Beiträge von Paul Jonas

    Wenn das so korrekt übersetzt wurde, hat das schon fast Stil. So unverschämt muss man erstmal betteln.

    Könnte einiges durcheinanderwirbeln, wenn da kurz vor der Saison so ein Elefant insolvent geht.

    Müller war bester Vorbereiter und hinter Lewandowski zweitbester Scorer der abgelaufenen Bundesligasaison! :hi:

    Vielleicht lasse ich dann tatsächlich zu sehr die Leistung in der Nationalmannschaft bei mir wirken, denn im Gegensatz zu den meisten seiner Mitspieler die dieses mal auch versagt haben, war er schon 2016 in Frankreich nicht in Form.

    Auch dann müsste man es rein inhaltlich kritisieren. Welches Geschlecht jemand hat sollte keinerlei Rolle spielen, sondern ob jemand etwas gut macht oder nicht. Die Kritik an Simon ist sicherlich nicht geringer, sie fällt nur weniger auf, weil sie keine sexistischen Klischees enthält.

    Das ist auch nicht das Problem bei Neumann...das die Kritik "sexistische Klischees" enthält. Das Problem bei ihr ist eine prinzipielle Abneigung, die so in der Tat bei ihren männlichen Kollegen maximal darin begründet ist, das man Person xy aus Erfahrung nicht gerne hören mag. So wie sie diskutiert wurde, war das jedenfalls nicht normal und die Anzeigen sind auch nicht wie hier ja auch behauptet grundlos passiert. Es ist sicherlich nicht alles immer gleich frauenfeindlich und sexistisch, aber man sollte nicht anfangen das zu leugnen was offensichtlich ist (nicht auf dich gemünzt)...das wäre dann erst Recht politische Korrektheit. ;)

    selbst die früher top anzusehenden anstiege haben kaum noch
    reiz anzusehen, man weiss ja eh dass fast jeder sieger was genommen hat....

    Naja, das ist für mich halt so...die waren alle zu bis obenhin zu und auch wenn ich Doping nicht schön reden will, hat sich in der Armstrong/Ulle-Ära so halt keiner wirklich nen Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Ich glaube nicht das sich das bis heute geändert hat, was aber auch daran liegt, das das Konzept einer dreiwöchigen Radrundfahrt, teilweise durchs Hochgebirge im Grunde komplett bescheuert ist. ;)

    Was die Begeisterung angeht...haben wir doch alle, aber das liegt halt schon an der Nationalelf. Ich gebe dir Recht das es nicht dran liegt, dass sie in der Vorrunde raus sind, aber man ist halt grundsätzlich "satt". Das war schon bei der EM so, wo außer Italien und Frankreich diese richtige Stimmung nicht aufgekommen ist. 2006-2010 waren diese Turniere, wo man als Fan nichts erwartet hat und fast alles bekam und 2014 kam dann endlich der Titel, den man herbeigesehnt hat. Wenn das bestenfalls nur noch wiederholt werden kann, ist das halt emotional nicht mehr so spannend...war bei Schumis erster WM im Ferrari auch euphorischer als bei der vierten. ;)

    Die Nations League der UEFA ist ja jetzt eher aus der Überlegung geboren die sogenannten Freundschaftsspiele wieder attraktiver zu machen, da dort die Einschaltquoten und auch Zuschauerzahlen in den Stadien seit Jahren sinken, selbst bei vermeintlichen Topspielen. Das ist also eher ein Notbehelf den man nett verkaufen will.

    Da drauf zu satteln, dürfte für die Fifa eher schwierig werden, weil die Uefa ja in erster Linie bestehende Länderspieltermine nutzt und keine neuen schafft. Wie diese Klub-Wm aussehen soll, wird allerdings schleierhaft, wobei ich das so verstanden habe, dass sie diesen ganzen Wettbewerb "verkaufen" wollen und nicht ganz klar war, wer da eigentlich hinter steckt.

    Ist doch klar, die Abfindung wäre zu hoch, es sind rein finanzielle Gruende trotz dieses Mali.

    Also beim DHB fand ich diese Vermutung jetzt schon wahrscheinlicher, weil der denke ich endliche Geldbeträge zur Verfügung hat.
    Ich glaube aber nicht das man beim DFB solche Sorgen hätte, ähnlich fürstlich dürfte ein Löw ja zur Zeit auch bezahlt werden.

    Es passt den Akteuren beim DFB glaube ich ganz gut das Löw weitermacht, weil man dann nicht selbst darüber nachzudenken braucht, was nun zu tun wäre. Wo die tieferliegenden Ursachen liegen könnten, ob das Problem kurzfristig zum nächsten Turnier durch einige Stellschrauben gelöst werden kann oder es einen längeren Aufbau bräuchte. Das sind alles Frage die sehr schwierig zu beantworten sind und man müsste sich zeitnah einen Trainer suchen, der dem auch gewachsen wäre.

    So hält man die Verantwortung bei Löw.

    Sammer hat Erfahrung, aber er ist schon seit 2005 kein Trainer mehr. Er wäre eher eine Alternative zu Bierhoff....schade das Hrubesch zu alt ist, den hätte ich gerne mal auf diesem Posten gesehen. Gerade wenn es jetzt um einen Umbruch geht, wäre er perfekt.

    Lahm, der Egoist schlechthin? Der keinerlei Erfahrung in dem Bereich hat? Der immer alles schön redet? Der nie klare Kante zeigt? Das wäre ganz sicher der richtige Mann. Aber am falschen Ort.

    Den magste auch nicht? Einen der besten Spieler der letzten 15 Jahre weltweit? ;)

    Ich fände es allerdings auch seltsam Leute wie Sammer zu oder Lahm zu handeln, die entweder seit Jahren aus dem Beruf raus sind oder gar keine Erfahrung besitzen. Zumal gerade solche Personalien doch eigentlich genau der Klüngel wären, den man bei Bierhoff/DFB und Co so kritisch sieht.

    Spricht weder für die HBL noch für die Vereine. Denn erstere kann sich gegen letztere da offenbar nicht durchsetzen was die Vereinheitlichung des Spieltages angeht und letztere haben anscheinend kein Interesse daran. Ich kann mir durchaus vorstellen das es pro Spieltag immer mal ein Spiel geben kann, wo man nichts machen kann, wenn die Halle nicht verfügbar ist, aber so oft?

    Nordderby in der ARD...na dann hoff ich mal das es dann besser läuft als beim ersten Versuch auf dem NDR. ;)

    Nach den ersten 4 Achtelfinals kristallisiert sich Frankreich als aktueller Top Favorit heraus. Gut, die standen bereits vor der WM ganz oben auf dem Zettel, aber es bewahrheitet sich auch bei diesem Turnier wieder, dass nicht unbedingt die, die in der Vorrunde glänzen, in den K.O. Spielen dies fortsetzen. In der Form vom Samstag ist an den Franzmännern kaum ein Vorbeikommen. Die anderen drei Achtelfinals waren durchweg Gemurkse.

    Für deren Turnierhälfte sicherlich, sofern sie nicht arrogant werden.

    Jetzt kommen aber noch Belgien, England, Brasilien, vielleicht sogar Mexico, bei denen ich irgendwie nicht glaube das die Leistung gegen Schweden repräsentativ war.
    Diese Mannschaften würden aber natürlich erst im Finale auf Frankreich treffen, wenn ich den Turnierbaum richtig verstehe bzw. der sich nicht verändert hat.

    Ich bin da eben ganz Traditionalist. Für mich sind Derbys im Handball nur die Spiele von Minden gegen Nettelstedt und ggf. Friesenheim gegen die Löwen (aufgrund der nur acht Kilometer zwischen den Hallen). Aber historisch gesehen haben die Clubs, also der VfL und der BHC, zehn Mal gegeneinander gespielt in der Bundesliga. Nimmt man die SG Solingen hinzu, dann 14 Mal. Da fehlt mir irgendwie der Derby-Gedanke, wenn man aus der einen Stadt in die andere eine Stunde lang unterwegs ist. Im Fußball kam auch irgendwie dieses Gerede vom Ost-Derby auf, wenn Rostock gegen Dresden gespielt hat. Da wird mir der Begriff Derby einfach zu sehr missbraucht. Wenn Celtic gegen die Rangers spielt, Boca Junios gegen River Plate oder Milan gegen Inter, dann ist das für mich ein wirkliches Derby.

    Also für mich sind Derbys Spiele von Vereinen die entweder in der selben Stadt oder in einer näheren Stadt gegeneinander spielen und im Grunde noch wichtiger, eine historisch gewachsene Rivalität haben. Gerade die Rivalität von zwei Städten, die vielleicht auch noch in anderen Aspekten besteht, wird durch so ein Derby doch perfekt abgebildet. Dies bedingt natürlich auch, dass sie sich halbwegs auf Augenhöhe über einen längeren Zeitraum begegnen.

    Daher fällt es mir irgendwie schwer dein Traditionstum nachzuvollziehen, wenn du Friesenheim gegen die Löwen da jetzt als Beispiel nennst. Nichts dagegen das die Fans dieser Vereine das als etwas besonderes empfinden, aber wenn man bestimmten Spielen seinen Derby-Charakter absprechen will, ist das jetzt nicht das Gegenbeispiel was ich benutzen würde. Reine Nähe kreiert kein Derby.

    @Lelle: Vielleicht meinte die Avis das ja ironisch. ;) Oder die KN meint mit Losglück, dass diesmal der THW nicht dabei ist.
    Die Löwen wollten namhafte Gegner - haben sie bekommen, die SG wollte lösbare und attraktive Aufgaben - haben sie bekommen. Kann sich also niemand im Nachhinein beklagen. :)

    Sofern die SG auf dem Niveau der Vorsaison beurteilt werden kann, was ja noch aussteht als Urteil, wäre das auf jeden Fall eine Gruppe wo man Platz 2 erreichen kann, wenn man seine Leistung abruft. Da Szeged und Nantes zwar als stark, aber eben kaum auf einem anderen Level eingeschätzt werden können. Gerade für Nantes hat letztes Jahr die Road to Cologne super gepasst und dann hatte man eben wie einst die SG 2014 einen tollen Samstag. Das muss man erstmal schaffen, aber das ist trotzdem halt nicht der Level von Paris. Nantes und Szeged werden über Platz 2 aber sicherlich ähnliches denken. ;)

    Da habe ich das letztes Jahr schon kritischer gesehen. Da habe ich Kiel, Kielce und Vezprem als wesentlich stärker eingeschätzt und dann war man mit allen auf Augenhöhe.

    Naja, Skopje wird schon schwächer sein. Hier ist der Name also größer als das was zu erwarten ist. Sehe die Gruppe aber ebenfalls klar stärker.

    Szeged ist allerdings in unserer Gruppe glaube ich nochmal fähig den nächsten Level zu erreichen mit den Neuzugängen die sie da bekommen.

    Nun, da haben die Löwen ja mal ihre attraktive Gruppe. Je nachdem wie gut drauf Brest ist, müssen die Löwen dann auch richtig abliefern um weiterzukommen.

    Bei uns...schön Mogensen. Paris wird die Gruppe machen, Zagreb und Celje fallen sicher ab (zumindest auf 14 Spiele bezogen), aber dahinter wird das eine ziemlich offene Angelegenheit.

    Ja natürlich, wer auch immer dann abstimmt. Oder hältst du es jetzt mal unabhängig davon das es ausgefallen ist und geringer Beteiligung für sinnvoll das hier immer in der Sommerpause des nächsten Jahres bekannt zu geben?

    Der Zeitpunkt ist auch Blödsinn. Man sollte nach der Saison abstimmen, denn sonst überschattet das Januar-Turnier bei den Männern ebenso alles wie das Dezember-Turnier bei den Frauen. Und das sollte eben nicht der Fall sein.

    In welchem Rahmen wurde das denn sonst verliehen? Ich finde nämlich eher das das generelle Problem ist, dass man im Sommer 2018 einen Welthandballer 2017 verkündet. Ich glaube im Fußball ist das ja auch mittlerweile nicht mehr im Dezember, sondern im nächsten Jahr, aber immerhin ist das noch recht zeitnah an der erbrachten Leistung.

    Ich fände eigentlich Januar sogar ideal, weil man dann im Rahmen eines dieser Spiele, wo viele Kameras drauf sind, so einen Titel verleihen könnte. Müsste man natürlich alle zwei Jahre mit der EHF abstimmen, aber wo bekäme ein Welthandballer mehr Aufmerksamkeit als im Rahmen eines Endspiels oder dergleichen.