Beiträge von Paul Jonas


    Mein Tipp basiert nicht darauf, dass Dule, Peke, Sagosen und Landin sich nach 3 Spieltagen verletzt haben und die Saison vor 1/3 vollen Halle gespielt wird.

    Ich habe dies nicht unbedingt auf dieser Grundlage angezweifelt. Die letzten Jahre haben gezeigt, das die meisten Punkte bei den Favoriten in der Anfangsphase der Saison liegen blieben bzw. die Mannschaften die da schadlos durchkamen, einen großen Vorteil hatten. Es reicht schon wenn Kiel den Saisonstart nicht perfekt macht und schon ist es spannend, braucht sich keiner für verletzen, nicht mal die Form muss schlecht sein. War ja durchaus etwas was dem THW und der SG im September gerne mal passiert ist. Sonst wäre zum Beispiel Mannheim 2016 nicht Meister geworden.

    Was die Hallen angeht...ich glaube allerdings das man über diesen Faktor mal diskutieren könnte. Das wird gewaltigen Einfluss haben, wenn die Zuschauer nicht oder nur teilweise reindürfen. Die Hochburgen und Höllen werden nicht so ein Bollwerk sein.

    Glaube ich nicht. Der THW macht jetzt schon wieder einen sehr gefestigten Eindruck. Trainerwechsel hat prima geklappt. Peke eine super Verpflichtung, Reinkind 3 Klassen besser als in Kröstingen, Dule wieder fit und nächstes Jahr noch Sagosen. Da kommt keiner ran.

    Unwahrscheinlich, aber die die Erwartungshaltungen waren selten richtig in den letzten Jahren.

    2016 haben doch viele auf Kiel gesetzt, 2017 auf Flensburg, 2018 auf die Löwen, 2019 auf Kiel....die Meister waren zwar zu unterschiedlichen Graden, aber eben doch häufig nicht die von Experten auf Nr. gesetzten Mannschaften.

    Kiel ist nun Titelverteidiger und Favorit. Das müssen sie dann bestätigen, zudem kann niemand wissen was die letzten Monate mit den Mannschaften wirklich gemacht haben, ob und wie Heimvorteile in der nächsten Saison keine Rolle spielen usw. viele Unwägbarkeiten.

    @Schale
    Wozu eine Meisterschaft vergeben, wenn die Trophäe nicht überreicht wird? Wenn man das nicht tut, könnte man es sein lassen. Daher ist das jetzt doch nur folgerichtig.

    Naja, genauso wie die asiatischen Länder durch diverse Epidemien der letzten Jahre ganz gut vorbereitet scheinen (mit systembedingten Schwachstellen ala Informationsunterdrückung in China und Gastarbeiter so wenig als Menschen wahrzunehmen, dass man sie glatt bei der Seuchenbekämpfung übersieht wie in Singapur), so wird man auch hier Lerneffekte haben. Maskenvorräte wird es sicherlich künftig geben, genauso wie viele Notfallpläne zur Aufrechterhaltung von Betrieben und Diensten.

    Zusätzlich ist zu hoffen das man analysiert was bisher funktioniert hat und wo die Schwachstellen in unserem Gesundheitsystem waren.

    Ich glaube wenn man wirklich das Glück hat und Covid19 verschwindet, wäre man das nächste mal besser vorbereitet.

    Der Artikel über den wir hier reden, scheint aber um den Breitensport zu gehen. Es ist etwas missverständlich, weil gleichzeitig die Situation von Stuttgart beschrieben wird, aber es deutet nichts darauf hin, dass Profiabteilungen irgendwie über Wasser gehalten würden. Daher finde ich es halt ein bisschen überzogen wie du dich hier echauffierst bzw. gleich so aufregst wenn ich das einordnen will.

    Wenn der Artikel so wäre: 1 Million für Profisportvereine aus Stuttgart...dann könnten wir diskutieren. Würde mich dann immer noch fragen, um welche Summen es sich dann wirklich handelt, aber dann hättest du "philosophisch" vermutlich einen Punkt. So aber eben nicht.

    Sicher, weil es auf gar keinen Fall (auch) um Profisport gehen soll, spricht Schweikardt auch davon. Und wenn der eine Verein, bei dem es 10 nach 12 ist, von der Stadt Geld kriegt und sich dadurch rettet, der andere aber nicht und dann Insolvenz anmelden muss, ist es keine Wettbewerbsverzerrung. Ok, verstanden.

    Wenn wir von Breitensportvereinen bzw. Stammvereinen reden und sich die Stadt Stuttgart hier entscheidet rettend einzugreifen, dann ist es für mich auf keinen Fall Wettbewerbsverzerrung. Was für ein Wettbewerb denn? Den Wettbewerb um Mitglieder? Die Logik wäre dann alles ausbluten zu lassen, weil das fair wäre?

    Dann könnte man sich doch viel eher darüber aufregen das Städte und Länder Profivereinen neue Stadien und Hallen mitfinanzieren, wo kein gesamtgesellschaftlicher Gedanke erkennbar ist. Das ist ganz normal ohne Corona eine Lotterie welche Stadt denn fähig und willens ist sowas zu leisten.

    Ich glaube wie gesagt nicht das es um den Profisport geht, daher weiß ich nicht ob Wettbewerbsverzerrung das richtige Wort ist...und nö...bei 2,50 würde ich es für ziemlich albern halten dann davon zu sprechen..auch bei 50.000....sowas würde den Handballern in Liga 1 doch nur nützen, wenn es 10 nach 12 ist und ein paar Tage oder Wochen noch Rechnungen bezahlt werden müssten. Nen Vorteil würde man sich dadurch nicht verschaffen.


    Die von China ergriffenen Maßnahmen sind sicherlich nicht "vorbildlich" in dem Sinne, dass sie sich 1:1 auf andere Staaten übertragen lassen. Aber die Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen. Die Infektionszahlen in Wuhan sind anfangs rasant angestiegen, weil dort wie in den meisten chnesischen Städten viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. Wuhan ist eine moderne Metropole, aber auch dort gibt es zuhauf Arbeitersiedlungen in denen Wanderarbeiter unter aus europäischer Perspektive zweifelhaften sozialen und hygienischen Bedingungen leben, die den idealen Nährboden für eine rasante Ausbreitung eines hochinfektiösen Virus bieten. (Man erinnere sich wie im Januar in Europa noch die These vertreten wurde, dass eine Ausbreitung wie in Wuhan hier nicht möglich sei.) China hat konsequent die Menschen voneinander distanziert und verhindert, dass Menschen aus Wuhan weiter durchs Land reisen und dadurch wohlmöglich das Virus weitervebreiten. Man muss dabei auch berücksichtigen, dass Anfang Februar das Mondneujahrsfest war, dass als Feiertag in China mindestens dem Weihnachtsfest hierzulande entspricht. In China lässt die tief verankerte Systemhörigkeit derartige Maßnhamen zu, während hierzulande Menschen plötzlich das verstaubte Grundgesetzt aus dem Keller holen, weil sie Mund-und-nasen-Schutz tragen sollen.

    Wenn man die Maßnahmen Chinas hier umgesetzt hätte, hätten wir jetzt keine vorschnellen Lockerungen sondern einen Bürgerkrieg würde ich meinen. China ist kein Vorbild bzw. sollte kein Vorbild in seinen Maßnahmen gegen Corona sein, auch nicht in der Phase wo es effizient gegen die Virusverbreitung vorgegangen ist.

    Wenn die Regierung in China entschieden hätte das zu ignorieren, dann hätten sie auch das durchgezogen, mit allen Konsequenzen. Das ist etwas was außerhalb der Macht von liberalen Demokratien liegt. Zum Glück.

    Und was den Erfolg angeht:
    301 Moved Permanently

    Das ist schon etwas älter, aber Chinas Todeszahlen und letztendlich auch Fallzahlen...es ist absolut ausgeschlossen das die richtig sind (egal in welches Land ich gucke, viele Test, wenig Test, vermutlich geschönte Zahlen...überall höher), gerade weil man es zunächst ignoriert hat. Die Fallzahlen müssen gigantisch viel höher sein als offiziell gemeldet und dementsprechend auch die Todeszahlen. Wir haben schlicht nicht die Zahlen die belegen das China ein Lob von der WHO verdient und das wofür sie gelobt werden, ist nicht reproduzierbar.

    Wie gesagt...Trump braucht Sündenböcke, aber die WHO sollte sehr gut aufpassen in welches Bett sie sich da legt, denn das tut sie.

    Ich sehe das wie Arcosh. Wo allerdings aufzupassen ist und ich finde da sollten sich auch vernünftige Regierungen mal zu äußern: Es kann nicht sein das WHO dann in verschiedenen Kontexten China als vorbildlich im Kampf gegen Corona herausstellt. Das ist alles andere als der Fall. Sowohl im Anfang der Geschichte, als auch in den späteren Maßnahmen, die in einem anderen System als einer totalitären Überwachung ohne Grundrechte nicht umzusetzen sind.

    Es ist dann doof wenn nur der verrückte Golfer aus dem weißen Haus diese Organisation kritisiert, mit der offensichtlichen Motivation Schuld von sich wegzuschieben.

    Nicht ganz, er delegiert es eine Ebene nach unten. Wenn Kreis oder Städte danach in Thüringen komplette Ausgangssperren verhängen wollen oder gar nichts mehr, ist es ihre Sache. Das macht unter Umständen auch Sinn, wenn es wirklich nur regionale Ausbrüche gibt. In der Praxis besteht natürlich ein großer wirtschaftlicher Anreiz alles offen zu lassen, bevor das örtliche Unternehmen pleite geht.

    Zu Söder...naja, mit seiner Obergrenze bei Hilfen, hat er glaube ich jetzt nicht mehr so viel zu fordern. Entweder oder.

    und die these, dass vereine mit sugardaddy eher durchkommen als kiel flense etc....
    halte ich für sehr gewagt...

    Wenn der Mäzen durch die Wirtschaftskrise beeinträchtigt wird, hat eine breitere Sponsorenbasis sicherlich eine stabilere Grundlage um das Überleben oder Niveau eines Vereins zu sichern. Reden wir aber von einem Mäzen der das wegstecken kann (und wir reden hier ja nicht von einem Fußballverein, ein Handballverein als Hobby ist eine wirklich reiche Einzelperson im Zweifel Peanuts)....dann ist natürlich der Mäzenverein sicherer.

    Nö, eigentlich halte ich dich gerade für sehr seltsam, denn das hat er niemals so gemeint bzw. das so zu verstehen ist sehr speziell.

    Wenn jemand von Lebenserhaltungskosten redet, dann meint er sicherlich nicht mehrere tausend Euro im Monat ausgeben zu können. Das ist Lebensstil und keine Erhaltung. 10.000 Euro Monatsgehalt sind zudem auch in Deutschland sehr gut, auch Brutto. Davon würdest du so nicht reden, es sei denn du würdest Dissinger etwas unterstellen.

    Ich meine die Aussage bezog sich darauf, dass er ohne Gehalt überleben kann, weil die Kosten zum Leben so gering sind.

    Habe ich doch gesagt bzw. das ist ja noch schlimmer, weil es einen Spargroschen voraussetzt. Abermals...Dissinger wird sicherlich nicht mehr der Weltstar werden, auf den man einst hoffen konnte, aber so die besten Jahre seines Lebens, wo er mit seinem Talent wirklich Geld verdienen kann, zu verbringen? Ich hoffe für ihn das er jetzt wirklich bezahlt wird und nicht einfach nur keine Möglichkeiten mehr hat.

    Es gibt aber einen neuen Besitzer und er ist privat dort sehr gut angekommen.

    Hat er nicht sogar bei dir im Podcast gesagt, das das ganze nur aufgrund der geringen Lebenserhaltungskosten überhaupt funktioniert? Mag ja eitel Sonnenschein sein, ich bin mir sicher das Skopje eine schöne Stadt ist...aber wenn jemand sowas sagt, bewegt er sich am unteren Existenzminimum...und egal was man von Dissinger halten mag...da kann er wirklich mehr Geld verdienen, bei vielen schönen Clubs und in vielen schönen Städten.

    Kann auch einfach sein das er den Absprung nicht geschafft hat. Jetzt wird es schwierig sein etwas zu finden.

    Naja, du hast meinen Post aber schon vor Teddy nicht richtig gelesen, schließlich hast du von Kinderkrankheiten angefangen, obwohl ich das drin hatte.

    Egal, es reicht nicht nur die Todeszahlen anzugucken. Die spanische Grippe ist eine Influenza-Variante und von der weiß man heute, das daran natürlich alte und schwache eher sterben als 20-40jährige kerngesunde Menschen.

    Es kommt bei sowas auch immer drauf an, ob und wie sich Menschen anstecken und isolieren können. Gerade in diesem Bereich dürften es 20-40jährige 18/19 ein bisschen schwieriger gehabt haben. Genauso sah man es auch an der Alterskohorte der Infizierten in Deutschland, die zunächst überproportional jünger Altersgruppen betraf, weil die es sich eben in Italien, beim Karneval usw. geholt hat. Das man das ganze dann trotzdem eher übersteht ist klar und auch einer der Gründe für unsere guten Zahlen bei den Todesfällen.

    Ich bleibe dabei...man zeige mir mal wirklich die Krankheit die, abgesehen von angesprochenen Schwangerschaftsrisiken, für jüngere Erwachsene gefährlicher ist. Das wird man nur schwerlich finden.

    Ich habe nicht umsonst jüngere Erwachsene (im sehr breit gefassten Sinne) geschrieben. Das schließt Kinder ja aus. Masern sind als Erwachsenenerkrankung sicherlich gefährlich, aber ebenso sicher eher für einen 80jährigen als für einen 25jährigen.

    Bei allen anderen Krankheiten würde ich gerne auf die Krankheiten gestoßen werden, die explizit gefährlicher für jünger Menschen sind. Außer schwangerschaftsbedingten Erkrankungen, die natürlich ab einem gewissen Alter nicht mehr auftreten werden, würde mir jetzt nicht wirklich etwas einfallen.

    Man sollte daher jetzt nicht in eine völlige Beliebigkeit abdriften. Kinder und alte Menschen sind bei Krankheiten häufig am schwersten betroffen und daher gilt es sie zu schützen.

    Ob irgendeine Seuche in erster Linie jüngere Erwachsene trifft, bezweifel ich schon sehr stark. Jede Krankheit hat auch immer etwas mit dem Immunsystem zu tun und das wird halt schwächer mit dem Alter. Es kann passieren das es Krankheiten gibt die nur Kinder betreffen oder eben nicht, wie Covid 19 (wobei da in Frankreich jetzt auch gerade unheimliches gemeldet wurde).

    Trotz allem hat ich Recht. Es darf niemals auf dem Rücken einer bestimmten Gruppe ausgetragen werden. Das Greater Good aus dem angelsächsischen Raum sollten wir uns nicht zu eigen machen.

    Ich glaube allerdings nicht das auch nur ein Politiker so zynisch ist und ernsthaft mit Entlastung der Rentenkassen oder so etwas spekuliert. Erstens sehe ich keine Maßnahmen weltweit, die darauf ausgelegt sind möglichst alte zu infizieren...zweitens würde das irgendwo verschriftlicht werden und sollte das dann jemals rauskommen, hätten die Verantwortlichen Glück in Ländern zu leben wo es keine Todesstrafe gibt.

    Der niedersächsische Ministerpräsident fordert Zuschauer ab nächster Saison. Falke hat schon Recht...der Agenda wird gefolgt werden.

    Wenn es in die Hose geht war es das dann aber glaube ich mit dem Publikumssport. Hat ein Risiko.

    LKs sind ja nicht der einzige Kram der ansteht, nicht einmal für die Prüfungen. 13 bzw. Jahrgang sind schließlich noch einmal ein normales Schuljahr mit entsprechendem Stoff. Zumal gerade wer in p3 so etwas wie Mathe hat und eventuell kein Naturtalent ist, braucht dringend Unterricht.

    Wenn man das nächste Schuljahr so durchführen wollen würde, ist man verpflichtet die Prüfungen entsprechend anzupassen. Wird keine Leistung angeboten, kann man auch nicht die gleiche Leistung an Prüfung verlangen.

    Zumal auch unter Missachtung von Datenschutzregeln (geschweige denn davon Programme zu benutzen, die in einigen Ländern auch nicht konform sind)....das können immer noch nicht viele Schulen leisten. Gymnasien sind zudem am ehesten die Orte, wo die Schülerschaft privat digital entsprechend ausgestattet ist