Beide Aussagen sind meiner Meinung nach richtig. Und besagen im Endeffekt, dass eine normale Saison aus einer Wettbewerbsverzerrung besteht. Und die regionalen Corona-Bestimmungen können diese Verzerrungen verschlimmern oder verbessern, je nachdem wer wie betroffen ist. Und da alle ums Überleben kämpfen, müssen sie mitnehmen, was sie können. Sonst besteht die Gefahr, dass alle untergehen.
Nein, eine normale Saison besteht aus Standortvorteilen und bestimmten Nachteilen. Diese sind natürlich gewachsen. Aus diesem Grund findet in Kiel oder meinetwegen auch Mannheim kein Bundesligafußball statt und aus diesen Gründen gibt es in Berlin viele Bundesligavereine, aber eben auch größere Konkurrenz.
Jetzt haben wir einen Virus, bei dem trotzdem ein Wettbewerb stattfinden soll. Die Nachteile die jetzt entstehen sind mehr als willkürlich und keiner irgendwie gearteten seriösen Wirtschafterei von irgendwelchen Vereinen geschuldet. Wenn ein Verein plötzlich keine Einnahmen mehr hat bzw. Verluste macht um die Saison durchzuführen und ein anderer Verein nur halbierte oder annähernd normale Einnahmen hat...ja das ist Wettbewerbsverzerrung. Das könnte man verhindern.
Dazu sollte man übrigens auf keinen Fall ein Groß und klein aufmachen, denn das wird willkürlich irgendwelche Vereine betreffen und zweitens ist wäre man gleichzeitig Profiteur einer eher sorglosen Politik, die aber eigentlich nichts mit Sport zu tun hat.