Beiträge von Paul Jonas

    Erstmal würde ich meinen das wir das halt künftig befürchten müssen, weil Vranjes eben leider auf uns schaut. Ist ja nicht so das Lauge für Vezprem interessant gewesen wäre, als er zu uns kam. Aber ganz kurzfristig...ich sehe schon das Svan oder Glandorf, die vielleicht unter Umständen über 2019 noch 1-2 Jahre spielen könnten, das durchaus in Vezprem machen. Vezprem muss nicht nur langfristig denken, sondern kann solche Gelder auch mal nur für wenige Saisons ausgeben. Selbst wenn es so aussieht das Vezprem diese Spieler nicht bräuchte, hat es sie ja nicht davon abgehalten in der Vergangenheit.

    Ich habe aber vielleicht auch gerade einfach ein HSV-Dejavu, denn so war das mit denen uns uns bis 2013. ;)

    Daran kann ich mich erinnern...der liebe Erik Veje ging sicherlich nicht im guten, vor allem weil man damals endlich diese Meisterschaft haben wollte stand er sicher unter Druck und 2003 wurde es wieder nichts.

    Möller macht mir in seiner Vranjesverteidigung übrigens eher Angst das es noch mehr Spieler als Mahé und Lauge werden. ;)

    “I am 100% sure that Flensburg will remain a top club” - Stregspiller

    Ein abgesehen von der fürchterlichen Formatierung (nichts gegen Absätze...aber ;) ), ein durchaus interessanter Artikel. Wirkt natürlich auch ein bisschen wie sich die Situation zurechtreden, denn ich glaube diese Lauge-Geschichte hat die Fans und den Verein doch nachhaltig verunsichert. Wie überhaupt seit feststand das Vranjes ging, eine Unsicherheit besteht, die mich an 2007 erinnert als der HSV diesen Doppelschlag von uns geholt hat. Zum Glück sind wir wahrscheinlich besser aufgestellt als damals. Das Gefühl der Verwundbarkeit bleibt aber denke ich erstmal.

    Zwei interessante Sachen hat der Artikel aber bzw. eine davon hat er im Grunde nicht. Der Verweis auf Holstein Kiel als keine Bedrohung für Flensburg ist denke ich richtig...ich denke aber eher das die wenn von Weiche/08 kommt, was natürlich angesichts der Vergangenheit von ETSV Weiche irgendwo ironisch ist. Wenn die in Liga 3 aufsteigen, wird ein andere Konkurrenz um regionale Sponsoren entstehen. Mehr denn je braucht man daher wohl tatsächlich das skandinavische Konzept.

    Das andere und gute: Die Halle scheint dann ja wirklich ausgebaut zu werden. Davon hat man ja monatelang nichts gehört.


    Für Glandorf kam auch kurz ein Rechtshänder, das würde ich auch gerne öfter sehen. Aber Machulla meinte nach dem Wetzlarspiel auf diese Frage, Glandorf hat ihm signalisiert, dass er noch kann und dann hat er ihn draufgelassen. Mir scheint, der kann das gut einschätzen und hat auch keine Probleme, sich selbst auszuwechseln.

    Nun, hier war er ja insgesamt weniger als eine halbe Stunde drauf, die Rechtshänder haben sich also schon ein bisschen länger einspielen können. Diesbezüglich hat mir das auch sehr gefallen, weil Gottfridson mit Mogensen und Lauge sehr viel sicherer schien...auch wenn der Rückraum selbst natürlich eher wenig Spieleinflüsse hatte was Tore angeht haben sie ja die Außen super eingesetzt.

    Roter Teufel
    Und das wird ja auch jedes einzelne mal betont. Meist mit dem Verweis das niemand so assozial ist wie die Flensburger Fans. Daher...wenn das hier so what ist, bräucht man das dann ja auch nicht mehr machen. Ich habe über die Außenmikros auch sehr viel Schieber gehört. Ich finde sowas ja eher witzig. ;)

    @capitano
    Das zum Beispiel hört sich zumindest nach einer umsetzbaren Idee an. Einziges Problem natürlich das sich dafür zwei Akteure rational und konsensorientiert verhalten müssten. ;) Was sie bisher nicht getan haben und auch nicht den Eindruck machen es bald zu tun.

    Trotz allem, selbst wenn man es irgendwie hinkriegen würde das das funktioniert, wovon ich nicht ausgehe, halte ich die Reform immer noch für dumm. In keiner Logik die sich mir erschließt macht es für mich Sinn von 28 auf 12 runterzugehen, zumal sowohl in der Gruppe A/B und selbst C/D ja durchaus zu beobachten ist das sich das Niveau annähert. Für mich wäre der logische Schritt eine 32er-Liga nach dem Fußballvorbild. Meinetwegen auch weiter mit weiterhin zweigleisigen Gruppenzuschnitten wenn man das denn möchte.


    Die Anzahl der Vereine in der Bundesliga auf 14 reduzieren. Was natürlich die Einnahmen stark reduziert und damit das Budgetgefälle zwischen den Bundesligaklubs und den anderen europäischen Ligen reduziert. Natürlich wird auch das Budgetgefälle in der HBL größer, was dann wieder einige veranlasst, eine weitere Verkleinerung zu fordern.
    Wer Ironie in diesen Beitrag sieht hat recht.

    Und selbst wenn du das ernst meinen würdest, würde es ja einfach nicht funktionieren, weil die HBL dazu ja ne Mehrheit ihrer Mitglieder bräuchte, die sie niemals bekommen würde...Erlangen und Gummersbach: EHF macht was? Ist uns das egal oder egal oder doch egal? ;)

    Zunächst kurz: Die EHF hat die Reform der CL nicht einfach mal so durchgezogen, sondern dazu gab es Abstimmungen, an der auch die HBL beteiligt war. Das war eine demokratische Abstimmung, die zu Ungunsten der HBL ausgefallen ist. Zudem würde ich ja gerne mal wissen, in welcher in Europa etablierten Sportart eine nationale Liga größer ist als die jeweilige Champions League. Im Fußball? Nein. Im Basketball? Nein. Im Volleyball? Nein. Im Eishockey ließe sich drüber streiten, liegt aber an der Historie des Wettbewerbs und ist gerade dabei sich so zu entwickeln wie in den anderen Sportarten. Der Handball soll da also eine Ausnahme sein aufgrund der HBL, nun denn...

    Größer im Sinne von was? Mehr Teilnehmer als die Bundesliga hatte die CL vor der 2015er-Reform, genauso wie danach. Nach der 2020er-Reform wird die CL kleiner als die Bundesliga sein. Die Spiele werden aufgebläht und wahrscheinlich wenn man sich das wirklich anguckt auch das Niveau gesenkt, wenn die starken Vizemeister und dritten rausgenommen werden. Größer im Sinne von Qualität sehe ich daher auch noch nicht ganz.

    Ich finde die Reform halt einfach gerade als Fan einer CL völlig kontraproduktiv und dem sportlichen Gedanken eines europäischen Wettbewerbes entgegengestellt. Die HBL soll aber was machen Capitano..das war meine ehrliche Frage. ich höre darauf wirklich seit das beschlossen wurde von niemandem eine Antwort. Von den Offiziellen nicht, von den Journalisten nicht...was soll die HBL ab 2020 machen? Sie hat 34 Spieltage und die CL dann statt 14 eben 22 regulär...und es ist jetzt schon permanent englische Woche. Wo sollen diese Spiele hin?

    Was soll realistisch passieren? Mal ganz realistisch betrachtet, wenn wir davon ausgehen das die HBL willig wäre auch zu handeln? Was könnte sie tun? Und dann auch mal gefragt: Es ist klar das die EHF vorrecht hat ihre Wettbewerbe zu gestalten, bestehende Wettbewerbe dabei aber zu gefährden...das habe ich im Basketball, Fußball und Eishockey noch nicht gehört.

    Berlin und Magdeburg sind denke ich mit die entscheidenden Duelle für Flensburg in dieser Rückrunde. Natürlich umgekehrt auch wegweisend für Berlin. Hier haben wir die Möglichkeit gleichzuziehen, vor allem mit besagtem Magdeburg in Hintergrund aber auch wenig Spielraum weitere Verlustpunkte zu sammeln.

    Wenn Berlin nach Flensburg kommt, sind sie irgendwie immer besser als wenn wir nach Berlin kommen. Man scheint die Halle gegenseitig ganz gut zu finden. Neben dem Torwartduell, wird es denke ich sehr entscheidend sein wie unser Rückraum spielt. Glandorf, Lauge der zuletzt ein bisschen schwächer war und allgemein die drei Rechtshänder als Formation....die hat man ja gegen Friesenheim "geübt".
    Allgemein fand ich uns aber 2018 sehr stabil bis teilweise sehr gut. Ich denke schon das wir das packen.

    Der erste Satz ist eventuell eine Feststellung Deinerseits und keine persönliche Meinung, aber genau diese Haltung seitens der HBL-Verantwortlichen ist ja an sich das Problem. Man muss ich als Bundesliga auch den veränderten Gegebenheiten anpassen und nicht auf das Gewohnheitsrecht pochen. Die Reform hätte man nutzen sollen und nicht als Angriff verstehen. Mehr Nachsicht gegenüber der mächtigeren EHF wäre richtig gewesen und hätte bestimmt auch zu besseren Lösungen geführt. Bewusst in die Konfrontation zu gehen, wenn man mit den deutlich schlechteren Waffen in den Kampf zieht, ist eher schwierig. Die HBL wird sich, wenn sie so naiv weitergeführt wird, in einigen Jahren umgucken.

    Ich bin zwar deiner Meinung das man sich bei der HBL darum hätte bemühen sollen, in alles besser eingebunden zu werden, aber wie hätte man die CL-Reform denn nutzen sollen? Kannst du das eventuell mit Inhalt füllen? Liga verkleinern würde mir einfallen, aber wie soll die HBL das machen da das nicht mehrheitsfähig ist? Hast du andere Ideen...denn an dieser Stelle wäre es wirklich mal interessant welche zu hören.

    Denn wir sollten ja nicht vergessen das die CL in ihrer jetzigen Form äußerst kritisierenswert ist, mit ihrer Zweiklassengesellschaft, der wenig selektiven Gruppenphase und den WCs. 2020 sehe ich das schon als einen direkten Angriff auf die HBL, ich weiß nicht wie sie spielplantechnisch darauf reagieren kann. Es gibt keine Termine und das weiß die EHF. Das nennt man Konfrontationskurs.

    Ist schon klar, das die Problematik mit Terminen schon vorher bestand - aber das jetzt mit der ARD ist schon eine neue Dimension, da hat die EHF recht.

    Der Gesamtkomplex ist schon eine ganz vertrackte Situation - das jetzt mit der ARD war die Explosion. Sonst wäre die vielleicht erst mit der Neuordnung des europäischen Spielbetriebes gekommen wäre.

    In dieser viel grundsätzlicheren Angelegenheit, wie es nach 2020 weitergeht, könnte jetzt die Position der HBL geschwächt sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere europäische Verbände für die Position der HBL/RNL in der aktuellen Sache viel Verständnis engegenbringen. Das könnte zu einer weiteren Isolation der HBL innerhalb Europas führen, die ihre Position hinsichtlich der weiteren Ausgestaltung des europäischen Spielbetriebes schwächt.

    @Paris: die haben einfach die erste französische europäische Spitzenmannschaft auf die Beine gestellt, die CL in Frankreich bekannt gemacht - und vor allem: die franzöischen Weltklasse-Spieler in ihrem Heimatland konzentriert. Viellericht wäre es für den französischen Handball in drei Jahren gar nicht mal mehr so tragisch, wenn sich dann die Pariser auflösen würden (wenn SAP übrigens sagen würde: wir wollen mit Handball nix mehr zu tun haben und z.B. ihre Halle und Personal nicht mehr zur Verfügung stellen würden, wärs das auch gewesen mit den RNL in ihrer jetzigen Form)

    Ich weiß nicht ob es die Position der HBL schwächt wenn das jetzt passiert. Ich glaube wenn überhaupt könnte ein Problembewusstsein bei bestimmten Akteuren entstehen. Ich meine nicht im Sinne von Beispiel an der HBL nehmen, sondern "wie wird das bei uns eigentlich funktionieren"? Ich verweise da abermals auf die Seha und die französischen Clubs. Da 8 Spiele drauf...das schultetr ein Paris, aber ein Montpellier?...das halt das Ding...das scheint mir eben dann schon für die PSGs dieser Welt konzipiert und nicht mit Hinblick auf eine reguläre betriebene Liga.

    Das es jetzt eskaliert liegt eben wie gesagt nicht daran das die HBL und die EHF es in der Vergangenheit nicht verbockt hätten. In der Vergangenheit hat das immer funktioniert was zum Beispiel Kiel jetzt macht. Nicht so extrem mit dem Tausch, aber eben in einer "bilateralen" Einigung zwischen den Vereinen. Es bestand immer die Gefahr das es mal nicht klappt, weil sich ein Verein quer stellt (was sein Recht wäre). Jetzt klappt es zum ersten mal nicht und das war abzusehen.

    Zuletzt nochmal zu Paris...naja das ist dann ja keine Nachhaltigkeit...ich glaube Paris ist nicht als Subventionsvehikel gedacht, sondern als Spitzenverein. Das so ein Kollaps Spieler in eine Liga spült würde ich angesichts vergangener Erfahrungen mit spanischen Vereinen oder Nordhorn/Hamburg jetzt nicht als so nachahmenswert sehen.

    Karl
    Nein, die EHF sagt das der Fernsehvertrag hinter der aktuellen Problematik steht. Das ist ihre in der der Presse mitgeteilte Position. Das Problem mit den Terminen bestand schon vorher...ich wiederhole mich da mittlerweile gebetsmühlenartig, aber das zwei Spiele für den gleichen Tag angesetzt waren, hatte wir in der letzten Saison und in der vorletzten Saison. In allen Fällen haben sich dann die Vereine entsprechend geeinigt. Das Problem wurde also schon vorher von EHF und HBL billigend verursacht und in Kauf genommen.

    Ich weiß Karl, das das mit dem Fernsehen superschlüssig klingt und akut auch der Grund ist...aber wie gesagt es ist nichts neues. Die HBL hat soweit ich mich erinnere seit 2000 eine Liga mit 18 Vereinen..es gab nie wirklich Probleme die sich nicht hätten lösen lassen. Ab 2015/2016 ging das dann los..mit der Reform. Die HBL hat das mit dem Fernsehvertrag nicht verbessert, aber es ist nicht die Ursache. Die EHF @hat die Spiele erhöht und sie plant es weiter zu tun und das verursacht Probleme. Die HBL ist leider wohl nicht an einer konstruktiven Lösung interessiert, aber sie haben an ihrem Modus und ihren Spieltagen nichts geändert.

    @Paris
    Der positive Effekt auf die französische Liga mag durchaus so stimmen, auch wenn ich nicht weiß ob es nicht eher der Nationalmannschaft zuzurechnen ist. Aber das bedeutet ja nicht nachhaltig. Wenn Paris noch ein bis zwei Debakel im Fußball erlebt, werden die Geldgeber austeigen und dann mutmaßlich auch aus dem Handball. Die Mannschaft die dort momentan ist, finanziert sich nicht aus Zuschauereinnahmen oder einem Sponsorennetz oder wie bei Barca mit einem wirklich reichen Verein im Hintergrund. Das ist nicht stabil.

    Ich glaube die ausländischen Ligen sind wirklich das Problem der HBL, auch wenn es natürlich immer darum geht tolle Spieler in der Liga zu haben. Ich habe jedenfalls von keinem Konflikt gehört den die HBL mit der französischen oder spanischen Liga hat.

    Was du beschreibst sehe ich auch als positive Entwicklung an. Ich will einen spannenden europäischen Wettbewerb. Nur wissen wir alle das wenn dieses Jahr Kielce gegen die Löwen gewinnt, das nicht heißt das der polnische Meister besser ist als der deutsche. Es ist völlig ohne Wert. Gleichzeitig haben wir seit 2001 genau zwei nichtdeutsche EHF-Pokalsieger und nun wieder vier Jahre hintereinander...und dieser Wettbewerb sagt eben schon was über die Qualität von Ligen aus...die Qualität hinter der absoluten Spitze. Szeged, Sieger von 2014, als einziger ungarischer Verein der mit Vezprem mithalten kann, repräsentiert zudem glaube ich auch nicht die Qualität der ungarischen Liga und die andere Mannschaft war Barca.

    Auch in der Spitze muss man das auch immer so sehen...wie nachhaltig ist es das ein Skopje so gut ist? Oder ein Paris wenn da die Investoren keinen Bock mehr auf den Fußball haben, wird der Handball weiterfinanziert? Da scheinen mir die deutschen Vereine mehrheitlich doch auf festeren Füßen zu stehen...weil wie du selbst sagst ein funktionierender Spielbetrieb absolut gewährleistet ist.

    Die französische Liga wächst, die dänische ist nicht schlecht, die deutsche ist sehr gut...ich verstehe ja auch das das das leider eher die Ausnahme stellt...aber die Maßnahme sollte dann doch nicht darin bestehen die bestehenden Ligen irgendwie zu torpedieren. Ich meine jetzt nicht den Vorgang mit der Belegung zum Achtelfinale...ich meine die Reform 2020. Da werden auch die Franzosen mal anfangen nachzudenken (denn wenn sich die Liga dort weiter so entwickelt, wäre der natürliche Vorgang eher auf 16 hochzugehen, die Liga also auszubauen) und ich glaube auch die Mannschaften die in der SEHA-League spielen werden das spüren.

    Die EHF muss der HBL keinen roten Teppich ausrollen, aber sie muss sich auch nicht bewusst bemühen der deutschen Liga zu schaden. So wie die beiden Verbände miteinander umgehen, scheint mir da nämlich schon etwas persönlicheres drin zu sein.

    Wobei ich das bei Außenspielern sowieso immer seltsam finde. Die sind ja im Grunde wie Torhüter was die Spielzeiten angeht (es sei denn man hat wirklich zwei extrem starke Leute, die man bei Laune halten muss), eigentlich sogar noch extremer, weil viele Vereine dann doch zwei wechselnde Torleute haben. Klar bekommen sie in der Abwehr wahrscheinlich weniger auf die Mütze als die Rückraumspieler, aber ich finde das schon interessant das sie das durchhalten und das scheinbar auch wollen.


    Das gleiche Gefühl habe ich übrigens im Umgang von Machulla mit Simon Jeppson. Den setzt er auch nicht wirklich ein. Sicher, mal ist er verletzt/angeschlagen, aber wann soll er Spielpraxis erlangen, wenn nicht in solch einem Spiel wie heute, das bereits zur Pause entschieden ist?

    Jeppsson wurde am Anfang ja schon das ein oder andere mal gebracht und war dann nach der EM verletzt, wird sich denke ich in den nächsten Spielen zeigen. Frage mich allerdings auch warum Lauge in so einem Spiel zB durchspielen muss und Jepsson nicht eingesetzt wird.

    Er war bis vor ca. drei-vier Spielen scheinbar schon verletzt oder zumindest nicht ganz fit. Ich glaube gegen Aalborg konnte er noch nicht spielen...jetzt wird es aber eben auch langsam schwierig...Berlin, Magdeburg, Kristianstad (mit Magdeburg in den Beinen)...da kann man sich nicht viele Phasen erlauben wo sich mal ein Spieler einspielen kann.

    Was Lauge angeht hat man zudem Mahé. Ich kann mir das jetzt wenn von der Seite erklären das Machulla das aus einer anderen Perspektive ähnlich sieht: Er denkt sich dann "wann kann ich nochmal die drei Rechtshänder in der stärksten Formation austesten". Das wird gegen Berlin dann eher schwierig.

    Das gleiche Gefühl habe ich übrigens im Umgang von Machulla mit Simon Jeppson. Den setzt er auch nicht wirklich ein. Sicher, mal ist er verletzt/angeschlagen, aber wann soll er Spielpraxis erlangen, wenn nicht in solch einem Spiel wie heute, das bereits zur Pause entschieden ist?

    Vor allem weil ich auch glaube das Lauge mal sehr gut eine Pause vertragen kann. Demnächst haben wir nicht viele Spiele wie Jeppson mal einfach hineingeworfen werden kann ohne Spielpraxis

    Er war im Rahmen seiner Spielzeit gut, die sich dann doch schon noch in Grenzen gehalten hat. Das über 60 Minuten die ganze Saison zu bringen ist ein anderes Kaliber. Mittlerweile spielt er ja wie Eggert in seinen besten Zeiten (vor allem wenn er noch die 7m wirft). Das habe ich persönlich gehofft, aber ich glaube schon das man das nicht zwangsläufig erwarten konnte.

    24:30

    Tja...Unentschieden in H2. Ging so...20 Tore von außen waren natürlich klasse, bedeutet aber natürlich auch nur 10 Tore vom Rest und davon auch nochmal 4 für Glandorf. Mir gefällt nicht so das Lauge hier fast 60 Minuten ran muss, wenn noch Mahé und Jeppson auf der Bank sitzen. Was aber flüssig funktioniert hat waren Gottfridson/Lauge/Mogensen mit der drei Rechtshänder-Variante...nicht selbst torgefährlich aber der Ball lief und die Außen wurden sehr gut bedient.

    9:15

    Ich würde ja sagen das Wanne immer mehr in eggertsche Verhältnisse reinwächst, wenn da diese blöde Geschichte nicht wäre...beeindruckend und gut das sich das sportlich nicht auswirkt. Lauge wirkt mir wieder ein bisschen müde...man sollte nicht nur daran denken Glandorf mal Pausen zu geben. Die Eulen geben ihr bestes und leisten gute Defensivarbeit...aus unserem Rückraum kommt nicht viel...aber vorne haben sie ihre Grenzen.


    ... und weil Fußballstadien terminlich nahezu uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Das ist ein entscheidener Unterschied zu den Multifunktions-Arenen, die eine wesentlich höhere Auslastung benötigen um wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.

    Ich stimme dir da zwar zu, was die multifunktionale Nutzung angeht...aber ich bin mir nicht sicher wieviele Mannschaften deutschlandweit und europaweit in der Situation sind, dass sie quasi kein Vorrecht haben. Mannheims Adler haben das ja in jedem Fall und das ist das Problem der Löwen. Aber viele Mannschaften könnten mit entsprechender Planungssicherheit (sprich rechtzeitig) ihre Spiele relativ flexibel legen. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich glaube so drastisch ist das Hindernis nicht.

    Das Problem dabei ist: Es wäre ja schön wenn wir über dieses Hindernis reden würden. Ja, hier ist der tolle Spielplan den die EHF mit allen Ligen ausgearbeitet hat, aber hey Melsungen hat an dem Spieltag viermal die Halle nicht. Wenn das das Problem wäre, dann wären wir an einer ganz anderen Stelle. Es ist aber so wie ich geschrieben habe, das nicht alle an einem Strang ziehen wie im Fußball, sondern dieser Versuch gar nicht erst unternommen wird. Im Grunde sind die HBL und die CL gerade so geführt wie Konkurrenzprodukte und das ist absurd.

    Übrigens...kann auch sein das es im Handball nicht möglich ist sowas hinzukriegen....aber man hat es nicht versucht. Die HBL versucht es jetzt für sich selbst (mit der offensichtlichen Problematik des Donnerstages, wieder ein klarer Hinweis das nicht ansatzweise zusammengearbeitet wird). Klappt auch nicht immer, wie man an den Samstagsspielen sieht...aber man muss das versuchen um den Handball weiter zu professionalisieren. Vielleicht scheitert man, aber gerade die EHF, die ihre CL wie ihr Produkt und nicht als Dachverband behandelt....die sollten auch daran Interesse haben.

    Wieso gilt für Kiel verlieren verboten? Die BL–Saison hat man abgehakt, die CL ist nicht mehr zu erreichen. Kiel hat keinen Druck in Magdeburg.

    Auch wenn du wahrscheinlich Recht mit deiner Äußerung zuvor hast, dass es für Kiel eventuell ganz gut wäre ein Jahr mal nur Bundesliga zu spielen...so nüchtern betrachten das glaube ich nicht alle bzw. die meisten nicht.

    Keine CL-Quali hmm...das wird den Sponsoren im Zweifel nicht gefallen und Kieler Fans sind dann glaube ich nicht alle so damit einverstanden, keine EHF-Cup-Quali...ist schlimmer. Platz 6, sieht wirklich nicht gut aus...aber man wenn man dann bei solchen Spielen is ja egal sagt kann man sogar noch weiter zurückfallen. Kiel hat auch ein Image zu wahren.

    ...zumal ich bei vier Punkten Rückstand auf Platz 4 die EHF-Cup Quali für absolut machbar halte und ich glaube nicht das das Trainer und Spielern egal ist.