Ich finde heute wie damals ist der Playerscore aus verschiedenen Gründen glaube ich nicht das Tool, was man sich davon erhofft.
Allgemein halte ich ihn für zu kompliziert und intransparent um allgemein eingesetzt zu werden. Jeder versteht im Basketball, wenn ein Spieler bestimmte Punktewerte aus bestimmten Positionen holt. Das wäre ja prinzipiell auch im Handball möglich, aber zu aufwendig was das erfassen angeht. Hier checke ich erst nach Studium des Regelwerkes wie der Score zustande gekommen sein könnte und habe entweder gar nicht die Werte wie er ausgerechnet wurde oder muss das recherchieren.
Was mich im Detail schon vor zwei Jahren gestört hat, ist die Gewichtung der Zeit. Es erscheint mir sehr willkürlich frühe Aktionen weniger zu werten als spätere....scheint mir eher medial als logisch gedacht (was ist der Grund dafür falls es einen gibt?). Zumal man dann ja auch gerade eine gute Gesamtleistung eines Spielers viel schwerer herauslesen kann, wenn er einfach die letzten 10-20 Minuten aufdreht oder umgekehrt austrudeln lässt.
+ ebenfalls damit zusammenhängend wäre sagen wir mal eine große Leistung der Löwen, in der sie Flensburg klar dominieren, dann in den letzten 15 Minuten verwalten und runterspielen(bzw. die jeweiligen Spieler) dann völlig seltsam gewichtet, weil die Spieler dadurch wahrscheinlich einen eher durchschnittlichen Playerscore erzielen würden.
Ich fände besser, wenn man diese Zeitachse rausrechnen würde und eben nur die Einsatzzeit als Zeitfaktor berücksichtigt.