Naja, letztes Jahr hats für sie gereicht. Wenn das so kommt ist es dann auch im Umfeld mit dem Ligaspiel. Ich könnte mir durchaus vorstellen das Kiel 100% in die CL legt und die Löwen in die Liga...und dann kann das ganz schnell in die andere Richtung kippen. In Topspielen war Kiel auch dieses Jahr häufig auf dem Posten.
Beiträge von Paul Jonas
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Wir können ja noch über Flensburger Chancenlosigkeiten diskutieren. Egal wie man das sieht ist es momentan noch ein hypothetisches Szenario. Dazu müssen am letzten Spieltag erstmal einige "mitspielen". Skopje muss im letzten Spiel punkten um den Gruppensieg klar zu machen, Nantes muss gegen die Löwen gewinnen und wir gegen Aalborg auch unseren Teil beitragen (sonst heißt es bei uns dann Löwengebrüll)...achja und Vezprem müsste natürlich auch noch gewinnen um nicht von uns passiert zu werden.
...und danach gibt es erstmal das Achtelfinale. Zeit genug also um sich übers Viertelfinale einig zu werden.

Edit:
Okay, das mit Löwengebrüll passiert uns wohl nicht, wenn ich mir das nochmal angucke da Kielce ja nicht mehr an Flensburg vorbei kann. Mein Fehler.
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Nach dem sehr starkem Auftritt am Wochenende kann man sicherlich optimistisch ins Spiel gehen, auch wenn Wetzlar gerade die Ostseehalle gestürmt hat. Ich bin vor allem richtig froh wie gut Mogensen wieder drauf ist und Jeppson war ja auch schon wieder im Kader. Vielleicht kann man ja mal Lauge auf der Bank lassen, denn der war gegen Vezprem schon kräftig am pumpen. Lange macht der das nicht mehr mit dieses quasi durchspielen.
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Ich bin ein bisschen überrascht das das von Rheinland kommt, im Zweifel besticht Flensburg doch einfach die Schiris dachte ich. Da sollte das doch kein Problem sein.

Naja, Nantes/Montpellier ist schon vom Papier lösbarer als Barca oder Skopje wenn es denn dazu kommen sollte. Mehr sage ich gar nicht. Flensburg hat da Optimisten und Pessimisten diese Saison schon in beide Richtungen überrascht.
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Es sind 13% der Summe für die Namensrechte. Da wird von 1,5 Mio jährlich gesprochen. Andere User sagten, dass zw. 10 und 20 % Provision normal seien. Ich habe dazu keine Beziehung, weil ich mich in der Welt der Provisionen nicht auskenne. Darum würde ich mich auch nicht auf normal oder unnormal festlegen, sondern auf sauber oder unsauber. Und da sehe ich für mich keinen gravierenden Widerspruch zum Ehrenamt und wenn es in den betreffenden Gremien bekannt und abgenickt ist, dann ist es für mich auch nicht unsauber, ergo auch nicht verdammenswert. Es wird ja niemandem etwas entzogen, was ihm zustehen würde. Ich sehe die Provision als freiwillige Leistung der DKB an Hanning oder meinetwegen als Ausdruck seines Verhandlungsgeschickes. Allerdings kann ich ein komisches Gefühl bei der Sache auch nicht ganz verhehlen. Aber wenn die Ausgangsfrage lautet, ob Hanning jetzt noch tragbar ist, dann antworte ich bezüglich dieser Geschichte immer noch klar mit ja.Ich glaube bei letzterer Sache sind wir uns einig. Da bin ich schon ziemlich pragmatisch was seine Funktion im DHB angeht war es sehr simpel vorher schlechter als mit ihm. Ich will eine gute Nationalmannschaft.
Nur ja, ich habe dazu auch keinen richtigen Bezug was normale Summen sind, nur haben diejenigen die das hier gesagt haben, auch keine weiteren Beispiele geliefert. Was ich aber weiß ist das 200.000 im Handball eine hohe Summe ist, was ja auch dadurch zu sehen ist das die Gesamtsumme für die Namensrechte "nur" 1,5 Millionen beträgt.
Wenn du das unsauber weiterspinnen willst, hast du dann eben den Umstand das die DKB Sponsor von den Füchsen, HBL und DHB ist. Wenn Hanning dann solche Vermittlungsprovisionen kassiert, kann man schon Fragen stellen. Das mag übrigens durchaus unfair sein, aber das bei Hanning durch seine vielen Funktionen immer ein gewisser Interessenkonflikt unterstellt werden könnte...das ist eben die Angriffsfläche die er bietet.
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Eventuell also ein deutsches und ein französisches Duell im Achtelfinale, auch wenn die Löwen letzteres noch verhindern könnten. Da sie ja aber, wenn ich das richtig sehe, weder vor noch zurück können, werden sie da wohl kaum ans Limit gehen.
Fände ich schon sehr spannend.Vor allem weil Flensburg dann unverhofft, wenn man es sich gegen Aalborg nicht selbst versaut, eine der lösbarsten Routen nach Köln seit 2014 hätte.
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Im Spiegel-Artikel wird immer munter zwischen HBL und DHB hin und her gesprungen. Allerdings steht dort wörtlich: "Laut Satzung der HBL dürfen Mitglieder des Präsidiums - wie es Hanning beim Abschluss des Vertrages 2012 war - nur ehrenamtlich tätig sein."
Und das wird wohl jetzt noch mal rechtlich geprüft. Das hat dann natürlich schon ein Geschmäckle, aber für mein Verständnis schließt das eine das andere nicht völlig aus. Ehrenamtliche Tätigkeit für die HBL heißt für mich, dass er dafür also von der HBL nicht bezahlt werden darf und das wird er ja wohl nicht, sondern er bekommt das Geld von der DKB. So verstehe ich das jedenfalls. Genauso mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit für den DHB. Heißt für mich, nicht vom DHB bezahlt.Ich weiß nicht...das wird jetzt mehrere male gesagt...sind solche Provisionen denn wirklich normal? Meinetwegen im Fußball, aber eine Summe von fast 200.000 jährlich ist im Handball schon eine stolze Summe als "Zusatzgehalt".
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Ich kann dazu nur sagen, dass mich der Spiegel die letzten Jahre jeden Morgen ein wenig mehr enttäuscht hat und ich nehme an, dies wird so weitergehen

Jeden Morgen? Meinst du vielleicht SPON? Gleiches Haus, aber was Tiefgang angeht doch ein wesentlicher Unterschied.
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Du kannst dich jetzt gern am Wort Kampagne abarbeiten. Gut, ist vielleicht übertrieben, aber was mich ganz gewaltig wundert ist, dass du als, ich sag mal Feingeist, dich überhaupt nicht an Ton und Stil des Artikels zu stören scheinst.
Mein Kumpel, der mir den ganzen Artikel geschickt hat, weil er Spiegel-Abonnent ist, hat mir gesagt, dass er den Eindruck nicht los wird, dass der Spiegel mit mächtig Dampf gebuddelt hat und letztlich weniger gefunden hat als erhofft und darum sehr auf die persönliche Schiene abgeglitten ist.
Diesen Eindruck teile ich ebenfalls.Nun ob ich Feingeistigkeit besitze und ob das eher ironisch gemeint ist oder nicht
...ich kenne halt den Spiegel, weil ich zwar mittlerweile kein Abonnent mehr bin, aber es fast 15 Jahre war und daher weiß ich wie er schreibt und ich kann auch ungefähr sagen wie wichtig Artikel im Kontext des Magazins sind. Solche Einseiter sind nicht wichtig. Wenn der Spiegel wirklich tief gräbt oder eine Priorität für eine Story hat, dann sind die Artikel Vierseiter oder länger. Richtig wichtig sind die Titel und all das trifft auf den hier nicht zu. Das ist nebenbei. Priorität weiter unten. Was den Stil angeht...das muss man nicht mögen, aber diese Polemik/Ironie ist auch sehr typisch, wenn eine Person rundum kritisiert wird wie sie es hier machen. Auch das ist in keinem Aspekt außerhalb der Norm des Spiegels. Ich nehme an es dient dazu das als unterhaltsameres Leseerlebnis zu gestalten, weil es sonst sehr trocken wäre.Wie gesagt..wir könnten hier gerne über das für und wieder des Inhaltes diskutieren, aber es anhand der Spiegel plant böses zu führen...so wichtig ist das dem Magazin glaube ich einfach nicht und das dient für meine Begriffe einfach nur dazu das ganze einfach abtun zu können. Medium wo was berichtet wird ist aus xyz scheiße oder böse, Diskussion nicht notwendig.

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da bleibe ich dabei, weil es sich beim Spiegel um eine Kampagne gegen Hanning handelt.....und hier steige ich aus. Der Spiegel hat in der Vergangenheit durchaus Kampagnen gefahren und aus Motiven die sicherlich eher persönlich als objektiv waren. Lafontaine und Westerwelle sind da Beispiele wo sehr klar eine Agenda hinten dran war, wann immer sie thematisiert wurden. Das Problem ist eben...da sehe ich dann durchaus Motive von persönlichen Befindlichkeiten der Redakteure im Politikbetrieb bis zur Vorstellung Politik zu machen. Nebenbei gesagt blieben auch diese Hit-Pieces immer an die Realität gebunden.
Nun haben wir Bob Hanning...wo hat der Spiegel ein Historie mit Bob Hanning? Was soll das für eine Kampagne sein? Es ist ein einseitiger Artikel...es ist kein Titel mit 10 Seiten+ oder ein Vier- bis Achtseiter den die wichtigen Dinge beim Spiegel kriegen. Es ist ein Artikel im Spiegel. Er bietet sich gerade an, weil auch der Rest des marginal an Handball interessierten Deutschlands durchaus das Theater um Prokop mitbekommen hat. Das ist keine zwei Wochen her und hat daher Nachrichtenwert und deswegen kommt dieser Artikel. Eine "Kampagne" ist für meine Begriffe etwas was man wenn unterstellt begründen muss und ich sehe wie gesagt keinerlei Anhaltspunkte dafür. Nicht weil der Spiegel so nett und sachlich ist, sondern weil er keine Motivlage hat.
...naja ist schon wieder an dieser "was erlauben sich Spiegel"-Linie die für mich halt wie gesagt eine komische ist. Habe zumindest zu diesem Argument jetzt meinen Teil gesagt.
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Lieber Paul Jonas, ich produziere mich hier und gerade in diesem Thread, weil mir was am deutschen Handball liegt und bezüglich der Medien bin ich auch nicht blauäugig, da habe ich gar keine absonderlichen Erwartungen, da stelle ich für mich jetzt nur mal was fest und das ist eben sicher nichts gutes für den Handball und um die Grundrechte, die allgemeine Moral und Ethik oder wer nun die weißeste Weste hat, darum gehts mir gerade nicht so.Mir auch nicht, ich finde es nur trotzdem nicht richtig, wenn man das so Richtung ist doch normal/egal/macht jeder abtut. Nein, das ist eben mein Punkt. Es werden nicht über jeden solche Artikel geschrieben und daher könnte man darüber auch diskutieren. Die Diskussionslinie verläuft momentan aber an der Frage ob das überhaupt etwas berichtenswertes bis hin zur Tendenz das man das nicht tun sollte....und das halte ich dann...was ist das Gegenteil von Bob-Hater? Apologist?

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Tja, blödes Spiel gestern gegen Vezprem. Ich fand ja schon das wir die über weite Strecken bessere Mannschaft waren. In den letzten 10 Minuten war vor allem Mahé dann wieder im Hirn-Aus-Modus nach einer einzige Fehlentscheidung...weswegen er eben immer ein Risiko ist.
Trotzdem ist der Punkt verdient gewesen. Platz 2 wird so leider unwahrscheinlich...das hätte wahrscheinlich sogar eine machbare Route nach Köln geöffnet. Platz 3 aber aus eigener Kraft erreichbar, selbst wenn Paris gegen Kiel abschenken sollte...und das ist gar nicht so schlecht. Überhaupt. Zwei Unentschieden gegen Kielce, eine zwar klare Niederlage gegen Paris, aber eben auch ein überlegener Sieg und Unentschieden und 1-Tore-Niederlage gegen Vezprem...wir halten in der sogenannten europäischen Spitze schon ganz gut mit und ich habe nicht gerade den Eindruck das das die beste Flensburger Mannschaft der letzten Jahre ist.
Edit:
Wobei...nach jetziger Konstellation bedeutet Platz 3 Plock und dann Nantes/Montpellier (oder?). Die Franzosen spielen eine tolle Runde, aber sie sind nicht Barca oder Skopje...das kann man schaffen. Auch diese Route hat was. Löwen schenkt mal bitte ab.
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Der Sache Operation Heim-WM und Olympia 2020 dient es jedenfalls 100pro nicht.
Vermutlich nicht. Allerdings ist der Spiegel auch kein Presseorgan welches die Interessen des DHB, des DOSB oder irgendwelche sportlichen Ziele des Innenministeriums vertritt...und ich glaube auch nicht sollte.
Daher halte ich diese Feststellung zwar für inhaltlich richtig, aber eben auch für eine falsche Erwartungshaltung einem solchen Artikel gegenüber. Das manche dieser Artikel sehr zugespitzt sind, ist auch nicht zwangsläufig etwas was nur Hanning erfahren muss. Abermals kann man auch kaum die Absicht irgendeiner Kampagne oder dergleichen unterstellen. Dafür ist der Artikel zu klein und dann würde man glaube ich unseren Sport zu wichtig nehmen.
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Naja, dein Standpunkt ist halt das das ungerechtfertigte Kritik ist. Auf der anderen Seite steht ein Spiegel-Artikel, ich glaube von Eggers ist der oder?
Ich finde nicht das man, wenn man diesen Artikel erstmal so liest wie er dasteht ein Bob-Hater ist. Ich mag ihn zwar nicht, aber für mich war eher der Gedanke "typisch Sportfunktionär" angebracht. Ich erwarte auf dieser Ebene einfach nicht mehr. Wenn Kritik an Bob Hanning "gehate" ist, finde ich das spannend. Bei Prokop haben die Leute hier nicht so ein Problem damit gehabt...du auch nicht.
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Tja, auch für Melsungen wird das erreichen der internationalen Plätze damit langsam sehr schwierig.
Was Sjöstrand angeht, war er eben in seiner ersten Zeit in Melsungen doch sehr gut drauf. Das man dann keinen einsatzbereiten zweiten guten Torwart hat, ist eben auf dem Bundesliga-Niveau ein Problem. Das durfte Kiel ja auch zuletzt erfahren oder Flensburg ab und zu in der Vorrunde.
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Ist dein Problem dann der Fokus auf Hanning und wenn man die Praxis der HBL bzw. Funktionäre allgemeiner attackieren würde, wäre das in Ordnung? Das schwingt im Artikel doch durchaus mit? Ich kann ehrlich gesagt zwar nachvollziehen das man das normal findet, aber ich finde es schwierig so zu tun als wenn hier nichts wäre. Klar ist das ein Hit-Piece, aber auf einer inhaltlichen Basis.
Unabhängig davon wüsste ich jetzt auch nicht was die Alternative wäre...nicht darüber berichten? Das irgendwie positiv darstellen?
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Naja, gegen Flensburg hat Kielce bis 10 Minuten vor Schluss ungefährdet geführt. Sie hatten im Grunde auch nur eine richtig starke Phase zwischen 10-20, aber danach blieb der Vorsprung +-2 Tore konstant. In den letzten 10 Minuten holt Flensburg das halt auf. Natürlich musst du dazu auch erstmal die Moral mitbringen, aber ich fand es schon recht augenscheinlich das Kielce da nicht mehr nachlegen konnte. Vorher haben beide Formationen funktioniert.
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Das kann gut sein, gleichzeitig hat man in den letzten Jahren ja durchaus auch mal viele Punkte gebraucht um die Klasse zu halten. Ich weiß nicht ob du einen generellen Trend abbilden kannst das die Kellermannschaften mehr und mehr den Anschluss verlieren. Wenn überhaupt scheint mir das eine Konstante zu sein...die allerdings auch schon vor der Aufstockung auf 18 Anfang der 2000er häufig vorhanden war . Handball ist durch die Natur des Sportes natürlich nicht dazu geeignet als schlechtere Mannschaft gewinnen zu können. Anders als im Fußball, wo es diese Lucky Punches bei guter Defensivleistung geben kann..sowas funktioniert im Handball strukturell nicht.
Allerdings scheint man wie gesagt doch deinem Gedanken zu folgen. Man reduziert die Zahl der Absteiger und Aufsteiger, was ja in der Tat mehrere Folgen hat. Erstens kommt nicht mehr so leicht eine Überraschungsmannschaft in Liga 1, die dafür nicht bereit sind. Die Aufsteiger werden wie zum Beispiel der Bergische HC ihre Liga klar dominieren und können eher mithalten. Weiterhin kann eine schlechtere Erstligamannschaft eher in der Liga bleiben und so langsam eine Sponsorendecke heranzüchten die als Fahrstuhlmannschaft nicht erreicht werden kann. Dementsprechend läuft gerade etwas was du forderst, nur muss das natürlich erstmal laufen um diese Effekte zu erzeugen.
Ich bin übrigens trotzdem dagegen, weil es für mich in der Natur des deutschen Sportligensystems liegt, dass die Ligen durchlässig sind. Ich bin kein großer Freund des US-Models, welches ja auch von der DEL benutzt wird. Daher finde ich es nicht gut wenn man Maßnahmen trifft um eine Liga abzuschließen...aber wie gesagt...folge ich deiner Argumentation passiert gerade etwas.
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Wobei es dazu heute und nächstes Wochenende schon sehr bescheiden laufen müsste für die Löwen und Kiel. Sowohl was eigene Leistungen als auch die der Konkurrenz angeht. Als Beispiel ist es ja heute sehr wahrscheinlich das die Löwen punkten und nicht unrealistisch das Nantes es nicht macht. Dann gäbe es ein direktes Endspiel um Platz 3. Kiel hat nächstes Wochenende immerhin den Vorteil das sie sehr genau wissen ob sie noch irgendwas verändern können/müssen, weil alle Spiele gelaufen sind.
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So lange von vielen Offiziellen immer gebetsmühlenartig wiederholt wird, dass die Liga so ausgeglichen ist und jedes Team in jedem Spiel 100% für einen Sieg geben muss, wird es wahrscheinlich auch keine erfolgreiche Lobbyarbeit geben können. Aus meiner Sicht lügt man sich da immer schön in die eigene Tasche, um die Außendarstellung der HBL entsprechend zu vermarkten. Auf diesen Sprung ist auch Sky zu Saisonbeginn aufgesprungen und die merken so langsam, dass die Thesen nicht der Wahrheit entsprechen. Daher gehe ich davon aus, dass kommende Saison eben nicht mehr alle Spiele übertragen werden und die Übertragungen auf das Minimum des Vertrags zurückgeschraubt werden.
Das kann durchaus passieren, auch wenn man sagen muss das Sky bei vielen Spielen Minimalaufwand betriebt und das ist angesichts dessen was Sky für diverse Programmpunkte ausgeben dürfte dann eben doch Peanuts. Beim Bezahlfernsehen kommt es immer drauf an was der mittel- bis langfristige Plan ist. Das wird Sky dann ja für sich bewerten.
Auch wenn ich nicht deiner Meinung bin, weil ich denke das die Liga gerade in der Spitze stärker zusammenwächst...auch wenn du Recht hast geht es ja nicht um irgendeine Gruppe von Funktionären die sich in die Tasche lügt bzw. das das so ist ist fast irrelevant und zwar aus folgendem Grund:
Es gibt keine Gruppe die sich in irgendeiner Weise dazu äußert Reformen durchführen zu wollen. Kein Landesverband oder eine Gruppe davon, kein Funktionär, kein Verein oder eine Gruppe davon. Es gibt also nicht einmal einen Diskurs. Das sich die HBL bestmöglich vermarkten will, scheint mir daher schwer zu kritisieren zu sein, wenn es außer Handballfans in Foren niemanden gibt, der auch nur den Gedanken hat Dinge zu verändern.