn man es denn schon hatte.

    Neben der Sinnhaftigkeit der CL-Saison 20/21 gibt es nach derzeitigem Stand noch ganz andere Probleme:
    So sind aktuell zumindest Belarus, Nordmazedonien und die Ukraine Risikogebiete, was bei der Rückreise idR zu einer zweiwöchigen Quarantäne führt. Wenn sich daran bis September nichts ändert, dann wird das mit den Heimspielen von Vardar, Meshkov und HC Motor erstmal eh nichts. Und ob bei der Haltung und den Vorkehrungen in Belarus in naher Zukunft überhaupt ein Spiel ausgetragen werden kann zweifel ich auch ganz stark an.

    Wenn es am Ende darauf hinauslaufen würde, dass die entsprechenden Gastgeber dann einfach drauf pfeifen, wäre es auch interessant wie damit umzugehen ist.

    Es ist ja schön und gut jetzt erstmal alles festzuklopfen, gerne auch bald terminiert, schließlich muss das Training geplant werden...aber es muss gleichzeitig auch ein klarer Regelkatalog her, wie wann vorzugehen ist. Corona in der Mannschaft? Kann und werden Spiele dann verschoben? Gastgeber hält sich nicht an Hygienekonzepte, wie hat man darauf als Gast zu reagieren usw.

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    Jetzt könnte man sagen: Ist ja nicht schädlich, wenn ich viel teste, so wie Bayern das jetzt wohl vorhat. Das ist aber nicht so, weil die Medien mit absoluten Zahlen und nicht mit Fallzahlen, bezogen auf den Testumfang agieren - die 50-Fälle ist dafür ein gutes Beispiel. Man sieht das auch schön in der KW11-13 als die Fälle von 7.500 auf 31.000 "explodiert" sind. Sind sie das? Man hat einfach die Testanzahl verdreifacht und nicht dargestellt, dass die Quote mit 7-9% quasi stabil - zumindest mal nicht exponentiell wachsend - war. Kommuniziert wurde etwasganz anderes. Was wird also passieren, wenn ich jetzt anlasslos und umfänglich vor mich hin teste? Ich werde positive Testergebnisse erzeugen und nie zur Ruhe kommen. Die Situation ist verfahren, aber weniger aus medizinischer sondern eher aus politischer Sicht. Wenn man sich anschaut wo wir aktuell stehen und die Daten des statistischen Bundesamtes (Sterbefälle aktuell verfügbar bis inkl. Mai) mit den Vorjahren vergleichen, dann sieht man mit 2016-392k; 2017-419k; 2018-432k; 2019-405k und 2020-409k, dass wir leicht unter Durchschnitt (412k) liegen, also keine Killerviruswelle (ja, ich weiß: weil wir so besonnen reagiert haben und die richtigen Maßnahmen ergriffen haben...). Wir haben außerdem nicht ansatzweise eine Überlastung des Gesundheitssystems, was ja das ursprüngliche Kriterium war (also, bevor man R-Zahlen, Verdopplungszahlen oder jetzt die 50er-Grenze benutzt hat). Was wir haben sind Testergebnisse.


    Naja, das ist ja die Trump-Logik. Was ich nicht seh existiert auch nicht.

    Der Grund soviel zu testen ist nicht Panik zu erzeugen oder dieses Bedrohungsszenario aufrecht zu erhalten. Wenn man nicht viel testen würde, wäre Gütersloh nicht aufgefallen und wer weiß was wir dann schnell für Ausbreitungen hätten.

    Fakt ist: Teste ich nicht viel, gibt es natürlich nicht viele Fälle....zunächst. Wenn dann später die Krankenhäuser voll sind, fällt das dann auf einen zurück. Corona wird dann gefährlich wenn man keinen Überblick mehr über den Virus hat. Es geht nicht von selbst weg wenn man nicht weiß ob man nun 100 oder 30.000 Fälle hat.

    Weswegen viele Tests gut sind: Wenn theoretisch jeder täglich getestet werden könnte, hätte man das Virus zu hundert Prozent unter Kontrolle. Man könnte jeden isolieren und behandeln und der Virus wäre in wenigen Monaten Geschichte. Das ist natürlich nicht möglich, aber man kann versuchen durch viele Tests zumindest zu versuchen auf bestimmte Infektionsherde zu stoßen. Bei den niedrigen Fallzahlen in Deutschland ist das ja jetzt sogar einfacher möglich. Peak an positiven Tests in einer Region, Maßnahmen dort usw.

    Ich kann die Bedenken verstehen, aber...
    - für einen Großteil der CL-Vereine (GER und FRA ausgenommen) ist die CL die Existenzgrundlage, nicht die nationale Liga

    Naja, aber wenn die CL bereits im September losgehen soll, stellt sich schon die Frage ob sie nicht eher existenzgefährdend ist. Deutschland steht europaweit sehr gut da was Corona angeht und hier haben wir kein Herbstszenario mit vollen Hallen. Das kann ganz schnell zum Verlustgeschäft für alle werden oder aber zum Skandal, wenn manche Gastgeber auf Sicherheitsmaßnahmen pfeifen um die Halle voll zu kriegen. Vereine die auf Zuschauereinnahmen nicht angewiesen sind, könnten in meinen Augen dann die Existenzkarte nicht ziehen (ala Barcelona), Existenz bedeutet nicht die Luxuskader vor Mäzenen und Sponsoren zu rechtfertigen.

    Die EHF kann da halt anders kalkulieren, solange die Spiele stattfinden und übertragen werden, erfüllt der Verband vermutlich seine Verträge.

    Naja, wie sinnvoll war es in dieser Phase die Bundesliga auf 20 aufzupumpen?

    Da handelt die EHF jetzt nicht anders. Wenn man unbedingt spielen will, wäre es natürlich sinnvoller die letzte Saison ordentlich zu Ende spielen. Das könnte man ordentlich strecken und für Handballverhältnisse eventmäßig inszenieren. Das macht jedenfalls mehr Sinn als eine Weißrussland-Reise für Flensburg oder ein Ukrainetrip für Kiel in einer Gruppenphase.

    Edit:
    Länderkürzel, bei dem Verein weiß ichs wirklich besser. :D

    Bevor man dem Handball vorwirft, dass er es nicht versucht hätte, sollte man die Hintergründe des BBL-Finalturniers kennen. Das haben nämlich die Bayern bezahlt, von A bis Z. Deren Hoffnung war, dass sie so Meister werden. Hat nicht geklappt, spielt aber im Endeffekt keine Rolle.


    Dann erübrigt sich eigentlich jede philosphische Diskussion über neue Wege gehen oder Play-Off-Kultur die das bei der BBL eher möglich macht usw.

    Wenn "die Bayern", also faktisch der Fußballverein, das ermöglichen, hat sich kein anderer Mannschaftssport etwas vorzuwerfen, denn da kann er nicht mithalten.

    Dann musst Du dich da halt zurückhalten und mehr die Klatschpappe betätigen.

    Es gibt hier bei uns jetzt auch schon die ersten kleineren Veranstaltungen, Konzerte, etc. mit bis zu 100 Leuten und eine Maskenpflicht ist nur beim Einlass. Von massenhaften Infektionen ist noch nichts bekannt

    Naja, Klatschpappen dürften mehr Luft zum zirkulieren bringen als klatschen.

    Aber wie gesagt...wenn das so weitergeht, finde ich es durchaus denkbar das man im Herbst wieder größere Veranstaltungen durchführt. Vielleicht sind wir da momentan sogar zu pessimistisch...aber...das was wir gerade bei Gütersloh erleben kann halt auch ein Superspreadingevent wie der Vorfall in der koranischen Kirche oder der Kölner Karneval sein bzw. es kann auch Herde geben die man gerade nicht entdeckt.

    Daher...eventuell ist eh alle Planung Makulatur. Deswegen bin ich auf der Seite der HBL dahingehend nicht jedes Detail vorzuzeigen, solange man trotzdem Kontakt zu den internationalen Verbänden hat. Sonst bringt alles planen nichts....und alberne Scheiße wie ein Einladungstunier als Final 4 sollte man auch lassen. Genau wie die EHF so tut als wenn es ihren eigenen Wettbewerb nicht gibt, sollte die HBL nicht damit anfangen. CL und Pokal sind die Wettbewerbe, Final4s die Finalrunden davon. Trägt man die nicht oder nicht zu Ende aus, sollte es so etwas daher nicht geben.

    Einfach erst einmal auf unbestimmte Zeit verschieben. Ich will niemanden aus dem Kreis Gütersloh unter Generalverdacht stellen. Aber eventuell sollte kein ganzer Fußballtross zwischen Leipzig und Verl hin und her reisen. Man sollte nicht bereits jetzt wieder in irgendeinen Lokalpatriotismus verfallen das Sport wichtiger ist als Maßnahmen die einen bundesweiten Ausbruch verhindern.

    Ich finde ehrlich gesagt das man das überhaupt diskutiert fraglich.

    Vernünftigeres als BBL und DFL würde ich meinen. Du muss Fahrpläne setzen, allein schon damit sie abgelehnt werden können.

    Bis 30.06 bedeutet natürlich das es keine Sommerpause geben wird. Ich hoffe hoffe hoffe das bei diesem Spielplan eine Koordination mit der EHF stattfindet. Wenn man das in so einer Situation wieder so handhabt wie in den letzten Jahren...Prost Mahlzeit.

    Das war hoffentlich ironisch, denn alle höheren Etagen darunter - auch in manch' anderen Sportarten -schauen in die Röhre. Der DHB hätte zwar gerne profimäßige Strukturen in der 3. Liga, aber außer dem einen oder anderen Absteiger wie Eisenach oder Großwallstadt zuletzt bei uns, zählen sich nur ganz, ganz wenige zu diesem Kreis.

    Ob eine halbe Million Handballvereinen hilft die vor der Pleite stehen würde ich mal dahingestellt lassen. Dann sind sie halt ein paar Monate später pleite wenn die laufenden Kosten nicht mehr zu zahlen sind.

    Na, das ist doch mal interessant. Die Grünen machst du in vier Jahren für etwas verantwortlich, den Laschet nicht. Was man bei einer Regierungsbeteiligung durchsetzen kann, variert sehr stark und manche Sachen kann man nicht durchsetzen, egal wie wichtig bestimmte Themen einem sind. Auch hier wieder die GroKo als Beispiel, wo beide Seiten seit Jahren ihre Wunschprojekte nicht durchbringen können

    Mir ging es aber nicht um die Grünen, die waren nur ein Beispiel dafür das es wirklich nichts neues ist und man Laschet wirklich keine Brücken bauen muss.

    Das tust du bei dem guten Herrn aber permanent, scheint für nichts verantwortlich zu sein in seinem Land und misst du einfach mit zweierlei Maß. Wenn man eine Landesregierung zudem erst kritisieren dürfte, wenn man eine Art Jesus ohne Sünde ist, dann wäre es nicht weit her mit dem Diskurs, aber so etwas scheinst du zu verlangen, bevor eine Oppositionskritik etwas anderes als heucheln ist.

    Bei einem Club wie Leipzig der nach diesen Angaben einen Etat von 5,5 Millionen hat, finde ich schon das 50% mehr möglich sind, zumindest temporär. Halbwegs gleichmäßig verteilt würden die meisten Spieler dann wie gesagt nach wie vor mehr verdienen als nicht nur die allermeisten ihrer Alterskohorte sondern eben auch mehr als die meisten professionellen Sportler in Deutschland.

    Das das mittelfristig dazu führen kann, dass doch einige sehr viel früher aufhören ist klar, auch wenn ich bereits jetzt nicht davon ausgehe das jeder Spieler so clever ist und für die Zeit nach der Karriere sorgt, gerade wenn er jetzt ein sehr gutes Gehalt bekommt. Das ist für mich dann so ähnlich wie mit Berufssoldaten die in einer ganz ähnlichen Situation sind.

    Wir reden aber jetzt finde ich erstmal von kurzfristig und da müssen massive Abstriche möglich sein. Umgekehrt muss das natürlich auch vom Verein zurückkommen und Fahrpläne aufgezeigt werden.

    Das stimmt eigentlich nicht. Als halbtags gespielt wurde, haben auch viele sehr lange Karrieren gehabt. Vielleicht nicht in der Breite, aber das war nicht zu unüblich, eben weil man mit 35 vergleichsweise wesentlich konkurrenzfähiger war als heute.

    5,5 auf 4,5 hört sich für mich nicht nach zuviel an. Wenn das der Spieleretat ist zumindest...mit 20-25% Kürzung wären die Profis gut bedient. Man sollte bei allem Respekt auch nicht vergessen das mit Mitte-Anfang 20 das was auch mittlere HBL-Spieler verdienen im Vergleich sehr gut ist. Da ist durchaus Spielraum nach unten.


    Ich bin kein Fan der Grünen, aber hier hast du auf der einen Seite unglaublich viel Verständnis für einen Laschet und die Komplexität der Lage und auf der anderen Seite ignorierst du, dass nur weil man an der Regierung ist, seine Positionen deswegen noch lange nicht durchsetzen kann. Eines der Probleme der großen Koalition übrigens. Ein grüner der in seinem Ministerium Lebensmittelkontrolle bekommt, kann noch lange nichts dazu festlegen, wenn der Koalitionspartner nicht mitspielt.

    Lebensmittelstandards und Verbraucherschutz sind aber Grüne Themen, die sie überall anpacken, wo sie das können. Kann man sehen wie man will, inklusive das als Elitenpolitik abstempeln (Stichwort Lebensmittelpreis), aber anerkennen sollte man das....zumindest wenn man anderen Leuten ebenfalls Kompetenzen zuspricht in ihren Feldern.

    Naja, Laschets Partei und sicherlich auch zu großen Teilen die SPD sind das Problem (die aber zumindest das Problem der Werkverträge in diesem Zusammenhang als Problem wahrnimmt und lösen will). Die Zustände an Schlachthöfen sind seit Jahrzehnten bekannt und gerade zum Beispiel die Grünen würden unter anderem dafür ja als spießige Ökos und dergleichen verlacht, wenn sie ewig darauf hinweisen.

    Also mal eben schauen und vernünftig und erstmal Arbeitsgruppe und ich bin ja eh noch nicht so lang Ministerpräsident (und damit für absolut gar nichts verantwortlich)...das wäre schon ein bisschen wenig.

    Es ist ja auch die Frage was Corona überstanden wo genau bedeutet. Ganz ehrlich, wenn es der Terminkalender und Organisation zulassen würden, könnte man sich ja sogar vorstellen die Fußball-EM dieses Jahr noch zu veranstalten, natürlich nicht vor vollen Zuschauern usw. die Fussball-CL ist organisatorisch ja mit dem reisen durch Europa nichts anderes und die will man fertig machen.

    Wenn es aber eine Veranstaltung wäre, die in den USA, Brasilien oder Russland stattfinden sollte, kann man das auf absehbare Zeit vergessen. Wie es dann in Ägypten zum Zeitpunkt der WM bzw. im Vorlauf aussehen wird, kann man jetzt noch nicht absehen.

    Zumal der Verlauf ja erst einmal eintreten muss. Viele von denen sind ja relativ frisch infiziert. Das positive daran wird eben sein das sie jetzt die beste Versorgung kriegen würden, etwas was Arbeiter in dieser Position vermutlich nicht bekommen würden. Eventuell kann man auch Glück haben, weil da die wenigsten im Rentenalter sein werden und so die Verlaufschancen ja besser sind.